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	Kommentare zu: 10 Gründe, die Bibel in den Originalsprachen zu lesen	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Christian Bensel		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Bensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 13:30:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übersetzung ist Gott sei Dank möglich! Wenn die Nationen Weisung erhalten in Micha 4,2 ist sie auch vorgesehen, denk ich. Und Matthäus 28,19 dreht die Richtung um. Übersetzt wird aber trotzden.
Das heißt aber nicht, dass es nicht super ist, wenn man die alten Sprachen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übersetzung ist Gott sei Dank möglich! Wenn die Nationen Weisung erhalten in Micha 4,2 ist sie auch vorgesehen, denk ich. Und Matthäus 28,19 dreht die Richtung um. Übersetzt wird aber trotzden.<br />
Das heißt aber nicht, dass es nicht super ist, wenn man die alten Sprachen kann.</p>
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		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90109</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 09:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die komplette Bibel gibt es laut Deutscher Bibelgesellschaft mittlerweile in 719 Sprachen und das NT in 1593 Sprachen. Insofern meinte ich mit „guten Übersetzungen“ ein viel weiteres Spektrum als die guten deutschen Übersetzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die komplette Bibel gibt es laut Deutscher Bibelgesellschaft mittlerweile in 719 Sprachen und das NT in 1593 Sprachen. Insofern meinte ich mit „guten Übersetzungen“ ein viel weiteres Spektrum als die guten deutschen Übersetzungen.</p>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 09:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Mr Anonym: danke für Deine ermutigenden Worte. Sofern ich den Eindruck habe, ich soll diese Sprache lernen, dann würde ich tatsächlich daran gehen. Manche Dinge bekommen wir ja auferlegt und suchen sie uns nicht freiwillig aus, und manche Sachen haben wir vor der Bekehrung freiwillig gelernt und sind damit gut vorbereitet worden - bei manchen Gaben und Befähigungen habe ich den Eindruck, dass ich die schon im Hinblick auf die spätere Bekehrung lernen &quot;mußte&quot;.

Ich gehe auch mal davon aus, dass Jesus auf aramäisch gesprochen hat. Die Evangelien und Briefe liegen in den ältesten erhaltenen Schriften nach meiner Kenntnis nur in Altgriechisch vor. Wenn ich mich dort mit Wortbedeutungen beschäftigte meine ich festzustellen, dass diese Sprache äußerst ausgefeilt ist, die Sprache von &quot;Denkern&quot;. Wortbedeutungen und gerade die Mehrfachbedeutungen sind manchmal faszinierend - da bewundere ich die Übersetzer ins Deutsche, dass sie oftmals recht treffend Begriffe oder Sätze verwendet haben, die den Aussagen im Altgriechischen sehr nahe kommen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass man bei Kenntnis der Sprachen viele Aussagen, aber auch Zusammenhänge, leichter erkennt. Wenn man dann noch die religiösen / kulturellen Hintergründe besser beurteien könnte, dann würde man richtige Schätze finden können. Ich lese gerne mal Bücher von A.Fruchtenbaum, nicht dass ich all seine theologischen Aussagen teile, aber wie er aus der jüdisch-rabbinischen Denkweise her dann Abschnitte der Evangelien erklärt, das ist schon fantastisch.

Bei manchen Worten wie &quot;Ich bin&quot; machen wir uns ja wenig einen Kopf, wenn wir sagen &quot;Ich bin müde&quot;, &quot;Ich bin Bäcker&quot;, .... Im Jüdischen hört man dann schon genauer hin, wenn der Anführer einer messianischen Strömung seine Sätze beginnt mit
Ich bin ... das Brot des Lebens, der Licht der Welt, die Tür, der gute Hirte, die Auferstehung und das Leben, der Weg und die Wahrheit und das Leben, der wahre Weinstock, ein König.

Wenn dann der Kaiphas fragt: &quot;Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten&quot; und als Antwort erhält er in der deutschen Übersetzung ein &quot;Ich bin es&quot;, genauer im Altgriechischen &quot;Ich bin&quot; (ego eimi), dann wäre das im Hebräischen das JHW, siehe Ex 3,14. Das &quot;ego eimi&quot; findet man z.B. auch in der Septuaginta bei Jes 45,18 (Ich bin der Herr). Wenn man nicht weiß, dass die Juden die Gottesselbstbezeichnung JHW aus Ehrfurcht nie aussprachen, dann kann man auch kaum nachvollziehen, wie sie die Priester und Gelehrten erzürnt gewesen sein müssen, wenn jemand seine Sätze mit &quot;Ich bin&quot; anfängt und dann wohlbekannte Symbole aus dem AT folgen läßt: da macht sich jemand zu Gott.

