Vanhoozer: C.S. Lewis über Einbildungskraft

Kevin Vanhoozer sprach auf der Desiring God-Konferenz zu C.S. Lewis über den Reichtum der Einbildungskraft in Theologie und Jüngerschaft.

Hier ein Mitschnitt:

Kommentare

  1. „Vorstellungskraft“ ist wohl die bessere Übersetzung, da „Einbildungskraft“ zum einen mehr kognitiv ausgerichtet ist und zum anderen impliziert, dass das für wahr gehaltene nicht der Realität entspricht.
    Und natürlich muss ich in diesem Kontext unbedingt auf das ITIA meiner geistigen Heimat verweisen: http://www.st-andrews.ac.uk/itia/.

  2. @Christoph: Ja, Vorstellungskraft passt besser. Danke, Ron

  3. Roderich meint:

    ITIA klingt interessant. Zu Kunst sollte Theologie (und Philo) mehr sagen bzw. darueber nachdenken. – Gibt es denn schon schriftlich fixierte abrufbare gedankliche Erzeugnisse des ITIA?

  4. ITIA gibt eine Monographie-Serie heraus: http://www.st-andrews.ac.uk/itia/ashgateseries.html
    Falls Du online-Resourcen meinst: Das Institut hat einen Blog (http://www.st-andrews.ac.uk/itia/transpositions.html) auf dem einige talentierte Mitstudenten von mir schreiben.
    Ich muss natürlich auch noch obligatorisch hinzufügen, dass die bibelwissenschaftliche Arbeit in St Andrews ITIA bei Weitem übertrifft … 😉

  5. Roderich meint:

    @Christoph,
    danke für die Info, hab’s mal gebookmarked.
    (Studieren offenbar viele Amerikaner in St. Andrews – zumindest wenn man von den Autoren des Blogs ausgeht).
    „Kunst und Theologie“ erinnert irgendwie an L’Abri, und da scheint in England im Evangelikalismus (falls St. Andrews evangelikal ist) mehr an Tradition übrig zu sein als in den Bibelschulen in BRD, jedenfalls wird „Kunst und Theologie“ hier nicht explizit so stark thematisiert. (Dabei gibt es ja sehr viele Bezugspunkte, und Kunst hat sehr viel Einfluss.)

  6. „Studieren offenbar viele Amerikaner in St. Andrews – zumindest wenn man von den Autoren des Blogs ausgeht …“
    Oh ja. Von ca. 30 Masterstudenten waren wir drei Deutsche (aus Gießen gewechselt), eine Hand voll Briten und sicher 20 US-Amerikaner. Bei den Doktoranden sieht das teils noch extremer aus (wobei ich es da aus finanziellen Gründen nicht so verstehe).
    Mit dem Label „evangelikal“ wäre ich vorsichtig. St Andrews ist eigentlich seine eigene Kategorie … 😉
    Zu L’Abri gibt’s in der Tat Berührungspunkte. Soweit ich weiß, pflegt etwa Chris Brewer (http://st-andrews.academia.edu/ChristopherRBrewer) da connections.

  7. Roderich meint:

    Würden die Profs aus der theologischen Fakultät in St. Andrews alle AfD wählen, wenn sie in D wohnen würden?
    (Das mal so als summarisches Gütekriterium) 😉

  8. Nein.
    Sind die Profs weltspitze? Ja. 😉

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