Wärst du doch kalt oder warm!

Offenbarung 3,12–22:

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: So spricht, der das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke und weiss, dass du weder kalt noch warm bist. Wärst du doch kalt oder warm! Nun aber, da du lau bist, weder warm noch kalt, will ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sagst: Ich bin reich, ich bin wohlhabend und habe nichts nötig, und merkst nicht, dass gerade du elend bist, erbärmlich, arm, blind und nackt. Darum rate ich dir: Kauf Gold von mir, das im Feuer geläutert ist, dass du reich wirst, und weisse Gewänder, dass du sie anziehst und die Schande deiner Blösse nicht zum Vorschein kommt, und Salbe, dass du sie auf deine Augen streichst und wieder sehen kannst. Die ich liebe, weise ich zurecht und erziehe sie. Empöre dich, kehre um! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer immer auf meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren und das Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. Wer den Sieg erringt, soll mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie ich, nachdem ich den Sieg errungen habe, mit meinem Vater auf seinem Thron sitze. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

Kommentare

  1. Johannes Strehle meint:

    Der heißeste Platz in der Hölle
    ist für die bestimmt,
    die in einer Grundsatzfrage
    neutral bleiben.

    Alighieri Dante

  2. Johannes Strehle meint:

    Es ist gut, an diese Kritik erinnert zu werden.
    Die exemplarischen Briefe an die sieben Gemeinden lehren uns,
    dass es die wichtigste Aufgabe und Verantwortung der Gemeindeleitung ist,
    ihre Gemeinde mit den Augen Christi, des Herrn der Gemeinde, zu sehen,
    ggf. nach Behandlung mit Augensalbe,
    und die Konsequenzen aus dieser Diagnose zu ziehen.

    Diese Gemeinde ist die einzige Gemeinde,
    die ausschließlich getadelt werden musste.
    Eine Gemeinde von sieben, das entspricht 14 Prozent.

    Es gibt keine perfekte Gemeinde
    – das ist einerseits richtig, da die Gemeinde-Mitglieder nicht perfekt sind.
    Andererseits ist es oft eine bequeme Ausrede.
    Diese Briefe sollen uns diese Bequemlichkeit austreiben.
    An zwei der sieben Gemeinden
    hat der Herr der Gemeinde nichts auszusetzen.
    Dieser Zustand, ein Zeugnis mit ausschließlich Lob, ist also erreichbar.
    Und es ist Aufgabe der Gemeindeleitung, alles zu tun,
    um diesen Zustand zu erreichen und zu erhalten.
    Zwei von sieben, das entspricht fast 30 Prozent.
    Ich hoffe, dass wir in unserer fortschrittlichen Zeit
    genauso fortschrittlich sind wie seiner Zeit die Kirche in Kleinasien.

  3. 777>666
    mehr ist
    nicht zu sagen

    🙂

  4. Schandor meint:

    @m1ch43L

    888>666, nicht 777 😉 (siehe Gematria zu Jesus Christus; 888 = Zahl Jesu. 2 = der Sohn, 22 seine Leiden, 222 der Erstling x10 = 2220 das Weizenkorn. 4 x 222 = 888 = gr. Jesous)

    @Johannes

    Was, wenn ich mich innerlich völlig lau fühle, wenn mir alles entglitten ist, wenn ich nicht mehr „brennend im Geist“ sein kann? Ich fürchte das Urteil Jesu Christi mehr als alles andere in Zeit und Ewigkeit. Was aber, wenn die seelische Disposition auf Leerlauf gestellt ist? Was, wenn die Schwierigkeiten des Lebens überhand genommen haben, und man seit langer Zeit keine Kraft mehr empfängt? Was, wenn man seine Sünden zwar bereut, seine Schuld bekennt — und dennoch leer bleibt? Welches Urteil trifft den Einzelnen? Worauf bezieht sich die Lauheit/Hitze/Kälte? Doch nicht auf das — Gefühl ??? Auf was aber dann? DAS hätte ich gerne gewusst. Nun, ich glaube die Antwort darauf bereits zu kennen: Der Brief richtet sich nicht an Einzelpersonen, sondern an Gemeinde(n). Oder?

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