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	Kommentare zu: Apologetik der christlichen Sexualethik	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88865</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 18:57:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde den Vergleich mit Rom sehr passend. Die Progressiven behaupten ja, wir betreten eine neue Ära. Die sexuelle Freiheit bricht sich Bahn, endlich kann jeder glücklich werden, niemand wird mehr diskriminiert. Endlich werden die unnötigen Einschränkungen und der Zwang gebrochen. Das ist ein echter Fortschritt, das ist neues Land, was uns weiterbringen und glücklich machen wird.

Das ist aber alles nicht neu. Das ist alter Käse. Man schaftt das Christentum ab und fällt damit in die längst überwundene Antike zurück. Wenn man wissen will, was sich daraus entwickelt, dann muß man sich nur mal damit befassen.

Und ansonsten, was bei uns passiert, das ist nicht nur Rom passiert. Das hat andere ehemalige Hochkulturen auch betroffen. Da können wir dann gut abschätzen, wohin uns das führen wird, wenn das so weiter geht.

Bitte sehr:
https://www.dijg.de/sexualitaet/joseph-unwin-sex-culture/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Vergleich mit Rom sehr passend. Die Progressiven behaupten ja, wir betreten eine neue Ära. Die sexuelle Freiheit bricht sich Bahn, endlich kann jeder glücklich werden, niemand wird mehr diskriminiert. Endlich werden die unnötigen Einschränkungen und der Zwang gebrochen. Das ist ein echter Fortschritt, das ist neues Land, was uns weiterbringen und glücklich machen wird.</p>
<p>Das ist aber alles nicht neu. Das ist alter Käse. Man schaftt das Christentum ab und fällt damit in die längst überwundene Antike zurück. Wenn man wissen will, was sich daraus entwickelt, dann muß man sich nur mal damit befassen.</p>
<p>Und ansonsten, was bei uns passiert, das ist nicht nur Rom passiert. Das hat andere ehemalige Hochkulturen auch betroffen. Da können wir dann gut abschätzen, wohin uns das führen wird, wenn das so weiter geht.</p>
<p>Bitte sehr:<br />
<a href="https://www.dijg.de/sexualitaet/joseph-unwin-sex-culture/" rel="nofollow ugc">https://www.dijg.de/sexualitaet/joseph-unwin-sex-culture/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephen		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 16:12:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;wenn fundis aller couleur ein bisschen mehr real für eine bessere Welt tun würden statt diese zu verteufeln wäre schon viel gewonnen&quot;

Goldrichtig: ich freue mich donnerstag mich mit jemandem zu treffen, der mit anderen christlichen Fundis unter Einheimischen und Ausländern arbeitet, die das Jugendamt hier aufgegeben hat.  Aber, wenn ich die Vernachlässigung von diesen Jugendlichen nicht schlimm, ja, für teuflisch halte, warum würde ich mich dagegen engagieren?
Das mit dem Fernsehen war nicht so höflich formuliert, aber sofern ich das für richtig halte, muss ich hier we]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;wenn fundis aller couleur ein bisschen mehr real für eine bessere Welt tun würden statt diese zu verteufeln wäre schon viel gewonnen&#8220;</p>
<p>Goldrichtig: ich freue mich donnerstag mich mit jemandem zu treffen, der mit anderen christlichen Fundis unter Einheimischen und Ausländern arbeitet, die das Jugendamt hier aufgegeben hat.  Aber, wenn ich die Vernachlässigung von diesen Jugendlichen nicht schlimm, ja, für teuflisch halte, warum würde ich mich dagegen engagieren?<br />
Das mit dem Fernsehen war nicht so höflich formuliert, aber sofern ich das für richtig halte, muss ich hier we</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 14:17:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[wenn fundis aller couleur ein bisschen mehr real für eine bessere Welt tun würden statt diese zu verteufeln wäre schon viel gewonnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn fundis aller couleur ein bisschen mehr real für eine bessere Welt tun würden statt diese zu verteufeln wäre schon viel gewonnen</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: anonym		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88830</link>

