Was kommt nach der Postmoderne?

Vor fünf Jahren habe ich eine Renaissance des marxistischen Denkens angedeutet (Die Postmoderne, 2007, S. 61–62). Der Ökonom, Soziologe und Globalisierungskritiker Oliver Nachtwey schätzt in seinem am 18. Januar veröffentlichten Beitrag mit dem Titel „Geschichte ohne Parteibewusstsein“ die Lage ähnlich ein (FAZ vom 18.01.2012, Nr. 15, S. N3). Obwohl mit dem Fall der Mauer 1989 der gesellschaftliche Marxismus eine tiefe Demütigung hinnehmen musste, macht sich im elitären Raum der Universitäten seit Jahrzehnten ein von der marxistischen Philosophie inspiriertes Denken breit. Dass auch die Theologie der Hoffnung von Jürgen Moltmann, die mit ihrem eifrigen Drang auf Weltveränderung derzeit in den post-evangelikalen Kreisen entdeckt wird, „ohne die Richtungsstöße des Marxismus nicht denkbar“ ist, hat DER SPIEGEL bereits 1968 angemerkt (Nr. 4, 1968, S, 95).

Hier Auszüge des Artikels von Oliver Nachtwey mit einigen Zwischenbemerkungen [Hervorhebungen von mir]:

Der Marxismus schien nach 1989 endgültig bankrott. Doch auch die Bilanz des liberalen Kapitalismus rutschte schnell in die roten Zahlen, und die postmodernen, neoinstitutionalistischen und Rational-Choice-Theorien kamen in Erklärungsnöte. Börsenkurse sind für die poststruktualistischen Theoretiker nur ein Text in einer dezentrierten Welt, aber ihre Auswirkungen sind dann doch recht handfest.

Noch spürt der Otto Normalverbraucher nicht, dass die Aktienkurse keine rein selbstreferentiellen Zeichen sind. Durch die Aufnahme neuer Schulden lässt es sich vorübergehend so weiterleben, als wäre alles so wie es sein soll. Der Tag, an dem wir aufwachen, kann allerdings schneller kommen, als wir uns das wünschen. Spätestens nachfolgende Generationen werden mit den Tatsachen konfrontiert, dass wir unser Leben seit Jahrzehnten durch Kredite finanzieren.

Während in den kontinental- und südeuropäischen Ländern der Marxismus seinen Zenit erreicht hatte, kamen 1968 in den Vereinigten Staaten und Großbritannien erst mal viele junge, von Marx inspirierte Wissenschaftler an die Universitäten. Ironischerweise war es die liberale und wettbewerbliche Kultur der angelsächsischen Universitäten, die es dem Marxismus erlaubte, sich nachhaltig zu etablieren.

Warum „ironischerweise“? Ich würde – freilich etwas überspitzt – behaupten, dass es logischerweise die offenen Gesellschaften sind, die Andersdenkenden Entfaltungsräume zur Verfügung stellen. Die Geschichte des Marxismus ist eine Geschichte der geschlossenen Gesellschaften. Auch Rosa Luxemburgs „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ hat leider daran nichts ändern können.

So entstand die Paradoxie, dass der akademische Marxismus nunmehr in jenen Ländern am stärksten ist, die sowohl in der Soziologie – das gilt für England – als auch im Marxismus Nachzügler waren und nie über starke kommunistische Bewegungen verfügt haben. Es entstand eine marxistisch orientierte Wirtschafts-, Geschichts-, Literatur- und Politikwissenschaft, Geographie, Soziologie, Kulturtheorie und Ethnographie, deren Forschungsprogramme auch von nichtmarxistischer Seite große Aufmerksamkeit erfuhren.

Der allgemeine Rückzug in die Nischen, die fatale Konzentration auf das Partielle und die Details – beispielsweise in der Philosophie –, hat der marxistischen Wirklichkeitsdeutung in zahlreichen Bereichen Auftrieb verschafft. Kurz: Wir denken heute marxistisch, ohne es zu ahnen.

