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	Kommentare zu: Bürgerkrieg der Ideen	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Stephan		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:00:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;&lt;em&gt;Besonders deutlich wurde es in den Reaktionen auf die Klima- und Covid-Politik. Wissenschaftler bewerten ein Problem als katastrophal, und Politiker beschließen deshalb, dass wir unsere Lebensweise ändern müssen, und zwar ohne Diskussion – das war für viele Menschen nicht nachvollziehbar.&quot;&lt;/em&gt;

&lt;span&gt;Die Kausalitätskette passt aber in der Regel nicht. Politiknahe Wissenschaftler sind in der Hohen Kunst des nach dem Munde redens geübt. Letztendlich entscheidet die Politik über die Zuweisung von Geldern, und die persönliche Nähe zu Politikern über den eigenen Marktwert. Und daher gilt in der Konstellation Wissenschaft-Politik: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. Ebenso lebt eine ganze Gutachter-Industrie davon genau das zu schreiben, was der Auftraggeber hören möchte.&lt;/span&gt;

Die klassische Industrie liegt bei uns am Boden, längst haben uns andere Länder deutlich überholt. Ein paar Jahre konnte man noch mit &quot;grünen Technologien&quot; punkten, aber mittlerweile beziehen wir alle wesentlichen Bauteile im Bereich Solar- und Windenergie aus China. Noch nicht ausgelutscht war ein Teil der Pharmaforschung - mRNA kam gerade recht, und mit ein paar Patenten hier und da kann man zumindest eine Zeitlang einen Vorsprung halten, nur man muss das Zeugs an den Kunden bringen.
Andere wollen Autoverkehr reduzieren, oder den maroden ÖPNV aus den Medien raushalten: Homeoffice erscheint da als Lösung, insbesondere für die Schreibtischjobber, bei denen es egal ist, ob die zu Hause oder im Büro Papier schwärzen.
Es gäbe noch ein paar Punkte mehr - kurzum, mit den Themen Klima und Covid kann die eigene Ideologie besser in der Breite veranktert werden.

Nun ist die gute Frau Professorin an der Havard - und damit an der Uni, der Trump gerade die Geldhähne abdreht, sicherlich nicht aufgrund einer übergroßen Nähe zu den Republikanern. Von daher habe ich auch gar keine andere Kausalitätskette von dort erwartet.
Interessanterweise bekommt sie trotzdem die Kurve, reflektiert die aber nur unzureichend: &quot;&lt;em&gt;Sie wollten über Coronaleugner sprechen, aber sie wollten nicht erörtern, wie man unter unsicheren Bedingungen eine begründete Entscheidung trifft.&quot; &lt;/em&gt;
&lt;span&gt;Und das trifft es auf den Punkt: oberste Priorität der Politiker ist irgendwelche Maßnahmen ergreifen, mit Symbolen (wie z.B.Masken, oder Flaggen, oder ..., die Mechanismen zur Volksverführung sind immer gleich) ein vermeintliches Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen = Rudelmechanismus aktivieren, so dass diese Maßnahmen auch nicht mehr auf Basis von Fakten hinterfragt werden dürfen, auch nicht mehr von am finanziellen Tropf hängenden Wissenschaftlern, und Abweichler ausgrenzen und der Spalterei bezichtigen. Und dann die Maßnahmen politisch umsetzen, die man sonst nie außerhalb des vermeintlichen Katastrophenszenarios hätte umsetzen können.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<em>Besonders deutlich wurde es in den Reaktionen auf die Klima- und Covid-Politik. Wissenschaftler bewerten ein Problem als katastrophal, und Politiker beschließen deshalb, dass wir unsere Lebensweise ändern müssen, und zwar ohne Diskussion – das war für viele Menschen nicht nachvollziehbar.&#8220;</em></p>
<p><span>Die Kausalitätskette passt aber in der Regel nicht. Politiknahe Wissenschaftler sind in der Hohen Kunst des nach dem Munde redens geübt. Letztendlich entscheidet die Politik über die Zuweisung von Geldern, und die persönliche Nähe zu Politikern über den eigenen Marktwert. Und daher gilt in der Konstellation Wissenschaft-Politik: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. Ebenso lebt eine ganze Gutachter-Industrie davon genau das zu schreiben, was der Auftraggeber hören möchte.</span></p>
<p>Die klassische Industrie liegt bei uns am Boden, längst haben uns andere Länder deutlich überholt. Ein paar Jahre konnte man noch mit &#8222;grünen Technologien&#8220; punkten, aber mittlerweile beziehen wir alle wesentlichen Bauteile im Bereich Solar- und Windenergie aus China. Noch nicht ausgelutscht war ein Teil der Pharmaforschung &#8211; mRNA kam gerade recht, und mit ein paar Patenten hier und da kann man zumindest eine Zeitlang einen Vorsprung halten, nur man muss das Zeugs an den Kunden bringen.<br />
Andere wollen Autoverkehr reduzieren, oder den maroden ÖPNV aus den Medien raushalten: Homeoffice erscheint da als Lösung, insbesondere für die Schreibtischjobber, bei denen es egal ist, ob die zu Hause oder im Büro Papier schwärzen.<br />
Es gäbe noch ein paar Punkte mehr &#8211; kurzum, mit den Themen Klima und Covid kann die eigene Ideologie besser in der Breite veranktert werden.</p>
<p>Nun ist die gute Frau Professorin an der Havard &#8211; und damit an der Uni, der Trump gerade die Geldhähne abdreht, sicherlich nicht aufgrund einer übergroßen Nähe zu den Republikanern. Von daher habe ich auch gar keine andere Kausalitätskette von dort erwartet.<br />
Interessanterweise bekommt sie trotzdem die Kurve, reflektiert die aber nur unzureichend: &#8222;<em>Sie wollten über Coronaleugner sprechen, aber sie wollten nicht erörtern, wie man unter unsicheren Bedingungen eine begründete Entscheidung trifft.&#8220; </em><br />
<span>Und das trifft es auf den Punkt: oberste Priorität der Politiker ist irgendwelche Maßnahmen ergreifen, mit Symbolen (wie z.B.Masken, oder Flaggen, oder &#8230;, die Mechanismen zur Volksverführung sind immer gleich) ein vermeintliches Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen = Rudelmechanismus aktivieren, so dass diese Maßnahmen auch nicht mehr auf Basis von Fakten hinterfragt werden dürfen, auch nicht mehr von am finanziellen Tropf hängenden Wissenschaftlern, und Abweichler ausgrenzen und der Spalterei bezichtigen. Und dann die Maßnahmen politisch umsetzen, die man sonst nie außerhalb des vermeintlichen Katastrophenszenarios hätte umsetzen können.</span></p>
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