		<dc:creator><![CDATA[anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 01:29:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Helge Beck: Verspotten Sie mich gerne, mir egal. TV glotze ich so gut wie nie - auf das linke und grüne Staatsfernsehen von ARD und ZDF und die Privatsender, hinter denen auch nur Groß-/Medienkonzerne stehen, die ebenfalls mit der etablierten Politik verbunden sind (Stichwort &quot;Bertelsmann&quot; u.s.w.), kann ich gut und gerne verzichten. Und ich schaue mir lieber stundenlang gute Predigten an, wenn ich in Sünde war, als mich nach den abartigen Sünden nicht mit Gott zu beschäftigen und mir draußen diese potthäßliche Asi-Stadt anzugucken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Helge Beck: Verspotten Sie mich gerne, mir egal. TV glotze ich so gut wie nie &#8211; auf das linke und grüne Staatsfernsehen von ARD und ZDF und die Privatsender, hinter denen auch nur Groß-/Medienkonzerne stehen, die ebenfalls mit der etablierten Politik verbunden sind (Stichwort &#8222;Bertelsmann&#8220; u.s.w.), kann ich gut und gerne verzichten. Und ich schaue mir lieber stundenlang gute Predigten an, wenn ich in Sünde war, als mich nach den abartigen Sünden nicht mit Gott zu beschäftigen und mir draußen diese potthäßliche Asi-Stadt anzugucken &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88829</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 14:51:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;@ Alex &quot;Das kann doch alles oder nichts bedeuten. Aber klar sollte wohl eins sein: die moderne Kultur ist DIE Gefahr! Sorry, das ist unterkomplex!&quot;  &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Bravo you nailed it. &lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>@ Alex &#8222;Das kann doch alles oder nichts bedeuten. Aber klar sollte wohl eins sein: die moderne Kultur ist DIE Gefahr! Sorry, das ist unterkomplex!&#8220;  </span></p>
<p><span>Bravo you nailed it. </span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88828</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 14:46:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ anonym mein Rat geh mal die Tür, es gibt ein Leben jenseits TV und YouTube(Predigten)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ anonym mein Rat geh mal die Tür, es gibt ein Leben jenseits TV und YouTube(Predigten)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88824</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 11:20:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht hilfreich, wenn auch aus dem katholischen Lager - das erlaube ich mir aber zu teilen, wenn ich auch auf eigenen Kommentar verzichte. Aber es gibt aus meiner Sicht Dinge, die zu teilen wert sind.

1. Studientag #3: Markus Hoffmann, Was wissen wir heute über Homosexualität?
https://www.youtube.com/watch?v=dsjjTacClMM&#038;t=1s

Im Rahmen von:
https://neueranfang.online]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hilfreich, wenn auch aus dem katholischen Lager &#8211; das erlaube ich mir aber zu teilen, wenn ich auch auf eigenen Kommentar verzichte. Aber es gibt aus meiner Sicht Dinge, die zu teilen wert sind.</p>
<p>1. Studientag #3: Markus Hoffmann, Was wissen wir heute über Homosexualität?<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=dsjjTacClMM&#038;t=1s" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=dsjjTacClMM&#038;t=1s</a></p>
<p>Im Rahmen von:<br />
<a href="https://neueranfang.online" rel="nofollow ugc">https://neueranfang.online</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 08:40:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88823</guid>

					<description><![CDATA[@ Eustace: Man müsste in der Tat den kompletten Beitrag haben. Dennoch liegt uns nur dieser Ausschnitt vor und man wird sich was dabei gedacht haben, gerade diesen Abschnitt zu nehmen.
Daher lässt sich der Vorwurf einer plumpen oder zumindest einer etwas zu schlichten Argumentation nicht leugnen, wenn es z.B. heißt: &lt;em&gt;Die moderne Kultur hat die Verbindung zwischen Sex und Gott aufgehoben und Sex wieder mit der sozialen Ordnung verknüpft.&lt;/em&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt; wer oder was ist die moderne Kultur?&lt;/li&gt;&lt;li&gt; wo und wie und wann gab es eine „Verbindung“ zwischen Gott und Kultur?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;von welchen sozialen Ordnungen ist die Rede? &lt;/li&gt;&lt;li&gt;welcher Gestalt ist diese sogenannte Verknüpfung? &lt;/li&gt;&lt;li&gt;usw. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Das kann doch alles oder nichts bedeuten. Aber klar sollte wohl eins sein: die moderne Kultur ist DIE Gefahr! Sorry, das ist unterkomplex!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Eustace: Man müsste in der Tat den kompletten Beitrag haben. Dennoch liegt uns nur dieser Ausschnitt vor und man wird sich was dabei gedacht haben, gerade diesen Abschnitt zu nehmen.<br />
Daher lässt sich der Vorwurf einer plumpen oder zumindest einer etwas zu schlichten Argumentation nicht leugnen, wenn es z.B. heißt: <em>Die moderne Kultur hat die Verbindung zwischen Sex und Gott aufgehoben und Sex wieder mit der sozialen Ordnung verknüpft.</em></p>
<ul>
<li> wer oder was ist die moderne Kultur?</li>
<li> wo und wie und wann gab es eine „Verbindung“ zwischen Gott und Kultur?</li>
<li>von welchen sozialen Ordnungen ist die Rede? </li>
<li>welcher Gestalt ist diese sogenannte Verknüpfung? </li>
<li>usw. </li>
</ul>
<p>Das kann doch alles oder nichts bedeuten. Aber klar sollte wohl eins sein: die moderne Kultur ist DIE Gefahr! Sorry, das ist unterkomplex!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eustace Scrubb		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88822</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eustace Scrubb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 19:26:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88822</guid>

