Überraschend friedliche Weihnachten in Orissa

indien2Nach Monaten ständiger Angriffe auf Christen und trotz Drohungen radikaler Hindus, Weihnachten durch Gewaltaktionen zu stören, konnten die Christen in Orissa Christi Geburt in Frieden feiern. Sowohl die Regierung des Bundesstaates Orissa als auch die indischen Bundesbehörden haben dafür gesorgt, dass die Christen die Feiertage in Sicherheit genießen konnten. Korrespondenten von Gospel for Asia berichten, dass die mitternächtlichen Gottesdienste unter den wachsamen Augen der von der Regierung aufgebotenen Sicherheitskräfte stattfanden. Auch die Christen in den Flüchtlingslagern konnten Weihnachten feiern.

Die friedlichen Weihnachten waren eine angenehme Überraschung für die Christen, die seit August Angriffen von Extremisten ausgesetzt waren. Die Gewaltausbrüche begannen nach der Ermordung eines Hinduführers. Obwohl sich maoistischen Rebellen zu seiner Ermordung bekannt haben, nahmen seine Anhänger seinen Tod zum Vorwand zur Gewalttätigkeit gegen Christen. Schätzungen zufolge kamen etwa 500 Menschen ums Leben, Tauende wurden obdachlos, weil Extremisten ihre Häuser niedergebrannt haben. Auch Dutzende Kirchen und Gebetsräume wurden zerstört. Eine allgemein bekannte Extremistengruppe hatte angekündigt, Kirchen bzw. christliche Gemeinden anzugreifen, die Weihnachtsgottesdienste durchführen.

Christen in Indien und in vielen anderen Ländern haben für die indischen Christen gebetet, als die Drohungen bekannt wurden und der Herr hat diese Gebete erhört. Lob und Dank sei Ihm. Die einheimischen Missionare und Christen in Orissa bitten weiterhin um Gebet. Sie sind besorgt, dass die radikalen Gruppen ihre Angriffe auf Christen wieder aufnehmen werden, sobald die Sicherheitskräfte das Gebiet verlassen haben.

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