Verbot islamkritischer Äußerungen heißt Kapitulation

Deutsche Politiker dürften sich nicht von radikal-islamischen Salafisten in die Selbstzensur treiben lassen. Der Islamwissenschaftler Carsten Polanz warnt davor, das Zeigen von islamkritischen Karikaturen verbieten zu lassen. Andernfalls bestimmten gewaltbereite Islamisten immer stärker, wer wann und wo welche Meinung äußern darf.

Idea meldet:

Auch Medien stehen laut Polanz in der Gefahr, vor islamistischer Gewalt zu kapitulieren und sich eine islamisch definierte Selbstzensur aufzuerlegen. So habe sich der Generaldirektor der britischen Rundfunkgesellschaft BBC, Mark Thompson, 2008 dafür ausgesprochen, angesichts möglicher gewaltsamer Bedrohungen über den Islam anders zu berichten als über andere Religionen. Seine Begründung: Muslime werteten Angriffe auf ihre Religion als eine Form des Rassismus. Polanz zufolge lässt man sich damit auf die Argumentation von Islamisten ein. Sie erklärten die Unterlassung jeglicher Kritik am Islam zur Voraussetzung gesellschaftlichen Friedens. Damit entstehe die paradoxe Situation, dass ein Sender die vollkommene Friedfertigkeit einer Religion betone, sich aber zugleich vor der Gewaltbereitschaft ihrer Anhänger fürchte.

Hier die vollständige Pressemeldung: PM067.pdf.

Kommentare

  1. Die Aussage von Polanz kann man nur dreifach unterstreichen! Moslems müssen lernen, dass in Deutschland es jedem Menschen frei zusteht, den Islam zu kritisieren und sich über ihn lustig zu machen. Die von Polanz angesprochene „Selbstzensur der Medien“ findet sich oft auch auf anderen Gebieten, z.B. Klimawandel oder Ausländergewalt, um mal nur zwei heikle Themen zu nennen. Deshalb lese ich die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ als Ergänzung, um nicht einseitig informiert zu sein. Ich bin zwar nicht immer mit ihr einer Meinung, aber immerhin gibt es bei ihr keine „Political Correctness“ und ihre Autoren vertreten eine weitestgehend christliche Ethik.

  2. Armin meint:

    Wieso sollte man vor Gewalt kapitulieren? Den Fehler haben wir doch schon mal gemacht….
    Aber leider sind da nicht nur die Medien zu blind/feige/linksgerichtet etc. sondern weite Teile der Bevölkerung auch. Ich kenne so viele Leute, die keine Kritik am Islam zulassen, ohne selber Moslem zu sein. Da darf auch nicht die leiseste Kritik geäußert werden, ohne dass direkt die Nazikeule geschwungen wird. Verstehe das wer will – ich nicht.

    @ Theo: Die „Junge Freiheit“ wird von vielen als absolut rechtsradikal angesehen. Auch das kann ich nicht nachvollziehen.

    Im Grunde ist es mit der Meinungsfreiheit in unserem Lande nicht weit her. Klar, wenn ich „multikultilinksgutmenschentumgeschwummel“ vertrete, ist das kein Problem. Aber wehe ich habe eine andere Meinung….

    Aber wir sind doch alle soooo tolerant – oder? (ich mag das Wort nicht)

    Interessant finde ich auch den Umgang von „Grünalternativentierliebhabern“ mit Moslems.
    Plötzlich ist alles kein Problem mehr – auch Halal ist in Ordnung. Da wird in Altenkirchen Halalfleisch verkauft und die Tierschützer essen dort!? Wie geht das? Die sind doch sonst so radikal und unerbitterlich – achso… stimmt, das sind ja Moslems, die dürfen das. Für die gelten unsere Regeln ja nicht. Toll, wirklich toll. Das ist alles so verlogen!

