„Psychische Erkrankungen“ bei islamistischen Tätern?

Viele  islamistische Attentäter bekommen bescheinigt, dass sich ihre Gewaltbereitschaft mit einer psychischen Erkrankung paart und deshalb ihr religiöser Eifer nicht oder nur bedingt ins Kalkül gezogen werden darf. Demzufolge haben die mörderischen Attentate nichts mit dem Islam zu tun.

Aber helfen uns diese Diagnosen weiter? Schon Anfang Juni hat die Jüdische Rundschau zu diesem Phänomen einen Beitrag veröffentlicht und dabei das epidemische Auftreten eines Vorwandes hinterfragt.

Deutsche Behörden, genau wie ihre amerikanischen, russischen, europäischen und australischen Gegenstücke, wollen sich nicht mit der moslemischen Einwanderung beschäftigen. Es ist viel leichter mehr Geld in Psychatrien zu schaufeln.

Und was ist eine „psychische Krankheit“ überhaupt? 

Im Westen wird die Überzeugung, dass Sie Menschen töten müssen, um 72 Jungfrauen im Paradies zu bekommen, als eine psychische Erkrankung angesehen. Im Islam hingegen ist das ein Mainstream-Gedanke. 89 % der Pakistanis glauben an Geister, die auch in den islamischen Schriften vorkommen. 89 % der Tunesier glauben an Zauberei. 72 % der Iraker glauben an den „bösen Blick“. 20 % der Afghanen haben einem Exorzismus beigewohnt. Die saudi-arabische Religionspolizei hat extra eine Anti-Hexerei-Einheit und es gibt wirklich Hexen-Prozesse. 

Ideen und Verhaltensformen, die im Westen mit „psychischer Erkrankung“ verbunden werden, sind Mainstream in Teilen der moslemischen Welt, wo sich ein prä-rationales mittelalterliches Universum auftut.

Die Maßstäbe westlicher Psychiater zählen nicht viel in der moslemischen Welt, wo Hexerei ein großes Problem ist, wo Verschwörungstheorien zu Juden gedeihen und wo Geister für Geisteskrankheiten verantwortlich sind. Deine Tochter zu töten oder eben auch Nicht-Moslems, ist ein gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten. Die moslemische Welt hat fundamental andere soziale Normen als wir. Das beinhaltet auch unterschiedliche Ansichten zum Thema (geistige) Gesundheit.

Moslemischen Terrorismus als Wahnsinn zu betiteln ist gemütlich, aber nutzlos. Es ist eine Möglichkeit den schwierigen Fragen, die uns der Islam stellt, aus dem Weg zu gehen.
Aber dieses dauernde Ausweichen ist auch eine Art Krankheit.

Mehr: juedischerundschau.de.

Kommentare

  1. „Deutsche Behörden, […] wollen sich nicht mit der moslemischen Einwanderung beschäftigen.“

    Das ist richtig. Warum müssen Syrer und Iraker nach D fliehen – jetzt mit Milliardenunterstützung zuerst in die Türkei – und werden nicht durch das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen vor Ort versorgt? Das UNHCR wartet bis heute auf die einst zugesicherten Milliarden. Der Flüchtlingsstrom hat eine Funktion, nämlich das Ausbluten Syriens und damit die Schwächung Assads zu forcieren.

    Der mediale Stellvertreter für Assad ist der Islamische Staat. Und das der Islam wirklich schlimm ist und der Kampf dagegen dringend notwendig ist, das wird uns durch Köln und alles andere verstärkt vermittelt. Netanjahu sprach sogar davon, dass der Großmufti von Jerusalem Hitler zum Holocaust angestiftet hätte – schlimmer kann der Islam nicht sein. Perfekt wird die Verwirrung und Abwehrhaltung, wenn dann noch ständig behauptet wird, dass das alles nichts mit nichts zu tun hat. Viele Menschen wollen den Islam verständlicherweise einfach nur loswerden und hinterfragen ihn nicht weiter, sondern begrüßen sogar den Kampf gegen den islamischen Staat.

    Nach dem Putsch in der Türkei hat sich das Machtgefüge der Koalition gegen Assad verändert. Es ist wirklich auffallend, wie Kerry und Hollande bzgl. München vom Terror sprechen, sogar die Unterstützung bei der Aufklärung anbieten, den Eifelturm wie sonst üblich bei Terroranschlägen in deutschen Farben erstrahlen lassen, aber Deutschland will auf einmal eine andere These. Entweder ist das ein Zeichen dafür, dass unsere Oberen Bestrebungen haben, aus der Koalition auszusteigen oder es dient dazu, bei uns die Abwehrhaltung zu verstärken und den Krieg gegen Syrien weiter zu rechtfertigen. Wer weiß das schon. Hier wird ja eine Nebelkerze nach der anderen gezündet mit Ego-Shootern, Psychiatrie, Waffengesetzen, Dark-Net ….

    Und wer immer noch nicht weiß, um was es im Syrienkrieg geht, der sollte sich mit dem Sechstagekrieg und insbesondere dem Streit zwischen Syrien und Israel um die Golan-Höhen beschäftigen.

  2. @Jutta

    Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Ohne Israel ist der Syrienkrieg nicht denkbar.

    Sie können sich auch einmal fragen, warum niemand mehr über den Chilcot-Bericht spricht. Frau Merkel hat als Führerin der Oppositions-CDU 2002 vehement die Beteiligung Deutschlands am Irak-Krieg gefordert (https://www.youtube.com/watch?v=izcpOXCyssg). Der Chilcot-Bericht hat offen gelegt, dass die damalige Gefährdungslage gar nicht gegeben war. Eigentlich könnte die SPD jetzt auftrumpfen, weil sie damals recht hatte – aber die SPD schweigt. Schauen Sie sich die Rede von Merkel an. Damals ging es noch offen um die Interessen Israels – heute nur versteckt hinter einem IS, den man entstehen und wachsen ließ.

  3. Mein Name ist unwichtig meint:

    Als Christ liebe ich Israel. Als „Heidenchrist“ bin ich nach Paulus, der vom Herrn höchstselbst in den besonderen Dienst berufen wurde, eins mit den Juden in und durch Christus.

    Am Jisrael Chaj!

  4. Jutta meint:

    Aber wir müssen den Juden ebenfalls das Evangelium bringen.
    Nur in Jesus Christus sind wir einsgemacht.

  5. @Mein Name ist unwichtig

    Eine kurze Verständnisfrage: Sie sind Jude geworden durch den Glauben an Christus, haben also das erfahren dürfen, was Juden kraft Geburt und ohne Glauben an Christus erwächst? Oder meinen Sie etwas anderes?

    Israel ist ein Staat wie jeder andere auch.

  6. Johannes Strehle meint:

    Ein sehr wichtiger bissiger und sarkastischer Artikel, dem Thema angemessen.
    Ich kannte die Zeitung nicht.
    Sie enthält auch andere wichtige, gute und interessante Artikel.

    Das Dogma, dass der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun hat,
    wurde in jüngster Zeit endlich publizistisch sturmreif geschossen.
    Die Silvesternacht war auch dafür förderlich.