Der Verfasser der Offenbarungen (also der Jünger Johannes) hat dann ebenfalls die sprachlichen Möglichkeiten genutzt und darin eine wichtige Botschaft verpackt.
Off 1,8 werden Gott die Worte &quot;Ich bin das Alpha und das Omega ...&quot;, also Anfang und Ende des griechischen Alphabets, könnte man nur mit A und Z richtig übersetzen, oder mit dem Wort &quot;allumfassend&quot;. Der Beginn des Satzes läßt auf JHW, Gott-Vater schließen, aber vom Kontext halte ich es für Jesus-Worte.
Wenig später, in V17 sagt Jesus: &quot;Ich bin der Erste und der Letzte&quot;, es werden aber die Vokabeln &quot;protos&quot; und &quot;schatos&quot; verwendet.
Und dann, in Off 22,13, sagt Jesus: &quot;Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.&quot; Also Alpha - Omega, Protos - Eschaots, Arche - Telos, eine Zusammenfassung und Erweiterung aller vorherigen Aussagen.

Die deutsche Sprache ist schlampiger: wenn man sagt &quot;Erster / Letzter&quot;, dann könnte man alles Relevante für gesagt halten. Nicht umsonst wird in Off 1,8 vom Übersetzer das Alpha und Omega verwendet, er muss auf Altgriechisch ausweichen, weil jede andere Übersetzung gerade im Hinblick auf V17 und Off 22,13 verfälschend wirken würde.

