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	Kommentare zu: Calvin: Die Fäulnis des Fleisches in den guten Werken	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/calvin-die-faeulnis-des-fleisches-in-den-guten-werken/34428/comment-page-1/#comment-86490</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 20:48:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage am Ende: 
Wir kommen also zu dem Ergebnis, daß von den Heiligen nicht ein einziges Werk ausgeht, das nicht, an sich selbst betrachtet, als gerechten Lohn die Schmach verdiente! 
Meine Meinung ist: 
1. 
Herr Johannes Calvin betonte die beeinträchtigenden Auswirkungen der Verderbtheit des Menschen. 
Im Buch: 
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics (Baker Enzyklopädie der christlichen Apologetik) 
https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf 
von Norman L. Geisler steht unter &quot;Calvin, John&quot; ab der Seite 205 von 1503 ab dem letzten Absatz: 
Die beeinträchtigenden Auswirkungen der Verderbtheit. Calvin hat schnell darauf hingewiesen, dass die Verderbtheit diese natürliche Offenbarung Gottes verdunkelt. Calvin schrieb: &quot;Ihre Vorstellung von seiner [Gottes] Natur ist nicht klar, wenn Sie ihn nicht als Ursprung und Grundlage allen Guten anerkennen. Würde also sowohl das Vertrauen in ihn als auch der Wunsch, sich an ihn zu binden, entstehen, führte die Verderbtheit des menschlichen Geistes nicht dazu, dass er vom richtigen Ablauf der Untersuchung abwich&quot; (Institute (Institutio), 1.11.2). 
Die Rolle des Heiligen Geistes. Calvin glaubte, dass die vollständige Gewissheit Gottes und die Wahrheit der Schrift nur durch den Heiligen Geist kommt. Er schrieb: &quot;Unser Glaube an die Lehre ist erst dann gefestigt, wenn wir eine vollkommene Überzeugung haben, dass Gott ihr Autor ist. Daher wird der höchste Beweis der Schrift einheitlich aus dem Charakter desjenigen genommen, dessen Wort es ist. . . . Unsere Überzeugung von der Wahrheit der Schrift muss aus einer höheren Quelle als menschliche Vermutungen, Urteile oder Begründungen stammen, nämlich aus dem geheimen Zeugnis des Geistes&quot; (ebd., 1.7.1; vgl. 1.8.1). 
Aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wie R. C. Sproul darauf hinweist, dass &quot;das testimonium (Zeugnis) nicht über die Vernunft als eine Form des mystischen Subjektivismus gestellt wird&quot;. Vielmehr geht es über die Vernunft hinaus und übersteigt sie&quot; (Sproul, 341). Mit Calvins eigenen Worten: &quot;Ich antworte aber, dass das Zeugnis des Geistes der Vernunft überlegen ist. Denn nur Gott allein kann seine eigenen Worte richtig bezeugen, so dass diese Worte erst dann volle Anerkennung in den Herzen der Menschen finden, wenn sie durch das innere Zeugnis des Geistes versiegelt werden&quot; (ebd.) 
Indem Gott durch die objektiven Beweise wirkt, gibt er subjektive Sicherheit, dass die Bibel das Wort Gottes ist. 
2. 
Für Herr Johannes Calvin war das Wirken des Heiligen Geistes für die Werke der Heiligen wichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage am Ende:<br />
Wir kommen also zu dem Ergebnis, daß von den Heiligen nicht ein einziges Werk ausgeht, das nicht, an sich selbst betrachtet, als gerechten Lohn die Schmach verdiente!<br />
Meine Meinung ist: <br />
1.<br />
Herr Johannes Calvin betonte die beeinträchtigenden Auswirkungen der Verderbtheit des Menschen.<br />
Im Buch:<br />
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics (Baker Enzyklopädie der christlichen Apologetik)<br />
<a href="https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf</a><br />
von Norman L. Geisler steht unter &#8222;Calvin, John&#8220; ab der Seite 205 von 1503 ab dem letzten Absatz:<br />
Die beeinträchtigenden Auswirkungen der Verderbtheit. Calvin hat schnell darauf hingewiesen, dass die Verderbtheit diese natürliche Offenbarung Gottes verdunkelt. Calvin schrieb: &#8222;Ihre Vorstellung von seiner [Gottes] Natur ist nicht klar, wenn Sie ihn nicht als Ursprung und Grundlage allen Guten anerkennen. Würde also sowohl das Vertrauen in ihn als auch der Wunsch, sich an ihn zu binden, entstehen, führte die Verderbtheit des menschlichen Geistes nicht dazu, dass er vom richtigen Ablauf der Untersuchung abwich&#8220; (Institute (Institutio), 1.11.2).<br />
Die Rolle des Heiligen Geistes. Calvin glaubte, dass die vollständige Gewissheit Gottes und die Wahrheit der Schrift nur durch den Heiligen Geist kommt. Er schrieb: &#8222;Unser Glaube an die Lehre ist erst dann gefestigt, wenn wir eine vollkommene Überzeugung haben, dass Gott ihr Autor ist. Daher wird der höchste Beweis der Schrift einheitlich aus dem Charakter desjenigen genommen, dessen Wort es ist. . . . Unsere Überzeugung von der Wahrheit der Schrift muss aus einer höheren Quelle als menschliche Vermutungen, Urteile oder Begründungen stammen, nämlich aus dem geheimen Zeugnis des Geistes&#8220; (ebd., 1.7.1; vgl. 1.8.1).<br />
Aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wie R. C. Sproul darauf hinweist, dass &#8222;das testimonium (Zeugnis) nicht über die Vernunft als eine Form des mystischen Subjektivismus gestellt wird&#8220;. Vielmehr geht es über die Vernunft hinaus und übersteigt sie&#8220; (Sproul, 341). Mit Calvins eigenen Worten: &#8222;Ich antworte aber, dass das Zeugnis des Geistes der Vernunft überlegen ist. Denn nur Gott allein kann seine eigenen Worte richtig bezeugen, so dass diese Worte erst dann volle Anerkennung in den Herzen der Menschen finden, wenn sie durch das innere Zeugnis des Geistes versiegelt werden&#8220; (ebd.)<br />
Indem Gott durch die objektiven Beweise wirkt, gibt er subjektive Sicherheit, dass die Bibel das Wort Gottes ist.<br />
2.<br />
Für Herr Johannes Calvin war das Wirken des Heiligen Geistes für die Werke der Heiligen wichtig.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/calvin-die-faeulnis-des-fleisches-in-den-guten-werken/34428/comment-page-1/#comment-86386</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2020 10:45:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema, wie man wirklich gute Werke tun kann, kann in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden. Denn das hat dann auch Konsequenzen für die Erlösungslehre. Man kann ja immer wieder hören: Ich freue mich über meine Rettung (&quot;Gnade der Sündenvergebung&quot;) und jetzt bedanke ich mich dafür bei Gott mit guten Werken.

