Verfolgt in Deutschland

Leider sind besonders Christen in den europäischen Asylbewerberheimen Übergriffen durch fanatische Muslime ausgesetzt, berichtet Max Klingberg in einem Beitrag für DIE WELT. Für Konvertiten ist die Lage geradezu bedrohlich.

Ich arbeite  seit über 10 Jahren mit Max Klingberg zusammen und schätze seine Expertise. Er gehört nicht zu den Krawallmachern, sondern setzt sich als Sachkundiger für Menschenrechtsfragen und Asylantenbetreuer für eine besonnene und selbstkritische Berichterstattung ein. Seine Beobachtungen sind durchaus ernst zu nehmen.

„Natürlich bringen Flüchtlinge auch ihre eigenen Konflikterfahrungen mit, zum Beispiel zwischen Schiiten und Sunniten oder Christen und Muslimen“, bestätigt der Migrationsforscher Klaus J. Bade. Er verlangt für die anstehenden Integrationsfragen gesellschaftspolitische Visionen und zukunftsorientierte Konzepte. Auch er fordert ein verstärktes Leitbild, mit dem sich die Deutschen, aber auch die Flüchtlinge identifizieren können – und müssen. „Das ist der Preis, den jeder Zuwanderer zahlen muss, der in Deutschland leben will.“ Bade fordert an den Integrationskurs angegliederte Orientierungshilfen, die zugeschnitten sind auf das jeweilige Herkunftsland.

„Häufig geht die Aggression von Afghanen oder Pakistanern aus, sie sind oft noch islamistischer als manche Syrer und Iraker“, sagt Max Klingberg von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, seit 15 Jahren in der Flüchtlingsbetreuung aktiv. Er geht davon aus, dass die Gewalt in den Asylunterkünften weiter ansteigen wird. „Wir müssen uns von der Illusion befreien, dass alle, die hier ankommen, Menschenrechtsaktivisten sind. Unter den jetzt Ankommenden ist ein nicht kleiner Anteil in ihrer religiösen Intensität mindestens auf dem Niveau der Muslimbrüder.“

Je enger die Menschen zusammenlebten, desto eher brächen Konflikte hervor. „Ehrenamtliche berichten von Aggressionen bis hin zu Enthauptungsdrohungen von Sunniten gegen Schiiten, doch am härtesten trifft es Jesiden und Christen“, sagt Klingberg. „Bei christlichen Konvertiten, die ihren Glauben nicht verheimlichen, geht die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.“

Hier der Beitrag der Redakteurin Freia Peters: www.welt.de.

Kommentare

  1. rolf eicken meint:

    Diese Berichte über islamistische Intoleranz sind nicht neu.
    Zu Beginn des Asylverfahrens müssten alle Antragsteller unterschreiben, dass:
    1. alle Menschen in ihren Rechten gleich sind
    2. in D das Grundgesetz und unsere demokratische Grundordnung gelten
    3. alle Religionen gleichermaßen zu respektiren sind
    4. die UNO-Menschenrechtscharta für alle Menschen in D gilt
    5. die in D geltenden Gesetzt einzuhalten sind.
    Wer dagegen verstößt ist umgehend, ungeachtet eines laufenden Asylverfahren,s in sein Heimatland auszuweisen.
    Wer sind wir, dass wir uns in unserem eigenen Land als Christen von Mitgliedern fremder Religionen bedrohen lassen?
    MfG
    Rolf

  2. Und wer setzt sich mit den Asylbewerbern hin und erklärt diesen in ihren jeweiligen Landessprachen die Inhalte der genannten Dokumente? Wie kann ich feststellen, dass diese Dokumente auch verstanden wurde und nicht einfach am Schluss nur unterschrieben wird?

    vg
    Peter

    PS: Was mache ich mit Deutschen, die diese Dokumente entweder nicht kennen oder sich nicht daran halten?

  3. rolf eicken meint:

    @PeterG
    Natürlich ist die Umsetzung schwierig, aber schon jetzt ist bei den Asylanträgen fast immer ein Dolmetscher dabei und es gilt, wie immer in der Politik – wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Ich sage ja nicht, dass das der Königsweg ist – sondern nur eine von vielen möglichen, denkbaren Lösungswegen.
    Nicht das Suchen der Stecknadel (ev. Fallstricke) im Heuhaufen bringt uns weiter, sondern das konstruktive Lösungensuchen. Da müssen dann eben z.B. mehr Dolmetscher her, usw.
    Bei uns hier in Freilassing kommen jeden Tag hunderte Menschen an. Heute habe ich einen Mann gesehen, der trug seine Frau noch auf der Salzburger Seite in Richtung Grenze, weil diese so erschöpft war, dass sie selbst nicht mehr laufen konnte. Wenn Sie so etwas sehen, kommen Sie doch auch ins Grübeln, oder?
    Ungeachtet dessen geht es nicht, dass die extremen Muslime unter den Asylanten auf unsere christl. Mitbürger losgehen und denen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Warum flüchten die Muslime nicht in muslimische Länder, sondern zu den „Ungläubigen“? Sie wissen doch, dass Westeuropa christl. ist. Da stimmt doch etwas nicht!
    FG
    Rolf

