Wittgenstein über den geringsten Widerstand

Ludwig Wittgenstein schrieb am 20. Februar 1931 in sein Tagebuch:

Die meisten Menschen folgen in ihrer Handlungsweise der Linie des geringsten Widerstandes; und so auch ich.

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Ein philosophischer Brosamen, so einfach hingeworfen. Was soll man dazu sagen? Ich sag lieber nichts, denn worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen 😉

    Andererseits sagt Montgomery wieder: Worüber man nicht schweigen darf, darüber muss man sprechen …

    🙂

  2. johann.humer@gmail.com meint:

    Na und was ist daran revolutionär oder umwerfend besonnen darüber zu wissen & nachzudenken? Wer sind Sie, der so ein Satzfetzen ohne weiteren Konext in die Luft setzt? Wieviel haben Sie sich da wirklich gedacht? Jeder normale Mensch, Wanderer oder Fahrer nimmt den kürzeren Weg für ein wirkliches Ziel und und nur unter lohnenden Umständen einen Umweg auf sich, sonst wäre er ein Wirrer, Chaot und sinnlos gesteuert. Sparen Sie sich so inhaltsleere emails ohne konstruktivem Inhalt !

    Selbst ein Fisch oder Tier sucht den geringsten Widerstand wenn es das not hat. Und die vielen Pflanzenarten sie ich kenne tun das wie es bei Pflanzen immer genetisch determiniert ist. Und wieviel Tiefsinn sagt das über die „nicht meisten Menschen“, denn einige sind ja immer irgendwie anders als andere. Also im Blog nichts Neues & Gnostisches – now I know not more with you . Also leere Erkenntis, wie bei den meisten die nicht denken. Nur nachplappern und viel lieber mit copy und paste beieindrucken wollen .

    Wahrlich ich sage euch der Satz verändert die Welt nicht.

  3. @johann.humer: Sie hätten über den Satz ruhig etwas gründlicher nachdenken können. Sie haben nämlich an der Intention vollkommen vorbei gedacht.

    Liebe Grüße, Ron

    P.S. M.W. gibt es die TB von LW nicht im Internet. Und: Die Eintragung am 20.2. ist nur dieser Satz, ganz ohne Kontext.

  4. Schandor meint:

    @johann.humer@gmail.com

    „Wer sind Sie, der so ein Satzfetzen ohne weiteren Konext in die Luft setzt?“

    Oder meinten Sie: „Wer sind Sie, dass Sie so einen (Akkusativ) Satzfetzen in die Luft setzen“?

    Das ist ein Blogeintrag, kein email. Der Inhalt muss nicht notwendigerweise konstruktiv, sondern informativ sein.

    Soweit ich weiß, ist ein Fisch ein Tier. Und es muss heißen: „die ich kenne“, nicht: „sie ich kenne“. Und man schreibt nicht: „… tun das wie es bei Pflanzen immer genetisch determiniert ist“, sondern „tun das gemäß ihrer genetisch determinierten Pflanzenart“ (o. ä.).

    Eine Frage wäre mit einem Fragezeichen abzuschließen.

    Hätten Sie sich doch die Mühe gemacht, Ihre Kritik den Anforderungen intelligenter Spracherfordernisse anzupassen, dann hätten Sie selbst die Welt verändert 😉

    Mich hat der Satz nämlich sehr wohl zum Nachdenken gebracht: Ist der Weg des geringsten Widerstands denn der richtige (z. B. in der Sozialethik)? Sie selbst haben den Beweis erbracht, dass Sie nicht diesen Weg gegangen sind: Immerhin haben Sie auf den Blogeintrag geantwortet! Der geringste Widerstand wäre doch gewesen, den Kopf zu schütteln und http://www.google.de einzugeben?

    🙂

  5. Tim-Christian meint:

    Was wird hier gespielt? Folgt besser den Regeln, an denen gibt’s nichts deuteln.

  6. johann.humer@gmail.com meint:
  7. @johann.humer: Oh, danke für den Hinweis! Ich habe den Eintrag aus der dt. Ausgabe: LW: Denkbewegungen, Fischer 1999, S. 40.
    Liebe Grüße, Ron

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