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	Kommentare zu: 66 Wolken	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Bettina Klix		</title>
		<link>https://theoblog.de/66-wolken/11362/comment-page-1/#comment-11654</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina Klix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 09:23:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Roderich: Danke für den Buchhinweis!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Roderich: Danke für den Buchhinweis!</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/66-wolken/11362/comment-page-1/#comment-11653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 23:55:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Bettina, 
das stimmt, es gibt heutzutage eine Faszination des Boesen in der &quot;Welt&quot;.

Wenn man sich das Kinoprogramm ansieht, spricht das Baende. Sehr viele Horrorfilme, d.h. Filme, in denen das Boese eine (ungebuehrlich) grosse Rolle einnimmt. Und Leute haben ihre Freude daran. Viele Filme, in denen Magie eine Rolle spielt, etc. Man denke auch an die Computerspiele mit diversen Monstern. Auch ein sporadischer Gang durch einen CD-Laden und ein fluechtiger Blick auf die Cover der CD&#039;s zeigt, dass Musiker selber vom Boesen fasziniert sein koennen, und / oder glauben, das Publikum damit gewinnen zu koennen. 

(Z.T. mag das auch einfach eine (neutrale) Sehnsucht nach Transzendenz, nach dem &quot;anderen&quot;, nach Abwechslung sein, die - mangels besseren Wissens, also mangels des Wissens, dass das Gute existiert und unglaublich viel faszinierender ist - in Richtung des Boesen gelenkt wird). 

Kinofilme und Popmusik sind ja ein Teilaspekt der &quot;Kunst&quot;. Kuenstler haben eine &quot;Antenne&quot;, wo die Reise mit der Gesellschaft hingeht; sie spueren im Vorhinein, was schon &quot;in der Luft&quot; liegt und was erst ~20 Jahre spaeter bei dem gemeinen Buerger ankommt. In der Hinsicht sagt uns die Musik nicht so viel Gutes voraus - fuer die unmittelbare Zukunft. 

@Bettina, ein interessanter Kommentar zu dem Buch &quot;Offenbarung&quot;, welcher beschreibt, dass das Buch Offenbarung eigentlich das *optimistischste* Buch der Bibel ist, ist &quot;Our God Reigns. An Inductive Approach to the Book of Revelation&quot; von Earl Wesley Morey. (Morey hat in Princeton studiert und geht sehr fundiert vor). 