    Die Diagnose psychischer Krankheiten ist eine alte linke Spezialität.
    Sie kann zur Entlastung oder zur Belastung eingesetzt werden,
    wie es gerade opportun ist.
    Bei den Hardlinern galt: Bei wem die staatliche sozialistische Erziehung oder notfalls Umerziehung nicht fruchtete, musste psychisch krank sein und
    wurde in die Psychiatrie eingewiesen.
    Die Softliner bauen politischen, medialen, gesellschaftlichen Druck auf.
    Die linken Politiker sind hervorragende Psychodoktoren.
    Seit Protestwähler nicht aus Überzeugung, sondern eben aus Protest gegen die vereinigte Linke die (ansonsten unerträgliche) AfD wählen,
    diagnostizieren die Linken bei allen, die ihre alternativlose Politik nicht gut finden,
    Phobien aller Art.
    Ihr alternativloses absolutes Menschen-, Gesellschafts- und Weltbild
    erlaubt ihnen, festzustellen, wer abnorm ist. (Mehr Intoleranz und Diskriminierung sind nicht möglich.)
    Entscheidend ist, ständig von Menschenwürde zu reden und gleichzeitig
    dem Menschen die Würde zu nehmen, nämlich so oder so seine individuelle Verantwortung vor Gott und den Menschen, den Menschen also zu entmündigen und dementsprechend zu bevormunden.
    Die Gemeinschaftspraxis Dr. Marx und Dr. Freud liefert das Instrumentarium.
    Flüchtlinge haben bekanntlich alle mehr oder weniger traumatische Erfahrungen,
    wie die meisten Flüchtlinge zu allen Zeiten, zum Beispiel
    am Ende des Zweiten Weltkrieges. Zufällig schlagen diese psychischen Belastungen nur bei Muslimen in Terrorismus um.
    Bereits vor der Flüchtlingslawine hatte sich bei den Asylbewerbern (durch linke Aktivisten) herumgesprochen, dass in unserer Kultur psychische Belastungen
    vor Ausweisung schützen. Ein Teil der bereits vor der Lawine offiziell festgestellten riesigen (für einen Rechtsstaat skandalösen) „Vollzugsdefizite“
    hängt damit zusammen.
    Da die Linken davon überzeugt sind, dass Menschen mit traumatischen Erfahrungen für Terrorismus empfänglich sind, haben die USA konsequent
    eine Überflutung mit Flüchtlingen verhindert.

  7. Alexander meint:

    Was bei dem ganzen Psycho-Erklärungskram auch nie thematisiert wird: Drogen – die ja, nicht zu vergessen, auch legal verschrieben werden, und dann euphemistisch ‚Psychopharmaka‘ genannt werden. Diese Psychopharmaka wirken aber ebenso persönlichkeitsverändernd wie alle anderen Formen von Drogen. Und nun ratet mal! Richtig: Die meisten Attentäter der letzten Zeit, und zwar islamistische wie nicht-islamistische, hatten Zugang zu Drogen (legal und illegal). Dieser Zusammenhang von Drogenkonsum und Terrorismus wird nirgends thematisiert. Er passt ja auch nicht zu der Agenda, immer mehr Drogen zu legalisieren und ‚Psychopharmaka‘ zu trivialisieren. Peter Hitchens, der nach einer langen Zeit als Kommunist zum Christentum konvertierte Bruder von Christopher Hitchens (new atheism), ist der Einzige, der nicht müde wird, immer und immer wieder auf diesen Zusammenhang hinzuweisen. Hitchens zu den Anschlägen der letzten Tage.

  8. Was bei dem „Psycho-Erklärungskram“ auch nicht wirklich thematisiert wird, ist die besondere Anfälligkeit betroffener Menschen für Manipulation (jetzt einmal unabhängig davon, dass wir alle dafür anfällig sind). Der bayerische Innenminister sprach gerade davon, dass man hinsichtlich des Anschlags von Ansbach von einer direkten Beeinflussung des Täters durch einen noch Unbekannten ausgeht.

  9. Sehr geehrter Herr Kubsch,

    ich würde gerne als Christ, Mediziner, der im Bereich der psychiatrischen Forschung tätig ist, und Mensch, der in einer stark arabisch geprägten Kultur gelebt hat, ein paar Anmerkungen machen:

    Ja, psychiatrische Diagnosen und Krankheitskonzepte unterliegen auch einer kulturellen Prägung und damit besteht natürlich die Gefahr, dass sie einen politisch / kulturell / sozial erwünschten Bias enthalten. (auch wenn die diagnostischen Kriterien gerade für den religiösen Wahn die kulturelle Komponente enthalten, siehe zB hier (Royal Collage of Psychiatry): http://www.rcpsych.ac.uk/pdf/Religious%20delusions%20Andrew%20Sims.pdf
    Ja, wir finden unter Flüchtlingen und Migranten eine deutlich erhöhte Prävalenz und Inzidenz für psychiatrische Erkrankungen.
    Ja, psychiatrische Diagnosen können und dürfen in keiner Weise die Inhalte einer islamistischen Ideologie entschuldigen.
    Am Beispiel des Anschlags in Ansbach wird deutlich, was auch in den meisten anderen von der jüdischen Rundschau angeführten Beispielen zutrifft: Die psychiatrische Diagnose wird nicht allein auf Grund des Attentats gestellt!

    Wenn man Ihren Artikel liest, oder auch den verlinkten Zeitungsbericht, könnte man denken, die Botschaft wäre (verkürzt): Die Psychiatrie ist Gehilfe einer gewissen politischen Ausrichtung, um eine Entschuldigung / Ausrede für den islamistischen Terror zu finden.

    Dem würde ich gerne widersprechen, bzw. eine differenziertere Betrachtungsweise vorschlagen, denn hier stecken gleich eine ganze Reihe von Annahmen oder Konflikten in dieser Frage:

    Der Aspekt der verminderten Schuldfähigkeit durch eine psychiatrische Erkrankung oder den Konsum von bewusstseinsverändernden Substanzen

    Hier kann man sowohl nachvollziehbare Beispiele dafür als auch dagegen aufführen. Am Ende ist es vor allem eine moral-ethische, und letztendlich eine philosophische bzw. theologische Diskussion (theoretisch auf die Grunddiskussion um einen Determinismus bzw. theologisch Prädestination zurückzuführen).

    Das Verständnis von Islam und Islamismus
    Hier ist die Frage im Hintergrund, ob man der islamischen Lehre nach (wobei es schwierig sein dürfte, von der einen islamischen Lehre zu sprechen), wenn man sie rational betrachtet und konsequent anwendet, zwangsläufig islamistisch im Sinne von terroristisch handeln muss. (Vereinfacht: Muss ich als guter Muslim Christen / Europäer / Ungläubige/ mich selber umbringen?) Oder anders herum: Kann ich mit anerkannter islamischer Theologie mein Attentat / die Berufung zu dem Attentat rechtfertigen?
    Psychiatrische Vulnerabilität und Suszeptibilität für radikale Ideologien
    Flüchtlinge / Migranten allgemein haben, leicht nachvollziehbar, ein deutlich erhöhtes Risiko an psychiatrischen Störungen zu erkranken (begünstigende Faktoren sind zB der Verlust stabilisierender Umgebungsfaktoren (wie eigene Sprache, Familie, bekannte Umgebung, Handlungssicherheit), traumatisierende Erlebnisse vor und/oder während der Flucht und ein deutlich erhöhtes Stressniveau im Gastland (Unsichere Zukunft, Unverständnis, Behördengänge, Konflikte, etc). Allein unter diesen Vorzeichen hätten wir alle ein deutlich erhöhtes Risiko, psychiatrisch zu erkranken. Hier müsste diskutiert werden, wie weit diese Faktoren unabhängig von einer psychiatrischen Störung zu einer erhöhten Radikalisierungs-Bereitschaft beitragen, oder wo die Radikalisierung erst durch eine psychiatrische Störung möglich wird, oder theoretisch sogar, ob erst die Radikalisierung die psychische Störung hervorrufen würde.