  3. markus meint:

    @armin: „Im Grunde ist es mit der Meinungsfreiheit in unserem Lande nicht weit her. “

    Ich wüsste kein Thema, dass man in unserem Land nicht ansprechen dürfte. Ich kenne aber viele, die dieses Recht nicht in Anspruch nehmen, weil sie nicht zu ihrer -vielleicht unbequemen- Meinung stehen. Denn Meinungsfreiheit heisst eben auch, dass ich die Gegenmeinung ertragen muss, auch wenn diese dann scharf und polemisch ausfällt.

    Zum Thema „Junge Freiheit“: Wie sehr Meinungsfreiheit in diesem Land geschätzt wird, zeigt u.a. die Kampagne FÜR das Erscheinen der Zeitschrift die auch „linken“ Medien unterstützt wurde, als die JF nicht erlaubt werden sollte. Auch die Sueddeutsche druckt z.B. Anzeigen der JF und sie ist Teil des Bundestags-Presseverteilers.

    Meinungsfreiheit gibt es, das Recht seine Meinung unwidersprochen zu äußern gibt es nicht. Das alles bestätigt aber nur Polanz‘ Beobachtung. Sobald nämlich die Gegenstimmen lauter werden, verstummen die Meinungsmacher. Was eindeutig keine gute Tendenz ist.

  4. Armin meint:

    @markus

    Wenn ein Mob von Leuten vor dir steht und dir an die Wäsche will, weil du eine andere Meinung hast, und die Polizei verhindert, dass diese Leute an dich dran kommen, ist das Meinungsfreiheit?
    Das sehe ich anders. Klar, ist das nicht immer so extrem. Aber leider kommt das immer häufiger vor. Man braucht nur mal im Lebensschutz aktiv zu werden und sich gegen Abtreibung etc. einzusetzen. Da werden einem schnell mal die Reifen platt gestochen oder man hat plötzlich viele „Freunde“ im schwarzen Block.
    Klar, hier im PC kann ich noch viel schreiben und sagen, aber unter realen Menschen sieht das ganz schnell anders aus. Und ich rede hier nicht von Polemik.

    Ich war in der CDU und habe selber erlebt, wie dort extreme Hetze getrieben wurde, gegen die Junge Freiheit und Schreiber dergleichen. Auch habe ich immer wieder mitbekommen, wie von „Linken“ gegen die JF gehetzt wird. Ich sehe das anders, auch wenn SD Anzeigen schaltet.

  5. @markus

    Das Problem ist doch nicht, dass man gewisse Probleme nicht ansprechen darf. Das Problem in diesem Land ist, dass, wenn man gewisse Probleme anspricht, sehr schnell in eine übel riechende „rechte Ecke“ gestellt wird, man gilt als „rechtsradikal“, „rechtspopulistisch“ oder schlimmer: als Nazi. Siehe die Kampagnen gegen Matin Hohmann, Eva Herman und den gescheiterten Versuch einer „Mundtodmachung“ Thilo Sarrazins.
    Was die JF angeht, so scheint es, dass sich der Umgang mit ihr in den letzten Jahren etwas entspannt hat. Allerdings ist die JF immer wieder Angriffen ausgesetzt. Ein aktuelles Beispiel:
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M54928ad913a.0.html

  6. markus meint:

    Wie gesagt, Meinungsfreiheit heisst nicht, dass alle einen gut finden – oder dass ich alle anderen Meinungen gut finden muss. Was wäre denn die alternative??? Die will ich mir nicht vorstellen müssen.

    Das dann immer Hohmann oder Herman als Beispiele herhalten müssen, halte ich nicht für hilfreich. Hohmanns Äußerungen sind geschichtlich einfach nicht haltbar und unsachlich gewesen. Und weshalb ein großer Teil der fromme Ecke oft Frau Herman als Gewährsfrau für Familienrechte und Meinungsfreiheit daher zitiert, ist schlicht nicht nachzuvollziehen, sondern bigott und scheinheilig. Das man sie unfairerweise hat auflaufen lassen, was ja z.B. Kerner im Nachhinein selber gesagt hat, macht sie doch nicht automatisch zu einer Ikone des Familienrechts und der Meinungsfreiheit? Etwas mehr Sachverstand und Abstand zu selbstgewählten Ikonen täten der evangelikalen Ecke da wirklich gut.

