Rezension: Homosexualität

41emqNHn6rL SX329 BO1 204 203 200Die Rezension zum Buch:

ist inzwischen in der Ressourcenbibliothek von Evangelium21 gelandet und kann dort auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Hier die ersten Absätze:

In diesem Buch hat die Evangelische Allianz in Großbritannien zu einem emotional und kontrovers besetzten Thema Stellung bezogen. Die Herausgeber sind eng mit der evangelikalen Dachorganisation verbunden. Andrew Goddard war bis 2015 stellvertretender Direktor des Kirby Laing Institute for Christian Ethics in Cambridge, inzwischen ist er wissenschaftlicher Leiter der Einrichtung. Don Horrocks war bis 2015 Öffentlichkeitsreferent der Allianz in Großbritannien. Die beiden haben für die Beiträge, die am Ende eines mehrjährigen Klärungsprozesses von der Britischen Allianz zur Verfügung gestellt worden sind, die Schlussredaktion übernommen. Wenn ich nachfolgend von Autoren spreche, dann meine ich damit all diejenigen, die an dem Gesamtpaket mitgewirkt haben.

Das Buch enthält zehn Leitsätze, die biblische Begründungen für eine christliche Sexualethik mit seelsorgerlichen Anliegen verbinden. Im ersten Leitsatz heißt es etwa: „Wir erkennen an, dass wir alle Sünder sind und dass Jesus Christus die einzige wirkliche Hoffnung für sündige Menschen ist, wie immer unsere eigene Sexualität auch aussehen mag. Es ist unser ernstes Gebet, dass evangelikale Erwiderungen auf die Debatten zur Homosexualität heute wie auch zukünftig von seiner Liebe, Wahrheit und Gnade geprägt sein mögen“ (S. 23). Der siebte Leitsatz lautet: „Wir würdigen und ermutigen alle, die gleichgeschlechtlich empfinden und sich zur Enthaltsamkeit verpflichtet haben, indem sie von gleichgeschlechtlichen sexuellen Handlungen Abstand nehmen. Wir sind überzeugt, dass sie für Ordination und Leitungsdienste in der Kirche bzw. Gemeinde geeignet sind. Wir erkennen an, dass sie in den Bereich des christlichen Hirtendienstes wertvolle Einsichten und Erfahrungen einbringen können.“ Entlang dieser Leitsätze ist das Buch in fünf Kapitel strukturiert, die jeweils unterschiedliche Themenfelder erörtern.

Das erste Kapitel behandelt das Sündersein des Menschen sowie für die Debatte wichtige Begriffe und Grundeinsichten. Eingegangen wird dort auch auf Bezeichnungen von sexuellen Minderheiten und die statistische Streuung. Die Zahlen zur Verbreitung von Homosexualität schwanken enorm, je nach Untersuchung liegen sie zwischen 1 bis 8 Prozent. Die Autoren orientieren sich an Erhebungen, die 2010 für das Vereinigte Königreich vom Statistischen Nationalamt vorgenommen wurden. Demnach wird übereinstimmend mit früheren Forschungen geschätzt, dass 1,4 Prozent der Einwohner schwul, lesbisch oder bisexuell sind (S. 34–35). Diese Angaben weichen beachtlich von der öffentlichen Wahrnehmung ab. In den USA wurde beispielsweise 2011 festgestellt, dass 1,8 Prozent der Erwachsenen sich als bisexuell und 1,7 Prozent als lesbisch oder schwul bezeichnen. Demgegenüber ergab eine Gallup-Umfrage aus demselben Jahr, dass die Erwachsenen in den USA davon ausgehen, dass im Durchschnitt 25 Prozent der Amerikaner schwul oder lesbisch sind (vgl. S. 35).

Homosexualität: Biblische Leitlinien, ethische Überzeugungen, seelsorgerliche Perspektiven von

Preis: EUR 14,99

74 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 13,22

 

Kommentare

  1. Mein Name ist unwichtig meint:

    Welcher Unterschied besteht zwischen Nationalsozialisten, Moslems und Christen?

    Der Unterschied besteht darin:

    Die Nationalsozialisten machten aus ihrem Ekel, ihrer Abneigung und ihrer Feindschaft gegen „unwertes Leben“, gegen Homosexuelle, kein Geheimnis. Viele homosexuelle Männer wurden zwangspsychiatrisiert und zum Beispiel in Hadamar vergast oder in Konzentrationslagern interniert, so zum Beispiel in Mauthausen, wo sie vergast oder erschossen wurden oder wo sie an körperlichen Gebrechen ob der unmenschlichen Zustände starben.

    Die Moslems machen ebenfalls kein Geheimnis aus ihrem Ekel und ihrer Feindseligkeit besonders gegenüber männlicher Homosexualität. In ausnahmslos allen islamischen Ländern (auch in der Türkei) werden Homosexuelle verfolgt, terrorisiert, schikaniert, unterdrückt, gejagt, inhaftiert und/oder getötet. Man wirft uns in Gefängnisse, erhängt oder steinigt uns öffentlich, schneidet uns den Kopf ab oder stößt uns von Hochhäusern in den Tod. Wenn Heterosexuelle Homosexuelle lynchen, wird das in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt. Die „gottgefälligen Männer“ haben ja der „perversen Schwuchtel“ nur das getan, was gut und richtig ist sozusagen.

