Zehn Tipps für Theologiestudenten

Kevin DeYoung hat zehn Tipps für Leuten, die sich durch ein Studium auf den geistlichen Dienst vorbereiten:

  • Engagiere dich in der Ortsgemeinde.
  • Schöpfe das Studienangebot aus.
  • Vergiss Beziehungen nicht.
  • Pflege ein Hobby.
  • Nimm dir einen Sabbat.
  • Vergiss nicht: Es ist bloß eine Note.
  • Dein Leben steht nicht still.
  • Sei vorsichtig – du weißt mehr als die meisten in der Gemeinde.
  • Sei vorsichtig – du weißt viel weniger, als du denkst.
  • Finde deine Identität in Christus.

Hier: www.evangelium21.net.

Kommentare

  1. „Nimm dir einen Sabbat.“

    Warum? Oder geht es allein um den Ruhetag?

  2. Schade. „Finde Deine Identität in Christus“ hätte an den Anfang gehört. Es bestimmt alles andere. Denn das ist unsere Basis, ER ist unser Fundament.

  3. Johannes Strehle meint:

    „Schade. „Finde Deine Identität in Christus“ hätte an den Anfang gehört.“
    Wir werden unsere Identität in Christus nur finden, wenn wir Gott lieben.
    Wir lieben Gott nur, wenn wir unsere Geschwister lieben,
    d. h. das neue Liebesgebot Jesu praktizieren,
    d. h. Gemeinschaft mit unseren Geschwistern haben,
    alltäglich und vor Ort in der Gemeinde.
    Daran wird die Welt erkennen, dass wir Jünger Jesu sind.

  4. @Gast2, ohne zu wissen welchen Zweck DeYoung hinter diesem Punkt sieht, hier drei Vorteile des Sabbats aus Selbstbetrachtungen:
    – Ruhetag: wohltuender Abstand von dem Unistress
    – Regelmäßigkeit: bewahrt davor, den Sabbat auf Tage zu verschieben, an denen gerade Leerlauf ist, anstatt ihn in zu Zeiten zu haben, in denen man wirklich Ruhe benötigt
    – Relativierung der Arbeit: hilft bei der Verwirklichung „Vergiss nicht: Es ist bloß eine Note.“

  5. @Gast2:
    bzgl. „Nimm dir einen Sabbat“:
    Nicht Kevin DeYoung hat das festgelegt, sondern Gott hat diesen Sabbat eingeführt, als er selbst am 7. Tag von seinem Schöpfungswerk ruhte. Klar ist auch, dass es einige Berufe gibt (wie z. B. Krankenschwester), bei denen es eben nicht immer der Sonntag sein kann, der für Gott reserviert werden kann. Daher hat DeYoung ja auch geschrieben „einen Sabbat“. An diesem können wir in besonderer Weise in Gottes Gegenwart kommen – nicht, weil es Gott nur an diesem (Sonn-)Tag auf die Reihe bekäme, sondern weil wir uns an diesem Tag gesondert Zeit nehmen sollten zur ANBETUNG (das ist mehr als nur „Singen“!)
    a) Gebet mit Bitten und mehr noch unserem Dank über seine Gnade und Liebe, die er uns täglich zuspricht und mit der er uns auch ausrüstet
    b) Beschäftigung mit seinem Wort, der Bibel (neben der persönlichen Bibellese und dem Studium des Wortes Gottes, kann das auch eine Predigt sein, die wir zu welchem Thema auch immer anhören)
    c) Gemeinschaft mit anderen Christen ist auch ein schöner und wichtiger Teil (ein Gespräch mit einem guten Freund, ein gemeinsames Essen… Gott ist ein Gott der Beziehung – und er ist immer mit dabei, wenn wir unsere Beziehungen auf der Erde pflegen!)
    d) „Geht hinaus in alle Welt!“ => Auch mit Nichtchristen können wir an diesem Kontakt treten, um Gottes gute Botschaft weiterzugeben. (So wie es auch an jedem weiteren Tag der Fall sein sollte!)
    Das kann natürlich noch erweitert werden, aber diese Punkte sind mir gerade in den Sinn gekommen und ich hoffe, sie helfen dir ein bisschen weiter.

  6. Timotheus Kuhs meint:

    Ein toller Artikel!
    Hat jemand Ideen für „strenge Schule[n]“, wie es Kevin DeYoung in Tipp 8 schreibt? Wo gibt es solche Seminare, von denen er spricht? Oder sind Universitäten gemeint?

  7. Ich verzichte fürderhin auf selbstverfasste Kommentare.

  8. @florian und Timmi

    Vielen Dank für die Rückmeldungen, die ich ja teile. Mir geht es um den Begriff – und ob sich hinter dem verwendeten Begriff noch eine andere Absicht auftut. Mir ist der Begriff bekannt und was biblisch damit gemeint ist, gleichwohl findet er in meinem Gemeindeleben heute keine weitere Verwendung.

    @Jutta
    Ihr letzter Beitrag ist sehr rätselhaft.

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