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APA: Traditionelle Sicht von Männlichkeit ist schädlich

Vor genau ziemlich einem Jahr habe ich auf den Beitrag eines Psychologen verwiesen, der auf die Kulturabhängigkeit  psychiatrischer Kränkheitsbilder aufmerksam gemacht hat (siehe hier). Ähnlich kulturgetränkt dürften neue Richtlinien der American Psychological Association (APA) sein, demnach „traditionelle Männlichkeit“ für Männer und Jungen „schädlich“ ist.

Die Agentur THE CHRISTIAN POST schreibt:

Die American Psychological Association hat neue Richtlinien herausgegeben, die beschreiben, wie „traditionelle Männlichkeit“ für Männer und Jungen „schädlich“ ist, um Psychologen zu helfen, die mit ihnen arbeiten. Die Leitlinien haben bereits erhebliche Kritik hervorgerufen.

Die Berufsrichtlinien, deren Entwicklung angeblich 13 Jahre gedauert hat, sind die ersten ihrer Art, die die Gruppe klinischer Psychologen für die Arbeit mit Männern und Jungen veröffentlicht hat.

Die APA stützt sich auf 40 Jahre Forschung, „die zeigt, dass traditionelle Männlichkeit psychologisch schädlich ist und dass das Zusammensein von Jungen, um ihre Emotionen zu unterdrücken, Probleme verursacht, die sowohl nach innen als auch nach außen wirken“, erklärt eine Pressemitteilung vom Januar 2019.

Zu den Behauptungen der APA gehört, dass „je mehr Männer sich an männliche Normen halten, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie ein normales, riskantes Gesundheitsverhalten wie starkes Trinken, Tabakkonsum und die Vermeidung von Gemüse als solche betrachten und sich selbst an diesem riskanten Verhalten beteiligen“.

„Was ist das Geschlecht in den 2010er Jahren?“ fragt Ryon McDermott, ein Psychologe an der University of South Alabama (USA), der half, die Richtlinien für Männer zu entwerfen, im Bericht. Die Antwort: „Es ist nicht mehr nur dieses binäre männlich-weibliche.“

Die Rolle des Arztes kann darin bestehen, Männer zu ermutigen, „die schädlichen Ideologien der traditionellen Männlichkeit (Gewalt, Sexismus) aufzugeben und Flexibilität in den potenziell positiven Aspekten (Mut, Führung) zu finden“. McDermott und sein Team arbeiten an einer „positiven Männlichkeitsskala“, um die Einhaltung der von Männern erwarteten pro-sozialen Eigenschaften zu erfassen, die bisher noch nicht systematisch gemessen wurde.

Mehr hier: www.christianpost.com.