    Zu erstmal haben wir folgende Fakten:
    (1) Ein geflüchteter Asylbewerber / abgelehnter Asylbewerber ist u.a. wegen Suizidalität in psychiatrischer Behandlung (bzw. war es zeitweise, siehe aktuelle Debatte zB im BR)
    (2) Dieser Mann bringt einen nicht sehr komplexen Sprengsatz zur Explosion, der ihn auch selber umbringt.
    (3) Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Attentäter sein Handeln mit seiner islam(ist)ischen Einstellung begründet.

    Aus meiner Perspektive kommen hier mehrere Faktoren zusammen, die am Ende zu diesem Ergebnis führen. Und wahrscheinlich sind ähnliche Konstellationen sogar relativ häufig, und wären deshalb durchaus relevant, um weiteren ähnlichen Ereignissen vorzubeugen:

    (1) Junger männlicher Asylbewerber / bzw. mit abgelehntem Asyl aber Duldung; hat allein dadurch eine ganze Reihe an Risikofaktoren, um psychiatrisch zu erkranken. Und leider beeinträchtigen die meisten psychiatr Erk in irgendeiner Weise das Umfeld der Betroffenen negativ (wenn auch glücklicherweise in der Regel nicht so extrem). Allein der Aspekt der Barmherzigkeit / Nächstenliebe, aber auch das Interesse der Sozialgemeinschaft / der Gesellschaft / der Wirtschaftlichkeit würde hier eine Therapie der psychiatrischen Erkrankung unterstützen (sei es Therapie einer Depression, von Suizidalitität, PTSD oder eine schizophrenen Erkrankung).

    (2) Religion allgemein, aber gerade auch der Islam im speziellen, können schnell als hilfreiche Stütze sowohl während einer psychiatrischen Erkrankung, als auch allgemein in der Stressituation „Flucht“ erlebt werden (suggerieren stabiles Lebenskonzept, Ziel/Sinn, Handlungsanweisungen, erhöhen Selbstwirksamkeit). Damit sehe ich ein erhöhtes Risiko, dass Flüchtlinge einer religiösen Lehre folgen, die (nicht nur) ihnen schadet. Insbesondere eine unreflektierte Radikalisierung geschieht in so einem Setting, wie Flucht und/oder Erkrankung, deutlich leichter.

    Präventiv brauchen wir von daher drei Dinge: a) die Möglichkeit zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen unter Flüchtlingen, b) Verhinderung einer islamistischen Radikalisierung von Erkrankten und Gesunden, c) eine reflektierte und zielführende gesellschaftliche Debatte, die die einzelnen Faktoren hier sauber trennt.

    Gerade als Christen können wir dazu glaube ich einen großen und wertvollen Beitrag leisten.

  10. @Gast3: Danke für den Beitrag! Nur zur Richtigstellung: Der verlinkte Artikel ist vom 2. Juni 2016, steht also mit dem geschilderten Fall in keinem Zusammenhang. Der Autor, Daniel Greenfield, ist jüdischer Journalist, schrieb vorzeitig zu den schrecklichen Ereignissen in DE und hatte Szenarien außerhalb von DE im Blick.

    Ich würde in dem von Ihnen geschilderten Fall von vorläufiger Faktenlage sprechen.

    Die Intention des Artikels scheint mir eher die zu sein, das zerstörerische Potential islamistischer Weltbilder nicht euphemistisch einzuebnen, indem auf Traumata oder psychische Erkrankungen verwiesen und die Verantwortung der Täter stark gemildert wird. Dafür verantwortlich ist weniger die Psychiatrie, sondern eine derzeit populäre Deutung der Ereignisse. Anders: Die Traumata oder … können Selbstmordattentate allein nicht erklären. Das zeigt schon der Vergleich mit anderen, nicht minder schrecklichen, Flüchtlingswellen. Etlicher Täter (global) waren keine Flüchtlinge oder Kriegstraumatisierte.

    Ansonsten stehe ich einer differenzierten Betrachtungsweise nicht im Wege. Mein Kollege Thomas K. Johnson hat kürzlich selbst in dem Artikel „Religiös motivierter Terror, Brüssel und die Suche nach dem Sinn“ auf ein Sinndefizit bei vielen Tätern verwiesen. Die therapeutische Perspektive kann allerdings nur eine unter anderen sein.

    Liebe Grüße, Ron

  11. „Auch wenn es die meisten Moslems nicht wahrhaben wollen: der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“

    Zafer Senocak, türk. Schriftsteller

    Überlegungen: es gibt unter Juden auch Terroristen und Attentäter, aber nur unter den streng Orthodoxen. Sehr gute Berichte von K.M. Pülz in BNI.
    Warum werden einige Attentäter, Amokläufer und andere nicht, obwohl sie derselben Religion, hier in dem Fall dem Islam, angehören ?
    Wieso behauptet man immer noch gebetsmühlenartig, dass der Islam die Religion des Friedens wäre, obwohl sie es nachweislich nicht ist, dem Koran nach und auch nicht den Hadithen nach, auch wenn natürlich die meisten Muslime friedlich sind und wie alle einfach ein gutes Leben haben wollen.
    Was ist ein gutes Leben ?
    Die „psychische Vulnerabilität“ in einer Relgion, die so sehr von der Abwertung anderer Lebensweisen abhängig ist, muss ja riesig sein .. so kommt es meiner Meinung nach auch zu permanenten Forderungen gerade dieser einen Religion. Weder Buddhisten, noch Hindus, noch Bahai, noch Atheisten, noch Esoteriker – die verbal um sich schlagen mögen – fordern und fordern und fordern.
    Der Islam ist auf Angst aufgebaut.
    Und genau das ist der Unterschied zum Christen“tum“. Wenn wir auch einen GOTT haben, der ebenfalls zornig werden kann, und Sünde bestraft, so ist es doch der Gott der Liebe. Der Sünden vergibt aus Liebe, weil ER Seinen Sohn dafür gestraft hat, der diese Strafe freiwillig auf sich genommen hat.
    Als Mensch kann ich also nichts dazutun.
    Will sagen: der Mensch hat keine Kontrolle.
    Und genau das ist das Problem. Und verursacht alle Arten psychischer Auffälligkeiten.
    Es gibt eigentlich nur zwei relevante Muster: entweder Angst, oder Liebe.
    Angst braucht Kontrolle.
    Liebe kann abwarten.
    Angst will Macht.
    Liebe nicht.

    Ich denke, wenn man gerade als Junge in einer muslimischen Familie aufwächst, und mit Hass und einem Männlichkeitsideal aufwächst, das den anderen „entmenschlicht“ der nicht zur Sippe, zum Clan, zum Stamm gehört, haben wir mit der uns verständlichen Form von Nächstenliebe erstmal keine Chance, denn diese können das gar nicht verstehen, sondern sind überfordert, da sie diese Sprache nicht sprechen.
    Sie brauchen erstmal klare Ansagen und Handlungsanweisungen und eine strenge Hand.
    Wir brauchen auch keine Debatten mehr, m.E. Wir haben die Dinge ohnehin schon zerredet.
    Wir brauchen die klare, gerechte Anwendung der bestehenden Gesetze zur Abschreckung. Dann müssen wir ihnen beibringen, dass sie Individuen sind, und dass unser GOTT alle Menschen liebt. Dann was ein Mann ist. Was eine Frau ist.
    Und vor allem muss man Klartext reden über „den“ Islam, in allen Schattierungen. Aber vor allem Klartext über den „Propheten“ Mohammed.
    siehe das hervorragende Buch. Nabeel Quereshi, Allah gesucht – Jesus gefunden.
    Aber auch Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus.

