PID: Aber bitte mit Kirche!

Drei Gesetzentwürfe zur PID werden an diesem Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestags vorgestellt. Niemand will einer neuen Eugenik das Wort reden. Doch ein Blick in einschlägige wissenschaftliche Veröffentlichungen nährt Zweifel. Stephan Sahm zeigt in seinem für die FAZ verfassten Beitrag, dass ein »Ja« zur PID Folgen haben wird, die sich bereits jetzt in einigen Ländern abzeichnen:

Auch in dem von den Abgeordneten um Ulrike Flach vorgelegten Gesetzentwurf soll die PID als Mittel der Geschlechtsselektion – abgesehen von Fällen schwerer geschlechtsgebundener Erbkrankheiten – ausgeschlossen sein. Doch hat man sich erst einmal mit der Selektion von Embryonen abgefunden, scheint auch die Auswahl des Geschlechts zum Zwecke des family balancing in Reichweite: Im Namen der reproduktiven Selbstbestimmung plädierte kürzlich Ruth Macklin vom Einstein College in New York für die Freigabe der Geschlechtsselektion in der Zeitschrift »Seminars in Reprodoctive Medicine« (2010). Warum sollten sich Eltern nach zwei Mädels nicht einen Knaben wünschen dürfen? Am Ende wären es PID-Ethikkommissionen, für welche Familienministerin Kristina Schröder die Mitwirkung der Kirchen fordert, die den Dammbruch ratifizieren.

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Kommentare

  1. Johannes Strehle meint:

    Siehe Kommentare zu
    „Einspruch im Namen der Menschenwürde“ hier:

    http://theoblog.de/einspruch-im-namen-der-menschenwurde/11732/

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