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	Kommentare zu: Aus der Predigt am Sarge von Jürgen Habermas	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92837</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 01:46:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;entweder gibt es so was wie ein evangelikales richtig oder falsch, das verteidigt wird und man sich von anderen Haltungen bewusst abgrenzt und trennt oder: jeder Fromme wird nach seiner Facon selig was man bei der aktuellen Vielfalt in der EAD jedem Liberalen auch zugestehen muss&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Die in die Industrialisierung hineingeborenen vielfältigen Lehren sollen ja unbedingt an &quot;kommende Generationen&quot; weitergetragen werden. Auch Herrn Graf is das wichtig, wie https://theoblog.de/ein-gott-zum-kuscheln/12282/ zeigt.

Die Krise dieser Lehrer sieht man erst beim Vergleich der Kohortengrößen: Wenn die Größe der Gemeinde einer durchschnittlichen Großstadt von zwei Staats- und einem Dutzend Freikirchen geburtenbedingt auf insgesamt einen größeren Hauskreis zusammenschrumpft, dann bleibt dort nach diesen Vorstellungen ungefähr ein Abbild des ACK übrig - mit durchschnittlich einer Person pro heute existierender Konfession.

In Wirklichkeit hat dieser Hauskreis aber einen Leiter und der hat theologische Präferenzen. Seine Schäfchen werden ungefähr dasselbe glauben, das ist nämlich der sozialen Kohäsion dienlich. Der Leiter hat vielleicht bei ökumenischen Aktivitäten mindestens ein Dutzend Geistlicher sterbender Gemeinden aus den geburtenstarken Jahrgängen kennengelernt, was ihn aber dennoch nicht gleichzeitig zum Papsttreuen, Lutheraner, Reformierten, Gemeinschaftler, Pfingstler, Mormonen und Zeugen Jehovas gemacht hat.

Die Institution ist nämlich nicht das &quot;Gehäuse&quot; wie bei Herrn Graf, das sind schlichtweg Menschen. Und das sind künftig sehr viel weniger und die können nicht alles gleichzeitig sein und alles gleichzeitig glauben. Ganz vieles an Ideen aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird da einfach demographisch zwangsläufig auf der Strecke bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>entweder gibt es so was wie ein evangelikales richtig oder falsch, das verteidigt wird und man sich von anderen Haltungen bewusst abgrenzt und trennt oder: jeder Fromme wird nach seiner Facon selig was man bei der aktuellen Vielfalt in der EAD jedem Liberalen auch zugestehen muss</span></p></blockquote>
<p>Die in die Industrialisierung hineingeborenen vielfältigen Lehren sollen ja unbedingt an &#8222;kommende Generationen&#8220; weitergetragen werden. Auch Herrn Graf is das wichtig, wie <a href="https://theoblog.de/ein-gott-zum-kuscheln/12282/" rel="ugc">https://theoblog.de/ein-gott-zum-kuscheln/12282/</a> zeigt.</p>
<p>Die Krise dieser Lehrer sieht man erst beim Vergleich der Kohortengrößen: Wenn die Größe der Gemeinde einer durchschnittlichen Großstadt von zwei Staats- und einem Dutzend Freikirchen geburtenbedingt auf insgesamt einen größeren Hauskreis zusammenschrumpft, dann bleibt dort nach diesen Vorstellungen ungefähr ein Abbild des ACK übrig &#8211; mit durchschnittlich einer Person pro heute existierender Konfession.</p>
<p>In Wirklichkeit hat dieser Hauskreis aber einen Leiter und der hat theologische Präferenzen. Seine Schäfchen werden ungefähr dasselbe glauben, das ist nämlich der sozialen Kohäsion dienlich. Der Leiter hat vielleicht bei ökumenischen Aktivitäten mindestens ein Dutzend Geistlicher sterbender Gemeinden aus den geburtenstarken Jahrgängen kennengelernt, was ihn aber dennoch nicht gleichzeitig zum Papsttreuen, Lutheraner, Reformierten, Gemeinschaftler, Pfingstler, Mormonen und Zeugen Jehovas gemacht hat.</p>
<p>Die Institution ist nämlich nicht das &#8222;Gehäuse&#8220; wie bei Herrn Graf, das sind schlichtweg Menschen. Und das sind künftig sehr viel weniger und die können nicht alles gleichzeitig sein und alles gleichzeitig glauben. Ganz vieles an Ideen aus dem 19. und 20. Jahrhundert wird da einfach demographisch zwangsläufig auf der Strecke bleiben.</p>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92834</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 15:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Manche theologische Diskussion fühlt sich für mich an wie die Diskussionen der Fußballfans in meiner Firma.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;span&gt;Dazu passt Kirchenbesuche Erntedank vs. Fußballzuschauer - vor und nach Corona:&lt;/span&gt;