  12. Johannes Strehle meint:

    @ Gast3
    „Wenn man Ihren Artikel liest, oder auch den verlinkten Zeitungsbericht,
    könnte man denken, die Botschaft wäre (verkürzt):
    Die Psychiatrie ist Gehilfe einer gewissen politischen Ausrichtung,
    um eine Entschuldigung / Ausrede für den islamistischen Terror zu finden.“
    Ich sehe das wie Ron: „Dafür verantwortlich ist weniger die Psychiatrie,
    sondern eine derzeit populäre Deutung der Ereignisse.“
    Wenn Politiker und Journalisten
    (reflexhaft im Sinne ihres Weltbildes und ihrer politischen Interessen)
    und Angeklagte und Anwälte (taktisch)
    mit psychischen Erkrankungen argumentieren,
    dann ist die Psychiatrie kein Gehilfe,
    sondern sie wird inkompetent zweckentfremdet.
    Es ist bekannt, dass Flüchtlingshelfer den Flüchtlingen Tipps geben,
    was sie vorgeben müssen, um in Deutschland geduldet zu werden.
    Nach einer Frontex-Befragung
    ist die große Wahrscheinlichkeit für die Duldung in Deutschland
    der Grund für Deutschland als bevorzugtes Ziel der Flüchtlinge.
    Wie sicher kann die Psychiatrie zwischen simulierten und echten
    psychischen Erkrankungen, z. B. Suizid-Gefährdung, unterscheiden,
    wenn zweifellos Traumata wie bei allen Flüchtlingen gegeben sind?
    Wie erklären Sie sich, dass besonders muslimische Flüchtlinge
    für Terrorismus anfällig sind?

    „wobei es schwierig sein dürfte, von der einen islamischen Lehre zu sprechen“
    Falls Sie damit nicht die Varianten in den islamischen Ländern meinen,
    ist dies ein westliches Standardargument,
    das den erforderlichen Diskurs ausbremst.
    Dass es im „Westen“ (dazu rechne ich nach der vorherrschenden Weltanschauung
    beispielsweise auch Australien)
    liberale (oder wie immer man ihr an den Westen angepasstes Verständnis
    des Islam bezeichnen will) muslimische Theologen gibt,
    ist für das Verständnis von muslimischen Terroristen irrelevant.
    Diese muslimischen Theologen leben und lehren nicht zufällig im Westen
    und lassen sich vorsichtshalber in islamischen Ländern nicht blicken.
    Es geht beim Islamismus um die islamischen Lehren,
    die in den islamischen Ländern herrschen und von dort durch Imame im Westen und Mission, nicht zuletzt per Internet, verbreitet werden.
    Die leichtfertige politische, journalistische und juristische Entschuldigung
    von Islamismus mit psychischen Erkrankungen
    ist eines der Haupthindernisse für das, was Sie unter c) präventiv fordern:
    „eine reflektierte und zielführende gesellschaftliche Debatte“.
    „Christen könn(t)en … dazu“ in der Tat „einen großen und wertvollen Beitrag
    leisten.“ Falls sie es bisher schon versucht haben sollten,
    war der Versuch ziemlich erfolglos.

  13. Gast2 meint:

    @Johannes Strehle

    Richtig. Der Beitrag von Gast3 ist ohne Frage interessant und ich danke dafür. Gleichwohl frage ich, warum wir uns damit überhaupt beschäftigen müssen? Was und wer haben uns das eingebrockt? Das beleuchten Gast3 und Sie leider nicht. Dass es sie beide nicht interessiert, das kann ich mir nicht vorstellen.

    @Gast3

    Und Sie als Fachmann würde ich doch gerne einmal danach befragen, warum Terroristen sich heute vordringlich Zivilisten und nicht mehr Politiker oder Wirtschaftsbosse als Ziel suchen?

  14. Jutta meint:

    Herr Erdogan ist sunnitischer Moslem.
    Hat auch er ein Sinndefizit oder ein psychisches Problem ?

    Christen in Europa – nicht nur in Deutschland – haben möglicherweise ebenso ein sinndefitizäres bis – entleertes Christentum vorgelebt, dass sich keiner hingezogen fühlt. Den meisten Muslimen nötig das ja noch nicht mal mehr Respekt ab.

    Man ist in Europa zu sehr damit beschäftigt, alles bunt, interessant und attraktiv zu gestalten.
    Und der Psychomarkt und die Asylindustrie sind wahrscheinlich die einizigen Zweige momentan, die Arbeistplätze schaffen.
    Wer hat schon was davon, wenn die Leute gesund sind ?

  15. Jutta meint:

    Herr Erdogan ist sunnitischer Moslem.
    Hat auch er ein Sinndefizit oder ein psychisches Problem ?

    Christen in Europa – nicht nur in Deutschland – haben möglicherweise ebenso ein sinndefitizäres bis – entleertes Christentum vorgelebt, dass sich keiner hingezogen fühlt. Den meisten Muslimen nötig das ja noch nicht mal mehr Respekt ab.
    Die einizigen Moslems, die sich vom Christentum angesprochen fühlen, sind die, denen in Krisengebieten von Christen geholfen wird, weil sie nicht fassen können, dass diese freundlich und hilfbereit sind, obwohl sie selbst tagtäglich mit Todesgefahr leben und unter höchster Bedrohung.

    Man ist in Europa zu sehr damit beschäftigt, alles bunt, interessant und attraktiv zu gestalten.
    Und der Psychomarkt und die Asylindustrie sind wahrscheinlich die einizigen Zweige momentan, die Arbeistplätze schaffen.
    Wer hat schon was davon, wenn die Leute gesund sind ?

    Ausserdem frag ich mich immer noch, wo die „HardcoreFeministinnen“ bleiben, die doch sonst immer gegen alles Männliche mobil machen und endlich ihren Mund aufmachen, was die Vergewaltigungen und Übergriffe hier betrifft.
    Auch alles arme verwirrte traumatisierte Einzeltäter ?
    Fälle für die Psychiatrie oder den Psychiater ?

    Im übrigen hat man eine psychische Störung auch schon dem Verursacher des Koran bescheinigt. Ebenso dämonische Besessenheit. Kann man alles recherchieren.

  16. Jutta meint:

    https://de.gatestoneinstitute.org/8570/schweden-islamischen-extremismus.

    ..zitiert daraus:
    Jihadisten, die nach Schweden kommen, wissen, dass es viele linke Politiker gibt, die nach unsichtbaren „Rechtsextremisten“ suchen und dass es Feministinnen gibt, die glauben, was wirklich wichtig ist, sei die Nutzung der „Gender-Perspektive“ im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus.