    Die Christen hingegen sind eine verlogene Brut – unehrlich, heuchlerisch und voller Lügen. Christen, insbesondere die evangelikalen/bibeltreuen, können eine Stunde lang in einer Predigt über Liebe, Miteinander, Brüderlichkeit, Gnade und daß „wir ja alle Sünder“ sind in Sachen „Umgang mit Homosexuellen“ schwadronieren und schwätzen und verdecken am Ende doch nichts anderes als ihren Ekel, ihren Haß, ihre Feindseligkeit und ihren Gedanken, wie „pervers“ und „abartig“ sie uns finden.

    Fazit: Nazis und Moslems sind ehrlich – Christen sind hingegen verlogen und voller Falschheit!

    (Ich schäme mich, daß ich früher genaus so gedacht habe, wie es die „Bibeltreuen“ noch heute tun. Ich fühlte mich sogar mal so stolz, daß ich „enthaltsam“ gelebt habe. Dieses Gelaber über Enthaltsamkeit ist aber auch nichts anderes als Psychoterror und übrigens in keiner Weise mit Hetero-Singles, die ja auch enthaltsam leben sollen, zu vergleichen. Ein Hetero-Christ, der noch keine Ehe/Partnerschaft hat, kann, selbst wenn er schon über 30 ist, noch jahrzehntelang absolut jeden Tag eines Jahres die Möglichkeit nutzen oder haben, einen Menschen fürs Leben zu suchen oder zu finden – von einem Homo-Christ erwartet man aber ein ganzes langes Leben in Einsamkeit, denn diejenigen, die uns auf die Schulter klopfen, weil wir ja so supergottgefällig enthaltsam leben, sind genau diejenigen, die „fünf Minuten später“ wieder weg sind bei ihrer tollen kleinen Familie, während der/die Homosexuelle allein in seinem/ihrem Apartment sitzt und vor sich hinvegetiert mit Selbstgesprächen und der Ermangelung an körperlicher Zuwendung – und hier meine ich NICHT Sex!)

  2. Jutta meint:

    @ mein Name ist unwichtig.
    Ich bin 53, weiblich, heterosexuell, vor 5 Jahren zum Glauben gekommen, und lebe seitdem viel leichter enthaltsam als früher. Wenn es auch schwer ist und mir ganz genauso die Nähe, sprich einmal eine Umarmung fehlt, ein Trost … ich kann das sehr gut verstehen. Aber es ist trotzdem so, dass mir Gott durchhilft .. als Frau mit 53 ist es nun auch nicht mehr ganz so einfach, einen Ehepartner zu finden, und mit dem Alter verschwinden ja gewisse Bedürfnisse nicht einfach … das ist ein Trugschluss .. es gibt genügend – in der Öffentlichkeit tabuisierte – Berichte über die Tragik einer , ja ich möchte es so nennen, unerlösten Sexualität des Alters, vor allem bei Männern.
    Das haben mir auch Bekannte bestätigt, die als Altenpflegerinnen ( können wir bitte einen Wettbewerb starten um freundlichere Worte zu finden ??? Altenheim, Altenpfleger, furchtbar … ) gearbeitet haben.
    Im Licht der Bibel konnte ich vieles auch aufarbeiten, was meine frühere Sexualität betrifft, die alles andere als gesund, wenn auch normal war .. also allgemein akzeptiert .. wilde Ehe, usw … ( ich spreche hier nicht von irgendwelchen Praktiken ).
    Ich hatte immer schon auch Kontakte zu Homosexuellen, zumal in Künstlerkreisen .. Tänzer zB.
    Ich habe aber auch Frauenhass von Seiten Homosexueller erlebt.
    Und es ist nun mal doch so, dass das GOTT erwartet und nicht „die“ Christen … es gibt ja aber mittlerweile viele Gemeinden, und Kirchen, wo sich das gerade ändert.
    Was ich falsch finde, von der Bibel her, aber in einem stimme ich mit Ihnen überein, wenn auch nicht so pauschal. Rosaria Butterfield erzählt ihre Hinwendung zum Glauben, die mit viel Liebe und Verständnis vonstatten ging, und heute ist sie verheiratet und hat Kinder. Dies einmal zu lesen und es gibt auch diverse Interviewaufnahmen von ihr ist hochspannend, nicht nur für – auch so ein blödes Wort – Betroffene. Ich hab viel gelernt. Und lerne noch.
    Viele Christen fehlt die Liebe. Absolut.
    Auch mit einer mittelalten, unverheirateten Frau ohne Kinder, können viele nichts anfangen.
    Insgesamt gibt es viel Lieblosigkeit und wenig richtigen Umgang mit Komplexen, Kommunikation, ohne Angst aussprechen wie es einem geht, ohne dass man denkt: o, darf ich so fühlen, denken usw ….
    Eben deswegen – so sehe ich das – haben charismatische und liberalere Gemeinden Zulauf … denn der Mensch braucht Zuwendung … und wie Sie auch richtig schreiben, ein in den Arm genommen werden und Wärme.
    Was uns als bibeltreue Christen aber am meisten fehlt: Liebe UND Wahrheit.
    Liebe OHNE Wahrheit ist Lüge und grausam.
    Wahrheit ohne LIEBE ist Lüge und grausam.
    So, denke ich, müssen beide Seiten viel Geduld miteinander haben und offene, ehrliche aufrichtige Kommunikation und eine Streitkultur.
    Und was den Ekel betrifft und den Abscheu .. ja, den verspüre ich manchmal .. das stimmt… dann aber weiss ich, dass ich falsch liege und dass ich dafür um Vergebung bitten muss, beim Herrn. Denn dieses Verhalten ist Sünde, genauso groß oder noch größer vielleicht sogar, als Sexualität ausserhalb der Ehe. Ich verabscheue aber ebenso Ehebrecher und den laxen Umgang mit der Kleidung von jungen Frauen und noch viel mehr von Älteren, die meinen, sie müssten mit 60/70 noch aussehen wie 25. Aber auch der Körperkult der Männer ( soeben beim Einkaufen Beispiele erlebt, wirklich Mehrzahl !! ) nimmt unglaublich zu.
    ABER !!! Auch das steht mir nicht zu !!!
    Dass GOTT das nicht will, bedeutet nicht, dass ich so fühlen darf. Oder so denken.
    Nicht umsonst heisst es ja, dass wir unsere Gedanken unter die Zucht Jesu Christi bringen müssen. ER erlaubt uns solche Gedanken schlichtweg nicht und schon gleich gar nicht ein solches Verhalten. Und Heuchler verabscheut er ganz besonders. Davon bin ich überzeugt.
    Und da bin ich dann wieder bei mir. Wo heuchle ich ???