					<description><![CDATA[@Alex
Ich stimme da prinzipiell absolut zu: Die Art und Weise, wie sich die evangelikale Christenheit teilweise auf Sexualität eingeschossen hat, ist oft nicht nur lächerlich (die Argumentation betreffend), sondern m.E auch unbiblisch/unchristlich (Splitter/Balken).

Zu diesem Report würde ich jedoch sagen, dass die Zielsetzung hier weniger ist, plumpe Argumente für Angriffe zusammen zu tragen als vielmehr eine (recht theoretische) Basis für eine rationale Rechtfertigung der eigenen, biblisch basierten Glaubensgrundsätze zu liefern (Habe den englischen Original-Report aber noch nicht komplett durchgearbeitet), also eher defensiv gedacht ist. Das ist selbstverständlich in dem hier wiedergegebenen&#160;Ausschnitt nicht unbedingt erkennbar (@RonKubsch: Keine Wertung in der Aussage enthalten!). Insbesondere Tim Keller &quot;kenne&quot; ich als jmd, der sehr ausgewogen und selten in die Offensive gehend argumentiert (s. Youtube-Beitrag von &quot;Veritas-Forum&quot; mit Keller über Homosexualität).

(Die Rom-Argumentation mag auf den ersten Blick plump klingen, stammt aber m.W. aus einem Buch des Historikers Kyle Harper, das in einem säkularen Verlag erschien.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex<br />
Ich stimme da prinzipiell absolut zu: Die Art und Weise, wie sich die evangelikale Christenheit teilweise auf Sexualität eingeschossen hat, ist oft nicht nur lächerlich (die Argumentation betreffend), sondern m.E auch unbiblisch/unchristlich (Splitter/Balken).</p>
<p>Zu diesem Report würde ich jedoch sagen, dass die Zielsetzung hier weniger ist, plumpe Argumente für Angriffe zusammen zu tragen als vielmehr eine (recht theoretische) Basis für eine rationale Rechtfertigung der eigenen, biblisch basierten Glaubensgrundsätze zu liefern (Habe den englischen Original-Report aber noch nicht komplett durchgearbeitet), also eher defensiv gedacht ist. Das ist selbstverständlich in dem hier wiedergegebenen&nbsp;Ausschnitt nicht unbedingt erkennbar (@RonKubsch: Keine Wertung in der Aussage enthalten!). Insbesondere Tim Keller &#8222;kenne&#8220; ich als jmd, der sehr ausgewogen und selten in die Offensive gehend argumentiert (s. Youtube-Beitrag von &#8222;Veritas-Forum&#8220; mit Keller über Homosexualität).</p>
<p>(Die Rom-Argumentation mag auf den ersten Blick plump klingen, stammt aber m.W. aus einem Buch des Historikers Kyle Harper, das in einem säkularen Verlag erschien.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88820</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 16:42:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88820</guid>

					<description><![CDATA[@anonym: Mal ein paar Gedanken zu Deiner Frage von mir. Allerdings bin ich hetero und nicht verheiratet. Wenn ich von Paar schreibe, meine ich damit Mann und Frau.

Ich denke, so eine Ehe ist ein hartes Brot. Anfangs nicht, aber später. Es prallen halt zwei Sünder aufeinander. Und falls die beiden ein gutes Sexualleben hinbekommen, dann kann dies in einer Ehe ungemein hilfreich sein. Das scheint mir ein Grund zu sein, weshalb Sexualität so ein große Kraft besitzt.

