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	Kommentare zu: Alvin Plantingas Hauptwerk in deutscher Sprache	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2016 12:06:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 12:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Jörg

wahre Überzeugung = richtig, aber noch &quot;weiß&quot; man es nicht. 
Wissen müsste dann im Kontext mathematisch/physikalischen Wissens liegen. 
Ein solches Wissen aber ist in Glaubensdingen nicht von Nutzen, da man im Glauben Dinge auf andere Art weiß wie in der Mathematik.
Der Autor der Produktinformation versteckt entweder den Umstand, dass er Plantinga nicht verstanden hat, oder er war nicht in der Lage, die Dinge so zu erklären, dass sie auch verstanden werden können. Zudem vermischt er Dativ und Genitiv -- daraus kann man nicht schlau werden.
Versuch: Es gibt einen Unterschied zwischen einer Überzeugung, die man zurecht (&quot;warranted&quot;) hat und dem Wissen um eine Sache. Genauer gesagt: Plantingas Meinung ist genau dann berechtigt (und damit richtig), wenn Plantingas Erkenntnisvermögen auf Wahrheit ausgerichtet ist und so funktioniert, wie es der Schöpfer haben wollte. Plantingas Hauptthese: Religiöse Überzeugungen können stimmen, können somit wahr sein. Das Erkennen dieses Erkenntnisvermögens kann zwar falsifiziert werden und es existieren auch nicht wenige Versuche einer solchen Falsifikation. Aber es sind eben nur Versuche, und Plantinga geht auf das Scheitern dieser Versuche ein, indem er sie zu Ende denkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg</p>
<p>wahre Überzeugung = richtig, aber noch &#8222;weiß&#8220; man es nicht.<br />
Wissen müsste dann im Kontext mathematisch/physikalischen Wissens liegen.<br />
Ein solches Wissen aber ist in Glaubensdingen nicht von Nutzen, da man im Glauben Dinge auf andere Art weiß wie in der Mathematik.<br />
Der Autor der Produktinformation versteckt entweder den Umstand, dass er Plantinga nicht verstanden hat, oder er war nicht in der Lage, die Dinge so zu erklären, dass sie auch verstanden werden können. Zudem vermischt er Dativ und Genitiv &#8212; daraus kann man nicht schlau werden.<br />
Versuch: Es gibt einen Unterschied zwischen einer Überzeugung, die man zurecht (&#8222;warranted&#8220;) hat und dem Wissen um eine Sache. Genauer gesagt: Plantingas Meinung ist genau dann berechtigt (und damit richtig), wenn Plantingas Erkenntnisvermögen auf Wahrheit ausgerichtet ist und so funktioniert, wie es der Schöpfer haben wollte. Plantingas Hauptthese: Religiöse Überzeugungen können stimmen, können somit wahr sein. Das Erkennen dieses Erkenntnisvermögens kann zwar falsifiziert werden und es existieren auch nicht wenige Versuche einer solchen Falsifikation. Aber es sind eben nur Versuche, und Plantinga geht auf das Scheitern dieser Versuche ein, indem er sie zu Ende denkt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Jörg		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 19:53:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus der Produktinfo von der DeGruyter-Seite:

&quot;Mit „Gewährleisteter Christlicher Glaube“ liegt nun endlich die deutsche Übersetzung des Hauptwerkes von Alvin Plantinga vor („Warranted Christian Belief“), dem einflussreichsten Religionsphilosophen der letzten Jahrzehnte. Mit dem schwer übersetzbaren Ausdruck „warrant“ (in etwa: Gewährleistung) meint Plantinga diejenige Eigenschaft, die eine wahre Überzeugung von Wissen unterscheidet. Genauer gesagt ist eine Meinung von S warranted, wenn S’ auf Wahrheit ausgerichtetes Erkenntnisvermögen in einer angemessenen Umwelt bauplanmäßig funktioniert; und Plantingas Hauptthese lautet, dass religiöse Überzeugungen warrant haben können. Das religiöse Erkenntnisvermögen erläutert Plantinga als (erweitertes) Aquinas/Calvin-Modell: Menschen verfügen demnach über einen Sensus Divinitatis, der allerdings durch die Erbsünde verdorben sei, so dass sie der Hilfe des Heiligen Geistes bedürften. Dass eine (religiöse) Überzeugung warrant hat, heißt nicht, dass sie nicht widerlegt werden könnte; solchen Widerlegungsmöglichkeiten (Projektionstheorien, die historisch-kritische Bibelwissenschaft, Postmodernismus, Pluralismus, Theodizeeproblem) widmet Plantinga einen großen Teil seines Buches&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Produktinfo von der DeGruyter-Seite:</p>
<p>&#8222;Mit „Gewährleisteter Christlicher Glaube“ liegt nun endlich die deutsche Übersetzung des Hauptwerkes von Alvin Plantinga vor („Warranted Christian Belief“), dem einflussreichsten Religionsphilosophen der letzten Jahrzehnte. Mit dem schwer übersetzbaren Ausdruck „warrant“ (in etwa: Gewährleistung) meint Plantinga diejenige Eigenschaft, die eine wahre Überzeugung von Wissen unterscheidet. Genauer gesagt ist eine Meinung von S warranted, wenn S’ auf Wahrheit ausgerichtetes Erkenntnisvermögen in einer angemessenen Umwelt bauplanmäßig funktioniert; und Plantingas Hauptthese lautet, dass religiöse Überzeugungen warrant haben können. Das religiöse Erkenntnisvermögen erläutert Plantinga als (erweitertes) Aquinas/Calvin-Modell: Menschen verfügen demnach über einen Sensus Divinitatis, der allerdings durch die Erbsünde verdorben sei, so dass sie der Hilfe des Heiligen Geistes bedürften. Dass eine (religiöse) Überzeugung warrant hat, heißt nicht, dass sie nicht widerlegt werden könnte; solchen Widerlegungsmöglichkeiten (Projektionstheorien, die historisch-kritische Bibelwissenschaft, Postmodernismus, Pluralismus, Theodizeeproblem) widmet Plantinga einen großen Teil seines Buches&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 15:33:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Clemens: Das wäre eine Möglichkeit. Die wird wohl nicht von Thomas Johnson kommen, sondern von dem Übersetzer. War das etwas Schandor?