  3. Jutta meint:

    … was ganz schwer war — ( ich habe mir jetzt überlegt ob ich das wohl noch erzählen darf / soll .. ) – im Frühjahr diesen Jahres habe ich mich auf die Suche nach einem früheren Freund gemacht. Ich wolte ihm so gern die Gute Nachricht von Jesus Christus irgendwie zukommen lassen. Er ist bisexuell, hat sich aber schon lange entschieden mit Männern zu leben, schläft immer wieder aber auch mit Frauen, und Treue spielte in den Beziehungen eine kleine Rolle.
    Ich habe es irgendwie geschafft, seine Telefonnr zu bekommen und habe ihm eine sms geschrieben, um seine Adresse zu erfragen, denn ich wollte ihm eine Broschüre senden, die ich sehr gut finde. In der sms hat er mir geschrieben, dass er geheiratet hätte. Nanu, dachte ich, hat er sich wieder Frauen zugewandt ? Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass er einen Mann „heiratet“, und ich wusste wohl von eingetragenen Partnerschaften … aber Heirat ?
    Nun, er hatte seinen Freund „geheiratet“.
    Damit hatte ich dann den Konflikt: nun wartete er auf Nachricht von mir, und ich wollte und konnte nicht lügen. Ich konnte ihm einfach nicht gratulieren zu seiner „Heirat“.
    Ich habe ihm ganz ehrlich und offen geschrieben .. und ich wusste: ich konnte es nur falsch machen.
    Ich weiss, wie wichtig es für ihn war und ist, jemand zu haben, damit er nicht allein ist.
    Er ist ein zutiefst verunsicherter Mensch, die gesamte Familie ist sehr durcheinander, er hat schon einen Bruder an Aids verloren … er hat viel Enttäuschung im Leben einstecken müssen .. war aber auch selbst unglaublich egoistisch und veretzend. Durch meine Ablehnung seines Glücks hat er sich sicher in seinem Vorurteil bestätigt gesehen und war sicherlich auch verletzt. Hätte ich mich gar nicht melden sollen ? Lügen ? …beschönigen .. nur um ihn zu schonen … ?
    Nun.
    Er hat sich natürlich nie wieder gemeldet und ich habe seine Adresse aus Unachtsamkeit gelöscht, so dass ich ihm diese Broschüre nie übersenden konnte.
    Aber ich kann für ihn beten .. und seinen Freund. Das habe ich nicht regelmäßig getan und so erinnert mich das Erzählen dieser Begebenheit wieder daran.
    … das Ehegelübde ist auf Treue angelegt … er hat mir selbst bestätigt, dass das in homosexuellen Kreisen nicht üblich ist. Wir sind einmal durch einen Park gewandert, wir haben beide eine Zeitlang in derselben Stadt gewohnt ( wir „kennen“ uns mittlerweile seit fast 30 Jahren, hatten aber allerdings die letzten 20 Jahre sehr unregelmäßigen Kontakt ) und da zeigte er mir ein Toilettenhäuschen, für Männer, ein Szeneort für Schwulentreffs .. wo er mir bestätigt hat, dass es da „abgeht“ und zwar genau wie in dem Film: Prick up your ears / Gary Oldman beschrieben. Ich konnte das nicht fassen, dass das wirklich wahr ist.
    Es ist, wie in Sodom beschrieben, als die 2 Engel an Lots Tür kamen.
    Das ist Realität.
    Und ganz ehrlich: trotz aller eigenen Einsamkeit, kann ich nicht verstehen und bin auch nicht gewillt zu akzeptieren, dass es für einen bibeltreuen Homosxuellen schwieriger sein soll enthaltsam zu leben. Auch ich gehe nach dem Gottesdienst allein nach Hause und beschäftige mich. Oder gehe allein im Wald spazieren. Aber bei allem Verständnis kann man Nähe nicht erzwingen.
    Und als ältere alleinstehende Frau werde ich durchaus auch unter die Lupe genommen und halte mich ganz bewusst von Männern, vor allem verheirateten fern .. damit keine Missverständnisse entstehen.