Ein alles in allem überaus lesenswerter Beitrag, der m.W. online bisher nicht veröffentlicht wurde.

Kommentare

  1. So weit, so gut – aber was heißt das alles konkret? Was wäre denn ´marxistisches Denken´? Bedeutet das: marxistisch = falsch? Marxismus? Welcher denn? Soviele Spielarten, soviele Ansätze…
    Dass eine gewisse Faszination dieser Weltanschauung sich wieder mancher Diskurse bemächtigt, verwundert mich nicht, angesichts einer aus den Fugen geratenen kapitalistischen Welt.
    Karl Marx wollte ja bekanntermaßen nicht die Welt erklären, sondern sie verändern, und er glaubte, eine volkswirtschaftliche Theorie gefunden zu haben, die die enormen wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen des 19.Jhs. erklären könne. Dass er sich mit den schlimmen Verhältnissen, die er in seiner Zeit vorfand, nicht einfach abgefunden hat, dafür gebührt ihm allemal Respekt und Anerkennung. Sowohl den christlichen Kirchen als auch insbesondere den pietistischen oder anderen neu entstandenen frommen Kreisen (z.B. die sog ´Brüder´) hat dafür leider der Blick weitgehend gefehlt: sie blieben (klein-)bürgerlichen Vorstellungen verpflichtet, die sie als ´biblisch´ ausgaben und die sich teils bis ins 20.Jh. konservierten (z.B. ihre Vorstellung von der Rolle der Frau in den Gemeinden).
    Was Epigonen und fanatische Jünger aus seinem Ansatz gemacht haben, ist eine andere Sache.
    Dass aber „eine marxistisch orientierte Wirtschafts-, Geschichts-, Literatur- und Politikwissenschaft, Geographie, Soziologie, Kulturtheorie und Ethnographie“ in den Hochschulen des Westens entstanden sei, das halte ich für reichlich übertrieben. Abgesehen von einzelnen, zuweilen etwas schillernden Vertretern war und ist der ´mainstream´ im Elfenbeinturm der (Geistes-) Wissenschaften überwiegend nicht im marxistischen Fahrwasser. Dass manche neuen Ansätze indes von Anleihen bei marxistischen Vorstellungen profitierten, ist allerdings klar und war wohl auch wünschenswert.

  2. Schandor meint:

    „insbesondere den pietistischen oder anderen neu entstandenen frommen Kreisen (z.B. die sog ´Brüder´) hat dafür leider der Blick weitgehend gefehlt: sie blieben (klein-)bürgerlichen Vorstellungen verpflichtet, die sie als ´biblisch´ ausgaben und die sich teils bis ins 20.Jh. konservierten (z.B. ihre Vorstellung von der Rolle der Frau in den Gemeinden).“

    Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe! 😉

    Dass wir marxistisch denken, ist andererseits ganz leicht zu sehen: Die erste Frage, die sich zwei Menschen stellen, wenn sie sich nach längerer Zeit auf der Straße treffen, lautet nicht „Wie geht es dir?“ (das ist keine Frage, sondern wie im Englischen nur Floskel), sondern: „Was machst du jetzt?“

    Und dabei will der andere gar nicht wissen, was man „macht“, sondern er will wissen, bei welcher Firma man sich seine derzeitige Existenzberechtigung holt.

    Der Mensch definiert sich über die Arbeit. Das ist ganz und gar nicht zu übersehen.

    Wer keine Arbeit(sstelle) hat, dem fehlt etwas vom Menschsein. Der gehört nicht wirklich dazu. Wer arbeitet, steht in einer Art Heiligungsprozess. Wer arbeitet, ist in jedem Fall zu entschuldigen, denn er ist heilig – im marxistischen Sinn, nicht?