Ja, wir haben gute Übersetzungen, und da kann man alles heilsnotwendige Wissen erkennen. Die allerschönsten Feinheiten finden wir dann aber m.E. nur mit den zugrundeliegenden Sprachen, und dann hilft noch kulturell/religiöses Hintergrundwissen. Da erkennt man dann, dass das Wort Gottes noch viel reicher ist als wir es aus einer Übersetzung heraus erahnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Mr Anonym: danke für Deine ermutigenden Worte. Sofern ich den Eindruck habe, ich soll diese Sprache lernen, dann würde ich tatsächlich daran gehen. Manche Dinge bekommen wir ja auferlegt und suchen sie uns nicht freiwillig aus, und manche Sachen haben wir vor der Bekehrung freiwillig gelernt und sind damit gut vorbereitet worden &#8211; bei manchen Gaben und Befähigungen habe ich den Eindruck, dass ich die schon im Hinblick auf die spätere Bekehrung lernen &#8222;mußte&#8220;.</p>
<p>Ich gehe auch mal davon aus, dass Jesus auf aramäisch gesprochen hat. Die Evangelien und Briefe liegen in den ältesten erhaltenen Schriften nach meiner Kenntnis nur in Altgriechisch vor. Wenn ich mich dort mit Wortbedeutungen beschäftigte meine ich festzustellen, dass diese Sprache äußerst ausgefeilt ist, die Sprache von &#8222;Denkern&#8220;. Wortbedeutungen und gerade die Mehrfachbedeutungen sind manchmal faszinierend &#8211; da bewundere ich die Übersetzer ins Deutsche, dass sie oftmals recht treffend Begriffe oder Sätze verwendet haben, die den Aussagen im Altgriechischen sehr nahe kommen.</p>
<p>Trotzdem bin ich der Meinung, dass man bei Kenntnis der Sprachen viele Aussagen, aber auch Zusammenhänge, leichter erkennt. Wenn man dann noch die religiösen / kulturellen Hintergründe besser beurteien könnte, dann würde man richtige Schätze finden können. Ich lese gerne mal Bücher von A.Fruchtenbaum, nicht dass ich all seine theologischen Aussagen teile, aber wie er aus der jüdisch-rabbinischen Denkweise her dann Abschnitte der Evangelien erklärt, das ist schon fantastisch.</p>
<p>Bei manchen Worten wie &#8222;Ich bin&#8220; machen wir uns ja wenig einen Kopf, wenn wir sagen &#8222;Ich bin müde&#8220;, &#8222;Ich bin Bäcker&#8220;, &#8230;. Im Jüdischen hört man dann schon genauer hin, wenn der Anführer einer messianischen Strömung seine Sätze beginnt mit<br />
Ich bin &#8230; das Brot des Lebens, der Licht der Welt, die Tür, der gute Hirte, die Auferstehung und das Leben, der Weg und die Wahrheit und das Leben, der wahre Weinstock, ein König.</p>
<p>Wenn dann der Kaiphas fragt: &#8222;Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten&#8220; und als Antwort erhält er in der deutschen Übersetzung ein &#8222;Ich bin es&#8220;, genauer im Altgriechischen &#8222;Ich bin&#8220; (ego eimi), dann wäre das im Hebräischen das JHW, siehe Ex 3,14. Das &#8222;ego eimi&#8220; findet man z.B. auch in der Septuaginta bei Jes 45,18 (Ich bin der Herr). Wenn man nicht weiß, dass die Juden die Gottesselbstbezeichnung JHW aus Ehrfurcht nie aussprachen, dann kann man auch kaum nachvollziehen, wie sie die Priester und Gelehrten erzürnt gewesen sein müssen, wenn jemand seine Sätze mit &#8222;Ich bin&#8220; anfängt und dann wohlbekannte Symbole aus dem AT folgen läßt: da macht sich jemand zu Gott.</p>
<p>Der Verfasser der Offenbarungen (also der Jünger Johannes) hat dann ebenfalls die sprachlichen Möglichkeiten genutzt und darin eine wichtige Botschaft verpackt.<br />
Off 1,8 werden Gott die Worte &#8222;Ich bin das Alpha und das Omega &#8230;&#8220;, also Anfang und Ende des griechischen Alphabets, könnte man nur mit A und Z richtig übersetzen, oder mit dem Wort &#8222;allumfassend&#8220;. Der Beginn des Satzes läßt auf JHW, Gott-Vater schließen, aber vom Kontext halte ich es für Jesus-Worte.<br />
Wenig später, in V17 sagt Jesus: &#8222;Ich bin der Erste und der Letzte&#8220;, es werden aber die Vokabeln &#8222;protos&#8220; und &#8222;schatos&#8220; verwendet.<br />
Und dann, in Off 22,13, sagt Jesus: &#8222;Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.&#8220; Also Alpha &#8211; Omega, Protos &#8211; Eschaots, Arche &#8211; Telos, eine Zusammenfassung und Erweiterung aller vorherigen Aussagen.</p>
<p>Die deutsche Sprache ist schlampiger: wenn man sagt &#8222;Erster / Letzter&#8220;, dann könnte man alles Relevante für gesagt halten. Nicht umsonst wird in Off 1,8 vom Übersetzer das Alpha und Omega verwendet, er muss auf Altgriechisch ausweichen, weil jede andere Übersetzung gerade im Hinblick auf V17 und Off 22,13 verfälschend wirken würde.</p>
<p>Ja, wir haben gute Übersetzungen, und da kann man alles heilsnotwendige Wissen erkennen. Die allerschönsten Feinheiten finden wir dann aber m.E. nur mit den zugrundeliegenden Sprachen, und dann hilft noch kulturell/religiöses Hintergrundwissen. Da erkennt man dann, dass das Wort Gottes noch viel reicher ist als wir es aus einer Übersetzung heraus erahnen.</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 17:06:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Grundsätzlich gibt es mindestens (!) 10 Gründe, die Bibel in den Originalsprachen zu lesen. Leider ist aber gerade das Beispiel der Bergpredigt kein gutes Argument. Denn die hat Jesus vermutlich auf Aramäisch gehalten, während der Urtext des NT bekanntlich auf Griechisch verfasst wurde. Das Stilmittel  der Alliteration wurde im Griechischen (und Lateinischen) tatsächlich häufig angewandt. Aber gilt das auch für das Aramäische? Das bleibt leider unklar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich gibt es mindestens (!) 10 Gründe, die Bibel in den Originalsprachen zu lesen. Leider ist aber gerade das Beispiel der Bergpredigt kein gutes Argument. Denn die hat Jesus vermutlich auf Aramäisch gehalten, während der Urtext des NT bekanntlich auf Griechisch verfasst wurde. Das Stilmittel  der Alliteration wurde im Griechischen (und Lateinischen) tatsächlich häufig angewandt. Aber gilt das auch für das Aramäische? Das bleibt leider unklar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mr. Anonym		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mr. Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 13:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo lieber Stephan! Ich schreibe mal anonym, weil Selbstlob stinkt, aber eines kann ich Dir versichern: Ich bin alles andere als sprachbegabt und habe nicht mal &#039;nen Hauptschulabschluß.