  4. Gast2 meint:

    Ich weiß nicht, welches Problem Homosexuelle mit der Kirche haben. Fragt man einen Landesbischof, so hört man immer öfter, dass Homosexualität keine Sünde mehr ist. Der kirchliche Oberethiker Dabrock ist sogar im Begriff, die Phalanx für eine noch weiter gehende Sexualethik auf EKD-Ebene erneut aufzustellen, nachdem er zuvor kläglich scheiterte. In einigen Landeskirchen ist nach der Homosegnung sogar die Homotrauung möglich, etwas was nicht einmal der Staat in dieser Form gewährt. Ich habe bei manchen Homosexuellen den Eindruck, dass – solange es noch irgendwo einen Evangelikalen gibt – das Feindbild immer schön aufrecht erhalten wird. Ich würde mich freuen, wenn Homosexuelle unterscheiden lernen könnten, was von außen und was von innen kommt. Homosexuelle berichten gerne über Gräueltaten anderer in der Geschichte, über die böse Gesellschaft, über die kulturell überholte Bibel – aber nur wenige getrauen sich auch über das zu sprechen, was allein in ihnen tobt. Dafür sind Namen in der Tat völlig unwichtig – und die Unwichtigkeit des Namens eröffnet auch den Raum geschützter Anonymität.

  5. @Mein Name ist unwichtig: Es wäre sehr überraschend, wenn es unter Christen keine Heuchelei gäbe. Die gibt es. Das ist schade, aber wie gesagt, nicht überraschend. Dass Christen Schwule hassen, kommt leider auch vor. Aber die Regel ist es nicht und es ist eindeutig falsch.

    Dass etliche Schwule in den christlichen Gemeinden vereinsamen, stimmt. Aber nicht nur Schwule sind einsam, auch Singles, Behinderte, Ausländer und vor allem ältere Menschen. Das ist eine Baustelle. Diese Dinge müssen immer wieder angegangen werden. Der Individualismus der spätmodernen Gesellschaft erleichtert das nicht.

    Sehr skeptisch sehe ich die These, in der Welt der Neonazis und Muslime gibt es keine Verlogenheit und Falschheit. Das kann ich gar nicht bestätigen. Ich vermute zudem, dass es auch in der Schwulenszene so etwas wie Betrug, Neid, Missbrauch und (besonders so ab 40) Einsamkeit gibt.

    Liebe Grüße, Ron

  6. Jutta meint:

    A deeper healing, Joni Eareckson Tada

    https://www.youtube.com/watch?v=NI22o5u32z0

    Was Ron sagt, über Betrug Neid usw .. stimmt. Ich habe diese Datei nicht mehr, war auf meinem alten Notebook, ich habe leider keine Sicherungskopie gemacht,;-(
    Aber das war ein Papier verfasst in den 70er , soweit ich weiss, ein Buch über das wahre Leben von Homosxuellen von Homosexuellen selbst geschrieben. Die zB auch erwähnten, wie falsch das Bild der Homosxuellen in Hollywoodfilmen ist .. usw ..
    … was uns aber natürlich trotzdem nicht hindern darf, zu lieben ..

  7. Mein Name ist unwichtig meint:

    Das ist ja herrlich! Woher wußte ich bloß, daß „Ali“ aus seiner Höhle kommen und auf seine Hetz-Seite „soulsaver.de“ verlinken würde?!

    Witzig ist, daß diese angeblichen Ex-Gay-Leute in den allermeisten Fällen nach 10, 15, 20 oder 30 Jahren dann doch ganz erschöpft und kleinlaut eingestehen, daß sie sich selbst belogen, sich selbst etwas vorgemacht haben mit dem „ich bin jetzt Hetero“ – davon liest man dann nichts auf Deiner Seite. Du nennst mir zwei oder drei Ex-Gay-Leute und ich nenne Dir Hunderte andere, die vom Ex-Gay wieder zurückgefallen sind, weil sie völlig erschöpft, müde und kraftlos einsehen mußten, daß es keine dauerhafte Veränderung gibt. Viele von ihnen waren dann in der Pychiatrie oder haben sich das Leben genommen. So gestörte Leute wie die bei soulsaver.de schreiben dann gerne, daß die Selbstmordrate bei schwulen Männern ja besonders hoch sei als Beweis dafür, wie unglücklich sie als Schwule sind. Dabei wird bewußt ignoriert, daß sie nur deshalb totunglücklich waren, weil sie in EURE Maschinerie geraten sind und seelisch vergewaltigt wurden! Schäm Dich!

    (Ich las übrigens bei soulsaver.de kein einziges Wort, als die Gründer der weltweit wohl größten Ex-Gay-Organisation „Exodus International“ die Auflösung der Organisation verkündeten und eindringlich alle schwulen und lesbischen Christen um Vergebung baten für das, was man ihnen angetan hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/Exodus_International )

  8. Jutta meint:

    http://www.katholisches.info/2013/10/04/ex-pornostar-der-homo-szene-warnt-vor-betrug-der-homo-lobby-und-dem-trugbild-homosexualitaet/

    .. es tut mir leid, ich finde die hervorragende Abhandlung nicht mehr… aber ich suche weiter.

