Sterbehilfe soll künftig für Ärzte straffrei sein

Die Teilnahme an der Sterbehilfe soll in Zukunft auch für Ärzte und Freunde der Betroffenen straffrei sein. Das sieht ein Gesetzentwurf der Justizministerin vor. DIE WELT online schreibt:

Die nicht gewerbsmäßige Teilnahme an der Sterbehilfe soll künftig neben Angehörigen auch für Ärzte, Pflegekräfte und Freunde der Betroffenen straffrei sein. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hervor, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. „In Betracht kommen etwa Lebensgefährten, langjährige Hausgenossen oder nahe Freude. Auch Ärzte oder Pflegekräfte können darunter fallen, wenn eine persönliche Beziehung entstanden ist“, heißt es demnach in dem Referentenentwurf.

Mehr: www.welt.de.

Kommentare

  1. Hallo Ron,

    Gibt es schon ein Land in Europa, wo solche Sterbehilfe erlaubt ist?

    LG,
    BJ

  2. @BJ: In Europa haben die Niederlande, Belgien, Luxemburg und die Schweiz Sterbehilfe in ähnlicher Weise zugelassen. Siehe dazu den Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe

    Liebe Grüße, Ron

  3. Johannes Strehle meint:

    Nur für den Fall, dass es jemand vergessen haben sollte:
    Es regiert zwar Rotgrün, aber im schwarzgelben Gewande,
    an der Spitze eine christliche demokratische Bundeskanzlerin
    mit Richtlinienkompetenz,
    die ungefähr so christlich wie demokratisch ist
    und immer, wenn es ihr passt, ihr christliches Menschenbild betont.

  4. Schandor meint:

    Und nur für den Fall, dass es jemand noch nicht weiß:
    Welche Partei regiert, ist völlig egal, denn sie ist weisungsgebunden – den Logen.
    An der Spitze steht eine Marionette (welche, ist vollkommen egal) ohne jede eigene Kompetenz,
    die so christlich ist, wie es Mephisto immer schon war
    und so demokratisch, wie Faust es wäre, um an das zu gelangen, was er sich in den Kopf gesetzt hat.
    Ordo ab Chao – das ist ihr Programm,
    wir sitzen in einem politischen Kabarett, das seinesgleichen sucht,
    und nur zum Lachen wäre, wenn es nicht so bitter wäre.

    Was nicht blau ist, das ist bläulich,
    was nicht grau ist, das ist gräulich,
    und was nicht Christ ist, das ist – christlich.

  5. @Schandor: Wir dürfen und sollten mit der politischen Elite unzufrieden sein und uns einmischen. Aber Verschwörungstheorien à la „Das sind sowieso alles fremdgesteuerte Leute“ helfen da nicht weiter. Im Gegenteil: Solche nicht beweisfähigen Theorien wirken lähmend.

    Nötig ist die Einmischung. Ich schließe mich Johannes Behauptung an: Wir haben die Regierung(en), die wir verdient haben.

    Liebe Grüße, Ron

  6. Johannes Strehle meint:

    @ Schandor

    Und wenn die Welt voll Teufel wär …

    Ein feste Burg ist unser Gott,
    ein gute Wehr und Waffen.

    Mit unsrer Macht ist nichts getan,
    wir sind gar bald verloren;
    es streit‘ für uns der rechte Mann …,
    das Feld muss er behalten.

    Und wenn die Welt voll Teufel wär
    und wollt uns gar verschlingen,
    so fürchten wir uns nicht so sehr,
    es soll uns doch gelingen.

    Das Wort sie sollen lassen stahn …

    Gerade Christen haben keinen Grund,
    den Rückzug anzutreten und das Feld zu räumen!

    Die Stärke der deutschen Linken
    in allen Parteien, den Medien und in der Gesellschaft
    (die sich einbilden, den Menschen nach ihrem Bild formen zu können)
    resultiert aus der erbärmlichen Schwäche der Wertkonservativen.
    Genau wie in der Kirche die Stärke der Modernisten
    (die sich einbilden, Gott nach ihrem Bild formen zu können)
    aus der erbärmlichen Schwäche der theologisch Konservativen resultiert.
    Den evangelikalen Führern in Deutschland
    fehlt in der Regel die Führungsqualifikation,
    wie Gott sie für Josua beschreibt:
    Sei stark und mutig!
    Dreimal richtet Gott diese Aufforderung an Josua,
    einmal wird sie vom Volk wiederholt.
    Einmal bezieht Gott diese Aufforderung darauf,
    alle seine Weisungen zu wahren und danach zu handeln
    und weder rechts noch links abzuweichen,
    „damit du Erfolg hast, wo immer du gehst.“

    Wer einmal, wie meine Frau und ich, versucht hat,
    bei Evangelikalen Unterschriften zu sammeln,
    damit eine Partei, die ihre Werte vertritt,
    überhaupt zur Wahl antreten darf,
    der weiß, wie es bei Evangelikalen
    um die Bereitschaft zur Einmischung (Ron) bestellt ist.
    In Niedersachsen braucht man zum Beispiel 2000 Unterschriften.
    Eine solche Unterschrift verpflichtet zu überhaupt nichts.
    Man muss sich nicht mit der Partei identifizieren,
    schon garnicht Mitglied werden.
    Man muss sich nicht engagieren.
    Man muss die Partei selbstverständlich nicht wählen.
    Es geht ausschließlich darum, dafür zu sein,
    dass die Partei zur Wahl antreten darf.
    Die Evangelikalen reagieren darauf
    wie sprichwörtlich der Teufel aufs Weihwasser.
    Ausnahmen muss man wie Stecknadeln im Heuhaufen suchen.

    Nehmen wir uns ein Beispiel an Wilberforce und Kuyper!

    Und nicht vergessen, zu gegebener Zeit noch ein Apfelbäumchen zu pflanzen!

  7. Schandor meint:

    @Gott

    „es soll uns doch gelingen.“

    Bitte erhöre diese Bitte und lass die Evangelikalen (und auch mich) erkennen, was zu tun ist – und bitte gib uns Mut und Kraft – Wollen und Vollbringen!

    @Johannes Strehle

    Danke für die Zu-Recht-Weisung!

    Liebe Grüße!

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