Ehe ist aber viel mehr. Es ist eine Personengemeinschaft und keine Gemeinschaft von Objekten. Es kann durchaus sein, daß wir Vergnügen daran hätten unsere Sehnsucht an einem Objekt der Begierde zu stillen. Aber, wenn wir wie ein &quot;austauschbares&quot; Objekt behandelt würden, dann würde uns das nicht behagen. Oder wir sind schon vollkommen abgestumpft

Wird diese Personengemeinschaft aber richtig gelebt, dann bekommt der Sex auch eine andere Qualität. Das AT beschreibt es sehr gut. Adam erkannte Eva. Sie erkennen sich. Das ist viel mehr als nur Triebbefriedigung, denn diese Befriedigung hält nicht lange.

Jetzt leben wir im Zeitalter der Genußsucht, so ähnlich wie im Alten Rom. Nun, Menschen, die kein Gott haben, was sollen die auch anderes machen? Die haben ja sonst nix. Wobei ich davon ausgehe, daß unsere größte Sehnsucht, die Sehnsucht nach Gott ist. Wir Christen haben eine Ahnung davon. Einige wenige Christen haben sich auf den Weg zu Gott gemacht. Meines Erachtens bleiben viele von uns Christen an der Oberfläche und sind deshalb ähnlich genußsüchtig wie die Heiden. Was für ein Jammer. Wir haben andere Möglichkeiten, als die Menschen ohne Gott. Nutzen wir sie?

Wir haben in unserer Zeit aber noch andere Probleme. Wir werden ständig &quot;aufgeheizt&quot;. Und wir haben kaum noch Gelduld. Wir sind es gewohnt alles möglichst schnell verfügbar zu haben. Unsere Sehnsucht nach Gott, die kann nur in Gott zum Frieden kommen. Aber dazu ist Geduld nötig. Die unerfüllte Sehnsucht soll die Antriebskraft sein uns auf dem Weg zu ihm zu machen. Aber wir halten das oft nicht aus. Und deshalb wird sich leicht verfügbar und schnell mit etwas anderem befriedigt (das muß nicht nur Sex sein, Götzen gibt es zu Hauf). Das lindert das leere Herz für kurze Zeit. Aber von diesem Wasser bekommt man immer und immer wieder Durst. Es nützt auch nichts die Dosis zu erhöhen.

Ja, warum sollte Gott etwas dagegen haben, wenn wir uns ein wenig vergnügen? Uns ein wenig lieb haben? Das hört sich so harmlos an. Aber wir leben in einer gefallen Schöpfung. Unsere Genußsucht ist nicht harmlos. Sie endet doch oftmals in Sünde. Und was ist Sünde? Trennung von Gott. Wie soll denn so die tiefste meiner Sehnsüchte gestillt werden? Wird es nicht.

Umkehr ist angesagt. Nach der Sünde aufstehen, zu Gott gehen und um Vergebung bitten. In der Stille Gott suchen, im Gebet. Geduld und Gehorsam lernen. Weg von der Sünde und damit immer näher zu Gott. Jesus glauben. Denn er hat versprochen uns den Frieden zu geben. Frieden, nicht wie die Welt ihn gibt. Der einzigartige Frieden Jesu, den es nur bei Jesus gibt. Und wenn ich auf dem Weg in Sünde falle, weil ich immer noch verführbar bin? Dann stehe ich auf, suche Buße und gehe weiter. Immer näher zu Gott bis mein Lebenslauf hier beendet sein wird.

Ich hoffe, das hilft Dir. Verzicht lohnt sich, denn er hat ein Belohnung nämlich die Nähe Gottes. Auch wenn es nicht einfach ist, der gute Kampf des Glaubens wird im Sieg enden.