    ..@mein name ist unwichtig:
    Wieso eigentlich so aggressiv und so abwertend ? Spricht das für einen friedvollen Zustand ? Wichtig ist doch nur, dass Sie Frieden über Ihren Zustand und mit Gott haben.
    Haben Sie den ?
    Was mich am meisten stört, an dieser ganzen Thematik, ist mit welch einer Aufdringlichkeit gefordert wird.
    Ebenso die Ehe und Kinderadoption.
    Ehe ist für Mann und Frau, und Kinder gehören in eine Familie mit Vater und Mutter.
    Wer homosexuell leben will, bitteschön. Aber nicht in Nachäffung einer normalen Familie.
    Auch wenn jetzt garantiert das Argument kommt, dass Väter ihre Töchter oder auch Söhne missbrauchen, ihre Kinder schlagen , ihre Frauen usw… oh ja, leider. Dass auch Heteroehen scheitern usw … ja, leider.
    Leider haben wir keine Erhebungen darüber, wie schnell die Lebenspartnerschaften oder „Ehen“ von Homosxuellen wieder auseinandergehen. Verlässliche und ehrliche Zahlen darüber werden wir auch nicht bekommen.
    Auch diese Szene strotzt nur so von Lobbyismus.

    Um es nochmal zu betonen: „Schwule“ und „lesbische“ Christen haben genauso zu leben, wie heterosexuelle SingleChristen. Enthaltsam. Wenn das für mich gilt und geht, dann geht das auch für euch. ( Ich sag das jetzt mal so. ) Niemand sagt, dass das leicht ist. Aber Christsein ist ohnehin nicht leicht und kein Spaziergang und das Leben keine Keksdose.
    Eine echte Ehe zu Gottes Ehren führen ist nicht leicht, zu lieben ist nicht leicht … aber wenn man niemals den Entschluss fasst, aufzuhören zu jammern, dann macht man es sich wirklich schwer. Und ich weiss, wovon ich rede.
    Selbstmitleid gehört für mich zu den größten und zerstörerischsten Sünden.

  9. Jutta meint:

    Darum geht es, für uns alle:
    http://bitimage.dyndns.org/german/RudolfSchmidt/Jesus_Kann_Zerbrechen_19640527_1400.pdf

    … egal ob Notlügen, Pornografie, Ehebruch, Homosexualität, Selbstmitleid, zu glauben man habe ein Recht auf Glück, Aggressivität, Cholerik, usw … wenn wir uns zerbrechen lassen, werden wir mit unserem Gott über Mauern springen können …
    … sollten medizinisch indizierte Depressionen vorliegen zB, dann ist es auch richtig mit Medikamenten zu behandeln, und Seelsorge in Anspruch nehmen … dazu gibt es gute Ansätze von zB Armin Mauerhofer. Ebenso ist Eberhard Platte, der in der Gefährdetenhilfe Wuppertal arbeitet und in Gefängnisse geht – sprich,also wirklich mit denen am Rande der Gesellschaft, die sehr schnell abgewertet werden und niedergemacht – empfehlenswert mit seinen Büchern und Kursen.
    Er ist ganz praktisch und alltagsnah.

  10. Theophil Isegrim meint:

    Der unwichtige Name hat den Kampf gegen die Sünde aufgenommen und verloren – vorerst.

    Ist auch nicht so einfach. Aus eigener Kraft nicht zu schaffen. Das geht nur mit der Hilfe Jesu. Aber automatisch geht es auch nicht. Man muß selbst auch wollen. Ist ein Prozeß. Dazu muß man sich Jesus nahen. Da Sünde Trennung von ihm ist, muß man wieder beginnen, die Sünde vor ihm zu bekennen und um Vergebung zu bitten, um wieder in seine Nähe zu kommen.

    Geht es Dir denn nun besser, wo Du die Sünde wieder „auskostest“? Scheint mir nicht so zu sein. Zufriedenheit sieht anders aus. Ruhe und Frieden hast Du nicht gefunden. Aber das liegt alles nur an der Gesellschaft. Besonders an diesen Evangelikalen. Aber so ganz unbrauchbar sind sie nicht. Sie dienen immerhin noch dazu die tägliche Ration moralische Überhablichkeit zu gewährleisten. Dieser überheblichen Arroganz bin ich bei einigen Homosexuellen schon oft begegnet. Und? Bringt es Dir was? Falls ja, wie lange denn?

    Zum Thema Ekel. Ihr Homosexuellen überfordert die Heteros auch oftmals. Für einen heterosexuellen Mann ist es nunmal nicht nachzuvollziehen schwul zu sein. Für einen Mann so etwas zu empfinden, was man sonst bei einer Frau empfindet. Aber das wollt ihr nicht einsehen. Ihr wollt Euch lieber um Euch selber drehen und Euer Leiden als das größte Leiden, welches man haben kann, hinstellen.

    Kannst Du machen. Die Frage ist nur, wohin bringt Dich das und was willst Du wirklich?

    Erinnerst Du Dich noch, wie es war, als Dir bewußt wurde, daß Jesus für Dich aus Liebe am Kreuz starb? Was für eine Wertschätzung, was für eine Geborgenheit, was für eine Würde doch darin liegt. Und es ist kein Märchen. Es ist die Realität. Besinne Dich auf den Gekreuzigten und Auferstanden wieder zurück. Auch wenn es schwer ist, er ist die Lösung.

    Wach auf und stehe auf!