  17. Johannes Strehle meint:

    @ Gast2
    „Was und wer haben uns das eingebrockt?“
    Versuch einer Antwort:
    Wir werden keine überzeugende Antwort finden,
    wenn wir den Zusammenhang von Islam und Islamismus leugnen.
    Alle Leugnungsversuche stabilisieren den Islamismus.
    Sie sind keine Lösung, sondern Teil des Problems.
    Der Islam ist historisch und nach dem Verständnis der dominierenden Gelehrten
    in den islamischen Ländern eine Religion mit Weltherrschaftsanspruch,
    der ggf. mit Gewalt zu realisieren ist.
    Andere Religionen werden entweder unterdrückt oder ausgerottet.
    Der Islam ist eine Siegerreligion. Sehr lange
    klaffte zwischen Selbstverständnis, Anspruch und Wirklichkeit kein Widerspruch.
    Der Islam war in Asien, Afrika und Europa auf dem Vormarsch.
    Rückschläge wurden als vorläufig angesehen.
    Mit der westlichen Kolonisierung der Welt durch technische Überlegenheit
    und der Zerschlagung des osmanischen Reiches
    durch die kolonialen Siegermächte des Ersten Weltkriegs
    wurde aus dem Islam faktisch eine Verliererreligion.
    Dass der Widerspruch zwischen Anspruch,
    der den Menschen in den islamischen Ländern
    von Kindesbeinen an in verschiedenen Varianten vermittelt wird,
    und neuer Wirklichkeit
    auf Dauer nicht auszuhalten sein würde, war klar.
    Die Antwort der Religionsgelehrten kann nicht verwundern:
    Die Ursache seien Kompromisse und Anpassung.
    Die Lösung sei die Rückkehr zum kompromisslosen Islam.
    Aus diesem Konflikt resultiert auch der innerislamische Terrorismus.
    Mit welchen Mitteln kann ein überlegener Feind zermürbt werden?
    Mit Partisanen.
    Ein weiterer Aspekt des Problems:
    So viel ich weiß, ist es soziologisch nachgewiesen:
    Wenn der Anteil perspektivloser junger Männer
    in einer Gesellschaft eine bestimmte Dimension erreicht,
    erwachsen daraus unkontrollierbare Probleme.
    Das ist heute die Situation in den arabischen Staaten.
    In Frankreich und England als ehemaligen Kolonialgroßmächten
    mit einem vergleichsweise hohen Anteil muslimischer Jugendlicher
    können die Probleme in Europa besichtigt werden.
    Deutschland als zu spät gekommene und deshalb ziemlich erfolglose
    Kolonialmacht sieht hier einen Nachholbedarf und erweist sich solidarisch.
    Da als Flüchtlinge nicht die Schwachen und Hilfsbedürftigen
    aufgenommen werden, sondern nach dem Prinzip Survival of the fittest
    hauptsächlich junge Männer,
    entlasten wir andere Gesellschaften und importieren deren Probleme.
    Und das mit abenteuerlichen Politparolen.
    Über die Chancen der Eingliederung in den Arbeitsmarkt
    und damit der gesellschaftlichen Eingliederung
    könnten wir uns in anderen Ländern,
    zum Beispiel der ehemaligen moralischen Supermacht Schweden, informieren.
    Doch wenn es darum geht, eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene
    vorzubereiten, interessieren keine Fakten.
    Die Naivität des Westens nach dem Modell,
    das Max Frisch in „Biedermann und die Brandstifter“ beschrieben hat,
    ist ein optimaler Nährboden für den Islamismus.
    Die Begeisterung über den arabischen Frühling,
    die Demokratisierungsversuche in Afghanistan und im Irak
    korrespondieren mit der EU-Innenpolitik.
    Allerdings gibt es Länder, die diese Probleme nicht importieren wollen
    wie die unsolidarischen Ungarn und Polen.
    Im polnischen Parlament sitzt seit der letzten Wahl keine linke Partei mehr.
    Und es gibt Länder, die die Notbremse ziehen
    wie Schweden mit Tränen in den Augen und die österreichischen Verräter,
    die aber mit den Folgen der Fehler aus der Vergangenheit leben müssen.

  18. @Ron: Vielen Dank! Auch für den Link zu den spannenden Artikeln – das MBS sticht doch echt immer wieder mit sehr guten und vor allem toll durchdachten Artikeln hervor – das muss ich mir doch regelmäßiger auf die Leseliste setzen!

    @Johannes Strehle:
    a) Simulierte vs „echte“ psychiatrische Erkrankungen: 100%ig ausschließen lässt sich das natürlich nicht. Eine psychiatrische Diagnose wird jedoch seltens eindimensional gestellt, sondern die meisten Erkrankungen gehen mit Beeinträchtigungen auf mehreren Achsen (mehreren Feldern) einher und ergeben erst zusammen ein schlüssiges Bild. Sicherlich, es ist gerade bei einer traumatischen Belastung im Hintergrund nochmal schwieriger, einzelne Diagnosen scharf zu trennen, aber eine psychiatrische Erkrankung über einen längeren Zeitraum glaubhaft zu simulieren ist gar nicht so einfach.

    b) Islam(ist)ische Theologie: Meine Anmerkung bezog sich in der Tat auf die Differenzen auch innerhalb der mehrheitlich muslimischen Länder, teilweise auch innerhalb von renommierten islamischen Universitäten, und natürlich zwischen den großen Strömungen innerhalb der Sunna und Shia. Übrigens spannendes Detail: Es gibt auch islamische Theologen, die in ihren (muslimischen) Heimatländern zu radikal waren, und deshalb in den Westen ausgewandert sind, weil sie dort freier lehren konnten… Das ganze ist also, wie Sie bereits angedeutet haben, deutlich vielschichtiger und komplexer, als es der allgemeine Diskurs in Deutschland widerspeigelt – und ja, eine Vereinfachung hilft in der Regel eher den Falschen…

    @Gast2:
    a) Ich bin sicherlich kein Terrorismus-Fachmann, aber ganz ehrlich, wenn ich Terrorist wäre, würde ich doch auch das allgemeine Volk bevorzugen, zumindest wenn mein Ziel ist, möglichst viel Angst und Schrecken zu verbreiten und destabilisierend zu wirken.

    b) Wer hat uns das eingebrockt? Eine einfache Schuldzuweisung ist sicherlich nicht möglich, eine komplexere Analyse würde sicherlich den Rahmen sprengen, als Stichworte: innerislamische Konflikte, weltweiter Handel mit Rohstoffen, wirtschafts(politische) Interessen verschiedenster arabischer und westlicher Nationen, politischer Idealismus, Egoismus, Machtsucht, sozioökonomsiche und kulturelle Disparitäten, geopolitische Strategien verschiedenster Lager, Verlust der eigenen moralischen, philosophischen und theologischen Grundlage, Orientierungslosigkeit, Ignoranz, Opportunismus, Naivität, etc…

  19. @Gast3: Gern will ich an dieser Stelle mal fragen, welche Rolle die Sprache bei der Diagnostik spielt. Schon bei somatischen Erkrankungen sind wir auf eine gelingende verbale Kommunikation angewiesen. Wie ist das bei psychischen Erkrankungen? Sind die Ärzte hier nicht ganz besonders von einer erfolgreichen verbalen und nonverbalen Kommunikation abhängig? Wie kann das glücken, wenn sich Arzt und Patient nur über eine Drittsprache unterhalten, möglicherweise nur mittels Übersetzer? Wie hoch sind derartige Einschränkungen zu werten, zumal ja oft größere kulturellen Unterschiede hinzukommen, die gerade auch die Körpersprache betreffen können?

    Liebe Grüße, Ron

  20. @Johannes Strehle

    Lieber Johannes Strehle, wenn Sie die Problematik verstehen wollen, dann lassen Sie das medial Vordringliche gedanklich beiseite. Denn das medial vordringliche hat eine Funktion. Ich bin kein Freund dieser unkontrollierten Zuwanderung (übrigens ist erst dadurch das Gefühl der Ausbreitung des Islams entstanden), denn ich weiß gar nicht, in was hier integriert werden soll, aber ich bin auch kein Freund dieser medial vordringlichen Hochstilisierung des Islams zur Inkarnation des Bösen durch den IS. Wer hat ein Interesse daran, dass der Islam so dargestellt wird? Wer kommuniziert seit Jahrzehnten, dass seine Existenz durch den Islam bedroht ist? Es ist Israel. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der IS – trotz seiner geographischen Nähe – nicht Israel angreift?

    Und Sie sprechen zurecht diesen absurden arabischen Frühling an? Was hat das alles gebracht für die Regionen? Nichts. Aussteigen aus diesem Irrsinn kann nur der, der es sich wirtschaftlich (!) leisten kann. Deutschland kann und will es offenbar nicht.

    Liebe Grüße!