https://fowid.de/sites/default/files/editor-media/grafik-13-gdb-fussball.png

Der Fußball ist die relevante und gemeinschaftsstiftende Religion. Wird man auch im Sommer 2026 wieder bewundern dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Manche theologische Diskussion fühlt sich für mich an wie die Diskussionen der Fußballfans in meiner Firma.</span></p></blockquote>
<p><span>Dazu passt Kirchenbesuche Erntedank vs. Fußballzuschauer &#8211; vor und nach Corona:</span></p>
<p><a href="https://fowid.de/sites/default/files/editor-media/grafik-13-gdb-fussball.png" rel="nofollow ugc">https://fowid.de/sites/default/files/editor-media/grafik-13-gdb-fussball.png</a></p>
<p>Der Fußball ist die relevante und gemeinschaftsstiftende Religion. Wird man auch im Sommer 2026 wieder bewundern dürfen.</p>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92833</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 06:15:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dem Kommentar muss ich in Teilen schon Recht geben&#039; denn entweder gibt es so was wie ein evangelikales richtig oder falsch, das verteidigt wird und man sich von anderen Haltungen bewusst abgrenzt und trennt oder: jeder Fromme wird nach seiner Facon selig was man bei der aktuellen Vielfalt in der EAD jedem Liberalen auch zugestehen muss.

Manche theologische Diskussion fühlt sich für mich an wie die Diskussionen der Fußballfans in meiner Firma. Es geht um Detailverliebtheit, Austausch von Soezialwissen, Bedienung eines Hobbys einer Leidenschaft, die aber keine Relevanz für das Leben ausserhalb des Fußballs hat. 95 % aller Christen,  die hier auf die Seite kommen verstehen doch nicht mal um was es hier geht.Der Fussball lässt grüßen.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Kommentar muss ich in Teilen schon Recht geben&#8216; denn entweder gibt es so was wie ein evangelikales richtig oder falsch, das verteidigt wird und man sich von anderen Haltungen bewusst abgrenzt und trennt oder: jeder Fromme wird nach seiner Facon selig was man bei der aktuellen Vielfalt in der EAD jedem Liberalen auch zugestehen muss.</p>
<p>Manche theologische Diskussion fühlt sich für mich an wie die Diskussionen der Fußballfans in meiner Firma. Es geht um Detailverliebtheit, Austausch von Soezialwissen, Bedienung eines Hobbys einer Leidenschaft, die aber keine Relevanz für das Leben ausserhalb des Fußballs hat. 95 % aller Christen,  die hier auf die Seite kommen verstehen doch nicht mal um was es hier geht.Der Fussball lässt grüßen&#8230;..</p>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 00:06:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Wir streiten über Allversöhnung oder nicht, Vor-, Mittel- oder Nachentrückung, Wieder- oder Glaubenstaufe. Dazu kommen Lehren der Adventisten, NAK und Zeugen Jehovas usw. Wer soll denn da noch durchblicken.&lt;/blockquote&gt;
Die durch die &quot;Aufklärung&quot; erfolgte Liberalisierung erlaubte überhaupt erst diese Vielfalt. Denn vorher wurde sowas von der Kirche rigoros verfolgt. Das Kirchenvolk reagierte auf die Liberalisierung wiederum mit Säkularisierung, also Abwendung vom bunten Theologen-Haufen.

&lt;blockquote&gt;Dann wird darauf mit Toleranz in der Auslegung reagiert und in der EAK immer mehr früher unbiblische Lehre akzeptiert. Aber wo endet dann diese Toleranz?&lt;/blockquote&gt;
Die Kleriker wiederum sehen in schwindenden Splittergrüppchen die Aufforderung zur Vereinigung. Die geht natürlich nicht, ohne dass jeder sein Steckenpferd, seinen Lieblingsirrtum, behalten darf.