    „So ein Braver“, sagen die Nachbarn, wenn man zur Mittagszeit lärmt und werkelt, auch ruhig am Sonntag. „So ein Braver“, sagen die Nachbarn, wenn dann auf dem Grabstein steht: „Arbeit war sein ganzes Leben“.

    Und noch ein Beweis, dass wir ganz und gar marxistisch denken: Wer schon einmal in den Genuss der so genannten „Arbeitslosigkeit“ gekommen ist (gemeint ist hier nicht die eigentliche Arbeits-losigkeit, sondern die Erwerbslosigkeit), der weiß, wie sich das von innen anfühlt: Man verliert an Wert, an Selbstwert.

    Müssten HarzIVler nicht allesamt Survival-Künstler werden, die sich an Wald, Luft, Licht und Sonne freuen? Müssten sie nicht allesamt einen rousseauschen Ausflug ins Grüne unternehmen? Nein, sie suchen Erleichterung im Ethanol. Warum? Weil sie nun keine ganzen Menschen mehr sind, nichts mehr Wert sind in einer durch und durch marxistischen Gesellschaft wie unserer. Ausrangiert, geächtet, verachtet. Nutzlose Schmarotzer. So fühlt und denkt jedenfalls Herr Österreicher. Ganz marxistisch, würde ich sagen.

  3. Roderich meint:

    … stimmt, Schandor. Vielen Dank.

    Und noch etwas: die Sozialwissenschaften denken primär in „sozio-ökonomischen Kategorien“ unter Ausblendung von Theologie; der Staat ist der ultimative Referenzpunkt. Das ist auch marxistisch.
    Die Geschichte wird neu interpretiert, mit der Ökonomie als ultimativer Beweggrund für das Handeln des Menschen, bzw. als wichtigster Referenzpunkt. So werden z.B. die Kreuzzüge heute primär auf ökonomische Ursachen zurückgeführt, anstatt dass man theologische Beweggründe mit einbezieht, etc. (Ein weites Feld).
    Oder, wie Rohrmoser sagt, die Frage, was ist Europa, oder wie können wir Europa einigen etc., wird fast ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten diskutiert. Also ob ein einiges Europa sich einfach durch institutionelle Organisation herbeiführen lassen könnte. (Also, als ob die Kultur, und letztlich die Religion, die die Kultur speist, unwichtig wären). Das ist auch marxistisches Denken. (Denn laut Marx ist die Ökonomie der primäre Faktor der Weltgeschichte, und bewegt sich die Geschichte im Klassenkampf aus ökonomischen Gründen dialektisch weiter).

    Natürlich sind nicht alle sozialwissenschaftler offene Marxisten. Aber der Neomarxismus der Frankfurter Schule hatte schon einen extrem starken Einfluss in Deutschland.
    Der Grund, dass man den Einfluss des Marxismus heute nicht mehr so „direkt“ sieht, ist der, dass bestimmte Ideologien nach einiger Zeit zum selbstverständlichen Bestandteil des Denkens werden, dass sie subtil einfach vorhanden sind. Wenn Ideologien sich durchgesetzt haben, haben sie das Denken so durchsetzt, dass sie stillschweigend Bestandteil des Denkens geworden sind.

    @Ernst,
    natürlich war nicht alles falsch an der Diagnose von Karl Marx. Aber seine Therapie war ganz verkehrt. Persönlich soll er auch ziemlich unausstehlich und extrem arrogant gewesen sein. Jedenfalls war der Atheismus eine ganz zentrale Komponente in seinem Denken, und er hat es – auf eine Weise – konsequent zu Ende gedacht, und hat unsägliches Leid über die Welt gebracht.

  4. @Ernst: Mich bewegen die Ausführungen von Marx und Engels zur Kinderarbeit in London seit meiner Jugend. Ich finde bei ihnen den Blick für beißendes Unrecht, Mut, Wahrheitssuche, Leidenschaft usw. Während viele Fromme persönlichen Wohlstand und Frieden konservieren, sehen wir bei den Vätern des Marxismus die Bereitschaft, ihr Leben in den Dienst einer größeren Sache (der proletarischen Revolution) zu stellen.