  11. Mein Name ist unwichtig meint:

    Weßt Du, wenn man von „Evangelikalen“ oder „Bibeltreuen“ jeden Tag in die Fresse geschlagen bekommt und geprügelt wird, um es bildhaft darzustellen, ist es wenig verwunderlich, daß man sich an jenen Leuten reibt und irgendwann zur Aggressivität neigt. Das hat nichts mit moralischer Arroganz oder Überheblichkeit zu tun. Umgekehrt bist Du doch auch arrogant und überheblich, indem Du (mir) ganz offen unterstellst, ich oder andere hätten es „nicht ‚richtig‘ gewollt“, eine Veränderung zu erleben. Das erinnert mich an Christen, die Behinderte auf die Bühne führen – wehe, wenn dieser oder jener Behinderte nicht aus dem Rollstuhl aufstehen kann trotz monatelangem Gebet, dann unterstellt man ihm, er sei böse, hätte kein Gottvertrauen, glaube nicht „genug“ oder jedenfalls nicht „richtig“. Ja, genau daran erinnerst es mich, und das ist dann Deine (!) Arroganz, mit der Du Schwulen und Lesben begegnest. Schuld ist der verdorbene Schwulibert, der seine Sünde „auskostet“ wie ein Dämon. Er wäre ja Hetero, wenn er nur wollen würde. Ja, ein Schwarzer, der unter seiner Hautfarbe leidet, wird, wenn er nur richtig will, auch zu einem Weißen mitteleuropäischer Herkunft. Das ist wohl christliche Logik.

    Aber ich schreibe jetzt nichts weiter, denn das ist dann doch wohl zu selbstsüchtig – und „um mich selbst drehen“ will ich mich ja auch nicht. Viel Spaß dabei, den Richter zu spielen.

    (Übrigens finden wir schwule Männer es auch nicht besonders appetitlich, wenn wir uns heterosexuellen Geschlechtsverkehr vorstellen. Deshalb laufen wir aber nicht mit Kopfkino durch die Gegend, wenn wir Hetero-Paaren begegnen. Das Kopfkino findet man nur bei Leuten, die sich fast schon wahnhaft mit uns bösen, bösen Schwulis beschäftigen. Übrigens finde ich Frauen ganz große Klasse. Ich liebe Frauen und habe mich bei ihnen immer am wohlsten gefühlt. Schon in meiner Kindheit, als ich mit der Pubertät homosexuell zu empfinden angefangen habe, waren Mädchen mein Halt im Leben. Während Jungen uns Schwule gerne ausgrenzen, öffnen Mädchen und später dann Frauen schwulen Männern oft bedingungslos die Arme, um sie in Liebe an- und aufzunehmen. Bei Männern war ich immer fremd – und ich wurde auch als Fremdkörper gesehen. So viel dazu, es gebe „Frauenfeindlichkeit“ bei Schwulen. Ich kenne keinen einzigen Schwulen, der sich bei Frauen nicht wohlgefühlt hätte in Anbetracht der Tatsache, daß Frauen lieben können, ohne zu richten. Eine Eigenschaft, die heterosexuellen Männern mehrheitlich offensichtlich fehlt.)

  12. Jutta meint:

    @ mein Name ist unwichtig.
    Dein Urteil ist ein bisschen pauschal.
    Ich kenne sehr wohl Homosexuelle, die Frauen eben nicht mögen. Frauen sind per se auch leichter zu beeindrucken durch Hilflosigkeit und sie sind seltenst konsequent. So manch eine Frau wird sich auch der Illusion anheim geben, dass sie den Homomann umdrehen kann, denn die sind ja meistens „lieb und nett und können zuhören und reden“. Da Frauen aber seltenst Zugang bekommen in die Clubs, erleben sie die wirklich „harten“ Jungs gar nicht.
    Ich habe erlebt, wie Homosxuelle, zu dritt, einen Jungen in die Mangel genommen haben, ihm nachgestellt haben, ihn verführt haben und umgedreht.
    Auch dort gibt es Bösartigkeit und Hässlichkeit. In dem Ausschnitt aus dem Buch, das ich nicht mehr finde, wurde auch berichtet, wie brutal und vergewaltigend es in den Clubs zugeht, in dem sich Homosexuelle treffen, um sich auszutoben, Drogen sind an der Tagesordnung, Vergwaltigung, es geht nur um Sex, und wie viele alternde Homosxuelle sich umbringen, weil sie weder mehr Sexpartner finden noch eine Beziehung, in der sie Wärme und Geborgenheit erleben dürfen – das wird natürlich nicht thematisiert in der Öffentlichkeit.

    Nur Gott kann uns die Liebe geben, die wir brauchen. Und die Kraft, so zu leben, wie es IHM gefällt.
    Aber Jammerei und Menschenfurcht helfen nicht weiter und um sich schlagen genauso wenig.

  13. Jutta meint:

    http://theoblog.de/butterfield-busse-und-erneuerung/24821/

    ( .. leider kann ich das Video nicht mehr abrufen … nur den Hinweis noch. )

  14. Jutta meint:
  15. Jutta meint:

    http://zeltmacher.eu/rosaria-butterfield-lesbische-linke-wurde-christin/

    Diese Frau ist sehr belesen und gewohnt wissenschaftlich zu arbeiten. Sie ist also keine „Vorzeigefrau“.

