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	Kommentare zu: Calvin über Glauben und Werke	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Nathanael		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nathanael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 15:00:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wieder sagen Menschen, dass unser Heil durch die Gnade&#160;und damit durch den Glauben alleine&#160;zustande kommt und&#160;keiner durch seine Werke vor Gott bestehen kann. Und in der Tat sagt die Bibel :&#160;Gerecht&#160;werden wir allein aus Gnade und nicht aus Werken, die wir aus eigener menschlicher Kraft vollbringen;&#160;es ist&#160;daher&#160;Gottes Vorhersehung uns durch die Gnade&#160;gemäss seinem Heilsplan gerecht zu machen, sodass wir diese in Anspruch nehmen sollen statt uns auf unsere Werke zu verlassen. Das heisst :&#160;&#160;wir sollen nicht versuchen aus unseren menschengerechten&#160;Werken gerecht vor Gott zu werden,&#160;zumal wir dies als Sünder nicht leisten können,&#160;denn der Lohn unserer menschengerechten Werke lautet Verdamnis. Schliesslich spiegeln unsere menschengerechten Werke unsere menschliche Gerechtigkeit wider und diese ist ungenügend.&#160;Laut der Bibel reicht eine menschliche Gerechtigkeit nicht aus, um vor Gott zu bestehen und ist die beste menschliche Gerechtigkeit für Gott ein dreckiger Lumpen.&#160;Dies erklärt, dass unsere menschengerechten&#160;Werke uns nicht rechtfertigen können und sogar zur Verurteilung führen und somit&#160;&#160;als&#160;Heilsweg ausscheiden, sodass eine Selbsterlösung und Selbstheiligung aus eigenen Verdiensten bzw. menschengerechten Werken&#160;ausgeschlossen ist. Wir können keine Gerechtigkeit aus menschengerechten Werken erarbeiten und uns somit keinen gerechten Stand vor Gott verdienen, indem wir ohne die Gnade unser bestes tun.

Damit sagt die Bibel jedoch nicht, dass unser gerechter&#160;Stand vor Gott vollkommen unabhängig von Werken ist. Sie sagt nur, dass unsere menschengerechten Werke uns nicht ins Himmelsreich bringen und wir&#160;uns auf das Heilswerk verlassen sollen, das uns von Sünde erlöst und uns eine göttliche Gerechtigkeit schenkt,&#160;wenn wir die Gnade ehrlich annehmen. Die Bibel sagt jedoch keineswegs damit, dass&#160;gute Werke nicht gefordert sind von Gott.&#160;Im Gegenteil, die Bibel sagt, dass wir Gnade benötigen weil wir aufgrund unserer Werke nicht vor Gott als gerecht bestehen und sie ihm nicht genügen. Dies beweist, dass Gott uns erst gerecht sieht, wenn wir gute Werke tun und daher benötigen wir Gnade.Die Gnade Gottes&#160;heiligt uns, damit wir gute Werke tun&#160;können, andernfalls hätte sie keine Erlösungskraft von Sünde und&#160;könnte sie uns&#160;nicht&#160;gerecht machen,&#160;denn es gibt nach der Bibel keine Gerechtigkeit, die sich nicht in guten Taten zeigt. Laut Johannes ist nur der gerecht, der gutes tut und damit ist auch nur derjenige wahrhaft errettet und gerecht vor Gott, der kraft der Erlösung Gutes tut, und damit wirklich gerecht handelt nach dem göttlich hohen biblischen Masstab. Und dabei gilt es zu verstehen; dass Gott uns nur gerecht sieht, wenn wir über menschengerechte Taten hinaus&#160;wahrhaft Gutes tun.

