Sich aus Spaß erschießen

Die Moderatoren Joko und Klaas machen Selbstverstümmelung im ZDF salonfähig. Ihre Mutproben werden als „lebensgefährlich“ ausgegeben. Das sind sie denn auch: lebensgefährlich dumm.

Jan Wiele hat einen grandiosen Text über Joko und Klaas im öffentlich-rechtlichen ZDF verfasst:

Im Fernsehen ist das zwar eigentlich ein alter Hut: Es ist geklaut von der MTV-Sendung „Jackass“ und ihren Nachfolgern wie „Scarred“, die schon vor Jahren die Selbstverstümmelung salonfähig gemacht haben. Ein kurzer Aufschrei nur, schon war sie Normalität. Aber nur weil das mittlerweile „normal“ ist, muss man es sich nicht gefallen lassen. Neu ist allenfalls noch, dass diese Art von „Unterhaltung“ im öffentlich-rechtlichen Zielgruppenfernsehen für Jugendliche stattfindet.

Spannung wird dabei dadurch erzeugt, dass der Zuschauer manchmal nicht sicher sein kann, was echt und was gestellt ist. Sicher hingegen ist das Ziel der Operation: Wer sich über Derartiges aufregt, sich ekelt oder erschrickt, wer ein Tabu sieht, wo andere keines mehr sehen, gilt automatisch als uncool – das ist seit ewigen Fernsehzeiten die Regel, nach der es für jugendliche, oder sagen wir einfach: unverdorbene Zuschauer alle Gewalt und Drastik zu ertragen gilt, nach dem Motto: Stell dich doch nicht so an!

Gerade in der Zielgruppe wird damit aber auch sozialer Druck erzeugt. Am schlimmsten noch, man hält bei der täuschend echten Darstellung von Schmerz und Gewalt etwas für echt, was nur „fake“ ist: Dann muss man wohl der totale Außenseiter und Null-Checker sein. Joko und Klaas, so harmlos sie daherkommen und als institutionalisierte Klassenclowns gerade überall durchgereicht werden, bauen diesen Druck mit auf.

Mehr: www.faz.net.

Kommentare

  1. Spinoza meint:

    Welchen Maßstab legt man hier an?

    Man kann es auch so sehen: Stehen diese Exzesse nicht in christlicher Tradition? Ultimative Selbstverstümmelung ist der Selbstmord.

    Als trinitarischer Christ muss ich glauben, dass Gott selbst aus relativ nichtigem Grund quasi Selbstmord begeht.

    Apropos Skandal-TV. Seit Jahrzehnten werden katholische Messen übertragen, bei denen in einem quasi magisch-kannibalistischen Ritual Wein und Brot in „wahres Blut und wahren Leib“ verwandelt und verspeist werden.

    Würden ähnliche Rituale einer anderen Religion toleriert werden?

  2. @Spinoza: Nichts gegen einen gediegenen Austausch von Argumenten oder einen deftigen Streit. Aber solche selbstgefälligen rhetorischen Fragen können wir hier wirklich nicht gebrauchen, zumal ja wirklich kein Interesse an einem Zwiegespräch besteht. Also bitte Spinoza: Behalte die großen Einsichten ganz nah bei Dir! Dort sind sie gut aufgehoben. Danke!

    Liebe Grüße, Ron

  3. @ Ron
    Und ich dachte meine Meinung ist euch wichtig?

    Nimms nicht persönlich.

    Es mag dir nicht gefallen, aber es drängt sich vielen Menschen auf, die nicht deiner Glaubensüberzeugung sind: dass an der Wurzel des Christentums Menschenverachtung und sinnlose Gewaltverherrlichung liegen.

    Versuch mal einen Schritt zurück zu machen. Mal angenommen, du wärst kein Christ. Würdest du irgendeine andere Religion akzeptieren, die ähnliche Glaubensinhalte vertritt wie das trinitarische Christentum?

    Cortez soll z.B. gesagt haben, als er über die Glaubensinhalte der Azteken informiert wurde: Der Teufel hat diesen Leuten das gelehrt, was wir auch glauben.

    Deshalb hat er sie vielleicht alle abgeschlachtet.

    Liebe Grüße, Spinoza

  4. @ Spinoza

    Ich fühlte mich erst genötigt auf deine Aussagen zu reagieren und mir Arbeit zu machen um sie zu kommentieren. Aber ehrlich das spare ich mir und setze mich lieber raus in die Sonne und freue mich über meinen trinitarischen Gott.