  21. @Gast2: Israel steuert (und finanziert ?) also den sogenannten IS?! Ist das ein Wunsch, eine selbstevidente Angelegenheit oder eine höre Einsicht, die nur einer geweihten Elite zugänglich ist? Oder lässt sich die steile These auch begründen?

    Ich befürchte im Gegenteil, dass es unter der arabischen Bevölkerung in Israel zunehmend viele IS-Sympathisanten gibt und die Behörden und Geheimdienste alle Hände voll zu tun haben, damit aus kleinen Feuerstellen keine Waldbrände entstehen.

    Liebe Grüße, Ron

  22. Peter Geerds meint:

    @Gast2:

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der IS – trotz seiner geographischen Nähe – nicht Israel angreift?

    Nein, habe ich nicht. Wenn ich mir z. B. die Karte auf dieser Seite anschaue (wenn auch schon ein Jahr alt), hat IS keine Möglichkeit, Israel anzugreifen.

    http://www.dw.com/de/is-h%C3%A4lt-90-christen-in-seiner-gewalt/a-18275923#

    Wozu auch? IS dürfte genügend Sympathisanten unter den Palästinensern haben. Außerdem haben etliche Nachbarn Israels (moslemisch-geprägte Staaten) erklärt, dass sie Israel vernichten wollen. M. E. verdrehen Sie da etwas völlig.

  23. @Ron

    Lieber Ron,

    dass Israel den IS finanziert habe ich nicht behauptet.

    Dass zumindest eine (ehemalige) Anti-IS-Koalitions-Partei, die Türkei, den IS mit Waffen versorgt, wissen wir, seitdem Can Dündar das aufdeckte und dafür wegen Geheimnisverrats angeklagt wurde.

    Dass die Anti-IS-Koalition erst jetzt jetzt gegen Mossul und Rakka vorgehen will, lässt fragen, warum das nicht in den Jahren zuvor geschehen ist. Warum sind eigentlich die Russen vor Ort? Warum haben sich die Amerikaner Ende letzten Jahres furchtbar aufgeregt, dass Deutschland mit Assad auch nur reden wollte? Warum hat es Strafanzeigen gegen Merkel, Steinmeier und von der Leyen gegeben wegen Führens eines Angriffskrieges gegen Assad gegeben?

    Haben Syrien und Israel einen Streit um die von Israel besetzten Golan-Höhen? Kann man in den geleakten Clinton-Emails nachlesen, wie dort die Achse Syrien-Iran als Gefahr für Israel dargestellt wird? Hat irgendeine Anti-IS-Koalitionspartei ein offizielles Mandat zum Vorgehen gegen Assad?

    Und schauen Sie sich Todenhöfers Reportage „Inside IS“ an. Meine „Lieblingsszene“ ist die, wo Todenhöfer einen IS-Kämpfer fragt, wie es möglich war, dass weniger als 300 IS-Kämpfer bei der Einnahme von Mossul 24.000 Gegner in die Flucht schlugen. Der IS berief sich auf Gottes Hilfe. Das erscheint mir ein wenig suspekt und lässt fragen, wer das wirklich ermöglicht hat, dass dieser IS entstehen und erstarken konnte und warum? Um ein Mittel gegen Assad zu haben.

    Wenn Sie aufmerksam die Presse verfolgen, dann streuen Journalisten immer wieder Informationen ein. Gestern fragte die WELT (http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157317079/EU-Mitgliedschaft-Erdogan-spielt-ein-groesseres-Spiel.html):

    „Erdogan, führt er nun den Krieg des Westens gegen die Schreckensmänner des IS – oder gegen die Kurden, die von Deutschland Waffen erhalten, Ausbildung, Luftabwehr und vieles mehr? Oder führt er den Luftkrieg der Amerikaner gegen das Regime des Syrers Assad? Die Militärs und Diplomaten der Nato, die ihre Regierungen zu beraten haben, sind nicht zu beneiden.“

    Merken Sie etwas? Die Amerikaner führen einen Luftkrieg gegen Assad? Moment, dafür haben die doch gar kein Mandat – und ihre deutschen Gehilfen auch nicht.

    Übrigens hat Erdogan die Stromversorgung in Incirlik gekappt und der Anti-IS-Koalition auch ein Flugverbot erteilt.

    Liebe Grüße!

    P.S. Sie können übrigens einmal versuchen, bei der WELT mittels Kommentar die Frage nach dem Mandat zu stellen. Das wird das amerikanische Unternehmen, welches die Kommentarfunktion bei der WELT verwaltet, nicht zulassen – und wenn doch, dann erst nach Tagen, wenn der Artikel nicht mehr groß von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

  24. @Gast2: Dass die Verwicklungen komplizierter sind, als medial vermittel, will ich gern glauben. Wenn amerikanische, russische und israelische Geheimdienste nicht involviert wären, würde mich das wundern. Es klang oben aber so, als ob Israel die treibende Kraft der Tragödie wäre. Das kann ich nicht erkennen.

    Liebe Grüße, Ron

  25. @Ron

    Zur treibenden Kraft lesen Sie doch einmal ein wenig in Clintons Emails. Wie grenzen Sie im übrigen Israel ab? Vor kurzem wurden wieder Emails der Demokraten öffentlich. Auch dort finden Sie Hinweise auf Milliarden-Programme Amerikas zum Schutze Israels in Zusammenarbeit mit amerikanischen Unternehmen. Wir müssen also nicht so tun, als ob es nur um das kleine Israel ginge.

    Wer Interesse daran hat, dass der ewige Konflikt um die Gebiets- und Siedlungspolitik Israels durch eine Zwei-Staaten-Lösung endlich Frieden findet, der muss die Verwicklungen Israels in den Syrien-Krieg ansprechen – oder er muss, wenn er aus dem christlichen Milieu kommt, eine christliche Rechtfertigung für die zionistischen Hardliner finden.

    Liebe Grüße!

  26. Keine Angst vor `84 meint:

    Robin Classen von der „Blaue Narzisse“ bringt es auf den Punkt.

    http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/5608-warum-isis-israel-nicht-angreift

  27. @Gast2
    Letztendlich ist es doch völlig „egal“ von wem die ISIS finanziert wird bzw. wo ISIS herkommt. Denn eines ist Fakt: ISIS ist böse! Deswegen muss ISIS vernichtet werden. So einfach ist das! Der Islam ist einer der größten Bedrohungen unserer Zeit.

  28. @Keine Angst vor `84

    Netter Versuch, der mich wirklich schmunzeln lässt. Ein IS kämpft erst gegen die ganze Welt, gegen die beiden Supermächte und nimmt sich ganz zum Schluss dann auch Israel vor. Und wenn Israel gar mit Assad zusammenarbeiten will, dann frage ich mich, warum Israel nicht gegen die Amerikaner protestiert, gar gegen diese kämpft. Warum unterstützt Israel nicht mit den Russen zusammen Assad? Wo ist die tolle israelische Luftwaffe an der Seite von Assad? Warum forderte Elie Wiesel von Obama die Beseitigung Assads ? Warum gibt Israel die Golan-Höhen nicht an Syrien zurück und unterstreicht damit seine guten Beziehungen zu Assad? Die UNO hat die Besetzung mehrfach für völkerrechtswidrig erklärt – aber niemand setzt das durch.

  29. Jutta meint:

    ein Lesebrief auf idea, zur Frage, wie „Kirchen“ mit dem Islam umgehen sollten, respektive die Haltung ändern sollten ?