Ich habe trotzdem Hebräisch gelernt, aber nicht wegen meines Christseins, sondern weil ich gute 10 Jahre vor meiner Bekehrung, als ich noch ein Teenager war, über einen Videoclip von Aviv Geffen beim Kultursender 3Sat zur hebräischen Sprache gekommen bin. Ich fand die Musik cool und die Sprache wunderschön. Von Israel, dem jüdischen Volk und von all den Bibel-Dingen wußte ich rein gar nichts. Die Bibel habe ich übrigens bis zu meiner Bekehrung trotzdem nie gelesen; es war ja das weltliche Israel, das mich faszinierte; andere finden Brasilien oder Thailand toll. Damals mußte ich noch in die Innenstadt fahren, um beim Hugendubel Hebräisch-Lernbücher zu kaufen - bis heute kann ich jedem Anfänger &quot;Ivrit - Schritt für Schritt&quot; von Miriam Rosengarten/Vera Loos empfehlen; supereinfach geschrieben.

Mal die Diskussion &quot;Althebräisch gegen Modernhebräisch&quot; unberücksichtigt: Ich würde normalen Leuten, also Nicht-Theologen, dazu raten, erst das heutige Hebräisch zu lernen. Das Verständnis für die Tiefe der &quot;alten Schriften&quot; aus der Bibel kommt dann von allein. Man muß sich halt nur eine Leidenschaft dafür entzünden oder von Gott entzünden lassen.

Ich war damals, als ich Christ wurde, sehr überrascht, daß so manche Christen bibeltreuer/wortgetreuer Übersetzungen doch auch Kinder ihrer eigenen Sicht, Weltanschauung oder persönlichen Meinung sein können. Da steht zum Beispiel im Originaltext schon etwas sehr, sehr Hartes, etwas wirklich Hartes, aber im Deutschen wird dann noch großzügig Krasseres, was in der Form gar nicht im Text steht, geschrieben, was für mich aus persönlicher Betroffenheit heraus dann doch eine gewisse emotionale Bedeutungsverschiebung hat ... Gut, das wäre ein anderes Thema ...

Dir viel Spaß, solltest Du es dennoch mal versuchen wollen. :-)

