USA: Anglikaner setzen Mitgliedschaft der Episkopalkirche aus

Die Mitgliedschaft der progressiven Episkopalkirche in den USA wurde für drei Jahre von der Weltweiten Anglikanischen Gemeinschaft ausgesetzt, weil sie sich für die Unterstützung der gleichgeschlechtlichen Ehe ausgesprochen hat. Der Katholik Dwight Lungenecker, der früher selbst zur Anglikanischen Kirche gehörte, misst diesem Beschluss der Anglikanischen Kirche eine größere Bedeutung zu. Es zeige sich, dass sich die weltweite Christenheit neu orientiere. Sie distanziere sich zunehmend von den liberalen und relativistischen Einflüssen, die vor allem aus Nordamerika und Europa kommen, und höre mehr auf die bibelfesten Stimmen aus der südlichen Christenheit.

Both Catholic and Anglican Christians who wish to adhere to the historic Christian faith will increasingly look South for their leadership. Disenchanted by leaders who they perceive to be ambiguous on moral matters, weak on theology and spineless in defense of the faith, those who wish to stand up for historic Christianity will see their champions as bishops from the developing world. Not only are these bishops in the front line against moral decay, but many of them are also staunch and realistic warriors in the increasingly fraught conflict with militant Islam. This reorientation will mean that the African bishops–both Catholic and Anglican–may well find they have unexpected supporters in prayer and finance from those in the North who will be shifting their commitment and enthusiasm to the South.

Die Kirchen im Süden wachsen. Die Kirchen in Nordamerika und Europa können sich bei der Verwaltung ihres Niedergang scheinbar Zeit lassen. Noch ist genug Geld da. Aber die Folgen, die eintreten, wenn Gott seinen Geist zurückzieht, sind fatal.

Hier die interessanten Beobachtungen von Dwight Lungenecker: www.patheos.com.

Kommentare

  1. Peter Friedrich meint:

    Das ist aber auch wirklich schlimm, wenn eine Kirche ihre Mitglieder dazu zwingt, nur noch homosexuell zu heiraten!

  2. Roderich meint:

    @Peter,
    das sollte wohl ironisch sein.
    Es ist schlimm genug, wenn eine Kirche es ihren Mitgliedern erlaubt, homosexuell zu heiraten. Denn so eine Verbindung kann Gott nicht segnen.
    Das sollen Leute, wenn es die jeweiligen staatlichen Gesetze erlauben, dann bitte außerhalb der Kirche tun.

  3. Peter Friedrich meint:

    Geht es nicht um Zwang, muß ich an dieser Stelle leider doch widersprechen: Gott erfreut sich durchaus daran, wenn Menschen in Liebe, Zärtlichkeit und Erotik zusammenfinden, gänzlich unabhängig davon, ob die jeweiligen Liebespartner einen Penis oder eine Vagina tragen.
    Gott will, daß wir steinzeitlich-rituelle Vorstellungen endlich überwinden. Selbstverständlich freut sich Gott von Herzen an der Ehe auch von Homosexuellen.

    Gruß

  4. @Peter Friedrich:
    Woher wissen Sie das so genau?

  5. ..wen man Gott unterstellt, dass steinzeitlich-rituelle Vorstellungen überwunden werden sollen, dann kann man damit unmöglich den GOTT der Bibel meinen. Denn „der“ sagt in Seinem Wort unmissverständlich, dass Sein Wort Ewigkeitswert hat und nicht ein Jota davon vergehen wird… und wer etwas weglässt oder hinzufügt, mit schweren Konsequenzen rechnen und leben muss.
    Bitte um Vergebung, dass ich immer nocht genau zitieren kann ..
    GOTT ist derselbe gestern, heute und morgen.
    Was ER zur Homosexualität sagt, ist unmissverständlich. Und glücklicherweise haben wir aber einen liebenden GOTT … der vergibt. Alles. Wenn wir in aufrichtiger Reue zu IHM kommen.
    Und bitte nicht wieder verwechseln, was für Israel galt, um dieses Volk abzusondern und würdig zu machen.

  6. Peter Friedrich meint:

    @Asaph: Ich weiß es von Gott.

  7. Albert Lortzing meint:

    @Peter Friedrich
    Ich weiß, dass Sie sich für das „Linsengericht“ entschieden haben. Schade! Schade auch, dass Sie sich jetzt hier „trollen“ müssen. Liegt das daran, dass selbst auf evangelisch.de Ihre Kommentare äußerst kritisch gesehen und bisweilen gar nicht mehr zugelassen werden. Was ist Ihr Problem? Sie finden hier sicherlich viele Menschen, die Ihnen ihre Zeit und Gehör schenken. Aber dann sollten Sie das nicht missbrauchen und Ihre spezielle Ironie ablegen. Was ist Ihr Problem?

  8. Peter Friedrich meint:

    @Lortzing: Erzählen Sie mir nichts und lassen Sie mich in Ruhe.

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