&lt;blockquote&gt;Wenn man das alles gesamthaft nimmt ist es schon zu verstehen, wenn Leute liberal werden und das ganze Evangelikale für viele wie Comedy wirkt..&lt;/blockquote&gt;
Einmal das gesamte ökumenische Konglomerat der Beliebigkeit über Ockhams Rasiermesser und es bleibt eine übersichtliche Nichtreligiösität übrig - also genau das, was die Mehrheit der Bevölkerung inzwischen praktiziert. Auch der Bedarf an Gebäuden, Finanzen und Theologen hält sich dabei in engen Grenzen. Die Abschaffung der Kirche ist logische Konsequenz.

Aber konnte ein Christ im Jahr 500/1000/1500 mit dem Wissen des Jahres 500/1000/1500 nicht errettet werden? Brauchte er Säulenheilige aus der seinerzeit noch nicht existierenden deutschen Republik dafür?

Diese Gläubigen sind natürlich alle ausnahmslos zur Hölle gegangen, weil sie die Bibel des Herrn Graf noch nicht hatten. Nur mit einer ausnahmslos richtigen Theologie des Jahres 2026 ist man überhaupt errettet. Nur die Gnade der späten Geburt führt überhaupt in den Himmel. Wer das Pech hatte, zu Luthers Zeiten geboren worden zu sein, der ist leider zu früh gestorben, um in einer Freikirche noch die Wahrheit zu erfahren.