Die besten menschlichsten Werke gefallen Gott nämlich nicht, auch wenn sie wie Gold glänzen, weil Gott Selbstlosigkeit Aufopferungsbereitschaft und damit bedingungslose Barmherzigkeit von uns will und sein Masstab die Liebe Christi ist. Und er kann uns nur gerecht sprechen, wenn wir uns von der Liebe Jesu ergreifen lassen und das geschieht durch eine Heiligung die uns die Gnade schenkt. Eine solche Heiligung zeigt sich natürlich in Werken, die&#160;wahre Gerechtigkeit widerspiegeln&#160;und diese&#160;fehlen niemals bei echten Gläubigen. Laut Jakobus ist es demnach sogar Eitelkeit bzw. Selbstgerechtigkeit und Arroganz, wenn wir den errettenden Glauben von wahrhaft guten Werken trennen und somit sind wir eitel, wenn wir uns aufgrund eines toten Glaubens, der sich nicht in Werken auswirkt, für gerecht und errettet halten, denn&#160;unsere Rettung hängt mit einer Herzensveränderung zusammen, die uns zu guten Werken veranlasst.&#160;Wahre Christen sind wir daher nur, wenn wir aufgrund eines neuen Herzens, das die Gnade schenkt,&#160;nach guten Werken streben und wer nicht nach guten Werken strebt, ist demnach kein Christ.&#160;Wer sagt, dass er ein Christ ist, der an Jesus glaubt, jedoch nicht wie Christus barmherzig&#160;handelt&#160;ist daher nach Jakobus&#160;ein Heuchler und hat keinen wahren Glauben.&#160;Nur wer gerecht handelt, hat offenbar Christus im Herzen und seine Gerechtigkeit angenommen und einen lebendigen Glauben, der uns errettet.

Gerecht handeln wir nach biblischen MASStab nur, wenn wir nach dem Liebesgebot handeln und dafür&#160;benötigen wir die Liebe Jesu, die der Heilige Geist bei jeder wahren Bekehrung in unser Herz ausgiesst.&#160;Ohne diese Liebe sind wir nicht erlöst bzw. keine Christen und gleichzeitig ist sie das Erkennungszeichen der Jünger, die offenbar die einzigen wahren Gläubigen sind, die Jesus gefallen. Schließlich hat Jesus gesagt, dass wir nur dann für ihn wertvoll sind, wenn wir seine Jünger sind, die das Kreuz der Nachfolge tragen und ihm nachfolgen, siehe Matthäus Kapitel 10. Wer sich Christ nennt, jedoch kein Jünger sein will, der lehnt die Gerechtigkeit Jesu ab, verleugnet ihn und&#160;&#160;möchte&#160;aufgrund einer toten religiösen Überzeugung ins Himmelreich kommen. Dies ist jedoch pure Eitelkeit, denn der Titel Christ bringt uns&#160;keine Gerechtigkeit vor Gott ein. Uns bringt nur der wahre lebendige Glaube Gerechtigkeit ein,d er sich Jesus zuwendet, um von ihm ergriffen und verändert zu werden&#160;&#160;und seiner&#160;durch eine Nachfolger würdig zu werden.&#160;Nur wer durch den Glauben und die Gnade umkehren möchte , wird gerettet werden. Wer von Jesus nur Vergebung und ewiges Heil will, ohne aus Gnade umkehren zu wollen, ist offenbar nicht gottgefällig, denn so jemand lehnt in Wahrheit das Heilswerk ab, das auf eine Umkehr zielt.&#160;Die Umkehr ist zugleich Frucht der Errettung und das Heilsziel jedes&#160;wahren Gläubigen, der das&#160;Erlösungswerk ehrlich annimmt.

Wer selbstgerecht an seiner Sünde festhält, lehnt dagegen die Erlösung und das Sühnewerk zur Erlösung der Sünde ab und kann keine Gnade empfangen, auch wenn er sie mit einem Kopfnicken formell bejaht. Nur wer wahrhaft gläubig ist und damit sich nicht nur namentlich auf Jesus beruft, sondern ihm seinen Lebensweg anvertraut und anbefiehlt und zur Umkehr die Gnade annimmt, ist damit&#160;errettet. Denn der errettende Glaube schliesst jede Selbstgerechtigkeit und Eitelkeit aus, wir können daher nicht eitel sein und an unsere Gerechtigkeit glauben bzw. an unserer weltlichen Lebensweise festhalten und uns zugleich&#160;ehrlich Jesus und seiner Gnade hinwenden .&#160;Wir können also nicht auf&#160;der Seite der Welt stehen und zugleich die rettende Hand Jesu ergreifen, denn wir können nicht 2 Herren gleichzeitig dienen und müssen uns für einen Herr entscheiden- sei es der Weltfürst oder Jesus Christus. Wir können somit nicht mit einem Bein auf dem weltlichen Weg stehen und mit dem anderen&#160;Bein Jesus folgen und werden nur&#160;errettet , wenn wir uns im Glauben Jesus&#160;hingeben und dafür den weltlichen Weg aufgeben. Deswegen errettet uns nur ein Glaube, der sich durch Hingabe an Jesus auszeichnet&#160;und sich an ihn&#160;ganz klammert, um seiner Spur zu folgen und die Welt hinter sich zu lassen.