Und habe auch Geduld mit Dir selbst, falls Du Dich auf den Weg machen solltest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@anonym: Mal ein paar Gedanken zu Deiner Frage von mir. Allerdings bin ich hetero und nicht verheiratet. Wenn ich von Paar schreibe, meine ich damit Mann und Frau.</p>
<p>Ich denke, so eine Ehe ist ein hartes Brot. Anfangs nicht, aber später. Es prallen halt zwei Sünder aufeinander. Und falls die beiden ein gutes Sexualleben hinbekommen, dann kann dies in einer Ehe ungemein hilfreich sein. Das scheint mir ein Grund zu sein, weshalb Sexualität so ein große Kraft besitzt.</p>
<p>Ehe ist aber viel mehr. Es ist eine Personengemeinschaft und keine Gemeinschaft von Objekten. Es kann durchaus sein, daß wir Vergnügen daran hätten unsere Sehnsucht an einem Objekt der Begierde zu stillen. Aber, wenn wir wie ein &#8222;austauschbares&#8220; Objekt behandelt würden, dann würde uns das nicht behagen. Oder wir sind schon vollkommen abgestumpft</p>
<p>Wird diese Personengemeinschaft aber richtig gelebt, dann bekommt der Sex auch eine andere Qualität. Das AT beschreibt es sehr gut. Adam erkannte Eva. Sie erkennen sich. Das ist viel mehr als nur Triebbefriedigung, denn diese Befriedigung hält nicht lange.</p>
<p>Jetzt leben wir im Zeitalter der Genußsucht, so ähnlich wie im Alten Rom. Nun, Menschen, die kein Gott haben, was sollen die auch anderes machen? Die haben ja sonst nix. Wobei ich davon ausgehe, daß unsere größte Sehnsucht, die Sehnsucht nach Gott ist. Wir Christen haben eine Ahnung davon. Einige wenige Christen haben sich auf den Weg zu Gott gemacht. Meines Erachtens bleiben viele von uns Christen an der Oberfläche und sind deshalb ähnlich genußsüchtig wie die Heiden. Was für ein Jammer. Wir haben andere Möglichkeiten, als die Menschen ohne Gott. Nutzen wir sie?</p>
<p>Wir haben in unserer Zeit aber noch andere Probleme. Wir werden ständig &#8222;aufgeheizt&#8220;. Und wir haben kaum noch Gelduld. Wir sind es gewohnt alles möglichst schnell verfügbar zu haben. Unsere Sehnsucht nach Gott, die kann nur in Gott zum Frieden kommen. Aber dazu ist Geduld nötig. Die unerfüllte Sehnsucht soll die Antriebskraft sein uns auf dem Weg zu ihm zu machen. Aber wir halten das oft nicht aus. Und deshalb wird sich leicht verfügbar und schnell mit etwas anderem befriedigt (das muß nicht nur Sex sein, Götzen gibt es zu Hauf). Das lindert das leere Herz für kurze Zeit. Aber von diesem Wasser bekommt man immer und immer wieder Durst. Es nützt auch nichts die Dosis zu erhöhen.</p>
<p>Ja, warum sollte Gott etwas dagegen haben, wenn wir uns ein wenig vergnügen? Uns ein wenig lieb haben? Das hört sich so harmlos an. Aber wir leben in einer gefallen Schöpfung. Unsere Genußsucht ist nicht harmlos. Sie endet doch oftmals in Sünde. Und was ist Sünde? Trennung von Gott. Wie soll denn so die tiefste meiner Sehnsüchte gestillt werden? Wird es nicht.</p>
<p>Umkehr ist angesagt. Nach der Sünde aufstehen, zu Gott gehen und um Vergebung bitten. In der Stille Gott suchen, im Gebet. Geduld und Gehorsam lernen. Weg von der Sünde und damit immer näher zu Gott. Jesus glauben. Denn er hat versprochen uns den Frieden zu geben. Frieden, nicht wie die Welt ihn gibt. Der einzigartige Frieden Jesu, den es nur bei Jesus gibt. Und wenn ich auf dem Weg in Sünde falle, weil ich immer noch verführbar bin? Dann stehe ich auf, suche Buße und gehe weiter. Immer näher zu Gott bis mein Lebenslauf hier beendet sein wird.</p>
<p>Ich hoffe, das hilft Dir. Verzicht lohnt sich, denn er hat ein Belohnung nämlich die Nähe Gottes. Auch wenn es nicht einfach ist, der gute Kampf des Glaubens wird im Sieg enden.</p>
<p>Und habe auch Geduld mit Dir selbst, falls Du Dich auf den Weg machen solltest.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88818</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 15:44:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88818</guid>