  16. Jutta meint:

    Fast fertig mit meiner Bibellese, Römerbrief, in der Übersetzung David Sterns.
    @mein name ist unwichtig: vergib mir, ich hätte Dich ermahnen sollen, an die Freude, die wir im Herrn haben sollen laut Philipperbrief. Egal unter welchen Umständen. Auch wenn – ich kenne Dich ja nicht – Du kämpfst .. wenn Du den Herrn Jesus erkannt hast als Deinen Erlöser und IHM wirklich vertraust … und immer wieder aufstehst … wenn Du bereit bist, Sein Wort als unfehlbar zu erkennen … so wie Abraham ! Er war tot im Leib und allein Gottes Gnade und Kraft hat dazu geführt, dass er mit 100 noch Vater werden konnte, und Sara mit 90 Mutter !! Denk doch !!!! So kann ER auch Dir helfen … Deine Hilfe kommt nicht von Menschen, von liebenden oder lieblosen Christen, sondern von GOTT. ( Ps 121, den habe ich als Hausaufgabe bekommen, auswendig zu lernen. Weisst Du, ich jammere auch gern .. leider .. ) Vielleicht haben die lieblosen Christen auch manches Richtige gesagt ? … aber Du konntest es nicht annehmen ?
    Abraham hat GOTT vertraut, immer … auch wenn er immer wieder durch sein Handeln bewiesen hat, dass er meinte nachhelfen zu müssen … bis er es gelernt hatte. Und in dem Moment hat GOTT ihm geholfen.
    Röm 4,21…denn er war völlig überzeugt, dass Gott das, was er verheissen hatte, auch erfüllen konnte …
    Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens.
    Vertrau IHM.

  17. @Mein Name ist unwichtig

    Kommt das, was Du den Evangelikalen vorwirfst nur von denen oder knüpft es an etwas an, was schon in Dir ist? Konstruieren also Evangelikale nur bei Dir etwas? Oder war es schon da? Und warum ist anderes nicht konstruiert?

    Vor gar nicht allzu langer Zeit fand an der theol. Fakultät im Frankfurt/M. ein Kongress zum Thema Transsexualität statt. Da prallten wieder alle Ansätze aufeinander: die genetischen, die psycho-sozialen … Es gab sogar aus Protest eine Gegenveranstaltung. Die dortigen Theologen Dabrock und Jung sangen ihren Sermon von der Sündlosigkeit, manche verstrickten sich in fürchterliche Widersprüche, indem sie die Sündlosigkeit erklärten und zusätzlich noch eine Rechtfertigung aufpfropfen wollten. Die Diskussion ist naturwissenschaftlich völlig umstritten – und die Theologie will als Antwort die vollständige Annahme aussprechen, und zwar rein aus den Ansätzen humanistischer Psychologie heraus. Dabei hat mittlerweile selbst die humanistische Psychologie erkannt, dass vollständige Annahme nur eine Intervention sein kann, um eine Vertrauensbasis zu schaffen und steht dann auch vor dem Dilemma der Normation.

    Du sprichst einen interessanten Punkt an, wenn Du die Solidarität der Frauen erwähnst. Es ist erstaunlich, dass in all‘ den Diskussionen, die ja hauptsächlich auf rein emotionaler Ebene und mit entsprechenden Keulen ablaufen, es die Frauen sind, die so viel Verständnis zeigen. Was sagen die anthropologischen Wissenschaften dazu? In den psychoanalytischen Ansätzen, also o.g. psycho-sozialen Ansätze, wird oftmals auf die frühkindliche Prägung durch die Mutter, insbesondere die Symbiose von Mutter und Sohn im Kampf gegen den Vater hingewiesen, für welche der Sohn dann eine sexuelle Neigung zu Männern als Vaterersatz als Ausgleich entwickelt. Aber das ist nur ein Ansatz. Solche Ansätze kann man studieren, auf sich wirken lassen und kann – was von vielen Menschen dann wie ein Geschenk empfunden wird – eine Art Befreiung entdecken. Aber das ist nur ein Beispiel und kann auch nur Beispiel sein. In der Breite des Phänomens kommen viele Dinge in Betracht. Selbst Jesus hat uns in dieser unfassbar schwer zu verstehenden Thematik zur Ätiologie nicht mehr gesagt als Mt 19,12.

  18. Theophil Isegrim meint:

    @ unwichtiger Name:

    Kann schon sein, daß Dir ein paar Evangelikale „in die Fresse hauen“. Aber ich halte es für unwahrscheinlich, daß Du da keine Leute getroffen hast, die Dich nicht umsorgt haben, die nicht für Dich gebetet haben. Ich habe auch für Dich gebetet, weil Worte oder dergleichen wenig nützen. Da kann nur der Herr in seiner Macht helfen.

    Was ich gebetet habe? Daß Du Homo wirst? Nö, ich habe gebetet, daß Du wieder in die Nähe von Jesus kommst.

    Ob Du Deine Homosexualität jemals verlieren wirst, weiß ich nicht. Bei einigen klappt es. Bei anderen hingegen nicht. Die entschließen sich dann für die Enthaltsamkeit.

    Ich bin übrigens 48 Jahre alt. Nicht verheiratet. Ich gehe auch nicht in den Puff oder dergleichen. Ich weiß, wovon ich hier rede. Das nur am Rande. Hier ist kein verheirateter Mann, ser „sein Schäfchen im Trockenen hat.“

    Ich habe auch so meine Laster und meine Sünde, mit der ich immer wieder vor dem Herrn treten muß. Wenn ich sie aber nicht bekenne und sie mir nicht vergeben lasse, dann kann ich mich Jesus nicht nahen. Und ich weiß auch wie enttäuschend es ist, immer wieder die gleiche Sünde zu begehen. Ich zum Beispiel ich bin nicht der größte Menschenfreund (als Christ bin ich eigentlich vollkommen ungeeignet, aber der Herr hat mich trotzdem zu sich gerufen und mich nicht hinaus gestoßen). Menschenmasse meide ich. Und es reicht aus nur mal eben in den Laden einkaufen zu gehen. Was ich da so über die Menschen denken, die ich sehe … Vorher noch schöne geistliche Literatur gelesen. Über die Liebe Gottes und Brüderlichkeit usw. Fünf Minuten später im Laden ist nichts davon mehr übrig. Nicht hinbekommen. Die Sünde hat wieder gesiegt. Oh, wie ist das mühselig. Und ich habe auch gebetet. Viel besser ist es nicht geworden.