    Du hast nichts verstanden von dem was du da denkst anzugreifen…

  5. @ Armin:

    So what.

    Da gibt es auch nichts zu verstehen. Credo quia absurdum.

    Liebe Grüße, Spinoza

  6. Schandor meint:

    Yaaaaaaaaaaawn!

  7. Gutartiges Geschwulst meint:

    „Cortez soll z.B. gesagt haben: Der Teufel hat diesen Leuten das gelehrt, was wir auch glauben.“

    Erstaunlich, dass die Kritiker des Christentums noch immer die selben schlichten Argumente verwenden, wie Cortez.

  8. @ Gutartiges Geschwulst

    Zumindest sind „die Kritiker des Christentums“ meist in der Lage, ein Argument zu formulieren.

    Hier mal ein befremdendes Anschauungszitat von eurem Blog Kollegen „Jesus24.de“

    „…. — Jesus Christus — zu verherrlichen. Sein Blut macht mich frei und lässt mich in Seiner Gegenwart aufatmen.“

    Hättest du bei etwas ähnlichem in nicht-christlichem Kontext keine Bedenken?

  9. @Spinoza
    haha Argumente? Dafür muss es ja erst mal eins sein!
    Wie kann man gegen etwas Argumentieren, was man nicht mal ansatzweise versteht?

    Aber mach du nur…

  10. Schandor meint:

    @Spinoza

    GÄÄÄÄÄHN!

  11. @ Armin und Schandor

    Eure ad hominem-Attacken fallen nur auf euch selbst zurück.

    Wollt Ihr leugnen, dass im trinitarischen Christentum Grundlage der „Erlösung“ das blutige Sühne-Menschenopfer eines völlig Unschuldigen bzw. der Selbstmord Gottes – je nach Sichtweise – ist.

    Das Blut eines Unschuldigen muss fließen.

  12. @Spinoza

    Das ist doch an Blödsinn kaum noch zu übertreffen:

    Zitat: „Man kann es auch so sehen: Stehen diese Exzesse nicht in christlicher Tradition?“

    http://www.welt.de/fernsehen/article108346464/Joko-und-Klaas-kloppen-sich-um-Blamage-WM.html
    Zitat: „Schließlich haben die Nahaufnahmen auf die monströs angeschwollene Stirn ihren Zweck erfüllt: Beim Zuschauer den Reiz des Ekels hervorzurufen, ihn angewidert in die Chipstüte greifen zu lassen, in dem wohligen Gefühl, nicht selbst der arme Kerl zu sein, der da zu Unterhaltungszwecken den durchgeknallten Deppen spielt und dabei nicht zuletzt seine Gesundheit aufs Spiel setzt.“
    usw. usw. …

    Es gibt durchaus Menschen, die leiden unter Verfolgungswahn und müssen zwanghaft jedweden Mist mit der Intention christlicher Tradition in Verbindung bringen …

    Das „Kreuz“ als Zentrum des christlichen Glaubens war, ist und wird Spott unterworfen. Das ist nichts Neues. Für Christen ist das jedoch unbedeutend und „wichtig“ schon gleich gar nicht.
    Irgendwie geht es denn doch um die Autoritätsfrage: Wer hat hier eigentlich gesprochen? Daran bemisst sich Alles!
    Ob du jetzt damit ethische oder gefühlsmäßige oder … Probleme hast, spielt keine Rolle. Kann ja auch anders nicht sein, weil du die Autorität nicht besitzt und die Macht schon gleich gar nicht, zu retten.

    Dass das Kreuz aus „nichtigem“ Grund ist und dass „Gott Selbstmord beging“… – also, ich denke, da kann man entweder darüber trauern, dass du „blind“ bist oder eben „vor Lachen nicht in den Schlaf kommen“. Beides ist durchaus möglich nach biblischem Maßstab.
    Ebenso verhält es sich damit, wenn du so schreibst: „Als trinitarischer Christ muss ich glauben, dass …“
    Da kann ich mich nur Armin anschließen.
    Erst sachgerecht verstehen, dann sachgerecht wiedergeben, dann sachgerecht kritisieren.
    Wer kommt auf die Idee: „unangemessene“ Kritik als gewünschte Meinung zu erhoffen?