					<description><![CDATA[@ Karlo: 
Eine gute Alternative zu der beschriebenen Sexualethik ist zunächst das Weglassen sinnloser Vergleiche mit Rom und ganz generell ein Vermeiden von Abgrenzung gegenüber selber aufgestellten Pappkameraden, gegen die man genüsslich feuert. 
Meine Ansätze wären:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mehr über Sex IN der Ehe reden ( da gibt es viel mehr Probleme als man denkt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;mehr über den Tellerrand der eignen christlichen Religion schauen - zum Beispiel von den Juden damals und heute lernen &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mehr an die Verantwortung des Einzelnen im Umgang mit sexuellen Fragen appellieren &lt;/li&gt;&lt;li&gt;unterm Strich aber: insgesamt weniger Sex Debatten - hierzu kann ich nur den aktuellen Idealisten Podcast mit Helmut Matthies empfehlen https://open.spotify.com/episode/3LhVRNcK8PMxvgjgd5Rwp8?si=lUJ1F4p9S0ygclOXNRv3dQ&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Karlo:<br />
Eine gute Alternative zu der beschriebenen Sexualethik ist zunächst das Weglassen sinnloser Vergleiche mit Rom und ganz generell ein Vermeiden von Abgrenzung gegenüber selber aufgestellten Pappkameraden, gegen die man genüsslich feuert.<br />
Meine Ansätze wären:</p>
<ul>
<li>Mehr über Sex IN der Ehe reden ( da gibt es viel mehr Probleme als man denkt)</li>
<li>mehr über den Tellerrand der eignen christlichen Religion schauen &#8211; zum Beispiel von den Juden damals und heute lernen </li>
<li>Mehr an die Verantwortung des Einzelnen im Umgang mit sexuellen Fragen appellieren </li>
<li>unterm Strich aber: insgesamt weniger Sex Debatten &#8211; hierzu kann ich nur den aktuellen Idealisten Podcast mit Helmut Matthies empfehlen <a href="https://open.spotify.com/episode/3LhVRNcK8PMxvgjgd5Rwp8?si=lUJ1F4p9S0ygclOXNRv3dQ" rel="nofollow ugc">https://open.spotify.com/episode/3LhVRNcK8PMxvgjgd5Rwp8?si=lUJ1F4p9S0ygclOXNRv3dQ</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88816</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 14:56:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88816</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für die Veröffentlichung des gesamten Abschnitts bei evangelium21.net.
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus fehlt es heute häufig genau an solchen Ansätzen, die nicht nur einen biblischen Befund klären, sondern auch überlegen, wie dieser in einen säkularen Kontext und im Gespräch vermittelt werden kann. Ich befürchte allerdings, dass ein Dialog über solche Fragen nach Identität kaum noch möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Veröffentlichung des gesamten Abschnitts bei evangelium21.net.<br />
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus fehlt es heute häufig genau an solchen Ansätzen, die nicht nur einen biblischen Befund klären, sondern auch überlegen, wie dieser in einen säkularen Kontext und im Gespräch vermittelt werden kann. Ich befürchte allerdings, dass ein Dialog über solche Fragen nach Identität kaum noch möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karlo		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88815</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karlo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 14:23:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88815</guid>

					<description><![CDATA[@Alex
Wie würde denn aus deiner Sicht eine gute Alternative aussehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex<br />
Wie würde denn aus deiner Sicht eine gute Alternative aussehen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: anonym		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88814</link>

		<dc:creator><![CDATA[anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 13:13:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88814</guid>

					<description><![CDATA[Hallo! Ich beschäftige mich gerade aus eigener Betroffenheit mit diesem Thema, da ich in letzter Zeit täglich stundenlang Schwulenpornos glotze und auf der anderen Seite stundenlang Predigten im Internet schaue, weil ich mir davon erhoffe, so &quot;wachgerüttelt&quot; zu werden, daß ich es endlich schaffe, von diesem Dreck wegzukommen ... Ich bin letzte Woche auf eine Predigt der Hoffnungskirche Kaiserslautern gestoßen und war wirklich ergriffen. Seitdem habe ich mir in ihrem YouTube-Kanal sehr viele Predigten angeschaut. Jetzt gerade (25.11./14.00 Uhr) höre ich die Predigt &quot;Laß dich vom Heiligen Geist leiten&quot; - supergut und einleuchtend in Sachen &quot;Lust&quot; und &quot;Trieb&quot;. Ich habe gestern, als ich diese Predigt noch nicht gefunden hatte, an einen der Pastoren geschrieben, weil es in unseren Brüdergemeinden einen solchen Pastoren-Dienst nicht gibt. Seelsorge und dergleichen wird in den Brüdergemeinden sehr vernachlässigt. Ich treffe mich aber auch alle zwei, drei Monate mit einem Pastor hier vor Ort aus einer Gemeinde, die unabhängig von uns ist. Wegen der Predigten der Hoffnungskirche Kaiserslautern hatte ich aber in dieser konkreten Sache eben eine Frage. Meine Frage gestern war folgende:

(Aus meiner Mail): Ich brauche mir im Fernsehen oder im Internet wirklich nur mal 20 Minuten eine richtig gute Doku über das Weltall anzuschauen und schon bin ich extrem sprachlos und ohne Atem, wie &lt;strong&gt;groß&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;heilig&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;mächtig&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;allgewaltig&lt;/strong&gt; der &lt;strong&gt;&lt;u&gt;HERR&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; ist, wie unbegreiflich und überwältigend alles ist, was Er gemacht hat.

Hier frage ich mich dann aber folgendes: Warum ist es diesem &lt;strong&gt;heiligen&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;großen&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;unfassbar mächtigen Gott&lt;/strong&gt; so wichtig, wie wir als Menschen mit Lust, Trieb und Sex umgehen? Ist es nicht eigentlich etwas Banales, wer wen &quot;knutscht&quot; und was man miteinander macht, um &quot;Spaß&quot; zu haben, wenn es einvernehmlich ist?

Seit meiner Bekehrung hat mir das &lt;strong&gt;&lt;u&gt;nie&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; jemand wirklich beantworten wollen oder können. Man verweist dann immer auf die Lehre der Bibel und wie dort Sexualität eingeordnet wird. Das beantwortet aber meine Frage nicht. (Zitat Ende)

Krass ist, daß ich jetzt hier bei Theoblog tatsächlich das Stichwort &quot;einvernehmlich&quot; lese ...

Ich hoffe, der Pastor hält mich nicht für &#039;nen Stalker und schreibt vielleicht demnächst.

Ich kann, so weit ich die Predigt bis jetzt geschaut habe, den Link empfehlen: &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=dkj4w3WRtoc&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Laß dich vom Heiligen Geist leiten&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;

Bis bald!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Ich beschäftige mich gerade aus eigener Betroffenheit mit diesem Thema, da ich in letzter Zeit täglich stundenlang Schwulenpornos glotze und auf der anderen Seite stundenlang Predigten im Internet schaue, weil ich mir davon erhoffe, so &#8222;wachgerüttelt&#8220; zu werden, daß ich es endlich schaffe, von diesem Dreck wegzukommen &#8230; Ich bin letzte Woche auf eine Predigt der Hoffnungskirche Kaiserslautern gestoßen und war wirklich ergriffen. Seitdem habe ich mir in ihrem YouTube-Kanal sehr viele Predigten angeschaut. Jetzt gerade (25.11./14.00 Uhr) höre ich die Predigt &#8222;Laß dich vom Heiligen Geist leiten&#8220; &#8211; supergut und einleuchtend in Sachen &#8222;Lust&#8220; und &#8222;Trieb&#8220;. Ich habe gestern, als ich diese Predigt noch nicht gefunden hatte, an einen der Pastoren geschrieben, weil es in unseren Brüdergemeinden einen solchen Pastoren-Dienst nicht gibt. Seelsorge und dergleichen wird in den Brüdergemeinden sehr vernachlässigt. Ich treffe mich aber auch alle zwei, drei Monate mit einem Pastor hier vor Ort aus einer Gemeinde, die unabhängig von uns ist. Wegen der Predigten der Hoffnungskirche Kaiserslautern hatte ich aber in dieser konkreten Sache eben eine Frage. Meine Frage gestern war folgende:</p>
<p>(Aus meiner Mail): Ich brauche mir im Fernsehen oder im Internet wirklich nur mal 20 Minuten eine richtig gute Doku über das Weltall anzuschauen und schon bin ich extrem sprachlos und ohne Atem, wie <strong>groß</strong>, <strong>heilig</strong>, <strong>mächtig</strong>, <strong>allgewaltig</strong> der <strong><u>HERR</u></strong> ist, wie unbegreiflich und überwältigend alles ist, was Er gemacht hat.</p>
<p>Hier frage ich mich dann aber folgendes: Warum ist es diesem <strong>heiligen</strong>, <strong>großen</strong> und <strong>unfassbar mächtigen Gott</strong> so wichtig, wie wir als Menschen mit Lust, Trieb und Sex umgehen? Ist es nicht eigentlich etwas Banales, wer wen &#8222;knutscht&#8220; und was man miteinander macht, um &#8222;Spaß&#8220; zu haben, wenn es einvernehmlich ist?</p>
<p>Seit meiner Bekehrung hat mir das <strong><u>nie</u></strong> jemand wirklich beantworten wollen oder können. Man verweist dann immer auf die Lehre der Bibel und wie dort Sexualität eingeordnet wird. Das beantwortet aber meine Frage nicht. (Zitat Ende)</p>
<p>Krass ist, daß ich jetzt hier bei Theoblog tatsächlich das Stichwort &#8222;einvernehmlich&#8220; lese &#8230;</p>
<p>Ich hoffe, der Pastor hält mich nicht für &#8217;nen Stalker und schreibt vielleicht demnächst.</p>
<p>Ich kann, so weit ich die Predigt bis jetzt geschaut habe, den Link empfehlen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dkj4w3WRtoc" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc"><strong><u>Laß dich vom Heiligen Geist leiten</u></strong></a></p>
<p>Bis bald!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/apologetik-der-christlichen-sexualethik/37424/comment-page-1/#comment-88813</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 12:34:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37424#comment-88813</guid>