  7. @markus

    Jetzt gehst du aber weit über das hinaus, was ich gesagt habe. Mir ging es nicht darum, Hermans Ansichten zur Familienpolitik zu verteidigen. Der Skandal war, dass Hermann und ihre Ansichten in die „braune Ecke“ gestellt wurde.
    Hohmann hat m.E. einen etwas unglücklichen Vergleich zwischen Juden und Deutschen gezogen. Ihm ging es eigentlich gar nicht um die Juden, sondern um Deutschland. Hohmann sagte in seiner Rede ausdrücklich, dass die Juden kein Tätervolk sind. Und trotzdem wurde gegen ihn eine Kampagne gestartet und er als „Antisemit“ diffamiert.
    Der Fall „Martin Böcker“ ist ein weiteres Beispiel für das geistige Klima in unserem Land. Darüber hat Patrick Bahners in der FAZ einen ausgezeichneten Artikel geschrieben:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/verdacht-eines-verdachts-ein-rundbrief-mit-prangerwirkung-11106713.html
    Und es gibt noch viele solcher Beispiele …

    Etwas mehr Sachverstand und Logik in der Diskussion (Vermeidung von Strohmann-Argumenten) täten dir auch gut.

  8. Roderich meint:

    @markus,
    mehrere Rabbis haben sich hinter Hohmann gestellt.

    Welche der Aussage von Hohmann genau sind denn historisch nicht haltbar? Bitte Belege…

  9. markus meint:

    @theo: Ich wüsste nicht, wo meine Argumentation unlogisch ist.

    Haben sich denn Hermann und Hohmann nicht selber in diese Ecke gestellt und die Presse hat diese Positionierung natürlich gerne angenommen und nachgelegt. Das ist doch aufgrund unserer Geschichte völlig klar, dass Anknüpfungen an diese Zeit übel genommen werden. Wenn ich für Familie bin, brauche ich dazu nicht Hitlers Autobahn, um mich dafür einzusetzen. Glaubwürdigere Botschafter hätte es außerdem gegeben.

    „Hohmann hat m.E. einen etwas unglücklichen Vergleich zwischen Juden und Deutschen gezogen.“
    Entweder seien BEIDE Tätervolk oder KEINER, ist mehr als ein „unglücklicher Vergleich“. Seine Rede spricht für sich. Auch andere Äußerungen. Deshalb @roderich meine ich, über Hohmann kann man sich im leicht erkundigen. Das Meinungsbild ist eindeutig und begründet. Das hier auszuführen hieße für mich Eulen nach Athen tragen. Ich würde eher meinen, dass das Argument mit den Rabbis keines ist. Es gibt auch viele Rabbis, die meinen der polit. Staat Israel solle nicht existieren, da er das Werk des Messias vorwegnehme. Diese Aussage wird nicht sinniger, nur weil Rabbis sie äußern. Ich denke (in Bezug auf Hohmann) sind die Aussagen des Zentralrates der Juden eher ernst zu nehmen, oder nicht?

    Ich wundere mich nach wie vor, weshalb man Hohmanns Äußerungen immer wieder gerne verteidigt?

  10. @markus:

    Sie kritisieren, dass Frau Herman in der „evangelikalen Ecke“ als „Ikone für Familienrechte und Meinungsfreiheit“ angeführt wird. Was hat das mit der in diesem Blog geführten Diskussion um die Meinungsfreiheit in Deutschland zu tun? Nichts.
    Nochmal: Es geht nicht darum, einzelne Äußerungen und Ansichten von Herman und Hohmann zu verteidigen…das was ich kritisiere ist, dass Herman und Hohmann in die rechtsextreme Nazi-Ecke gestellt wurden. Und nein, Frau Herman und Herr Hohmann wollten sich nicht in diese Ecke stellen. Ein Teil der Medien und Politik hat das ungerechtfertiger Weise getan.