    Lisette vor 2 Tagen

    Ich kann Herrn Neuenhausen nur beipflichten, dass die Gewalt im Islam angelegt ist. Das muss auf den Tisch, das sagen selbst Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland. Ich widerspreche Herrn Rothe, dass die Alternative Abgrenzung und Kampf wäre. Herr Rothe argumentiert meiner Ansicht feige, unverantwortlich, antibiblisch und bequemlichkeitsorientiert. Muslime, die in Deutschland leben wollen – und sie haben sich selbst dafür entschieden – können das nicht in ihrer Scharia-Kultur tun. Es muss ihnen zugemutet werden, dass das Gastland die Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte und das praktische Leben auf dieser Wertegrundlage einfordert. Die fortschreitende Islamisierung durch das Einfordern von Sonderrechten über die Religionsschiene muss gestoppt werden. Sie können zu ihrem Gott beten, ihr Glaubensbekenntnis einhalten, im Ramadan fasten, Almosen geben und pilgern. Es kann keine Polygamie geben, Nichtmuslime dürfen nicht als unrein beleidigt werden. Muslime müssen es aushalten, dass an ihrem Propheten Kritik geübt werden kann, ohne dass der Islam dafür einen Tötungsanspruch erheben darf. Der Prophet muss wegen seiner Gewalt- und Tötungsansprüche kritisiert werden dürfen. Muslimen gegenüber muss die feste Überzeugung zugemutet und ausgesprochen werden, dass sie für das Töten von Menschen keine direkte Einfahrt in den Himmel erhalten. Muslime müssen akzeptieren, dass sie keinen Anspruch auf die Wahl Geschlechts eines Arztes, Lehrers, Maklers, Polizisten, Rechtsanwaltes etc. haben. Ansonsten steht es Muslimen frei, in ein islamisches Land ihrer Wahl umzuziehen.

    Wenn wir nicht ein kraftvolles, vollmächtiges, ehrliches Bekenntnis ablegen zu unserem Herrn Jesus, haben wir „verdient“, was geschieht. Und verwirkt uns ein christliches Land nennen zu dürfen. Die CDU muss fürderhin ihr C ohnehin streichen.

  30. Jutta meint:

    uups, die letzten Sätze sind meine.
    Und ich freue mich an dem Wort: zugemutet.
    Ja, Christen müssen eine Zumutung sein !!!

  31. Wer jetzt noch die linkspopulistische, sozialistische, pro-islamische, antichristliche „C“DU wählt, dem ist nicht mehr zu helfen! Die Merkel-„C“DU hat es tatsächlich geschafft, die damalige linke 68er-Schröder-SPD noch links (!!!) zu überholen. Der antichristliche Sozialismus breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Zu diesem linken Wahn gehört, dass ausgerechnet der satanische Islam immer mehr gefördert wird. Umso mehr Muslime sich in die Luft sprengen, desto extremer wird der Islam verharmlost. Aber anstatt endlich Widerstand zu leisten, passen sich die deutschen Christen wie Marionetten dem Zeitgeist an.

  32. Johannes Strehle meint:

    @ Gast2
    Sie hatten gefragt: „Was und wer haben uns das eingebrockt?“
    Und mir dann geantwortet: „…wenn Sie die Problematik verstehen wollen …“
    Ich habe Sie also richtig verstanden:
    1. Sie wissen,
    wer uns den internationalen islamischen Terrorismus eingebrockt hat.
    2. Die Antwort lautet Israel.
    3. Alle anderen Erklärungen
    sind „medial vordringliche“ Verschleierungen dieser Antwort.
    Sie fragen Ron: „Wie grenzen Sie im übrigen Israel ab? …
    Wir müssen also nicht so tun, als ob es nur um das kleine Israel ginge.“
    Geht es um das „Weltjudentum“ unter anderem Namen?
    Wenn der internationale islamistische Terrorismus
    eine Reaktion auf die Politik eines Miniaturstaates ist,
    sich mit Geschick, Hilfe, List und Tücke
    unter schwierigen Bedingungen in einem schwierigen Umfeld zu behaupten
    – wie beantworten Sie die Ausgangsfrage?
    Hat der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun?
    Das heißt:
    Würden Angehörige anderer Religionen oder Ersatzreligionen
    genauso auf Israel reagieren?
    Todenhöfer kann ich nicht ernst nehmen.
    Einer „medial vordringlichen Hochstilisierung des Islams
    zur Inkarnation des Bösen durch den IS“ bin ich bisher nicht begegnet.
    Im Gegenteil: Auch für den IS wird (wie für islamische Terroristen)
    „medial vordringlich“ konstatiert,
    dass er mit dem (wahren) Islam nichts zu tun hat.

    Sie sind „kein Freund dieser unkontrollierten Zuwanderung“,
    weil Sie „gar nicht wissen, in was hier integriert werden soll“.
    Das ist eine ziemlich lauwarme Einstellung zu diesem Problem.
    Eine Bekannte, die Flüchtlinge betreut, erzählte uns kürzlich,
    dass sowohl die christlichen als auch die muslimischen Flüchtlinge
    unbegreiflich und beängstigend finden, dass Deutschland
    auch diejenigen unkontrolliert ins Land lässt, vor denen sie geflohen sind,
    und bereits überlegen, wohin sie fliehen können, wenn sie hier bedroht werden.
    Wesentlich für ein friedliches Zusammenleben ist die Integration
    in den Arbeitsmarkt, für den die Flüchtlinge angeblich ein Glück sind.
    Auch dabei landen wir wieder bei der kulturellen Prägung durch die Religion.
    Aus einem Interview mit dem Soziologen Ruud Koopmans,
    der seit 20 Jahren zu den Themen Migration und Integration forscht
    und dessen Forschungsergebnisse international diskutiert werden,
    aber nicht in Deutschland:
    „Zufällig am Tag der Anschläge in Brüssel
    haben Sie die Ergebnisse Ihrer jüngsten Studie veröffentlicht.
    Muslimische Zuwanderer
    sind demnach so schlecht in die Arbeitsmärkte der Zielländer eingebunden,
    weil sie sich nicht genügend anpassen.
    Ist das (Ergebnis) wirklich revolutionär gegen den Mainstream?“
    Koopmans: „O, ja. Das bedeutet nämlich, dass es einen Zusammenhang gibt
    zwischen kultureller Assimilation
    und struktureller Integration in den Arbeitsmarkt.
    Das ist hierzulande ein Tabu-Thema, das darf nicht sein.
    Eigentlich sollte die Kultur keinen Einfluss auf die Integration haben.“
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/migrationsforscher-koopmans-haelt-multikulti-fuer-fatal-14202950.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  33. @Ron: Die sprachliche Komponente spielt in der Tat eine nicht zu unterschätzende Rolle und ist zur Zeit oftmals eine echte Schwierigkeit, unter anderem auch weil transkulturelle Psychiatrie trotz langjähriger Bemühungen meist nur ein Randgebiet geblieben ist. Leider scheitert es auch immer wieder einfach an den mangelnden Ressourcen (zumal auch die Psychotherapie längst nicht in allen Kulturen so anerkannt / akzeptiert ist, wie in den USA oder Europa). Trotzdem gibt es Lösungen und Ansätze, und bei einer erfreulichen Anzahl von Geflüchteten werden sinnvolle Lösungen gefunden. Hier sind übrigens immer wieder christlich geprägte Organisationen oder Einzelpersonen mit an der vordersten Front.

    Wer mehr Einblicke in Traumatherapie bei Flüchtlingen sucht, zB hier:
    http://www.refugio-muenchen.de/pdf/Report_51-2016_Web.pdf

    @Lutz: Spannender Artikel, mit einer Reihe von richtigen Feststellungen, aber epidemiologisch so nicht wirklich haltbaren oder zumindest unsauberen Aussagen, die anscheinend eher der Meinungsmache als der nüchternen Auseinandersetzung dienen sollen (interessanter Nebenaspekt: die von Herrn Azizi zitierte Literatur, ist ähnlich wie seine anderen Bücher jeweils im Selbstverlag (bzw. Selbstverlags-Service) entstanden.

