Über den Fluch des Wohlstandsevangeliums

Ein kurzer Clip, in dem Auszüge einer Predigt von John Piper über das Wohlstandsevangelium (engl. prosperity gospel) mit Bildern, Musik und Texteinblendungen gemischt werden, hat in den USA viel Aufmerksamkeit bekommen.

Zurecht. Die drei Minuten lohnen sich: www.youtube.com.

Kommentare

  1. Leider hat das Wohlstandsevanglium auch in der Schweiz – Fuss gefasst, man spendet lieber den Fernsehenprediger Geld, die ein pompösen Leben führen als in den kleine Gemeinden zu helfen.

    Leid und Schmerz haben kein Platz – man will Wohlstand, aber die Gesellschaft geht den Bach runter.

  2. Ganz Europa hat damit zu tun, nicht nur die Schweiz. Es ist egal um welche Religionsgemeinschaft es sich handelt, nahezu überall in Gemeinden findet man das Wohlstandsevangelium.
    Sie berauben Gott indem sie von ihren Schäfchen den 10ten fordern und setzen die Menschen die gerade mal so am Existenzminimum Leben derart unter Druck, das diese oft ein schlechtes Gewissen bekommen. In viele Familien müssen Mann und Frau arbeiten um den täglichen Lebensuterhalt zu ermöglichen, oft bleibt da kaum was am Ende vom Monat übrig.
    Sie, die Führer der Gemeinden, nehme Teile des AT als Rechtfertigung, tun aber ihren priesterlichen Dienst nicht dementsprechend was im AT und NT und von Jesus selbst geschrieben steht.
    Sie, die Führer der christlichen Gemeinschaften, sind genau jene, die Jesus als falsche Schlangen und Otterngezücht betitelte.
    Schon im AT spricht Gott von Nächstenliebe, wo bitte ist diese Liebe bei den Führern der christlichen Gemeinschaften?
    Ihre Theologie ist ein Schande und entspricht genau dem was damals vor 2000 Jahren die Pharisäer und Schriftgelehrten waren.

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