    Doch halt! So ganz langsam setzte nach dem Gebet bzw. Gebeten der Prozeß ein. Langsam, fast unmerklich ändert sich meine Gedankenwelt. Frieden legt sich auf mich. Ich stecke da noch mittendrin. Es geht weiter. Es gibt auch Sünden, die ist man plötzlich und auf wundersame Weise los. Andere hingegen, das dauert.
    Mir ging es also gar nicht so sehr um Deine Homosexualität. Die mußt Du auch nicht immer so in den Mittelpunkt stellen. Mir geht es um Sünde, die Trennung von Gott und was das aus uns macht. Und was Du tun solltest, um wieder in Jesus Nähe zu kommen.

    Nachfolge kostet immer etwas. Da ist immer Verzicht bei. Wenn ich mich für Jesus entscheide, entscheide ich mich auch gegen bestimmte Dinge. Aber dafür gehe ich in die Ruhe und den Frieden ein. Dafür werde ich mit Gott versöhnt. Und mit jeder Sünde, die ich bekenne und jeder Sünde, die er mir vergibt, wird mir seine Liebe immer rätselhafter. Was tut er? Warum tut er das? Er hat wirklich keinen Grund mich zu lieben. Und dennoch tut er es. Das ist unvorstellbar, nicht zu fassen und nur schwerlich mit Worten zu beschreiben. Was hat er nur für eine Geduld mit uns. Und wenn wir uns schon aufgegeben haben, dann hat er uns noch lange nicht aufgegeben.

    Du hast den Herrn schon „gekostet“. Versuche Dich daran zu erinnern. Und horch in Dein Herz, wonach Du Dich wirklich sehnst. Der Gottersatz, was auch immer das für jeden persönlich sein möge ist kein Ersatz. Und ich denke, das weißt Du auch.

  19. @Theophil Isegrim.
    ( jetzt verstehe ich den Namen ein bisschen ) .. danke für diese Ehrlichkeit und Offenheit. Das macht Mut !.Ich stelle immer wieder fest, nur wenn wir wirklich ehrlich sind, und bereit, ein Risiko einzugehen, kann der Herr an uns wirken. Weil wir dann zugeben, dass wir nichts haben und nichts sind. Ebenso ist nur dann eine echte Bindung zu Geschwistern möglich…. und Vergebung unsererseits, wenn wir mal was falsch machen …
    Und wie Sie richtig bemerken: Jesus nachzufolgen kostet etwas.
    Es kostet uns das Leben.

    …..Heute gibt es eine Tendenz, die biblische Verurteilung gleichgeschlechtlichen Verkehrs so einzuschränken, dass dieser nicht als ganzer, sondern nur in gewissen Ausnahmefällen verboten sei. In 3.Mose 18,22 und 20,13 wie auch in Römer 1,26f. gehe es lediglich um Prostitution in heidnischen Tempeln; in 1.Korinther 6,9 und 1.Timotheus 1,10 um Päderastie (Knabenliebe). Dass das Erste nicht zutrifft, zeigt der Zusammenhang des Textes ganz eindeutig: Die lange Reihe von Verboten in 3.Mose 18,22 betrifft sexuelle Vergehen in aller Breite; und so hat das „Liegen eines Mannes bei einem Mann“ wie erst recht sexueller Verkehr mit Tieren (3.Mose 18,13) keinerlei Bezug zu Vorgängen in heidnischen Kultstätten. …

    … Das gilt gerade auch für die Sexualität als dem Bereich menschlichen Lebens, in dem es am sensibelsten und folgerichtigsten um das Wohl des Menschen geht, nicht nur um das Wohl für sich selbst, sondern auch um das der Kinder. Christen wissen – oder sollten wissen -, dass die Sexualität nur gelingen kann im Gehorsam dem Willen Gottes gegenüber und in der Geborgenheit der Liebe Christi als dem Herzen ihrer ehelichen Gemeinschaft. Der Apostel Paulus sagt das so: „Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der in euch ist und den ihr von Gott habt. So gehört ihr nicht euch selbst. Denn ihr seid teuer erkauft, darum preist Gott mit eurem Leibe!“ (1.Korinther 6,19f.) …

    aus:
    http://www.gemeindenetzwerk.de/?p=13842

  20. … muss ich jetzt auf englisch kommentieren, wenn es heisst: Speak your mind ???

    sehr gutes Interview:
    http://www.freiewelt.net/interview/homosexualitaet-ist-ein-gross-angelegtes-taeuschungsmanoever-10064625/

  21. Peter Geerds meint:

    „Übrigens finden wir schwule Männer es auch nicht besonders appetitlich, wenn wir uns heterosexuellen Geschlechtsverkehr vorstellen.“
    Heterosexueller Geschlechtsverkehr ist weltweit und seit „Ewigkeiten“ die natürliche Fortpflanzungsmethode aller zweigeschlechtlicher Wesen. Mit deiner Formulierung „… nicht besonders appetitlich …“ stellst du alle Homosexuellen in eine pathologische Richtung. Wer das Normale (psychologisch, biologisch, medizinisch, ‚evolutionistisch‘ …) als unappetitlich darstellt, hat von der klinischen Psychiatrie her gesehen eine klassische Phobie. Du bist also heterophob.

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