    Nichts von all dem spricht allerdings für den Marxismus. Lassen wir Epigonen, fanatische Jünger und Sektierer weg. Bleiben wir beim Kommunistischen Manifest. Was zieht die Menschen an?

    Der dialektische Materialismus? Die Religionskritik? Ökonomische Verhältnisse schaffen Bewusstsein? Der Klassenkampf? Die Vergesellschaftung des Bourgeoiseeigentums (da ja Privateigentum den Menschen entfremdet). Die Abschaffung des Erbrechts. Die Aufhebung der Familie? Die Gleichmacherei? Der Kollektivismus? Die unentgeltliche Erziehung von Kindern durch das Proletariat? Der Determinismus? Das Drängen zur Revolution?

    Kaum jemand wird sich so etwas auf die Fahne schreiben. Und trotzdem leben wir in einer Welt, in der dieses Manifest erkennbare Spuren hinterlassen hat. Denken wir nur an den Einfluss der Frankfurter Schule. Die Soziologie, die doch heutzutage eine so große Rolle spielt, steht in der Schuld des Marxismus.

    Für die Wissenschaft scheinen mir heute vor allem der Naturalismus und die materialistische Geschichtsauffassung attraktiv zu sein. Er bietet so etwas wie die Grundlage für eine ganzheitlich evolutionäre Weltanschauung, ja mehr noch, für eine säkularisierte Religion jenseits postmoderner „Verflüssigung“. Die Materie ist ewig (gut für einen Realismus). Das Proletariat tritt als Erlöser auf. Am Horizont erscheint der neue Mensch als eschatologische Hoffnung.

    Ohne letzte Bezugspunkte lässt es sich schlecht leben. Das haben die wirklich großen Denker des Neo-Marxismus m.E. klug durchschaut. Ein Buch von Terry Eagleton heißt Sinn des Lebens.

    Die derzeit wohl bedeutendste marxistische Zeitschrift heißt übrigens „Historical Materialism“. Slavoj Zizek kann über sie sagen:

    ‚Historical Materialism provides exactly what is needed today: a Marxist antidote to postmodern and similar fashions. It is one of the few journals in English actually turned towards the future – one of the few journals in which a progressive theorist can publish without secretly feeling ashamed!‘

    Liebe Grüße, Ron

  5. Nun, vielleicht ist tatsächlich etwas dran, denn auch ich lese die World Socialist Web Site lieber als die meisten anderen Zeitschriften, obwohl ich keineswegs Sozialist, Trotzkist oder ähnliches bin. Die Auseinandersetzung ist intellektuell stimulierender, und alle Texte zeugen von moralischen Prämissen, was heutzutage eine Seltenheit ist. Hier ist ein klares Profil in einer Welt, die keine Verbindlichkeit mehr kennt, die als Kultur keinen Sinn des Menschenlebens mehr kennt. Wenn wir als Christen glauben, dass auch der gefallene Mensch Gottes Ebenbild ist, ja, gerade in seiner Sündhaftigkeit Gottes Ebenbild ist (denn ohne Verantwortlichkeit vor Gott gäbe es keine Sünde), wenn wir also von diesem Menschenbild ausgehen, dann können wir sicher sein, dass nach Zeiten der Dekadenz und Beliebigkeit (Postmoderne) ethische und semi-metaphysische ideologische Ansätze wieder die Oberhand gewinnen werden; das innere Bedürfnis des Menschen nach Gerechtigkeit kann nicht verstimmen.

  6. Korrigendum zu meinem Post: verstummen, nicht „verstimmen“.

  7. @Lukas: Die Sehnsucht nach einer Moral ist sicher in dieser Hinsicht stimulierend. Wir können letztlich ohne Ethik nicht leben. Die marxistische Kritik am Poststrukturalismus ist sehr ernst zu nehmen.