    Was du hier ablieferst, ist bestenfalls eine „Ventilarbeit“ und das Thema dein „Dampfablass“.
    Daran messen sich auch die Reaktionen – soll sich das ändern, musst du deine Vorgehensweise ändern. Ist ganz vernünftig und sinnvoll.

  13. @ Spinoza
    Ich schließe mich Lutz an, um mir die Arbeit zu sparen (danke Lutz :))

    „ad hominem-Attacken“???? sprich deutsch mit mir. Ich bin Handwerker 🙂
    Das musste ich erst mal nachschlagen – kapiers immer noch nicht.

    ach sei es drum das Thema ist für mich durch… fahr du deinen Film. Du stehst dir selbst im Weg.

  14. @Armin

    Danke dir, Armin, dass du dieses „bin Handwerker“ und … hier ins Bewusstsein rufst …
    So weit ist mein „Erlebnisfeld“ gar nicht von dir entfernt.

    Liebe Grüße Lutz

  15. Roderich meint:

    Es gibt also auch atheistischen Autismus…

  16. @ Lutz

    Halt mal den Ball flach. Was meiner Meinung nach an Blödsinn kaum zu übertreffen ist:

    Dass der allmächtige Gott erst vergeben kann, nachdem er gekreuzigt wurde, vorher nicht.

    Kreuzigung bedeutet hier Sich freiwillig einem grausamen Foltertod hingeben.
    Kein Selbstmord? Wenn du meinst …

    Du echauffierst dich über das dämliche Skandal TV?
    Ich sag dir was: Mir wirds bei „Passion of the Christ“ speiübel.

    Zitat: „Für Christen ist das jedoch unbedeutend und „wichtig“ schon gleich gar nicht.“

    Mir ist das NICHT unbedeutend, mir ist das wichtig. Immerhin erzählt „Ihr“ mir, wenn ich diese unsäglichen Monströsitäten nicht glaube, fahre ich auf ewig zur Hölle.

    ,,Ein Glaubensblick auf Jesu Bluten – Gibt meinem blöden Herzen Mut; Die Quelle reichster Gnaden-Fluten – Ist sein für mich vergoss’nes Blut!“

    „Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ Hebr. 9, 22.

    Keine Beleidigung beabsichtigt.

  17. @Spinoza

    Der Ball ist so flach, dass es flacher nicht mehr geht.
    Deine Ankopplung an diese TV-Entgleisung von der im Artikel die Rede ist, bleibt Blödsinn.

    Christen feiern auch nicht euphorisch das Verbrechen, das Menschen einem Unschuldigen getan haben …

    Der Vers aus Hebräer hingegen ist besonders für die bedeutsam, die Vergebung brauchen und suchen.
    Und noch einmal: der Wahrheitsgehalt ist nicht abhängig von deinem Gefühlsleben oder sittlichen Ansichten. Die sind unbedeutend und unwichtig – aber ich dachte, dass du sehr wohl weißt, was „absolut“ im Gegensatz zu „relativ“ bedeutet.
    Gegen die Quelle „Allwissenheit“ ist kein Kraut gewachsen.

    Du hast natürlich Recht, sollte es denn doch stimmen, was Christen auf der Basis der Bibel behaupten – dann hat es für dich gewaltige Bedeutsamkeit.
    Nur findet man das eben nicht heraus auf der Basis eines: mal sehen ob es denn dann auch mir noch schmeckt ….

  18. Schandor meint:

    „Kein Selbstmord“?

    Der Mensch kam auf die Welt, um sich zu nehmen. Zuerst nahm sich eine Frau ein Recht, danach eine Frucht. Ein Mann nimmt einem anderen Mann das Leben. Heute nimmt sich jeder, was er braucht. Nehmen heißt es, ist seliger als geben. Oder in der Mediensprache: Geiz ist geil. Der Mensch nimmt, sogar im Tod: Er nimmt sich das Leben.

    Doch der Sohn Gottes, der hat sich sein Leben nicht genommen, sondern hat es gegeben für viele. Hat er es auch für Dich gegeben? Was meinst Du? Gibst Du uns Antwort?

  19. Spinoza meint:

    @ Lutz

    „Christen feiern auch nicht euphorisch das Verbrechen, das Menschen einem Unschuldigen getan haben „… Doch, das tun sie. Dieses Verbrechen ist übrigens Gottes Plan, der einzig selig machende Plan für die gesamte Menschheit. Vergessen?