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Clemens: Das wäre eine Möglichkeit. Die wird wohl nicht von Thomas Johnson kommen, sondern von dem Übersetzer. War das etwas Schandor?</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 15:14:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In &lt;a href=&quot;http://theoblog.de/wp-content/uploads/2009/04/mbstexte120.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;MBS-Texte 120&lt;/a&gt; scheint Thomas K. Johnson &quot;berechtigt&quot; dafür zu verwenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://theoblog.de/wp-content/uploads/2009/04/mbstexte120.pdf" rel="nofollow">MBS-Texte 120</a> scheint Thomas K. Johnson &#8222;berechtigt&#8220; dafür zu verwenden &#8230;</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59760</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 14:44:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Clemens: Danke, habe den Link im Titel korrigiert. Wie Schandor schreibt: Die genaue Übersetzung ist schwierig. &quot;Begründet&quot; wäre ja auch zwielichtig, da der Glaube nach Plantinga nicht begründungsbedürftig ist.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Clemens: Danke, habe den Link im Titel korrigiert. Wie Schandor schreibt: Die genaue Übersetzung ist schwierig. &#8222;Begründet&#8220; wäre ja auch zwielichtig, da der Glaube nach Plantinga nicht begründungsbedürftig ist.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 14:26:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stimme zu. Ich bin mir aber sicher, dass der Übersetzer sich damit gequält hat. Habe selbst lange über den Begriff nachgedacht. Das Problem: Es gibt – so scheint es – im Deutschen entweder kein Wort, das den Begriff genau abdeckt, oder aber existiert der Begriff im Deutschen so nicht (eher unwahrscheinlich).
&quot;Begründet&quot; hat den Nachteil einer eindeutigen Konnotation, den &quot;warranted&quot; offenbar nicht hat. Auch &quot;gerechtfertigt&quot; wäre eine petitio principii – das, was Plantinga meint, kommt epistemisch wohl vor jeder Rechtfertigung.
Ich habe an &quot;plausibel&quot; gedacht, aber das ist zu schwach. Vielleicht ist so etwas wie &quot;ontologisches Gesichertsein&quot; gemeint, aber genau weiß ich es nicht. Ontologische Fundierung? Man müsste sich begrifflich herantasten, probieren, vorschlagen, um zu sehen, ob es einen Begriff oder einen Ausdruck aus mehreren Begriffen gibt, der konnotativ nicht danebengreift.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme zu. Ich bin mir aber sicher, dass der Übersetzer sich damit gequält hat. Habe selbst lange über den Begriff nachgedacht. Das Problem: Es gibt – so scheint es – im Deutschen entweder kein Wort, das den Begriff genau abdeckt, oder aber existiert der Begriff im Deutschen so nicht (eher unwahrscheinlich).<br />
&#8222;Begründet&#8220; hat den Nachteil einer eindeutigen Konnotation, den &#8222;warranted&#8220; offenbar nicht hat. Auch &#8222;gerechtfertigt&#8220; wäre eine petitio principii – das, was Plantinga meint, kommt epistemisch wohl vor jeder Rechtfertigung.<br />
Ich habe an &#8222;plausibel&#8220; gedacht, aber das ist zu schwach. Vielleicht ist so etwas wie &#8222;ontologisches Gesichertsein&#8220; gemeint, aber genau weiß ich es nicht. Ontologische Fundierung? Man müsste sich begrifflich herantasten, probieren, vorschlagen, um zu sehen, ob es einen Begriff oder einen Ausdruck aus mehreren Begriffen gibt, der konnotativ nicht danebengreift.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens		</title>
		<link>https://theoblog.de/alvin-plantingas-hauptwerk-in-deutscher-sprache/27142/comment-page-1/#comment-59758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 13:56:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27142#comment-59758</guid>

					<description><![CDATA[Äußert sich der Übersetzer irgendwo darüber, warum er &quot;warranted&quot; mit &quot;gewährleistet&quot; übersetzt hat? Ich finde das ziemlich unverständlich. Gemeint ist doch wohl eher so etwas wie &quot;begründet&quot; oder &quot;gerechtfertigt&quot;?

Außerdem gehört das Wort &quot;eigentlich&quot; (oben 2x!) wohl nicht zum Buchtitel ... ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Äußert sich der Übersetzer irgendwo darüber, warum er &#8222;warranted&#8220; mit &#8222;gewährleistet&#8220; übersetzt hat? Ich finde das ziemlich unverständlich. Gemeint ist doch wohl eher so etwas wie &#8222;begründet&#8220; oder &#8222;gerechtfertigt&#8220;?</p>
<p>Außerdem gehört das Wort &#8222;eigentlich&#8220; (oben 2x!) wohl nicht zum Buchtitel &#8230; 😉</p>
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