(Das Griechisch der Bibel würde ich sehr gerne lernen, um die Worte des Herrn Jesus lesen zu können, aber in diesem Leben wird das nichts mehr, glaube ich.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Stephan! Ich schreibe mal anonym, weil Selbstlob stinkt, aber eines kann ich Dir versichern: Ich bin alles andere als sprachbegabt und habe nicht mal &#8217;nen Hauptschulabschluß.</p>
<p>Ich habe trotzdem Hebräisch gelernt, aber nicht wegen meines Christseins, sondern weil ich gute 10 Jahre vor meiner Bekehrung, als ich noch ein Teenager war, über einen Videoclip von Aviv Geffen beim Kultursender 3Sat zur hebräischen Sprache gekommen bin. Ich fand die Musik cool und die Sprache wunderschön. Von Israel, dem jüdischen Volk und von all den Bibel-Dingen wußte ich rein gar nichts. Die Bibel habe ich übrigens bis zu meiner Bekehrung trotzdem nie gelesen; es war ja das weltliche Israel, das mich faszinierte; andere finden Brasilien oder Thailand toll. Damals mußte ich noch in die Innenstadt fahren, um beim Hugendubel Hebräisch-Lernbücher zu kaufen &#8211; bis heute kann ich jedem Anfänger &#8222;Ivrit &#8211; Schritt für Schritt&#8220; von Miriam Rosengarten/Vera Loos empfehlen; supereinfach geschrieben.</p>
<p>Mal die Diskussion &#8222;Althebräisch gegen Modernhebräisch&#8220; unberücksichtigt: Ich würde normalen Leuten, also Nicht-Theologen, dazu raten, erst das heutige Hebräisch zu lernen. Das Verständnis für die Tiefe der &#8222;alten Schriften&#8220; aus der Bibel kommt dann von allein. Man muß sich halt nur eine Leidenschaft dafür entzünden oder von Gott entzünden lassen.</p>
<p>Ich war damals, als ich Christ wurde, sehr überrascht, daß so manche Christen bibeltreuer/wortgetreuer Übersetzungen doch auch Kinder ihrer eigenen Sicht, Weltanschauung oder persönlichen Meinung sein können. Da steht zum Beispiel im Originaltext schon etwas sehr, sehr Hartes, etwas wirklich Hartes, aber im Deutschen wird dann noch großzügig Krasseres, was in der Form gar nicht im Text steht, geschrieben, was für mich aus persönlicher Betroffenheit heraus dann doch eine gewisse emotionale Bedeutungsverschiebung hat &#8230; Gut, das wäre ein anderes Thema &#8230;</p>
<p>Dir viel Spaß, solltest Du es dennoch mal versuchen wollen. 🙂</p>
<p>(Das Griechisch der Bibel würde ich sehr gerne lernen, um die Worte des Herrn Jesus lesen zu können, aber in diesem Leben wird das nichts mehr, glaube ich.)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90099</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 13:23:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das mit den geistlichen Eliten hatten wir doch schon mal, wo die wenigsten die Bibel lesen konnten: vor der Reformation.  Hat dies damals theologische Klarheit gebracht? Und heute, was hilft es mir, wenn der Pastor alle biblischen Orginalsprachen kann und dann aber kein biblisches Evangelium predigt. Mann ,wir müssen doch den einfachen Gläubigen im Blick haben und ihm nicht noch mehr Lasten auflegen. Man kann doch schon froh sein  wenn ein Christ heute in der Elberfelder liest anstatt Volksbibel oder so. Falls diese Herausforderung  an Theologen geht mag es ja Sinn machen. Wenn es an den einfachen Gläubigen gehen soll wirken solche Texte seltsam elitär und weit weit weg von der Gemeindepraxis, sorry.  Viel viel wichtiger wäre es 10 Gründe zu nennen, wegen denen es sich lohnt der ganzen Bibel zu glauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit den geistlichen Eliten hatten wir doch schon mal, wo die wenigsten die Bibel lesen konnten: vor der Reformation.  Hat dies damals theologische Klarheit gebracht? Und heute, was hilft es mir, wenn der Pastor alle biblischen Orginalsprachen kann und dann aber kein biblisches Evangelium predigt. Mann ,wir müssen doch den einfachen Gläubigen im Blick haben und ihm nicht noch mehr Lasten auflegen. Man kann doch schon froh sein  wenn ein Christ heute in der Elberfelder liest anstatt Volksbibel oder so. Falls diese Herausforderung  an Theologen geht mag es ja Sinn machen. Wenn es an den einfachen Gläubigen gehen soll wirken solche Texte seltsam elitär und weit weit weg von der Gemeindepraxis, sorry.  Viel viel wichtiger wäre es 10 Gründe zu nennen, wegen denen es sich lohnt der ganzen Bibel zu glauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90098</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 11:55:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch die Zugriffsmöglichkeit auf &quot;viele gute&quot; Übersetzungen ist doch, streng genommen, ebenfalls elitär? ;-)

Spaß beiseite - ja, das Evangelium läßt sich auch mit einer guten Übersetzung verstehen. Leider kann ich kein Hebräisch / Aramäisch / Altgriechisch, und da ich minder sprachbegabt und noch in einem Alter bin, in dem ich mir dreimal überlege, ob sich das Sprachen lernen noch lohnt, lasse ich das lieber. Aber:
Gelegentlich stolpert man mal über gute Bücher sprachbegabter Menschen, die die sprachlichen Feinheiten gut herausarbeiten und darstellen können, was stellenweise äußerst lehrreich ist und eine Menge Hintergrundinformationen oder Bezüge zu anderen Bibelstellen aufschließt.
Noch habe ich hier einen Pfarrer, der im Rahmen der Predigtvorbereitungen auch die Texte in den ursprünglichen Sprachen liest, und manchmal dann als besonderes Schmankerl interessante Wortbedeutung in die Predigt einbringt. 
Dann nutze ich auch gerne eine Studienbibel mit Worterläuterungen, also wo wurde das Wort noch verwendet, welche gültigen Übersetzungen gibt es. Da Sprache mit Denken und Logik korreliert (ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll), und manche Worte eine Mehrfachbedeutung haben können, ist es aufschlussreich zu sehen, an welchen Stellen und in welchem Kontext das Wort ansonsten verwendet wird.

Ich erfreue mich an Ausführungen derjenigen, die ein gutes Sprachverständnis haben, und muss leider manchmal aufpassen, dass ich nicht ein paar Neidgefühle entwickle.