Wahrer Glauben bedeutet, sich Jesus zu verschreiben, um von seinen selbstgerechten Wegen abzukehren und Jesu Spur zu folgen.&#160;Es ist damit unmöglich rettenden Glauben zu haben und sein Leben selbstgerecht weiterzuleben wie bisher, denn wahrer Glaube bedeutet, seine Gerechtigkeit und sein Leben um Jesu willen aufzugeben und führt zur totalen Veränderung kraft der Gnade.&#160;&#160;Der rettende Glaube schenkt uns&#160;ein neues&#160;&#160;Leben durch eine innere Wiedergeburt und Hingabe an Jesus, wenn wir&#160;unser Leben um Jesu willen&#160;aufgeben,&#160;&#160;zugleich beruht er auf der Einsicht, dass er unsere einzige Gerechtigkeit vor Gott ist und nur seine Wege richtig sind, so dass der wahre Gläubige&#160;abhängig von Jesus leben möchte und&#160;&#160;ihm&#160;wie Schafe&#160;ihren Hirten folgt.&#160;&#160;Der rettende Glaube beruht somit auf der Einsicht, dass der Mensch ohne Jesus keine Gerechtigkeit hat,&#160;Mit anderen Worten: Der rettende Glaube ist selbst ein Eingeständnis, dass Gerechtigkeit allein in Jesus zu finden ist, und dass er allein unsere einzige Rettung darstellt. Denn nur von ihm kommt die göttliche Gerechtigkeit, die wir brauchen, um vor Gott als Gerechte bestehen zu können. 
Paulus sagte, dass er die einzige Gerechtigkeit vor Gott ist und dass er zu unserer Gerechtigkeit werden muss, indem wir unsere&#160;eigene Armseligkeit bekennen und uns zu ihm bekehren; somit gilt es zu verstehen : wahrer Glaube bedeutet,&#160;&#160;&#160;die eigene Gerechtigkeit zu verneinen und alle Hoffnung auf Jesus zu setzen und ihm deshalb das Leben zu übergeben und zu weihen, um gerecht zu werden, denn ohne ihn haben wir keine Gottheit und keine Herrlichkeit. Paulus sagt in diesem Sinne, dass Jesus die einzige Hoffnung ist, um eine göttliche Herrlichkeit zu erlangen,&#160; die uns würdig macht, vor Gottes Thron zu treten,

&#160;der wahre Gläubige&#160;teilt diese Einsicht&#160;und beruft sich nicht nur auf die Tat Jesu, sondern&#160;beugt sich der göttlichen Gerechtigkeit, die in Jesus Christus Gestalt angenommen hat, Paulus spricht im Gegenzug davon,&#160;&#160;dass Leute ihre eigene Gerechtigkeit aufrichten wollen, indem sie menschengerechte Werke tun, die einen Anschein von Gerechtigkeit haben&#160;und dadurch der Gerechtigkeit Christi nicht untertan sind, das ist Werkgerechtigkeit , die Paulus kritisierte und nicht mit der Gnade vereinbar ist, 
denn wenn wir durch unsere menschengerechten Werke eine eigene von Jesus unabhängige Gerechtigkeit aufrichten wollen, sagen wir uns von dem Heilswerk los und ernten den Lohn unserer Werke, der wahre Glaube jedoch besteht darin, sich ganz auf das Heilswerk zu verlassen und auf diesem alle Gerechtigkeit zu gründen, der wahre Glaube bedeutet, sich nicht auf menschengerechte Taten zu verlassen, sondern anzuerkennen, dass diese ungenügend sind und nicht rechtfertigen können, der wahre Gläubige versucht ganz aus Gnade gerecht zu werden und würde nicht versuchen, der Gnade menschengerechte Taten hinzuzufügen, der wahre Gläubige gesteht sich ein, dass er nur gerecht handeln kann durch die Gnade und will in seinen Taten Jesus bezeugen und somit gute Werke kraft des Glaubens  tun, dies ist keine Werkgerechtigkeit nach der Bibel, sondern Glaubensgehorsam und die Frucht der Gnade und zugleich Bestandteil der Errettung .