Meine Kritik an Christen ist auch nur an einem Teil-Zweig von Christen. Historisch waren &quot;wir&quot; nicht immer so pessimistisch wie heute, bzw. nicht immer so auf das Boese fixiert - es handelt sich meines Erachtens um eine kurzfristige Abweichung. Wenn Christen zur Zeit von Nero optimistisch sein konnten, koennen wir es auch, egal wie dunkel es (vielleicht bald) wird in der Gesellschaft. Gott ist groesser, und wir sehen auf Jesus Christus, den Herrn der Herren und den Koenig der Koenige.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Bettina,<br />
das stimmt, es gibt heutzutage eine Faszination des Boesen in der &#8222;Welt&#8220;.</p>
<p>Wenn man sich das Kinoprogramm ansieht, spricht das Baende. Sehr viele Horrorfilme, d.h. Filme, in denen das Boese eine (ungebuehrlich) grosse Rolle einnimmt. Und Leute haben ihre Freude daran. Viele Filme, in denen Magie eine Rolle spielt, etc. Man denke auch an die Computerspiele mit diversen Monstern. Auch ein sporadischer Gang durch einen CD-Laden und ein fluechtiger Blick auf die Cover der CD&#8217;s zeigt, dass Musiker selber vom Boesen fasziniert sein koennen, und / oder glauben, das Publikum damit gewinnen zu koennen. </p>
<p>(Z.T. mag das auch einfach eine (neutrale) Sehnsucht nach Transzendenz, nach dem &#8222;anderen&#8220;, nach Abwechslung sein, die &#8211; mangels besseren Wissens, also mangels des Wissens, dass das Gute existiert und unglaublich viel faszinierender ist &#8211; in Richtung des Boesen gelenkt wird). </p>
<p>Kinofilme und Popmusik sind ja ein Teilaspekt der &#8222;Kunst&#8220;. Kuenstler haben eine &#8222;Antenne&#8220;, wo die Reise mit der Gesellschaft hingeht; sie spueren im Vorhinein, was schon &#8222;in der Luft&#8220; liegt und was erst ~20 Jahre spaeter bei dem gemeinen Buerger ankommt. In der Hinsicht sagt uns die Musik nicht so viel Gutes voraus &#8211; fuer die unmittelbare Zukunft. </p>
<p>@Bettina, ein interessanter Kommentar zu dem Buch &#8222;Offenbarung&#8220;, welcher beschreibt, dass das Buch Offenbarung eigentlich das *optimistischste* Buch der Bibel ist, ist &#8222;Our God Reigns. An Inductive Approach to the Book of Revelation&#8220; von Earl Wesley Morey. (Morey hat in Princeton studiert und geht sehr fundiert vor). </p>
<p>Meine Kritik an Christen ist auch nur an einem Teil-Zweig von Christen. Historisch waren &#8222;wir&#8220; nicht immer so pessimistisch wie heute, bzw. nicht immer so auf das Boese fixiert &#8211; es handelt sich meines Erachtens um eine kurzfristige Abweichung. Wenn Christen zur Zeit von Nero optimistisch sein konnten, koennen wir es auch, egal wie dunkel es (vielleicht bald) wird in der Gesellschaft. Gott ist groesser, und wir sehen auf Jesus Christus, den Herrn der Herren und den Koenig der Koenige.</p>
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		<title>
		Von: Bettina Klix		</title>
		<link>https://theoblog.de/66-wolken/11362/comment-page-1/#comment-11652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina Klix]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 16:49:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den Hinweis auf die sehr sinnfälligen Word Clouds und auch @ Roderich für die Überlegungen, besonders betreffend die Offenbarung. Was Du über die Fixierung auf das Böse sagst, trifft aber auf Nicht-Christen noch viel mehr zu. Wer überhaupt nichts kennt, hat doch schon von der Zahl 666 gehört usw. das ist sozusagen Folklore. Deshalb ist ja auch der populäre Name &quot;Apokalypse&quot; und nicht Offenbarung. Als stünde nicht am Ende &quot;das neue Jerusalem&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Hinweis auf die sehr sinnfälligen Word Clouds und auch @ Roderich für die Überlegungen, besonders betreffend die Offenbarung. Was Du über die Fixierung auf das Böse sagst, trifft aber auf Nicht-Christen noch viel mehr zu. Wer überhaupt nichts kennt, hat doch schon von der Zahl 666 gehört usw. das ist sozusagen Folklore. Deshalb ist ja auch der populäre Name &#8222;Apokalypse&#8220; und nicht Offenbarung. Als stünde nicht am Ende &#8222;das neue Jerusalem&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/66-wolken/11362/comment-page-1/#comment-11648</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 21:07:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Roderich
Großartig! Hat mich mehr beeindruckt als die Wolke selbst, deine Analyse. Besonders der Abschnitt mit den Psalmen gibt mir sehr zu denken...
Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Roderich<br />
Großartig! Hat mich mehr beeindruckt als die Wolke selbst, deine Analyse. Besonders der Abschnitt mit den Psalmen gibt mir sehr zu denken&#8230;<br />
Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/66-wolken/11362/comment-page-1/#comment-11644</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 18:22:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank. Sehr interessant. 

Bei Jakobus (&quot;James&quot;) ist &quot;Faith&quot; doppelt so gross wie &quot;Deeds&quot;. 

Bei Hebraeer und Titus ist &quot;God&quot; viel groesser als &quot;Jesus&quot;, bei den Evangelien andersherum. 

In Galater, Epheser, Philipper, Kolosser ist &quot;Christ&quot; das mit Abstand groesste Wort. 

Bei Spruechen ist &quot;Man&quot; das groesste Wort - es geht dabei ja auch sehr viel im praktische Weisheiten. &quot;Heart&quot; ist sehr gross bei den Spruechen, daraus sieht man: es ging auch schon im A.T. um die Herzenseinstellung, nicht primaer um das aeusserliche Halten der Gebote; man musste auch im Herzen die richtige Einstellung haben. D.h. die Gebote und die Herzenseinstellung sollte man nicht gegeneinander ausspielen. 

Bei den Psalmen ist &quot;Praise&quot; das groesste Wort nach &quot;Lord&quot; und &quot;God&quot;. (Und nicht etwa &quot;Klage&quot;). Das sagt auch etwas darueber, wie unser Gebet sein sollte. 
Klage ist sogar kaum zu finden, oder &quot;Why&quot; ist auch sehr klein. 

Sehr interessant finde ich auch: bei Offenbarung ist &quot;God&quot;, &quot;angel&quot;, &quot;heaven&quot;, &quot;earth&quot;, alles groesser als &quot;beast&quot;, d.h. das Buch geht wirklich nicht um den &quot;Antichristen&quot;, worauf sich viele Christen ja fixieren, sondern um Gott und Jesus Christus. 

