Schöne neue Gender-Welt

Der Artikel „Schöne neue Gender-Welt“ stammt aus dem Jahr 2015 und ist nicht mehr aktuell. Ich habe ihn deshalb wieder aus dem Blog genommen.

R.K.

VD: J.L.

Kommentare

  1. gandalf meint:

    Gelten diese Prinzipien und die Art ihrer Durchsetzung dann auch für Moscheen? Ich vermute mal eher nicht, und damit wäre es dann auch schon vorbei mit der behaupteten Gleichbehandlung, welche das AGG im Namen führt.

    “Wenn Gott eine Nation richten möchte, dann gibt er ihr böse Herrscher.” – Johannes Calvin

  2. Stephan meint:

    Das gilt derzeit nicht für Moscheen. Gestern konnte ich noch lesen, dass z.B. die Stadt Potsdam finanzielle Unterstützung für islamische Freitagsgebete gewährt hat.
    Es geht derzeit nur gegen heterosexuelle weiße Männer und darum, wie man diese zum Schweigen bringt. Hierbei passiert genau das, was man früher noch den Kirchen vorwarf: Wissenschaft und Forschung werden verzerrt, unliebsame Ergebnisse ausgeblendet oder als einseitig / diskriminierend / maskulin geächtet. Kurzum: der Genderwahn hat radikal-religiöse Züge und ist, von seiner Intention, den Methoden und den beabsichtigten Konsequenzen her nicht minder Terror als die „Heilige“ Inquisition zu ihren blutigsten Zeiten.
    Und bereits jetzt sind die Begleiterscheinungen damaliger Inquisition und Hexenverfolgung erkennbar; damals haben sich Einzelpersonen als auch Gruppen an den Opfern finanziell bereichert, heute geht das eleganter, da werden für die Sicherstellung des leistungslosen Einkommens Genderlehrstühle an fast jeder Uni eingerichtet.
    Nebenbei bietet man dem Dritten Stand ein tolles Schauspiel im Sinne von „wir kümmern uns ja um Gerechtigkeit“ und verhaut die angeblichen Chauvinisten und Religiösen (bei genauem Hinsehen aber nur christliche Konfessionen), und hält ihn damit ruhig, so dass die Genderisten / Feministen / … in aller Ruhe den Zugriff auf die Finanztöpfe, die der Dritte Stand mit seinen Steuergeldern füllt, neu regeln kann.

    Nun wundert es mich nicht sonderlich. Gott hat eine Schöpfungsordnung gesetzt, und die wird heute oft genug mit Füßen getreten, in Amts- und Freikirchen. Die von Gott gesetzte Aufgabenverteilung und Beziehung zwischen Mann und Frau, die die Beziehung Jesus – Mensch reflektieren soll:
    „Jesus ist das Haupt des Mannes bzw. der Gemeinde ist, so wie der Mann Haupt der Frau ist.“ (1. Kor 11,3 ; Eph 5,23) gilt heute nichts mehr. Nach knapp 2000 Jahren wurde auch in den Gemeinden die von Gott gesetzte Ordnung umgestoßen (haben sich 1900 Jahre die Christen geirrt?), die Frau wird in der Gemeindeleitung oder durch die Ordination zum Haupt des Mannes, der dadurch zum Haupt von Jesus wird …, kurzum, je mehr sich die Gemeinde der Welt gleich gemacht hat und versucht, sich einen Gott nach eigenem Ebenbild zu schaffen, desto doller wird es, auch in der Welt.
    Satan versucht, Gottes Ordnungen umzuschmeißen, und das funktioniert ganz gut, wenn man Familienstrukturen zerstört und / oder auf den Kopf stellt.
    Gestern ging es nur um Toleranz, heute geht es von Toleranz nach Akzeptanz, und bald ist es ein Gesinnungsverbrechen, wenn man den Verirrungen nicht mindestens „positive Wertschätzung“ entgegenbringt.

  3. Tobias Dürr meint:

    Danke fürs Rausnehmen. Die politische Lage ist ja seit der Landtagswahl vor einem Jahr eine andere – sicher ist nicht alles anders, der MinPräs. bspw., aber die Union als Koalitionspartner sieht noch einmal anders auf die Gesellschaftspolitik als die SPD – im Blick auf die Familienpolitik im wahrsten Sinn des Wortes konservativer, d.h. bewahrender.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*