					<description><![CDATA[Rom als Schreckgespenst hat für die frommen Mitglaubenden nichts an Attraktivität eingebüßt. Es ist irgendwie beruhigend zu lesen, dass sich bestimmte Dinge einfach nicht ändern - auch die alten Feindbilder sowie das dazugehörige Freund-Feind-Schema nicht. 

Auch immer wieder erstaunlich, wie gern man historische Vergleiche bemüht: 
„&lt;em&gt;Daher ist die heutige sexuelle Kultur zwar weniger brutal als die damalige heidnische Kultur (dank der verbliebenen christlichen Elemente), sie entpersonalisiert aber dennoch und macht zum Objekt.“ &lt;/em&gt;
Tja, die gottlosen Heiden waren halt brutal, die noch etwas christlich geprägte westliche Welt macht es eher auf die sanfte Art - was es natürlich noch perfider macht…was für Erkenntnisse!

&lt;em&gt;„Es gibt zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte, die zeigen, dass die Menschen deutlich einsamer sind…“&lt;/em&gt;

Da stellt sich die Frage, ob sie einsamer als vor 20, 200 oder 2000 Jahren sind - und vor allem, wie das Phänomen Einsamkeit heute und damals statistisch erhoben wurde. 

Die Debatten um die Sexualethik werden so armselig platt geführt.
Die evangelikale Szene verliert vor allem und gerade in den USA nicht umsonst so viele Anhänger - in Europa ist sie sowieso seit Jahrzehnten marginalisiert. 
Ihr lieben reformatorisch gesinnten bzw. reformierten Brüder - man wird uns nicht vermissen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rom als Schreckgespenst hat für die frommen Mitglaubenden nichts an Attraktivität eingebüßt. Es ist irgendwie beruhigend zu lesen, dass sich bestimmte Dinge einfach nicht ändern &#8211; auch die alten Feindbilder sowie das dazugehörige Freund-Feind-Schema nicht. </p>
<p>Auch immer wieder erstaunlich, wie gern man historische Vergleiche bemüht:<br />
„<em>Daher ist die heutige sexuelle Kultur zwar weniger brutal als die damalige heidnische Kultur (dank der verbliebenen christlichen Elemente), sie entpersonalisiert aber dennoch und macht zum Objekt.“ </em><br />
Tja, die gottlosen Heiden waren halt brutal, die noch etwas christlich geprägte westliche Welt macht es eher auf die sanfte Art &#8211; was es natürlich noch perfider macht…was für Erkenntnisse!</p>
<p><em>„Es gibt zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte, die zeigen, dass die Menschen deutlich einsamer sind…“</em></p>
<p>Da stellt sich die Frage, ob sie einsamer als vor 20, 200 oder 2000 Jahren sind &#8211; und vor allem, wie das Phänomen Einsamkeit heute und damals statistisch erhoben wurde. </p>
<p>Die Debatten um die Sexualethik werden so armselig platt geführt.<br />
Die evangelikale Szene verliert vor allem und gerade in den USA nicht umsonst so viele Anhänger &#8211; in Europa ist sie sowieso seit Jahrzehnten marginalisiert.<br />
Ihr lieben reformatorisch gesinnten bzw. reformierten Brüder &#8211; man wird uns nicht vermissen!</p>
]]></content:encoded>
		
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