    Liebe Grüße, Ron

  8. Andreas meint:

    Zum Verständnis von Rosa Luxemburgs Aussage zur Freiheit des Andersdenkenden empfehle ich folgende Lektüre:
    http://zettelsraum.blogspot.com/2011/01/gesine-lotzsch-und-die-wege-zum_07.html

    Rosa Luxemburg hat geschrieben: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern.“

    Zitat aus dem Blogpost:
    „Sich zu äußern. Nicht etwa die Freiheit, mit den Kommunisten auf einem demokratischen Weg um die Regierungsmacht zu konkurrieren.

    Aber mehr noch: Wer sollte überhaupt diese Freiheit genießen? Sozialdemokraten, Liberale, Konservative, Monarchisten? Keineswegs. Luxemburg bejaht ja die Diktatur des Proletariats und hat klargestellt, was sie vom „parlamentarischen Kretinismus“ hält, nämlich nichts.

    Es ging ihr nicht um eine pluralistische Demokratie; nicht um die Freiheit des demokratischen Machtwechsels.“

  9. @Andreas: Danke, instruktiv.
    Liebe Grüße, Ron

  10. Zu Nietzsches Lebzeiten entstand in Form der sozialistischen Bewegung eine materielle Grundlage, um diese Ideale durch die Abschaffung des Privateigentums im Rahmen einer internationalen Perspektive verwirklichen. Man kann die Entwicklung von Nietzsches eigener Arbeit im Zusammenhang mit der Entstehung dieser organisierten sozialistischen Arbeiterbewegung verstehen. Obwohl es nicht die geringsten Anzeichen dafür gibt, dass Nietzsche jemals Anstrengungen unternahm, sozialistische Literatur oder die Werke von Marx und Engels zu studieren, kann eine ernsthafte Untersuchung nur zu dem Ergebnis führen, dass Nietzsche sich und sein Werk als Antipoden zur wissenschaftlichen Methode, den Zielen der sozialistischen Bewegung und den progressiven Tendenzen verstand, die in den Gedanken der Aufklärung ausgedrückt sind.

  11. ekelerregende Zitate zum Marxismus aus den gesammelten Werken, „Marx-Engels-Werke“ oder auch „Blaue Bände“ genannt:

    „Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht.“ (Band 23, Seite 779)

    „Jeder provisorische Staatszustand nach einer Revolution erfordert eine Diktatur, und zwar eine energische Diktatur.“ (Band 5, Seite 402)

    „Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines, gegenwärtiges, antisoziales, Element.“ (Band 1, Seite 372)

    „Es gibt nur ein Mittel, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel – den revolutionären Terrorismus.“ (Band 6, Seite 505)

    gesehen hier
    http://ef-magazin.de/2013/12/13/4751-marx-und-engels-gewalt-und-diktatur

  12. Till der Kommunistenhasser meint:

    Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Scheiß auf die Millionen Tote. Alles im Sinne der Guten Sache, gell? Also weiter, auf in den nächsten marxistisch motivierten Massenmord. Pfui, ihr solltet euch schämen.

  13. @Ron:Engels hat in seinen Fabriken nicht die Kinderarbeit abgeschafft und Marx hat immer wieder Geld von seinen Freund Engels bekommen. Obwohl beide genau um die Zustände in den Fabriken wussten. Gilt auch hier der Grundsatz „Geld stinkt nicht“!
    Die Rührseligen Geschichten wie sich Marx persönlich um die Kinder in den Fabriken gekümmert habe entspricht eher ein romantischen Wunschdenken oder es war gezielte Propaganda für Kinder“. Siehe dazu das Kinderbuch in der DDR „Mohr und die Raben von London“, es war ja in der Schule Pflichtlektüre.

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