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	Kommentare zu: Alle Wirklichkeit ist auf Gott bezogen	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Martin		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 15:44:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron,

der Dooyeweerd hat sich mit Strukturen der Wirklichkeit beschäftigt. Er sieht ja die Wirklichkeit in eigengesetzliche Sphären aufgeteilt, zu denen zum Beispiel die physikalische, die biotische, die psychische, die analytische, die soziale, die wirtschaftliche oder die ästhetische gehören.

Nun habe ich auf Deiner Homepage nichts dazu gefunden. Nun poste ich meinen Kommentar also hier zu diesem Beitrag, er ist auch nicht schlecht.

Das folgende Zitat von Rudolf Bultmann fand ich jüngst in einem Vortrag von Herbert Jäckle, den mir ein lieber Mitarbeiter zugesandt hat.

Der Vortrag von Herbert Jäckle hat den Titel &quot;Biologie der Schöpfung: Darwin oder doch Intelligent Design?&quot; Ich habe noch nicht herausgefunden, wo man ihn im Internet finden kann. Ein sehr lesenswertes Dokument, denn sowohl die Evolutionstheorie (implizit, sozusagen aus sich selber heraus) als auch die &quot;Intelligent Design&quot;-Theorie (explizit) wird ad absurdum geführt, und zwar von einem Evolutionstheoretiker!

Also, der Bultmann soll folgendes gesagt haben:

 
&quot;Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in
Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in
Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des
Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu
können, muss sich klar machen, dass er, wenn er das für die Haltung
christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der
Gegenwart unverständlich und unmöglich macht.&quot;

Das solll er 1941 zur Eröffnung einer Theologentagung
im Schwarzwald gesagt haben. 

Wenn der Bultmann das wirklich gesagt hat, dann zeigt mir das, daß er (jedenfalls bis) zu diesem Zeitpunkt keine persönliche Beziehung mit Gott gehabt hat.

Jeder Ingenieur mit einer persönlichen Beziehung zu Gott kann aus seiner eigenen Erfahrung bezeugen, daß es sehr wohl ein Nebeneinander der &quot;Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments&quot; (und natürlich auch des Alten Testaments) und der technischen Errungenschaften unserer Kultur gibt. 
Wer den Entwicklungsgrad einer Kultur anhand deren technischen Errungenschaften beurteilt, der hat das Leben mit Gott noch nicht kapiert. Mehr fällt mir dazu als langjähriger Ingenieur nicht ein. Ich kann es auch gerne mit konkreten Beispielen untermauern. In diesem Licht isst das o.g. Bultmann-Zitat blanker Unsinn.

Ich frage mich dabei aber noch etwas Grundsätzliches. Der Bultmann wollte doch ein &quot;Theologe&quot; sein, zumindest war er dafür bekannt. Theologen sind definitionsgemäß Leute, die über Gott Bescheid wissen (wollen). 

Gläubige dagegen sind Gott, die Gott persönlich kennen. In einer &quot;two-way relationship&quot;, nicht &quot;only one-way&quot;.

Wie schade, daß so wenige Theologen gläubig sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>der Dooyeweerd hat sich mit Strukturen der Wirklichkeit beschäftigt. Er sieht ja die Wirklichkeit in eigengesetzliche Sphären aufgeteilt, zu denen zum Beispiel die physikalische, die biotische, die psychische, die analytische, die soziale, die wirtschaftliche oder die ästhetische gehören.</p>
<p>Nun habe ich auf Deiner Homepage nichts dazu gefunden. Nun poste ich meinen Kommentar also hier zu diesem Beitrag, er ist auch nicht schlecht.</p>
<p>Das folgende Zitat von Rudolf Bultmann fand ich jüngst in einem Vortrag von Herbert Jäckle, den mir ein lieber Mitarbeiter zugesandt hat.</p>
<p>Der Vortrag von Herbert Jäckle hat den Titel &#8222;Biologie der Schöpfung: Darwin oder doch Intelligent Design?&#8220; Ich habe noch nicht herausgefunden, wo man ihn im Internet finden kann. Ein sehr lesenswertes Dokument, denn sowohl die Evolutionstheorie (implizit, sozusagen aus sich selber heraus) als auch die &#8222;Intelligent Design&#8220;-Theorie (explizit) wird ad absurdum geführt, und zwar von einem Evolutionstheoretiker!</p>
<p>Also, der Bultmann soll folgendes gesagt haben:</p>
<p>&#8222;Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in<br />
Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in<br />
Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des<br />
Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu<br />
können, muss sich klar machen, dass er, wenn er das für die Haltung<br />
christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der<br />
Gegenwart unverständlich und unmöglich macht.&#8220;</p>
<p>Das solll er 1941 zur Eröffnung einer Theologentagung<br />
im Schwarzwald gesagt haben. </p>
<p>Wenn der Bultmann das wirklich gesagt hat, dann zeigt mir das, daß er (jedenfalls bis) zu diesem Zeitpunkt keine persönliche Beziehung mit Gott gehabt hat.</p>
<p>Jeder Ingenieur mit einer persönlichen Beziehung zu Gott kann aus seiner eigenen Erfahrung bezeugen, daß es sehr wohl ein Nebeneinander der &#8222;Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments&#8220; (und natürlich auch des Alten Testaments) und der technischen Errungenschaften unserer Kultur gibt.<br />
Wer den Entwicklungsgrad einer Kultur anhand deren technischen Errungenschaften beurteilt, der hat das Leben mit Gott noch nicht kapiert. Mehr fällt mir dazu als langjähriger Ingenieur nicht ein. Ich kann es auch gerne mit konkreten Beispielen untermauern. In diesem Licht isst das o.g. Bultmann-Zitat blanker Unsinn.</p>
<p>Ich frage mich dabei aber noch etwas Grundsätzliches. Der Bultmann wollte doch ein &#8222;Theologe&#8220; sein, zumindest war er dafür bekannt. Theologen sind definitionsgemäß Leute, die über Gott Bescheid wissen (wollen). </p>
<p>Gläubige dagegen sind Gott, die Gott persönlich kennen. In einer &#8222;two-way relationship&#8220;, nicht &#8222;only one-way&#8220;.</p>
<p>Wie schade, daß so wenige Theologen gläubig sind.</p>
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