Gute Werke bezeugen nämlich unser Christsein und unsere Erlösung und zeigen dass wir wahrhaft gläubig sind und daher treu den Weg Jesu folgen. Sie gehören zu dem errettenden Glauben dazu und lassen sich nicht von diesem trennen. Denn unsere Errettung besteht darin, dass wir kraft der aus Gnade geschenkten&#160;Gerechtigkeit Christi gute Werke tun wollen und diese auch vollbringen, denn nur wer gute Werke tun will und sich darin ereifert, hat ein reines Herz, das laut David alle Erlösten auszeichnet . Somit sollen wir barmherzig denken und handeln. Andernfalls können wir vor Gott nicht als gerecht bestehen und sind wir auch nicht wahrhaft gläubig,&#160;denn wahrer Glaube schenkt ein reines Herz, er&#160;geht mit Demut einher und bedeutet sich ganz auf Jesus und seine Gerechtigkeit wie sein Heilswerk zu verlassen, um vor Gott gerecht zu werden und umzukehren. Und nur den Demütigen wird nach der Bibel Gnade zuteil, nicht denen, die selbstgerecht sind und pro forma Jesus anbeten.&#160;Denn der wahre rettende Glaube bedeutet nicht nur an die Existenz eines Menschen namens Jesus verstandesmässig zu glauben und an sein Kreuzesopfer formell&#160;zu glauben und sich formell darauf zur Rechtfertigung zu berufen, der wahre Glaube bedeutet, diesen Mann namens Jesus wirklich ernst zu nehmen und anzuerkennen, dass er ins Herz kommen muss, um es ganz auszufüllen und gerecht zu werden, wenn wir dies nicht einsehen halten wir an unserer menschlichen Gerechtigkeit fest und sind selbstgerecht und eitel, dann steht uns keine Gnade zu und fehlt uns der rettenden Glaube, denn rettender Glaube setzt voraus, seine menschliche Gerechtigkeit&#160;und Sünde zu verurteilen und entbehrt jeder Eitelkeit.&#160;
.&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder sagen Menschen, dass unser Heil durch die Gnade&nbsp;und damit durch den Glauben alleine&nbsp;zustande kommt und&nbsp;keiner durch seine Werke vor Gott bestehen kann. Und in der Tat sagt die Bibel :&nbsp;Gerecht&nbsp;werden wir allein aus Gnade und nicht aus Werken, die wir aus eigener menschlicher Kraft vollbringen;&nbsp;es ist&nbsp;daher&nbsp;Gottes Vorhersehung uns durch die Gnade&nbsp;gemäss seinem Heilsplan gerecht zu machen, sodass wir diese in Anspruch nehmen sollen statt uns auf unsere Werke zu verlassen. Das heisst :&nbsp;&nbsp;wir sollen nicht versuchen aus unseren menschengerechten&nbsp;Werken gerecht vor Gott zu werden,&nbsp;zumal wir dies als Sünder nicht leisten können,&nbsp;denn der Lohn unserer menschengerechten Werke lautet Verdamnis. Schliesslich spiegeln unsere menschengerechten Werke unsere menschliche Gerechtigkeit wider und diese ist ungenügend.&nbsp;Laut der Bibel reicht eine menschliche Gerechtigkeit nicht aus, um vor Gott zu bestehen und ist die beste menschliche Gerechtigkeit für Gott ein dreckiger Lumpen.&nbsp;Dies erklärt, dass unsere menschengerechten&nbsp;Werke uns nicht rechtfertigen können und sogar zur Verurteilung führen und somit&nbsp;&nbsp;als&nbsp;Heilsweg ausscheiden, sodass eine Selbsterlösung und Selbstheiligung aus eigenen Verdiensten bzw. menschengerechten Werken&nbsp;ausgeschlossen ist. Wir können keine Gerechtigkeit aus menschengerechten Werken erarbeiten und uns somit keinen gerechten Stand vor Gott verdienen, indem wir ohne die Gnade unser bestes tun.</p>