    Aber wo wir einmal bei diesem Thema sind, hier die Statements:

    „Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ’ne Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das – alles, was wir an Werten hatten – …; es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle. Aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“
    (Eva Herman, vor Journalisten während ihrer Buchvorstellung 2007)

    „Meine Damen und Herren,

    wir haben nun gesehen, wie stark und nachhaltig Juden die revolutionäre Bewegung in Rußland und mitteleuropäischen Staaten geprägt haben. Das hat auch den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson 1919 zu der Einschätzung gebracht, die bolschewistische Bewegung sei „jüdisch geführt“. Mit einer gewissen Berechtigung könnte man im Hinblick auf die Millionen Toten dieser ersten Revolutionsphase nach der „Täterschaft“ der Juden fragen. Juden waren in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv. Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als „Tätervolk“ bezeichnen. Das mag erschreckend klingen. Es würde aber der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet.

    Meine Damen und Herren,

    wir müssen genauer hinschauen. Die Juden, die sich dem Bolschewismus und der Revolution verschrieben hatten, hatten zuvor ihre religiösen Bindungen gekappt. Sie waren nach Herkunft und Erziehung Juden, von ihrer Weltanschauung her aber meist glühende Hasser jeglicher Religion. Ähnliches galt für die Nationalsozialisten. Die meisten von ihnen entstammten einem christlichen Elternhaus. Sie hatten aber ihre Religion abgelegt und waren zu Feinden der christlichen und der jüdischen Religion geworden. Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religionsfeindliche Ausrichtung und die Gottlosigkeit. Daher sind weder „die Deutschen“, noch „die Juden“ ein Tätervolk.“
    (entscheidende Stelle der Rede von Martin Hohmann von 2003, http://www.heise.de/tp/artikel/15/15981/1.html)

  11. markus meint:

    @theo: du brachtest doch Eva Herman und Hohman ins Spiel?
    @roderich: die rabbiner von denen du und ich sprachen sind übrigens die gleichen. 🙂

  12. Zu Hohmann: Es geht ihm nicht um die Juden, sondern um Deutschland. Er hat nicht die Absicht, die Juden oder das Judentum anzugreifen. Die Juden sind in seiner Argumentation nur ein Mittel zum Zweck: Sie dienen zur Entlastung der Deutschen, sie sollen den Vorwurf, dass die Deutschen ein Tätervolk sind (Kollektivschuldhypothese) entkräften. Für seine Argumentation hätte er sich theoretisch auch ein anderes Volk als die Juden wählen können. Nun hat man aber gesagt, dass der von Hohmann erwähnte Zusammenhang zwischen Judentum und Bolschewismus einem „antisemitischen Stereotype“ zugrunde liege. Damit macht man sich es aber zu einfach. Hohmanns Rede basiert ja auf den Ergebnissen des Historikers Rogalla von Bieberstein („Jüdischer Bolschweismus. Maythos & Realität), der gezeigt hat, dass in der Tat erstaunlich viele Juden in Russland die bolschweistische Revolution mitgetragen haben (was vielen westlichen Beobachter, die keine Antisemiten waren, auch festgestellt haben). Die Nazis haben dann daraus die Verschwörungstheorie vom „jüdischen Bolschewismus“ gemacht und diesen in die Welt gesetzt (auf dieser geschichtlichen Tatsache baut übrigens die Argumentation von Ernts Nolte, Der Europäische Bürgerkrieg, auf). Und Hohmann vergleicht nun die Situation der Juden in Russland nach dem Ersten Weltkrieg mit der Situation der Deutschen 1933. Sein Fazit: Juden und Deutsche sind keine „Tätervölker“. Inwiefern man die Situationen überhaupt gleichsetzen kann, darüber lässt sich sicher streiten. Hohmanns Rede jedenfalls ist nicht antisemitisch.

  13. @markus:

    Ja, aber nicht um ihrer Ansichten wegen, sondern um zu zeigen, wie schnell man in Deutschland diffamiert werden kann.

