WHO treibt Sexualisierung der Kindheit voran

Das WHO-Regionalbüro für Europa und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben Standards für die Sexualaufklärung in Europa publiziert. Es handelt sich um „ein Rahmenkonzept für politische Entscheidungsträger, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsbehörden, Experten“. Die Standards sind konsequent durchgegendert und setzen einen „ganzheitlichen Begriff von Sexualität“ voraus.

Wie bereits erwähnt, wird in diesem Rahmenkonzept ein erweiterter, ganzheitlicher Begriff von Sexualaufklärung verwendet, der sich auf ein Verständnis von Sexualität als einem positiven menschlichen Potenzial gründet. Ein Kind wird demzufolge von Geburt an als sexuelles Wesen gesehen, obwohl seine Sexualität sich von der eines Erwachsenen in vielerlei Hinsicht unterscheidet, und zwar in Ausdruck, Inhalt und Zielen. In jeder Altersgruppe und Entwicklungsphase treten bestimmte Fragen und Verhaltensweisen auf, die pädagogisch aufgegriffen werden sollten (Erforschen und Erkunden des Körpers unter Gleichaltrigen im gegenseitigen Einvernehmen, wie z.B. Doktorspiele, Schau und Zeigelust, Schamgefühle in Gegenwart anderer usw.). Die psychosexuelle Entwicklung während der Kindheit umfasst die Entwicklung verschiedener körperlicher, emotionaler, kognitiver und sozialer Kompetenzen, die für die Altersstufe des Kindes charakteristisch sind.

Ich empfehle Eltern, Pädagogen u.a. das kritische Studium des Dokuments, das hier heruntergeladen werden kann: publikationen.sexualaufklaerung.de.

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