Wenn es aber nicht das Problem ist, dass Gott keine Sünden vergeben kann, sondern wenn es das Problem ist, dass ich gar keine guten Werke tun kann, weil die Quelle verunreinigt ist. Dann muss das auch in der Erlösungslehre im Zentrum stehen.

Auch auf die Gefahr hin, manche zu nerven: Man kann der klassischen Sühnetodlehre leicht ein zu positives Menschendbild attestieren, denn als zentrales Erlösungsergebnis stellt sie die Vergebung von Schuld aus Tatsünden in den Mittelpunkt. Im _Focus_ der klassischen Erlösungslehre steht, wie aus den vorläufigen Vergebungsflicken des AT auf meinem alten, porösen Schlauch, dauerhafte Vergebungsflicken werden. 

Wenn aber der alte Schlauch das Problem ist, dann muss auch im Zentrum stehen, wie durch Jesu Erlösungswerk der neue Schlauch hergestellt wird. Das ist das qualifizierte Leben Jesu, an welchem ich in der Wiedergeburt durch den Geist Gottes Anteil gewinne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema, wie man wirklich gute Werke tun kann, kann in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden. Denn das hat dann auch Konsequenzen für die Erlösungslehre. Man kann ja immer wieder hören: Ich freue mich über meine Rettung (&#8222;Gnade der Sündenvergebung&#8220;) und jetzt bedanke ich mich dafür bei Gott mit guten Werken.</p>
<p>Wenn es aber nicht das Problem ist, dass Gott keine Sünden vergeben kann, sondern wenn es das Problem ist, dass ich gar keine guten Werke tun kann, weil die Quelle verunreinigt ist. Dann muss das auch in der Erlösungslehre im Zentrum stehen.</p>
<p>Auch auf die Gefahr hin, manche zu nerven: Man kann der klassischen Sühnetodlehre leicht ein zu positives Menschendbild attestieren, denn als zentrales Erlösungsergebnis stellt sie die Vergebung von Schuld aus Tatsünden in den Mittelpunkt. Im _Focus_ der klassischen Erlösungslehre steht, wie aus den vorläufigen Vergebungsflicken des AT auf meinem alten, porösen Schlauch, dauerhafte Vergebungsflicken werden. </p>
<p>Wenn aber der alte Schlauch das Problem ist, dann muss auch im Zentrum stehen, wie durch Jesu Erlösungswerk der neue Schlauch hergestellt wird. Das ist das qualifizierte Leben Jesu, an welchem ich in der Wiedergeburt durch den Geist Gottes Anteil gewinne.</p>
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