So fühlt sich das iPad von Apple an

Ich habe in den letzten Tagen etliche Artikel über den iPad gelesen. Der Erfahrungsbericht von Thomas Heuzeroth zählt zu den ausgewogensten Beiträgen, kurz und praxisorientiert geschrieben. Die große Frage für viele potentielle Nutzer wird sein, ob das iPad mit seiner Hintergrundbeleuchtung einen wirklichen Book-Reader (z.B. Kindl) ersetzen kann.

Doch taugt das iPad überhaupt zum Lesen elektronischer Bücher? Das Display stellt die Schrift zwar gestochen scharf dar, ist aber hintergrundbeleuchtet. Erfahrungsgemäß ermüden die Augen bei längerem Lesen auf leuchtenden Bildschirmen. E-Reader wie der Kindle sind da im Vorteil, weil sie nur mit dem Umgebungslicht auskommen. Daher halten ihre Akkus auch einen kompletten Urlaub durch. Das schafft das iPad nicht.

Hier der Bericht: www.welt.de.

Kommentare

  1. Dies ist genau das, was mich beunruhigt. Ich möchte doch nicht ein ganzes Buch auf einem beleuchteten Display lesen. Dabei könnte sich sogar eine Sehschwäche einstellen, die nicht erwünscht ist. Apple hat mit dem iPad leider keinen Erfolg gelandet. Es fehlt eine Kamera, es gibt kein Mikrofon und Flashinhalte werden nicht angezeigt. Alles, was dieses Gerät kann, konnten iPhone und iPod Touch schon lange. Revolutionär nenne ich etwas anderes.

  2. @Isa: Ein kleines internes Mikrofon soll enthalten sein. Zitat: „The powerful, built-in speaker produces a full, rich sound. Which makes watching a film or listening to music even more enjoyable. It also comes with a headphone jack and a built-in microphone.“

    http://www.apple.com/de/ipad/design/

  3. Ich glaube noch nicht, dass das iPad eine Ersetzung für Kindle ist. Für eBooks, Kindle scheint die beste Auswahl, eben ohne Farbe zu zeugen, weil es zu diesem Zweck fabriziert war. Das iPad ist nur ein großes iPhone.

  4. Jürgen meint:

    Machen wir uns nichts vor: zunächst ist dieses Gerät an Apple gebunden und ist dafür konzipiert vordringlich deren Produkte zu verkaufen (iTunes) bzw., als Abo-Plattform für Partnerunternehmen mit kostenpflichtigem Inhalt wie die NYT zu dienen. Für das was ich brauche bietet es einfach keine Möglichkeiten. Ich kann den Speicher nicht erweitern, keine Art von Software meiner Wahl aufspielen (Apps sind Spielereien) und zum Recherchieren um die gewonnene Information weiter zu verarbeiten nützt es mir auch nichts, denn ich kann nicht mal eine simple Textverarbeitung benutzen, geschweige denn diese Inhalte an einem anderen Rechner weiterverarbeiten. Aber vielleicht wird es ab der 3. Generation erwachsen. Last, but not least: es ist einfach zu teuer. Das Einstiegsmodell des iBook kostet kaum mehr als die Topversion und ist ein vollwertiges Gerät.

  5. @Jürgen: Doch, Textverarbeitung geht. Auch kannst Du Deine Texte mit einem Rechner tauschen etc.
    Liebe Grüße, Ron

  6. Jürgen meint:

    @Ron

    Na immerhin. Wenn es dann irgendwann möglich wäre Grafiksoftware aufzuspielen, dann könnte man es sich evtl. doch überlegen. Schauen wir mal…

    Gruß, Jürgen

  7. Jürgen meint:

    Vielleicht von Interesse: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,674563,00.html

    Gruß, Jürgen

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