  4. @PeterG,
    //Und wer setzt sich mit den Asylbewerbern hin und erklärt diesen in ihren jeweiligen Landessprachen die Inhalte der genannten Dokumente?//

    Es muss fair zugehen, aber andererseits: Wenn ein paar Leute rausgeschmissen werden, weil sie sich nicht dran halten, wird sich das per Facebook genauso schnell in den entsprechenden Ländern rumsprechen, wie Merkels „Alle sind willkommen, kommt ALLE zu uns, wir haben noch viel zu geringen Sozialausgaben pro Jahr und brauchen noch viele, die wir kostenlos durchfüttern können…“ (oder so ähnlich)

  5. @Rolf,

    Ungeachtet dessen geht es nicht, dass die extremen Muslime unter den Asylanten auf unsere christl. Mitbürger losgehen und denen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Warum flüchten die Muslime nicht in muslimische Länder, sondern zu den „Ungläubigen“? Sie wissen doch, dass Westeuropa christl. ist. Da stimmt doch etwas nicht!

    Ganz genau – das trifft den Nagel auf den Kopf!

  6. Confessor-Reformatus meint:

    Wen wundert das? Doch nur verträumte Sozialromantiker und Islamversteher, die wir in D in den linksliberalen Eliten (Medien, Politik, Unis und auch Kirchen) zuhauf haben.
    Die meisten Migranten (ich sage bewusst nicht „Flüchtlinge“) die herkommen , sind muslimischen Glaubens.
    Die Trennung zwischen Islam und Islamismus ist im Übrigen künstlich, jeder der den Koran kennt , weiß das. Man beschäftige sich mit den Bücher Hamed Abdel-Samads.
    Wenn die Kirchen nur einen Prozent darin investieren würden, eine Willkommenskultur für Ungeborene zu entwickeln, und zu verhindern, dass sie im Mutterleibe zerstückelt werden, dann wären wir schon weiter. Ich las auf „DER SONNTAG“ bei einem Kommentar zu einem Artikel: „wer nicht für die ungeborenen Kinder schreit, hat auch kein Recht, für die Zuwanderer zu schreien!“ (in Anlehnung an Bonhoeffer).https://www.sonntag-sachsen.de/2015/38/hat-naechstenliebe-grenzen

  7. Ich wünsche mir, dass der HERR es vielen christlichen Männern aufs Herz legt, so eine Art „Patenschaften“ für Männer zu übernehmen, die kulturfremd sind und nicht gewohnt, wie frei sich hier Frauen bewegen. Über die missbrauchte Freiheit möchte hier nicht sprechen, die es natürlich gibt.
    Aber es ist nicht gut, wenn Frauen sich ehrenamtlich um diese Männer oder auch Jugendlichen kümmern … denn Frauen haben oft ein Helfersyndrom aber ohne entsprechende Autorität … auch ohne den Wunsch, Grenzen aufzuzeigen.. und das ist ganz unbedingt nötig.
    Manche werden mich jetzt für „gaga“ ( nein, nicht gendergaga ;-)) ) halten, aber ich habe mal ein Buch über den Machinegun Frecher gelesen … ich maße mir kein Urteil an, aber solche würde ich mir hier manchmal auch wünschen … vielleicht nicht unbedingt mit einer „Gun“ .. aber mit einem direkten, autoritären Auftreten … und nicht „verweiblicht“ ….

  8. ohhh, tut mir leid, mein neuer Pc ( jetzt kann ich aber auch wieder vimeo sehen .. 😉 ) verbessert meine Wortwahl bzw Begriffe, die er nicht kennt und manchmal merke ich das nicht.
    Machine Gun Preacher .. muss das heissen …

  9. ..und noch was: wir Christen müssten jetzt zeigen – aber vielleicht geschieht das ja schon irgendwo – dass wir zusammenhalten, auch bei Auslegungsunterschieden usw .. ( ausser denen, die abfallen vom wahren Weg ). Die Politiker, allen voran die Grünen und Linken fordern doch immer, dass man die eigenen Häuser öffnet für Flüchtlinge. Öffnen wir die Häuser für christliche Flüchtlinge, vor allem alleinstehenden Frauen oder Familien mit Kindern, damit sie den feindlichen muslimischen Angriffen entzogen werden. Ich selbst lebe allein und habe aber keine Wohnung, in der ein Zimmer frei wäre .. aber vielleicht gibt es die ein oder andere Familie, die eine leerstehende Einliegerwohnung hat .. usw…

  10. ..wie ich mir gedacht habe:
    …..Diese Haltung wird bestätigt durch die Erfahrungen von Leuten aus Hamburg und dem Taunus, die sich an ihre jeweiligen Stadtverwaltungen mit dem Angebot wandten, in ihrem Haus eine Wohnung für eine Migrantenfamilie bereitzustellen. Allerdings, so die Bedingung, sollte es sich bitte um christliche Familien handeln. In beiden Fällen der barsche Bescheid, man könne sich die konfessionelle Zugehörigkeit nicht aussuchen.
    aus:
    http://journalistenwatch.com/cms/humanitaet-als-totschlag/

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