Man kann schon sagen: wir sind hier besonders verwöhnt mit den Zugriffsmöglichkeiten auf solche Hilfsmittel, oder mit der Möglichkeit / Pflicht, die Sprachen im Theologiestudium erlernen zu können. Bedauerlicherweise habe ich den Eindruck, dass diese Werkzeuge viel zu wenig genutzt werden, also die Möglichkeiten, die wir von Gott geschenkt bekommen haben, um sein Wort besser studieren und verstehen zu können, werden leider viel zu gerne verworfen. Manchmal empfinde ich das schon als Undankbarkeit, was in den Kirchen und Gemeinden passiert bzw. eben nicht passiert oder genutzt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Zugriffsmöglichkeit auf &#8222;viele gute&#8220; Übersetzungen ist doch, streng genommen, ebenfalls elitär? 😉</p>
<p>Spaß beiseite &#8211; ja, das Evangelium läßt sich auch mit einer guten Übersetzung verstehen. Leider kann ich kein Hebräisch / Aramäisch / Altgriechisch, und da ich minder sprachbegabt und noch in einem Alter bin, in dem ich mir dreimal überlege, ob sich das Sprachen lernen noch lohnt, lasse ich das lieber. Aber:<br />
Gelegentlich stolpert man mal über gute Bücher sprachbegabter Menschen, die die sprachlichen Feinheiten gut herausarbeiten und darstellen können, was stellenweise äußerst lehrreich ist und eine Menge Hintergrundinformationen oder Bezüge zu anderen Bibelstellen aufschließt.<br />
Noch habe ich hier einen Pfarrer, der im Rahmen der Predigtvorbereitungen auch die Texte in den ursprünglichen Sprachen liest, und manchmal dann als besonderes Schmankerl interessante Wortbedeutung in die Predigt einbringt.<br />
Dann nutze ich auch gerne eine Studienbibel mit Worterläuterungen, also wo wurde das Wort noch verwendet, welche gültigen Übersetzungen gibt es. Da Sprache mit Denken und Logik korreliert (ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll), und manche Worte eine Mehrfachbedeutung haben können, ist es aufschlussreich zu sehen, an welchen Stellen und in welchem Kontext das Wort ansonsten verwendet wird.</p>
<p>Ich erfreue mich an Ausführungen derjenigen, die ein gutes Sprachverständnis haben, und muss leider manchmal aufpassen, dass ich nicht ein paar Neidgefühle entwickle.</p>
<p>Man kann schon sagen: wir sind hier besonders verwöhnt mit den Zugriffsmöglichkeiten auf solche Hilfsmittel, oder mit der Möglichkeit / Pflicht, die Sprachen im Theologiestudium erlernen zu können. Bedauerlicherweise habe ich den Eindruck, dass diese Werkzeuge viel zu wenig genutzt werden, also die Möglichkeiten, die wir von Gott geschenkt bekommen haben, um sein Wort besser studieren und verstehen zu können, werden leider viel zu gerne verworfen. Manchmal empfinde ich das schon als Undankbarkeit, was in den Kirchen und Gemeinden passiert bzw. eben nicht passiert oder genutzt wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/10-gruende-die-bibel-in-den-originalsprachen-zu-lesen/39142/comment-page-1/#comment-90097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 10:23:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39142#comment-90097</guid>

					<description><![CDATA[Diese Gründe sind sicher nicht von der Hand zu weisen und sollten gerade denen, die mit ihrem Teilwissen Bibelkritik üben, mehr Demut lehren. 
Für viele Pastoren und christliche Leiter außerhalb des „reichen Westens“ ist der hier erhobene Anspruch allerdings nur bedingt realitätstauglich. Die Aussage „&lt;em&gt;Es gibt Tausende von Sachverhalten, die im Original eigentlich klar sind, die aber jemand, der die Texte in einer Übersetzung liest, schlichtweg nicht erkennen kann.“&lt;/em&gt; hat für mich einen etwas elitären Beigeschmack. 
Das Wichtigste in der Bibel lässt sich auch mit vielen &lt;u&gt;guten&lt;/u&gt; Übersetzungen klar und deutlich erkennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Gründe sind sicher nicht von der Hand zu weisen und sollten gerade denen, die mit ihrem Teilwissen Bibelkritik üben, mehr Demut lehren.<br />
Für viele Pastoren und christliche Leiter außerhalb des „reichen Westens“ ist der hier erhobene Anspruch allerdings nur bedingt realitätstauglich. Die Aussage „<em>Es gibt Tausende von Sachverhalten, die im Original eigentlich klar sind, die aber jemand, der die Texte in einer Übersetzung liest, schlichtweg nicht erkennen kann.“</em> hat für mich einen etwas elitären Beigeschmack.<br />
Das Wichtigste in der Bibel lässt sich auch mit vielen <u>guten</u> Übersetzungen klar und deutlich erkennen.</p>
]]></content:encoded>
		
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