  34. @Johannes Strehle

    „Würden Angehörige anderer Religionen oder Ersatzreligionen genauso auf Israel reagieren?“

    Klar.

    Wenn Ihnen jemand Ihr Land wegnimmt und dann sagt:

    Wir sind nicht wie Belgien, das eine Kolonie im Kongo errichtet. Wir sind wie Belgier in Belgien. Die Verbindung des jüdischen Volks zu diesem Land reicht 4000 Jahre bis zum Stammvater Abraham zurück. Natürlich erkennen wir an, dass auch Johannes Strehle auf diesem Land lebt, auch wenn er Tausende Jahre später kam. Wir wollen Johannes Strehle nicht vertreiben. Aber Johannes Strehle will uns vertreiben, aus dem ganzen Land!

    dann werden Sie wohl auch über andere Mittel nachdenken als nur zu reden. Womöglich werden Sie verzweifeln, wenn selbst die UNO Ihnen recht gibt, aber kein weltliche Macht Ihnen beisteht und Ihnen Ihr Land zurückgibt. Sie werden verzweifeln, wenn Sie ständig als Antisemit diffamiert werden. Sie werden verzweifeln an der Frage, wie sich ein Land auf eine religiöse Legitimation berufen kann, aber selbst immer liberaler und damit areligiöser wird. Und sie werden womöglich verzweifeln, wenn Sie am Ende überall auf Schweigen treffen. Und Sie werden wohl noch mehr verzweifeln, wenn … aber das erspare ich uns jetzt lieber, weil es so schon schrecklich genug ist.

    Liebe Grüße!

    P.S. Nur ein kurzes Wort zu Koopmanns: Dass diesem wegen seiner Einseitigkeit Antiislamismus vorgeworfen wird, wird Ihnen sicherlich nicht entgangen sein. Wohlgemerkt: Ich rede damit nicht einem Islam das Wort.

  35. http://www.welt.de/vermischtes/article157379509/Wie-der-Kalif-von-Neukoelln-Tuerken-das-Pruegeln-austreibt.html

    .. am Sonntag ist in Köln eine Demo angemeldet, von hier lebenden Türken für Erdogan.
    Sie sind Orientalen. Sie brauchen die große Show. Und Gefühle.
    Mich erinnert das – seltsamerweise – an die Situation , bei der Mose vom Berg Sinai herunterkommt … und Geschrei hört.
    Obwohl das sicherlich nicht vergleichbar ist .. aber a propos Sprache, auch in der Bibel finden wir ja etwas davon.
    Wer kennt nicht die blumige Sprache des Orients und die Schwüre. Ehre über alles !!!
    Ich habe mich oft gefragt, ob der Herr uns deshalb so oft zur Nüchternehit aufruft.

  36. Tim-Christian meint:

    Also ich vermute ja ganz stark, hinter all dem steckt in Wirklichkeit der guatemaltekische Geheimdienst. Man munkelt ja, dass Donald Trump und Avigdor Lieberman als Kinder eine Madrasa in San Juan Sacatepéquez besucht haben sollen. Aber der FSB löscht immer alle Blogposts, die das beweisen können. Hab ich im Vertract-Magazin gelesen (die haben sich vom Compact-Magazin abgespalten, weil ihnen Jürgen Elsässer neuerdings zu mainstream-mäßig unterwegs ist).

  37. Johannes Strehle meint:

    @ Gast2
    Ich würde die Debatte gerne noch weiterführen,
    aber meine Frau und ich wollen eine Reise machen,
    um unser jüngstes Enkelkind (das elfte) zu begrüßen
    und ich gönne mir eine Woche offline.
    Der Vater ist auch einer dieser Landräuber,
    Australier europäischer Abstammung.
    Freuen wir uns, dass die Aborigines
    die Erde nicht mit Terror überziehen.

  38. Gast2 meint:

    Ach, lieber Johannes Strehle, es ist gut, wenn wir eine Pause machen. Angesichts all der Toten ist das ein wirklich trauriges Thema. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und viel Freude im Kreise Ihrer Lieben. Bis demnächst!

  39. Jutta meint:

    ..Nach Australien wurden viele Kriminelle deportiert. Sicher nicht ganz freiwillig.
    Diese Bemerkung finde ich ganz und gar unpassend. Ausserdem sollte man die englische Krone verantwortlich machen dafür, und dass waren ein paar wenige.
    Niemand hat hier etwas dagegen, wenn jemand der wirklich Not leidet, hierherkommt.
    In Deutschland – ich schäme mich für unsere Politiker, sie sind schlimmer als Trump und Clinton zusammen, und im übrigen empfehle ich das Buch von Schreck-Nortzing, Charakterwäsche – ist Fr Merkel mit ihrer verlogenen unsäglichen Politik mitschuld an den Zuständen, die allen schaden. Allen. Denen, die wirklich Hilfe suchen und brauchen. Uns als Einheimische, Autochthone, von deren Steuergeldern viele leben.
    Und die deutsche Justiz beraubt die Menschen, die kriminell sind, um die Möglichkeit, durch Bestrafung zum Nachdenken zu kommen.
    Dass das funktionieren kann, hat in kleinem Maßstab die sich angeblich selbst umgebracht habende Richterin Kerstin Heisig bewiesen. Die politisch korrekt im Stich gelassen wurde vom Staat. Wer weiss, wem sie auf die Zehen getreten ist.

  40. Jutta meint:
  41. Jutta meint:
  42. Jutta meint:

    .. und falls dieses Video noch nicht alle kennen:

    http://journalistenwatch.com/cms/die-botschaft-der-christen-an-den-is/

  43. Jutta meint:

    .. und ein letztes:

    https://www.youtube.com/watch?v=U3pAxAHT0jg

    .. und nun habe ich genug von diesem Thema.
    Wir werden sehen, wir dürfen unser Haupt erheben, Rettung ist nahe.

  44. @Jutta

    Angela Merkel leugnet, dass sie den Irakkrieg unterstützt hat (https://www.youtube.com/watch?v=_EaEVIh9t5I)

    Das fand gerade in Berlin auf der Wir-schaffen-das-Bundespressekonferenz statt.

    Vor einiger Zeit wurde ein Untersuchungsbericht in Großbritannien bekannt, der zeigte, dass der Krieg gegen den Irak gar nicht notwendig war – der sog. Chilcot-Bericht. Bei der Präsentation des Berichts waren auch viele Witwen zu sehen, deren Männer unnötig im Irak-Krieg starben.

    Sie wissen womöglich auch, dass es Ende letzten Jahres Strafanzeigen gegen Merkel, Steinmeier und von der Leyen wegen Führens eines Angriffskrieges gegen Assad gegeben hat. Keine Kriegspartei der Anti-IS-Koalition hat ein offizielles Mandat zum Krieg gegen Assad.

    Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber die Dreistigkeit, wie eine Bundeskanzlerin auf einer Bundespressekonferenz nicht die Wahrheit sagt, ist schon sehr niederschmetternd. Nicht weniger niederschmetternd ist, dass die deutschen Journalisten das gar nicht aufgreifen – vom politischen Gegner ganz zu schweigen. Und da rege sich noch einer auf, dass es in der Türkei keine kritische Presse und politische Opposition mehr geben darf.

    P.S. Weil sie Broder verlinken: Auch dort herrscht Schweigen diesbezüglich.

Deine Meinung ist uns wichtig

*