Ware Frau

In Flatrate-Bordellen gibt es ein Bier, eine Bratwurst und unbegrenzt Frau. Männer freuen sich öffentlich auf inszenierte Gruppenvergewaltigungen und im Teenyland bieten Mädchen ihre Sex-Dienste an. Prostitution ist in Deutschland seit gut 10 Jahren straffrei. Seitdem hat sich die Situation für die Frauen deutlich verschlechtert. Sogar die Niederlande, das einzige europäische Land, das Prostitution ebenfalls vollständig legalisiert hat, rudert gerade zurück.

Es reicht. Auch in Deutschland muss sich etwas ändern, meint Chantal Louis.

Im Jahr 2002 hat die rot-grüne Regierung die „Sittenwidrigkeit“ der Prostitution aufgehoben und den Passus, der die „Förderung der Prostitution“ unter Strafe stellte, gestrichen. Das hehre Ziel: Prostituierte sollten sich kranken- und rentenversichern und ihren Lohn einklagen können, falls der Freier nicht zahlt. Die Zeitschrift EMMA und viele mit Prostitution und Menschenhandel befassten Kommissariate warnten: Den Frauen, die größtenteils aus dem Ausland kommen, würde das Gesetz nichts nützen. Und sie würden es nicht nutzen. Dafür öffnete es Zuhältern und Menschenhändlern Tür und Tor.

Genauso ist es gekommen. Wir sind ein Land geworden, das Frauenhändlern und Zuhältern die optimale Infrastruktur für ihr Geschäft mit der Ware Frau bietet. Schicke Großbordelle, von denen sich viele als „Wellness-Tempel“ verkaufen, in denen es nicht nur Whirlpools, sondern auch Frauen zur Entspannung gibt, sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Diese Bordelle müssen mit Frauen bestückt werden, damit der Laden lukrativ läuft.

Hier der Artikel: www.cicero.de.

VD: TW

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Da fliegt mir doch das Blech weg!

    Was für ein einseitiger Artikel! Wie kann man es wagen, in unserem auf Gleichheit, Gleichberechtigung und Antidiskriminierungsbestrebung geradezu besessenen Land dermaßen einseitig gegen Geschäftsleute zu wettern, denen alles daran liegt, ihre unmenschlichen und menschenverachtenden Rechte vor staatlichem Zugriff zu schützen und ihre prostitutiven „Produkte“ proaktiv an den Mann zu bringen? Die Zuhälterei ist doch nur bestrebt, für das leibliche Wohl ihrer Klientel zu sorgen, und schon will man ihr den Hahn nach nur 11 Jahren legalisierter Sklaverei wieder zudrehen? Wer schützt die Zuhälter, ich meine außer der Innenministerin, die lobenswerterweise mal für das andere Geschlecht (das männliche) eintritt!?

    Für alle Plaintalker und Truisten: Ja, das ist ironisch gemeint.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*