<p>Damit sagt die Bibel jedoch nicht, dass unser gerechter&nbsp;Stand vor Gott vollkommen unabhängig von Werken ist. Sie sagt nur, dass unsere menschengerechten Werke uns nicht ins Himmelsreich bringen und wir&nbsp;uns auf das Heilswerk verlassen sollen, das uns von Sünde erlöst und uns eine göttliche Gerechtigkeit schenkt,&nbsp;wenn wir die Gnade ehrlich annehmen. Die Bibel sagt jedoch keineswegs damit, dass&nbsp;gute Werke nicht gefordert sind von Gott.&nbsp;Im Gegenteil, die Bibel sagt, dass wir Gnade benötigen weil wir aufgrund unserer Werke nicht vor Gott als gerecht bestehen und sie ihm nicht genügen. Dies beweist, dass Gott uns erst gerecht sieht, wenn wir gute Werke tun und daher benötigen wir Gnade.Die Gnade Gottes&nbsp;heiligt uns, damit wir gute Werke tun&nbsp;können, andernfalls hätte sie keine Erlösungskraft von Sünde und&nbsp;könnte sie uns&nbsp;nicht&nbsp;gerecht machen,&nbsp;denn es gibt nach der Bibel keine Gerechtigkeit, die sich nicht in guten Taten zeigt. Laut Johannes ist nur der gerecht, der gutes tut und damit ist auch nur derjenige wahrhaft errettet und gerecht vor Gott, der kraft der Erlösung Gutes tut, und damit wirklich gerecht handelt nach dem göttlich hohen biblischen Masstab. Und dabei gilt es zu verstehen; dass Gott uns nur gerecht sieht, wenn wir über menschengerechte Taten hinaus&nbsp;wahrhaft Gutes tun.</p>
<p>Die besten menschlichsten Werke gefallen Gott nämlich nicht, auch wenn sie wie Gold glänzen, weil Gott Selbstlosigkeit Aufopferungsbereitschaft und damit bedingungslose Barmherzigkeit von uns will und sein Masstab die Liebe Christi ist. Und er kann uns nur gerecht sprechen, wenn wir uns von der Liebe Jesu ergreifen lassen und das geschieht durch eine Heiligung die uns die Gnade schenkt. Eine solche Heiligung zeigt sich natürlich in Werken, die&nbsp;wahre Gerechtigkeit widerspiegeln&nbsp;und diese&nbsp;fehlen niemals bei echten Gläubigen. Laut Jakobus ist es demnach sogar Eitelkeit bzw. Selbstgerechtigkeit und Arroganz, wenn wir den errettenden Glauben von wahrhaft guten Werken trennen und somit sind wir eitel, wenn wir uns aufgrund eines toten Glaubens, der sich nicht in Werken auswirkt, für gerecht und errettet halten, denn&nbsp;unsere Rettung hängt mit einer Herzensveränderung zusammen, die uns zu guten Werken veranlasst.&nbsp;Wahre Christen sind wir daher nur, wenn wir aufgrund eines neuen Herzens, das die Gnade schenkt,&nbsp;nach guten Werken streben und wer nicht nach guten Werken strebt, ist demnach kein Christ.&nbsp;Wer sagt, dass er ein Christ ist, der an Jesus glaubt, jedoch nicht wie Christus barmherzig&nbsp;handelt&nbsp;ist daher nach Jakobus&nbsp;ein Heuchler und hat keinen wahren Glauben.&nbsp;Nur wer gerecht handelt, hat offenbar Christus im Herzen und seine Gerechtigkeit angenommen und einen lebendigen Glauben, der uns errettet.</p>
<p>Gerecht handeln wir nach biblischen MASStab nur, wenn wir nach dem Liebesgebot handeln und dafür&nbsp;benötigen wir die Liebe Jesu, die der Heilige Geist bei jeder wahren Bekehrung in unser Herz ausgiesst.&nbsp;Ohne diese Liebe sind wir nicht erlöst bzw. keine Christen und gleichzeitig ist sie das Erkennungszeichen der Jünger, die offenbar die einzigen wahren Gläubigen sind, die Jesus gefallen. Schließlich hat Jesus gesagt, dass wir nur dann für ihn wertvoll sind, wenn wir seine Jünger sind, die das Kreuz der Nachfolge tragen und ihm nachfolgen, siehe Matthäus Kapitel 10. Wer sich Christ nennt, jedoch kein Jünger sein will, der lehnt die Gerechtigkeit Jesu ab, verleugnet ihn und&nbsp;&nbsp;möchte&nbsp;aufgrund einer toten religiösen Überzeugung ins Himmelreich kommen. Dies ist jedoch pure Eitelkeit, denn der Titel Christ bringt uns&nbsp;keine Gerechtigkeit vor Gott ein. Uns bringt nur der wahre lebendige Glaube Gerechtigkeit ein,d er sich Jesus zuwendet, um von ihm ergriffen und verändert zu werden&nbsp;&nbsp;und seiner&nbsp;durch eine Nachfolger würdig zu werden.