Warum Drogen günstiger werden sollten

Sollten alle Drogen legalisiert  werden? Der liberale Ökonom Jeffrey Miron hat keine Zweifel: Er hält die Freigabe für den absolut richtigen Weg.

Miron:

Mal angenommen, der Konsum von Drogen würde durch eine Legalisierung steigen, wäre das schlecht? Wenn wir die Standards der Volkswirtschaftslehre anwenden, ist das zumindest teilweise eine gute Sache, weil es Menschen, die gern Drogen nehmen, ermöglicht, das leichter zu tun. Jede Politik, die mir verbietet, etwas zu tun, was ich tun möchte, schadet meinem Lebensglück.

War Harvard nicht mal eine Elite-Uni? Oder liegt genau darin das Problem?

Hier das Interview mit dem Elite-Ökonom: www.spiegel.de.

Kommentare

  1. Gast auf Erden meint:

    Jede Politik, die mir verbietet, etwas zu tun, was ich tun möchte, schadet meinem Lebensglück.

    Eine interessante Aussage. Die heutigen Suchtforscher haben die Prohibition in den Vereinigten Staaten von Amerika untersucht und sind zu dem Ergebnis gelangt, dass erst das strikte Verbot von Alkohol, aus den Amerikanern, überspitzt ausgedrückt, ein Volk von Säufern gemacht hat. Andrerseits hat es in Russland immer Alkohol im Überfluss gegeben und heute sind die Russen dem Alkohol wohl mehr zugeneigt als die Bevölketung der USA. In Schweden wird Alkohol sehr restriktiv per Systembolaget gehandelt, also sehr teuer ausschließlich in staatlichen Läden und das hält die Schweden ebensowenig von exzessivem Alkoholkonsum ab, wie die Russen. Es ist möglicherweise eine Frage der Kultur und weniger des Verbots; auf alle Fälle eine Gratwanderung für alle Beteiligten.

    PS: Das Diacetylmorphin-Substitutionsprogramm für Schwerabhängige hat sich sehr, sehr segensreich ausgewirkt, aber dazu braucht man eben erste Schwerstabhängige.

  2. Schandor meint:

    @Hartmut

    Die Christen sind ja wach. Sie leben der Welt Christus vor. Es ist jetzt an ihm, „in alle Lebensbereiche heilend“ einzugreifen. Was, wenn das schon längst Gericht ist?

  3. @Hartmut

    Also ich ziehe nicht in Zweifel, dass der Glaube daran:
    „Denn ich schäme mich der Heilsbotschaft nicht; ist sie doch eine Gotteskraft, die jedem, der da glaubt, die Rettung bringt, …“ (Röm. 1, 16) hier irgendwie abhanden gekommen ist …

    Unter diesem Thema steht eine ganz bestimmte Lebensauffassung mit einem ganz bestimmten Lebenssinn:
    Zitat: „Jede Politik, die mir verbietet, etwas zu tun, was ich tun möchte, schadet meinem Lebensglück.“

    Dann gibt es welche, die meinen einen „Jesus“ anbieten zu müssen, der dieses „Lebensglück“ noch x-mal übertrifft. Der „Jesus“ als der, der noch viel mehr möglich machen kann … Lediglich das Überbieten des vorhandenen „Glücks“. Solche angebotenen „heilende Jesusse“ kann ich ganz oft finden …

    Es gibt aber auch noch welche, die wie Paulus argumentieren:
    „Über die (früheren) Zeiten der Unwissenheit hat Gott zwar hinweggesehen; jetzt aber lässt er den Menschen ansagen, dass sie alle überall Buße tun sollen; denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat.“ (Apg. 17, 30. 31)

    Zwischen beiden Sichtweisen liegen berechtigter Weise Welten. Schläfrig sind beide Gruppen hingegen nicht. Ist dann nur die Frage, welche Sichtweise letztlich zum Heil ausschlägt und welcher Art der Jesus ist, der jeweils dahinter steht …
    Einfach mal: Bringt den biblischen und realen „Jesus“ in den Raum zu schreien, bringt da wenig … Letztlich soll der arme Sünder „da draußen“ ja nicht jedem x-beliebigen Christus auf den Leim gehen. Wer möchte sich schließlich am Ende für eine Irreführung mit ewigen Konsequenzen vor dem Herrn selber verantworten? Wohl Keiner, der weiß, was „auf dem Spiel steht“.
    Die zentrale Frage wäre demnach: Welcher Christus und welchen Christus bringst du unter die Leute? – es ist nicht die Frage: ob ein „Christ“ einen „Christus“ unter die Leute bringt, das tut er mit Sicherheit …

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