Leben wir in einer postmodernen Kultur?

Leben wir in einer postmodernen Kultur? Auf diese Idee konnten eigentlich nur ein paar in die Irre geleitete Jugendpastoren kommen. Obwohl William Lane Craig Lebensbereiche wie Film, TV, Kunst und vor allem Literatur ausklammert, liebe ich seine … [Weiterlesen...]

Wer hat Angst vor dem Relativismus?

James K.A. Smith vom Calvin College in Grand Rapids (Michigan, USA) ist bekannt für seine Sympathien mit dem postmodernen Denken (siehe meine Kritik hier). In seinem neuen Buch Who’s Afraid of Relativism? empfiehlt er den philosophischen Relativismus bzw. … [Weiterlesen...]

Heideggers finsteres Vermächtnis

Derzeit ist in den Feuilletons ein Satz häufig zu hören oder zu lesen: „Die Katze ist aus dem Sack!“ Worum geht es? Der deutsche Philosoph Martin Heidegger führte in der Zeit von 1931 bis zum Anfang der siebziger Jahre mit Unterbrechungen geheime … [Weiterlesen...]

Die beängstigende Leere unserer Kultur

Mario Vargas Llosa schreibt (Alles Boulevard, 2013): Der Massenkonsum von Marihuana, Kokain oder Ecstasy, von Heroin, Crack und sonstigen Drogen findet in einem kulturellen Milieu statt, das Menschen in den Wunsch nach schnellem und leichtem Vergnügen treibt, … [Weiterlesen...]

Der flache Sarkasmus unserer Medienwelt

Mario Vargas Llosa schreibt (Alles Boulevard, 2013): Doch unter dem unnachgiebigen Druck der herrschenden Kultur, die Witz über Intelligenz stellt, Bilder über Ideen, Humor über Ernsthaftigkeit, das Banale über das Tiefe und das Frivole über das Seriöse, … [Weiterlesen...]

Die Abschaffung des Lehrers

Mario Vargas Llosa schreibt über den Einfluss von Michel Foucault auf die Bildungspolitik (Alles Boulevard, 2013): In Europa wie auch in einem großen Teil der übrigen Welt gibt es seither in der Politik und in der Kultur praktisch keine Persönlichkeiten … [Weiterlesen...]

Der spinöse Dekonstruktivismus

Mario Vargas Llosa schreibt über den Dekonstruktivismus von Jacques Derrida (Alles Boulevard, 2013): Der delirante Inhalt mancher postmodernen Theorien - besonders des Dekonstruktivismus - war zuweilen jedoch noch schlimmer als ihre obskurante Form. So … [Weiterlesen...]

William S. Burroughs

William S. Burroughs hat so intensiv wie nur wenige unsere postmoderne Lebenskultur geprägt. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden. Jan Wiele hat für die FAZ einen aus diesem Anlass erschienenen Briefband besprochen. ARTE hatte am 29. Januar die deutschsprachig … [Weiterlesen...]

Das göttliche Ich

Michael Schumacher, Thomas Hitzlsperger, Christian Wulff: Das ganz Private der Promis ist maximal öffentlich geworden, Millionen nehmen Anteil daran. Das Internet ist die Vollendung des Menschenkults. Mathias Müller von Blumencron hat für die FAZ den … [Weiterlesen...]

Die absolute Verblödung

Bernhard Heinzlmaier, Autor des Buches Performer, Stylet, Egoisten, beschreibt in einem Interview mit der WELT die postmoderne Kultur der Selbstinszenierung recht treffend: Letztlich geht es um Erfolg, Image und Konsum. Wichtiger als, wie ich mich fühle, ist, … [Weiterlesen...]

Die Nonnen des 21. Jahrhunderts

Die „Schwestern der Perpetuellen Indulgenz“ treten mit dem Anspruch auf, Aufklärung und Barmherzigkeit zu fördern. Tatsächlich treten sie für die Verflüssigung natürlicher Geschlechterkategorien und die Neukonfiguration von Gewissensbindungen ein. Der Orden … [Weiterlesen...]

Lady Gaga inszeniert sich in Berlin

Lady Gaga war in Berlin. Sie hat dort kein Konzert gegeben, sondern einen „Listening Session“ veranstaltet. Das neue Album läuft vom Band. Sie beantwortet Fragen ihrer Fans. „Doch natürlich ist dieser Abend weit mehr als die Vorstellung des neuen Gaga-Albums … [Weiterlesen...]

Die „Selfies“

Der digitale Mensch macht unablässig Bilder von sich selbst. Das Internet ist die Galerie seiner Porträts. Mit diesen Selfies modellieren wir unser „Ich“ und verwandeln uns alle in Prominente. Mit Nebenwirkungen. Peter Praschl schreibt in der WELT AM … [Weiterlesen...]

Foucault: Was macht Macht?

Der französische Philosoph Michel Foucault ist einer der einflussreichsten kritischen Denker der Moderne. Ihn interessierte, wie Macht entsteht, wozu sie benutzt wird und was sie aus Menschen machen kann. Der ohne Zweifel hoch begabte Denker hat viel dazu zu … [Weiterlesen...]

Für ein selbstbestimmtes Leben

Für den von mir schon mehrmals zitierten Psychoanalytiker Rainer Funk ist die Ich-Orientierung das herausragende Kennzeichen des postmodernen Menschen. Funkt schreibt (Ich und Wir, S. 55): Der postmoderne Ich-Orientierte strebt leidenschaftlich … [Weiterlesen...]

Steven Pinker: „Desaster des Postmodernismus“

Der Harvard-Professor Steven Pinker hat sich in dem Aufsatz „Science Is Not Your Enemy“ seinen Frust von der Seele geschrieben. Wie Telepolis meldet, plädiert er dafür, „dass sich Geisteswissenschaften vom ‚Desaster des Postmodernismus, mit seinem trotzigen … [Weiterlesen...]

Esoterik hat Gesellschaft durchdrungen

Die EZW aus Berlin hat im August-Newsletter darüber informiert, dass die Esoterik an der sozialwissenschaftlichen Universität Wien (Österreich) eingezogen ist. Betroffen ist besonders das Institut für Kultur- und Sozialanthropologie. Die EZW schreibt: Mit … [Weiterlesen...]

Konstante Vorläufigkeit

Melanie Mühl spiegelt in ihrem ziemlich düsteren Artikel über die postmoderne Kultur das Lebensgefühl vieler Jugendlicher: permanente Verunsicherung. Ich würde bei der Ursachenforschung noch etwas weiter gehen als Frau Mühl. Ständige seelische Alarmiertheit … [Weiterlesen...]

Polyamore Liebe

Sie lieben nicht nur einander, sondern auch noch andere Partner. Sie reden offen miteinander über ihre Gefühle und „besiegen“ ihre Eifersucht. Katrin Hummel macht die FAZ-Leser mit einem skurrilen Familienmodell vertraut, dass auf die … [Weiterlesen...]

Die Tribunalisierung der Lebenswelt

„In höchst zweideutiger Weise haben sich die öffentlichen Medien als oberster Gerichtshof etabliert. Nur wer in ihnen vorkommt, hat im Grunde noch ein individuelles Daseinsrecht, wie nur das als wirklich gilt, was medial vermittelt ist“, schreibt Ulrich … [Weiterlesen...]