    Jetzt habe ich es mir nicht nehmen lassen, doch noch auf Hohmann inhaltlich einzugehen 😉

  14. Roderich meint:

    @Theo,
    vielen Dank für die gute Begründung.
    Es war eben schwach von Angela Merkel, wider besseres Wissen Herrn Hohmann einfach fallen zu lassen wie eine heiße Kartoffel. Das nenne ich „charakterlos“.
    Rohrmoser meinte, es sei eine Schande für einen Staat, wenn er nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden könne. (Das war, glaube ich, ein Zitat von Carl Schmitt). Hohmann war sicher ein guter Demokrat, gläubiger Christ, charakterlich sehr hochstehend, und hatte nichts inhaltlich Falsches gesagt. Frau Merkel hatte Angst vor der öffentlichen Meinung – und hat offenbar die Mechanismen in diesem Land noch nicht ganz durchschaut und war ziemlich feige, oder hat sie durchschaut und war trotzdem SEHR feige.

  15. Jürgen meint:

    Hmm.., das Thema hier war doch noch.., moment.., richtig: „Verbot islamkritischer Äußerungen heißt Kapitulation“. Diskutiert wird jetzt über diese Zeitung. Na egal, soll jeder sagen was er möchte. Ich hatte den Namen des Blattes schon einmal gehört und jetzt kurz die Online-Ausgabe überflogen. Naja, tendenziell rechtspopulistisch mit den üblichen Themen. Wer’s mag…

    Viel wichtiger erscheint mir doch unsere Stimme als Christen. Wir haben doch ganz andere Nachrichten, und die veralten nicht wie die Zeitung von gestern. Hier würde ich ein besseres Standing erwarten, und das bitteschön auch und gerade in der Öffentlichkeit!

    Vor kurzem besuchte unsere Gemeinde ein Vertreter vom Orient Dienst (http://www.orientdienst.de/) und stellte die Arbeit vor. Hier findet die Auseinandersetzung auf einer ganz anderen Ebene statt. Vielleicht auch etwas für Euch.

    Gruß, Jürgen

  16. @Jürgen

    Hört sich gut an. Vor kurzem war bei uns im Studenten-Jugendkreis in Jena ein Pastor einer anderen Gemeinde aus der Stadt eingeladen, der über den Islam erzählt hat. Die Gemeinde des Pastors arbeitet viel mit Asylanten (die meisten Muslime) zusammen, und einige Muslime sind mittlerweile schon Christen geworden. Seine Frau hat Paschtu (die Sprache Afghanistans) gelernt, um für die Afghanen in der Gemeinde zu übersetzen. Das ist echte Hingabe!
    Trotzdem denke ich, dass die Ausbreitung des (orthodoxen) Islams eine echte Bedrohung für die westliche Welt ist. Meine Meinung ist, dass die Scharia keinen Einfluss auf die deutsche Rechtssprechung haben darf, dass ein Burkaverbot sinnvoll ist, dass die Bevölkerung ein Wörtchen mitzureden hat, ob orientalische Megamosscheen (!) von zweifelhaften Islamverbänden mit Verbindungen zum türkischen Staat hier gebaut werden sollten, dass islamische Institute finanziert vom saudiarabischen Staat hier ansässig sein dürfen usw. Das ganze kann nur und muss auf politischer Ebene entschieden werden.

  17. Jürgen meint:

    @Theo

    Ja und nein. Der deutsche Staat muss wachsam sein und vor allem der Gewalt(bereitschaft) die Stirn bieten, aber ich denke, und das wurde an anderer Stelle auch des Öfteren gesagt, die Stärke des Islam in unserem Land ist auch die Schwäche der Christen. Nur 8% der Ostdeutschen sollen sich noch zum Christentum bekennen. Gib mal Bibel und Koran z. B. bei YouTube ein, man findet mehr Muslime, die gegen die Bibel ins Feld ziehen, also solche die sie verkündigen oder verteidigen. Hier gilt es als Christ auch Stellung zu beziehen und dem Moslems bei dem Griff nach der Macht über die ahnungslose öffentliche Meinung paroli zu bieten. Nebenbei gesagt: auch bei YouTube versucht der Orient Dienst Akzente zu setzen.

    Gruß, Jürgen

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