    „Der Vers aus Hebräer hingegen ist besonders für die bedeutsam, die Vergebung brauchen und suchen.“
    Nach deinem Verständnis ist das jeder. Warum windest du dich so?

    „Und noch einmal: der Wahrheitsgehalt ist nicht abhängig von deinem Gefühlsleben oder sittlichen Ansichten.“
    Das ist allgemeines ethisches Empfinden, das uns von Gott gegeben wurde, um zwischen wahr und falsch zu entscheiden.

    „Nur findet man das eben nicht heraus auf der Basis eines: mal sehen ob es denn dann auch mir noch schmeckt ….“ Das findet man heraus, indem man seinen Verstand benutzt und nach ethischen Grundlagen prüft. Beides hat Gott uns gegeben, um zwischen wahr und falsch zu unterscheiden.

  20. Spinoza meint:

    @ Schandor
    Das sind bedeutungslose Wortspiele. Gott gibt sein „Leben“ nicht. Wem, wohin, sollte er es geben?
    Wenn du jetzt drauf bestehst, dass „nur“ der Mensch Jesus starb, sind wir wieder beim Menschenopfer. Du kommst aus der Sache nicht raus.

    Warum kann der allmächtige Gott erst vergeben kann, nachdem er gekreuzigt wurde, vorher nicht?

  21. Schandor meint:

    @Spinoza

    Jesus ist der Gott-Mensch. Ohne dies erkannt zu haben, ist es praktisch sinnlos, darüber nachzudenken.
    Deine Art, Fragen stets mit Gegenfragen zu beantworten, ist zwar taktisch sehr geschickt, auf längere Zeit jedoch ermüdend, denn sie verrät nach einiger Zeit (und die ist längst verstrichen), dass der Fragende nicht wissen, sondern einfach rechthaben will. Und es ist erstaunlich: Derlei erkennt man sogar an digitalen Botschaften im Netz. Deine Fragen sind beantwortbar und sind auch schon beantwortet. Es bleibt mir daher nur mehr das zu sagen, was Du auch in anderen Foren erführest, verhieltest Du Dich so wie hier:

    RTxM! und: Google ist Dein Freund.

  22. @ Schandor
    Wobei wir wieder beim Gewicht der Farbe Lila gelandet wären …
    Es gibt keinen Gott-Menschen. Dies kann nicht erkannt werden. Es ist sinnlos, darüber nachzudenken.

    Gott ist kein Mensch
    Numeri 23, 19
    1. Samuel 15, 29
    Hosea 11, 9

  23. Es gibt keinen Gott-Menschen. Dies kann nicht erkannt werden.
    Er kann nicht erkannt werden. Es ist doch aber grandios, dass dieser Gott-Mensch sich daher offenbart hat.

  24. @ Schandor, Peter
    Der Gott-Mensch ist eurer Definition nach vollständig sowohl von menschlicher als auch göttlicher Natur.

    Wenn der Gott-Mensch starb, starb die göttliche Natur des Gott-Menschen?

    Wenn ja:
    Starb nur die Hypostase oder die göttliche Substanz?
    Wenn die Hypostase starb, so ist sie abhängig und nicht göttlich.
    Wenn die Substanz starb, wie geht es weiter? (Wer gab ihr Leben zurück?)

    Wenn nein: Dann starb der Gott-Mensch nicht, nur eine seiner beiden Naturen.

  25. @Spinoza
    Gut, dass du nicht gesehen hast, wie ich deinen letzten Beitrag gelesen habe: viel Kopfschütteln und stellenweise Wegschmeiß-vor-Lachen …

    Der Gott-Mensch ist eurer Definition nach vollständig sowohl von menschlicher als auch göttlicher Natur

    Ich habe nie in meinem bisherigen Leben versucht, einen Definition über Gott-Mensch zu geben, weil das kein biblischer Begriff und für mich daher als Beschreibung der Natur Jesu nebensächlich ist. Du unterstellst mir hiermit etwas. Das spricht nicht gerade für deine intellektuelle Redlichkeit.

    Auf mein Argument der notwendigen Selbstoffenbarung Gottes gehst du mit keiner Silbe ein. Das spricht nicht gerade für deine intellektuelle Redlichkeit.