&nbsp;Nur wer durch den Glauben und die Gnade umkehren möchte , wird gerettet werden. Wer von Jesus nur Vergebung und ewiges Heil will, ohne aus Gnade umkehren zu wollen, ist offenbar nicht gottgefällig, denn so jemand lehnt in Wahrheit das Heilswerk ab, das auf eine Umkehr zielt.&nbsp;Die Umkehr ist zugleich Frucht der Errettung und das Heilsziel jedes&nbsp;wahren Gläubigen, der das&nbsp;Erlösungswerk ehrlich annimmt.</p>
<p>Wer selbstgerecht an seiner Sünde festhält, lehnt dagegen die Erlösung und das Sühnewerk zur Erlösung der Sünde ab und kann keine Gnade empfangen, auch wenn er sie mit einem Kopfnicken formell bejaht. Nur wer wahrhaft gläubig ist und damit sich nicht nur namentlich auf Jesus beruft, sondern ihm seinen Lebensweg anvertraut und anbefiehlt und zur Umkehr die Gnade annimmt, ist damit&nbsp;errettet. Denn der errettende Glaube schliesst jede Selbstgerechtigkeit und Eitelkeit aus, wir können daher nicht eitel sein und an unsere Gerechtigkeit glauben bzw. an unserer weltlichen Lebensweise festhalten und uns zugleich&nbsp;ehrlich Jesus und seiner Gnade hinwenden .&nbsp;Wir können also nicht auf&nbsp;der Seite der Welt stehen und zugleich die rettende Hand Jesu ergreifen, denn wir können nicht 2 Herren gleichzeitig dienen und müssen uns für einen Herr entscheiden- sei es der Weltfürst oder Jesus Christus. Wir können somit nicht mit einem Bein auf dem weltlichen Weg stehen und mit dem anderen&nbsp;Bein Jesus folgen und werden nur&nbsp;errettet , wenn wir uns im Glauben Jesus&nbsp;hingeben und dafür den weltlichen Weg aufgeben. Deswegen errettet uns nur ein Glaube, der sich durch Hingabe an Jesus auszeichnet&nbsp;und sich an ihn&nbsp;ganz klammert, um seiner Spur zu folgen und die Welt hinter sich zu lassen.</p>
<p>Wahrer Glauben bedeutet, sich Jesus zu verschreiben, um von seinen selbstgerechten Wegen abzukehren und Jesu Spur zu folgen.&nbsp;Es ist damit unmöglich rettenden Glauben zu haben und sein Leben selbstgerecht weiterzuleben wie bisher, denn wahrer Glaube bedeutet, seine Gerechtigkeit und sein Leben um Jesu willen aufzugeben und führt zur totalen Veränderung kraft der Gnade.&nbsp;&nbsp;Der rettende Glaube schenkt uns&nbsp;ein neues&nbsp;&nbsp;Leben durch eine innere Wiedergeburt und Hingabe an Jesus, wenn wir&nbsp;unser Leben um Jesu willen&nbsp;aufgeben,&nbsp;&nbsp;zugleich beruht er auf der Einsicht, dass er unsere einzige Gerechtigkeit vor Gott ist und nur seine Wege richtig sind, so dass der wahre Gläubige&nbsp;abhängig von Jesus leben möchte und&nbsp;&nbsp;ihm&nbsp;wie Schafe&nbsp;ihren Hirten folgt.&nbsp;&nbsp;Der rettende Glaube beruht somit auf der Einsicht, dass der Mensch ohne Jesus keine Gerechtigkeit hat,&nbsp;Mit anderen Worten: Der rettende Glaube ist selbst ein Eingeständnis, dass Gerechtigkeit allein in Jesus zu finden ist, und dass er allein unsere einzige Rettung darstellt. Denn nur von ihm kommt die göttliche Gerechtigkeit, die wir brauchen, um vor Gott als Gerechte bestehen zu können.<br />
Paulus sagte, dass er die einzige Gerechtigkeit vor Gott ist und dass er zu unserer Gerechtigkeit werden muss, indem wir unsere&nbsp;eigene Armseligkeit bekennen und uns zu ihm bekehren; somit gilt es zu verstehen : wahrer Glaube bedeutet,&nbsp;&nbsp;&nbsp;die eigene Gerechtigkeit zu verneinen und alle Hoffnung auf Jesus zu setzen und ihm deshalb das Leben zu übergeben und zu weihen, um gerecht zu werden, denn ohne ihn haben wir keine Gottheit und keine Herrlichkeit. Paulus sagt in diesem Sinne, dass Jesus die einzige Hoffnung ist, um eine göttliche Herrlichkeit zu erlangen,&nbsp; die uns würdig macht, vor Gottes Thron zu treten,</p>
