8 Ratschläge für eine »erfolgreiche« Gemeindearbeit

Nachfolgend acht Ratschläge für eine »erfolgreiche« Gemeindearbeit:

  1. Schaffe eine emotional und spirituell anziehende Atmosphäre. Auf diese Weise finden viele Menschen den Weg in die Gemeinde.
  2. Hebe regelmäßig hervor, dass Menschen, die an Jesus Christus glauben, enorm davon profitieren (z.B. durch Erfolg, Gesundheit oder Wohlstand). Dass Gemeindemitarbeit anstrengend ist, bekommen die Leute sowieso irgendwann mit. Meide die Kreuzestheologie!
  3. Zeige immer wieder, dass es beim Christsein auf den Willen ankommt. Die Leute sollen schnell lernen, dass eine gute »Performance« (z.B. bei Krankenheilungen) eines Sache des starken Willens ist.
  4. Transparenz beim Umgang mit Geld, Informationen und Ressourcen kostet viel Zeit und Kraft, die Du woanders (z.B. beim Marketing) besser einsetzen kannst. Wichtig ist, dass was passiert.
  5. Mit kleinen monetären Zuwendungen, initiierten Schuldgefühlen oder überschwänglicher Anerkennung kann man Prozesse in einer Gemeinde wirksam steuern. Habe den Mut, mit kleinen Aufmerksamkeiten die Effektivität zu steigern.
  6. Konzentriere Dich mehr auf die Gaben der (potentiellen) Mitarbeiter als auf ihr geistliches Wachstum. Die besten Mitarbeiter sind diejenigen, die das Evangelium nicht verstanden haben und gut reden können.
  7. Verzichte auf die theologische Schulung der Gemeindeglieder. Ausbildung »verkopft« das Christsein und fördert die geistliche Mündigkeit. Du brauchst Leute, die Dir folgen.
  8. Setze ganz auf ehrenamtliche Mitarbeit und erkläre Deinen Leuten, dass es eine Ehre ist, dabei zu sein. Schließlich werden sie im Himmel einen Lohn bekommen.

Anstoß und Begründung für diese Tipps hier: www.heise.de.

Kommentare

  1. Da ist wohl etwas durcheinander gekommen mit der Überschrift

  2. Habe das Interview gelesen und bin der Meinung, dass in dieser Gemeinde noch ganz viel mehr nicht stimmt, als Ron in den 8 Punkten bemängelt.

    Trotz der womöglich krassen Mißstände in dieser Gemeinde, gehe ich davon aus, dass der Interviewte viel zu dick aufgetragen und sogar Dinge erfunden hat. Der Interviewer hat ihm bei den letzten Fragen die Antworten ja direkt in den vor Gift sprühenden Mund gelegt.

    Schade, dass weder er noch die Gemeindeleitung es geschafft haben die angesprochenen Probleme auszureden. Seine letzte Predigt als inszinierte Abschiedsshow zeugen jedenfalls von keiner Gesprächskultur.

    Wenn der Interviewte tatsächlich nach Röm 10,10 errettet ist, dann muss sich in ihm momentan einer der härtesten Kämpfe die man ausfechten kann abspielen.

    Traurig wie so was passieren konnte. Der Feind hat da ganze Arbeit geleistet.

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