    Zum Rest deines Ja-Nein-Konstrukts: Johannes 10,18 – nur so als Beispiel. Aber da du ja den Ansatz der notwendigen Selbstoffenbarung Gottes nicht bejahst oder verneinst, könnte es ja sein, dass du aufgrund deines hervorragenden und überirdischen Intellekts dich in der Lage hälst, Gott aus dir selbst heraus zu erkennen. Das spricht nicht gerade für deine intellektuelle Redlichkeit.

    Ich glaube, ich wiederhole mich.

    Peter

  26. @ Peter
    Ich nehme an, du bist trinitarischer Christ. Wenn du die Definition der Trinität nicht kennst, überlasse ich dir zu beurteilen, wofür das spricht.

  27. @Spinoza

    Ich nehme an, du bist trinitarischer Christ.

    Schon wieder eine unbegründete Unterstellung von dir. Halte dich doch mal an die Fakten: Du weißt es nicht.

    Wenn du die Definition der Trinität …

    Es gibt nicht die Definition der Trinität. Wie ich oben schon zum Stichpunkt Offenbarung geschrieben habe: Da hat sich ein Gott offenbart, nicht ein System. Versuche du nur weiter Gott zu erklären. Dein Gott ist damit kleiner als dein Verstand und passt wohl in eine Streichholzschachtel – dein Gott, nicht dein Verstand.

    Peter

  28. Spinoza meint:

    @ Peter
    Dann bist du halt kein Trinitarier, fein. Oder doch? Binitarier? Mormone? Ich hoffe, du bist sicher. Egal. Aber du argumentierst das Konzept eines „Gott-Menschen.“
    Nicht ein Gott, der eine Gott hat sich offenbart. Er hat offenbart, dass er einer und einzigartig ist, absolut, kein Mensch, mit nichts in der Schöpfung vergleichbar.

    Deine Glaubensvorstellungen widersprechen dem, da kannst du dich noch so sehr winden. Zumal diese vernünftig nicht erkannt noch plausibel gemacht werden können, wie du selbst einräumst.

  29. @Spinoza
    Du hast es immer noch nicht verstanden:

    … du argumentierst das Konzept …

    Nein – ich argumentiere nicht ein Konzept! Mal ganz davon abgesehen, dass das ein schreckliches Deutsch ist (auf argumentieren folgt eine Präposition wie für oder gegen, oder man argumentiert – aber ein Akkusativobjekt wird nicht argumentiert). Ich habe für einen Gott argumentiert, dem es gefallen hat, sich als Mensch zu offenbaren, so zu leben und zu sterben. Sollte das deinem Gott unmöglich sein?

    Peter

  30. @ Peter
    Nein, ich verstehs nicht. Macht keinen Sinn. Ist unmöglich.

  31. @Spinoza
    Dann schreibe ich es nochmals: Du versuchst letztendlich Gott mit deinem Verstand zu erklären, der, zugegebenermaßen bei allen Menschen, etwas eingeschränkt ist bez. der Gotteserkenntnis. Du scheiterst daher mit deinen Erklärungen. Daher kann Gott nicht so sein, wie er sich eben offenbart hat: Gott und Mensch zugleich.

    Peter

    PS: Ansonsten steht hier eine gute Antwort für dich:
    http://theoblog.de/swr-rundfunkrat-muslime-statt-freikirchler/18699/comment-page-1/#comment-18343

  32. Spinoza meint:

    @ Peter
    „Dann schreibe ich es nochmals: Du versuchst letztendlich Gott mit deinem Verstand zu erklären“

    Nein, das tue ich nicht. Ich lasse Gott Gott sein. Einzigartig, absolut, unvergleichlich, ungeschaffen. Du sagst er muss so und so sein. Er muss auch Mensch sein. Er muss sterben, er muss wieder auferstehen, etc. pp. Du definierst ihn, nicht ich.

    So geht es hick und hack, hin und her? Warum? Weil wir in der Bibel zwei „Evangelien“ finden.
    Eines von Jesus, was er lehrte, seine Botschaft, konsistent mit dem Alten Testament.
    Und das über Jesus, das den Botschafter selbst zur Botschaft macht, zum Gott erhebt. Das ist heidenchristlich entstanden, Protagonist Nr. 1 dieses Evangeliums ist Paulus.

    Gott offenbart sich nicht selbst, er offenbart seinen Willen.

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