Nun ist aber der Dismas von Golgatha im Himmel. Der hat wahrscheinlich noch nie etwas von einer Kirche gehört, oder von einem gewissen Herrn Schleiermacher, Habermas oder Graf. Und wenn der deren Schriften nicht brauchte, oder die ihrer ganzen Schüler, warum brauchen Christen sie dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir streiten über Allversöhnung oder nicht, Vor-, Mittel- oder Nachentrückung, Wieder- oder Glaubenstaufe. Dazu kommen Lehren der Adventisten, NAK und Zeugen Jehovas usw. Wer soll denn da noch durchblicken.</p></blockquote>
<p>Die durch die &#8222;Aufklärung&#8220; erfolgte Liberalisierung erlaubte überhaupt erst diese Vielfalt. Denn vorher wurde sowas von der Kirche rigoros verfolgt. Das Kirchenvolk reagierte auf die Liberalisierung wiederum mit Säkularisierung, also Abwendung vom bunten Theologen-Haufen.</p>
<blockquote><p>Dann wird darauf mit Toleranz in der Auslegung reagiert und in der EAK immer mehr früher unbiblische Lehre akzeptiert. Aber wo endet dann diese Toleranz?</p></blockquote>
<p>Die Kleriker wiederum sehen in schwindenden Splittergrüppchen die Aufforderung zur Vereinigung. Die geht natürlich nicht, ohne dass jeder sein Steckenpferd, seinen Lieblingsirrtum, behalten darf.</p>
<blockquote><p>Wenn man das alles gesamthaft nimmt ist es schon zu verstehen, wenn Leute liberal werden und das ganze Evangelikale für viele wie Comedy wirkt..</p></blockquote>
<p>Einmal das gesamte ökumenische Konglomerat der Beliebigkeit über Ockhams Rasiermesser und es bleibt eine übersichtliche Nichtreligiösität übrig &#8211; also genau das, was die Mehrheit der Bevölkerung inzwischen praktiziert. Auch der Bedarf an Gebäuden, Finanzen und Theologen hält sich dabei in engen Grenzen. Die Abschaffung der Kirche ist logische Konsequenz.</p>
<p>Aber konnte ein Christ im Jahr 500/1000/1500 mit dem Wissen des Jahres 500/1000/1500 nicht errettet werden? Brauchte er Säulenheilige aus der seinerzeit noch nicht existierenden deutschen Republik dafür?</p>
<p>Diese Gläubigen sind natürlich alle ausnahmslos zur Hölle gegangen, weil sie die Bibel des Herrn Graf noch nicht hatten. Nur mit einer ausnahmslos richtigen Theologie des Jahres 2026 ist man überhaupt errettet. Nur die Gnade der späten Geburt führt überhaupt in den Himmel. Wer das Pech hatte, zu Luthers Zeiten geboren worden zu sein, der ist leider zu früh gestorben, um in einer Freikirche noch die Wahrheit zu erfahren.</p>
<p>Nun ist aber der Dismas von Golgatha im Himmel. Der hat wahrscheinlich noch nie etwas von einer Kirche gehört, oder von einem gewissen Herrn Schleiermacher, Habermas oder Graf. Und wenn der deren Schriften nicht brauchte, oder die ihrer ganzen Schüler, warum brauchen Christen sie dann?</p>
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		<title>
		Von: Claus F. Dieterle		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 20:29:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Bibel ist zuverlässig überliefert, daher die klare Aussage in Hebräer 9, 27 &quot;Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bibel ist zuverlässig überliefert, daher die klare Aussage in Hebräer 9, 27 &#8222;Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92830</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 18:03:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Graf hat bis zu einem gewissen Punkt Recht. Wir streiten über Allversöhnung oder nicht, 
Vor-, Mittel- oder Nachentrückung, Wieder- oder Glaubenstaufe. Dazu kommen Lehren der Adventisten, NAK und Zeugen Jehovas usw. Wer soll denn da noch durchblicken. Dann wird darauf mit Toleranz in der Auslegung reagiert und in der EAK immer mehr früher unbiblische Lehre akzeptiert. Aber wo endet dann diese Toleranz?Wenn man das alles gesamthaft nimmt ist es schon zu verstehen, wenn Leute liberal werden und das ganze Evangelikale für viele wie Comedy wirkt..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Graf hat bis zu einem gewissen Punkt Recht. Wir streiten über Allversöhnung oder nicht,<br />
Vor-, Mittel- oder Nachentrückung, Wieder- oder Glaubenstaufe. Dazu kommen Lehren der Adventisten, NAK und Zeugen Jehovas usw. Wer soll denn da noch durchblicken. Dann wird darauf mit Toleranz in der Auslegung reagiert und in der EAK immer mehr früher unbiblische Lehre akzeptiert. Aber wo endet dann diese Toleranz?Wenn man das alles gesamthaft nimmt ist es schon zu verstehen, wenn Leute liberal werden und das ganze Evangelikale für viele wie Comedy wirkt..</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/aus-der-predigt-am-sarge-von-juergen-habermas/47537/comment-page-1/#comment-92829</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:59:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Hier wird das Problem, mit dem die liberale Theologie kämpft, sehr gut herausgestellt.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;span&gt;Das ist kein &quot;Problem&quot;, mit dem irgendwer &quot;kämpft&quot;. Den Steuerzahler, der diese Elfenbeintürme zwangsweise finanzieren darf, interessiert dieses Thema nicht die Bohne. Es ist ein alleiniges Produkt eines staatskirchlichen Zwangsabgabensystems, ohne das die &quot;liberale Theologie&quot; gar nicht existieren würde. Die feine Gesellschaft lässt sich schlicht vom Pöbel durchfüttern (was bekanntlich ja sehr biblisch ist) und produziert dabei reichlich heiße Luft, an der sich irgendwer abarbeiten darf.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Das gab es zu allen Zeiten der Geschichte und ist immer fest mit der jeweiligen feudalen Tradition verknüpft. Geht diese unter, verschwindet der ganze Theoriekram automatisch mit ihr. Das war beim Fall des Ostblocks der Fall: Nichts von den Säulenheiligen und deren Theoriegebäuden ist noch übrig. Das wird auch beim vorhersehbaren Fall des Westens so sein.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Hier wird das Problem, mit dem die liberale Theologie kämpft, sehr gut herausgestellt.</span></p></blockquote>
<p><span>Das ist kein &#8222;Problem&#8220;, mit dem irgendwer &#8222;kämpft&#8220;. Den Steuerzahler, der diese Elfenbeintürme zwangsweise finanzieren darf, interessiert dieses Thema nicht die Bohne. Es ist ein alleiniges Produkt eines staatskirchlichen Zwangsabgabensystems, ohne das die &#8222;liberale Theologie&#8220; gar nicht existieren würde. Die feine Gesellschaft lässt sich schlicht vom Pöbel durchfüttern (was bekanntlich ja sehr biblisch ist) und produziert dabei reichlich heiße Luft, an der sich irgendwer abarbeiten darf.</span></p>
<p><span>Das gab es zu allen Zeiten der Geschichte und ist immer fest mit der jeweiligen feudalen Tradition verknüpft. Geht diese unter, verschwindet der ganze Theoriekram automatisch mit ihr. Das war beim Fall des Ostblocks der Fall: Nichts von den Säulenheiligen und deren Theoriegebäuden ist noch übrig. Das wird auch beim vorhersehbaren Fall des Westens so sein.</span></p>
]]></content:encoded>
		
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