Ueberhaupt interessant, dass in wohl keinem Buch &quot;Daemonen&quot; oder &quot;Satan&quot; eine prominente Rolle einnehmen (was die Haeufigkeit der Erwaehnung angeht). Auch das sollte vielen Christen helfen, sich nicht so viel mit dem Boesen zu beschaeftigen, sondern mehr mit dem Guten, bzw. mit dem allmaechtigen Gott. (Dabei war sich Paulus der Realitaet der geistlichen Kampffuehrung ja sehr bewusst, aber er benutzte v.a. biblische Mittel dafuer: Wort Gottes, Lobpreis, Gebet). 
Diese Worthaeufigkeit zeigt fuer mich auch eine groesseren Optimismus der biblischen Autoren als vieler heutiger Schreiber. 


Letztlich bleibt diese Suche nach der _Anzahl_ der Worte aber nur ein sekundaeres Kriterium. Die eigentliche Aussage, um was ein Bibelbuch geht, macht sich nicht an der Anzahl fest. (Z.B. sagten ja u.a. die Reformatoren, dass es in JEDEM Buch der Bibel im Kern um Christus geht, auch wenn er z.B. im A.T. noch nicht &quot;offenbart&quot; war).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank. Sehr interessant. </p>
<p>Bei Jakobus (&#8222;James&#8220;) ist &#8222;Faith&#8220; doppelt so gross wie &#8222;Deeds&#8220;. </p>
<p>Bei Hebraeer und Titus ist &#8222;God&#8220; viel groesser als &#8222;Jesus&#8220;, bei den Evangelien andersherum. </p>
<p>In Galater, Epheser, Philipper, Kolosser ist &#8222;Christ&#8220; das mit Abstand groesste Wort. </p>
<p>Bei Spruechen ist &#8222;Man&#8220; das groesste Wort &#8211; es geht dabei ja auch sehr viel im praktische Weisheiten. &#8222;Heart&#8220; ist sehr gross bei den Spruechen, daraus sieht man: es ging auch schon im A.T. um die Herzenseinstellung, nicht primaer um das aeusserliche Halten der Gebote; man musste auch im Herzen die richtige Einstellung haben. D.h. die Gebote und die Herzenseinstellung sollte man nicht gegeneinander ausspielen. </p>
<p>Bei den Psalmen ist &#8222;Praise&#8220; das groesste Wort nach &#8222;Lord&#8220; und &#8222;God&#8220;. (Und nicht etwa &#8222;Klage&#8220;). Das sagt auch etwas darueber, wie unser Gebet sein sollte.<br />
Klage ist sogar kaum zu finden, oder &#8222;Why&#8220; ist auch sehr klein. </p>
<p>Sehr interessant finde ich auch: bei Offenbarung ist &#8222;God&#8220;, &#8222;angel&#8220;, &#8222;heaven&#8220;, &#8222;earth&#8220;, alles groesser als &#8222;beast&#8220;, d.h. das Buch geht wirklich nicht um den &#8222;Antichristen&#8220;, worauf sich viele Christen ja fixieren, sondern um Gott und Jesus Christus. </p>
<p>Ueberhaupt interessant, dass in wohl keinem Buch &#8222;Daemonen&#8220; oder &#8222;Satan&#8220; eine prominente Rolle einnehmen (was die Haeufigkeit der Erwaehnung angeht). Auch das sollte vielen Christen helfen, sich nicht so viel mit dem Boesen zu beschaeftigen, sondern mehr mit dem Guten, bzw. mit dem allmaechtigen Gott. (Dabei war sich Paulus der Realitaet der geistlichen Kampffuehrung ja sehr bewusst, aber er benutzte v.a. biblische Mittel dafuer: Wort Gottes, Lobpreis, Gebet).<br />
Diese Worthaeufigkeit zeigt fuer mich auch eine groesseren Optimismus der biblischen Autoren als vieler heutiger Schreiber. </p>
<p>Letztlich bleibt diese Suche nach der _Anzahl_ der Worte aber nur ein sekundaeres Kriterium. Die eigentliche Aussage, um was ein Bibelbuch geht, macht sich nicht an der Anzahl fest. (Z.B. sagten ja u.a. die Reformatoren, dass es in JEDEM Buch der Bibel im Kern um Christus geht, auch wenn er z.B. im A.T. noch nicht &#8222;offenbart&#8220; war).</p>
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