<p>&nbsp;der wahre Gläubige&nbsp;teilt diese Einsicht&nbsp;und beruft sich nicht nur auf die Tat Jesu, sondern&nbsp;beugt sich der göttlichen Gerechtigkeit, die in Jesus Christus Gestalt angenommen hat, Paulus spricht im Gegenzug davon,&nbsp;&nbsp;dass Leute ihre eigene Gerechtigkeit aufrichten wollen, indem sie menschengerechte Werke tun, die einen Anschein von Gerechtigkeit haben&nbsp;und dadurch der Gerechtigkeit Christi nicht untertan sind, das ist Werkgerechtigkeit , die Paulus kritisierte und nicht mit der Gnade vereinbar ist,<br />
denn wenn wir durch unsere menschengerechten Werke eine eigene von Jesus unabhängige Gerechtigkeit aufrichten wollen, sagen wir uns von dem Heilswerk los und ernten den Lohn unserer Werke, der wahre Glaube jedoch besteht darin, sich ganz auf das Heilswerk zu verlassen und auf diesem alle Gerechtigkeit zu gründen, der wahre Glaube bedeutet, sich nicht auf menschengerechte Taten zu verlassen, sondern anzuerkennen, dass diese ungenügend sind und nicht rechtfertigen können, der wahre Gläubige versucht ganz aus Gnade gerecht zu werden und würde nicht versuchen, der Gnade menschengerechte Taten hinzuzufügen, der wahre Gläubige gesteht sich ein, dass er nur gerecht handeln kann durch die Gnade und will in seinen Taten Jesus bezeugen und somit gute Werke kraft des Glaubens  tun, dies ist keine Werkgerechtigkeit nach der Bibel, sondern Glaubensgehorsam und die Frucht der Gnade und zugleich Bestandteil der Errettung .</p>
<p>Gute Werke bezeugen nämlich unser Christsein und unsere Erlösung und zeigen dass wir wahrhaft gläubig sind und daher treu den Weg Jesu folgen. Sie gehören zu dem errettenden Glauben dazu und lassen sich nicht von diesem trennen. Denn unsere Errettung besteht darin, dass wir kraft der aus Gnade geschenkten&nbsp;Gerechtigkeit Christi gute Werke tun wollen und diese auch vollbringen, denn nur wer gute Werke tun will und sich darin ereifert, hat ein reines Herz, das laut David alle Erlösten auszeichnet . Somit sollen wir barmherzig denken und handeln. Andernfalls können wir vor Gott nicht als gerecht bestehen und sind wir auch nicht wahrhaft gläubig,&nbsp;denn wahrer Glaube schenkt ein reines Herz, er&nbsp;geht mit Demut einher und bedeutet sich ganz auf Jesus und seine Gerechtigkeit wie sein Heilswerk zu verlassen, um vor Gott gerecht zu werden und umzukehren. Und nur den Demütigen wird nach der Bibel Gnade zuteil, nicht denen, die selbstgerecht sind und pro forma Jesus anbeten.&nbsp;Denn der wahre rettende Glaube bedeutet nicht nur an die Existenz eines Menschen namens Jesus verstandesmässig zu glauben und an sein Kreuzesopfer formell&nbsp;zu glauben und sich formell darauf zur Rechtfertigung zu berufen, der wahre Glaube bedeutet, diesen Mann namens Jesus wirklich ernst zu nehmen und anzuerkennen, dass er ins Herz kommen muss, um es ganz auszufüllen und gerecht zu werden, wenn wir dies nicht einsehen halten wir an unserer menschlichen Gerechtigkeit fest und sind selbstgerecht und eitel, dann steht uns keine Gnade zu und fehlt uns der rettenden Glaube, denn rettender Glaube setzt voraus, seine menschliche Gerechtigkeit&nbsp;und Sünde zu verurteilen und entbehrt jeder Eitelkeit.&nbsp;<br />
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