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	Kommentare zu: Christlicher Fundamentalismus in Deutschland	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:48:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte einer Verleumdung (kath.net/idea)

(Quelle: 07. Januar 2010, http://kath.net/detail.php?id=25151)


Kommentar von Helmut Matthis (Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea)


„Es berührt merkwürdig, wenn ausgerechnet von einer Kirche, die der Wahrheit verpflichtet sein sollte, eine Pressemitteilung erscheint, die schon in der Überschrift falsch ist, denn der „Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik 2009“ – um ihn geht es tatsächlich – wird gar nicht in erster Linie von der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ verliehen! (Und wenn es so wäre: Warum soll eine Zeitung nicht mit Zustimmung der Familie des Namensgebers einen Preis verleihen dürfen?)


Zum Hintergrund: Einer der führenden westdeutschen Fernsehjournalisten der Nachkriegszeit war Gerhard Löwenthal (1922 bis 2002). Als Jude im KZ Sachsenhausen inhaftiert, wurde er in der Nachkriegszeit vor allem bekannt als Leiter des ZDF-Magazins. Woche für Woche setzte er sich in insgesamt 587 Sendungen für politische Häftlinge – besonders auch Christen – in kommunistischen Staaten ein. Unter der Rubrik „Hilferufe von drüben“ gab er Angehörigen von inhaftierten Gewissensgefangenen in der DDR eine Stimme und sorgte nicht selten für die Freilassung bzw. Hafterleichterung. Er wurde u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Meine persönliche Verbindung zu Löwenthal bestand bereits seit 1974, als ich als Theologiestudent mitverantwortlich für die Studentenmission in Deutschland (SMD) in Hamburg war. Als wir davon hörten, dass die Kapelle der damals im Zuge der 68er-Bewegung marxistisch orientierten Evangelischen Studentengemeinde (ESG) als Abstellkammer missbraucht wurde, baten wir darum, sie wieder ihrem eigentlichen Zwe­cke zuführen zu dürfen. Es wurde uns erlaubt. Da in der Kapelle kein Kreuz hing, brachten wir ein Holzkreuz an, das aber bald wieder von der Leitung der ESG abgehängt wurde. Als hier Proteste nicht halfen, wandte ich mich an Gerhard Löwenthal. Er berichtete dann tatsächlich im ZDF-Magazin über den Skandal. Das Kreuz durfte dann dauerhaft bleiben. Der Jude Löwenthal hatte also mit dafür gesorgt, dass in einem Kirchenhaus ein Kreuz hängen durfte. Fortan blieb ich dem Journalisten verbunden. Als nun seine Witwe – die Ärztin Dr. Ingeborg Löwenthal – wollte, dass mir der nach ihrem Mann benannte Preis für das Jahr 2009 verliehen wird, habe ich zugesagt, ist mir doch der Namensgeber in seinem Einsatz für unrechtmäßig Verfolgte ein Vorbild. Ich fragte mich nur, ob ich wirklich des Preises würdig sei im Blick auf die hohe Bedeutung meiner Vorgänger.


2008 hat ihn einer der bedeutendsten Fernsehjournalisten und Bestsellerautoren, Prof. Dr. Peter Scholl-Latour (u. a. war er Herausgeber des linksorientierten Magazins „Stern“ und Fernsehdirektor des wahrlich nicht konservativen WDR), bekommen. Zuvor waren es bereits u. a. der liberale Verleger, „Zeit“-Autor und Nationalpreisträger Wolf Jobst Siedler (Berlin) und die Begründerin der Meinungsforschung und langjährige Chefin des Instituts für Demoskopie in Allensbach, Prof. Dr. Elisabeth Noelle-Neumann.


Verliehen wird der Preis seit 2007 von der gemeinnützigen „Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung“ in Berlin. Als Kooperationspartner fungiert die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. (Die Verbindung der Förderstiftung zu ihr besteht darin, dass zum Stiftungsrat neben Kirchenrat Dr. Rolf Sauerzapf und Klaus Peter Krause (Geschäftsführer i. R. der FAZIT-Stiftung, die Eigentümer der FAZ ist) u. a. auch Chefredakteur Dieter Stein gehört.) Nur wer die „Junge Freiheit“ noch nie gelesen hat, kann sie für extrem halten. Sie ist eine konservative Wochenzeitung – sonst hätten Persönlichkeiten wie Siedler, Noelle-Neumann und Scholl-Latour den Preis auch nie entgegengenommen. In meinem Fall gab es nun große Aufregung. Obwohl der Laudator ein evangelischer Kirchenrat – Dr. Rolf Sauerzapf (Kassel) – war, äußerte von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland der Bildungsreferent, Oberkirchenrat Christhard Wagner (Eisenach), mit der Annahme des Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises sei „die Gefahr verbunden, dass die Tabugrenze im Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird“. Dann aber wären auch die liberalen bis linksliberalen Spitzenköpfe unseres Landes wie Prof. Scholl-Latour, Siedler und Prof. Noelle-Neumann und der konservative Gelehrte Caspar von Schrenck-Notzing (Preisträger 2005) alle im „Graubereich zum Rechtsextremismus“ angesiedelt.


Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat idea (wie natürlich auch dem Ansehen von Gerhard Löwenthal, Kirchenrat Sauerzapf, Prof. Peter Scholl-Latour, Wolf Jobst Siedler, Prof. Noelle-Neumann und Dieter Stein) schwer geschadet, vor allem weil sie keinen einzigen dieser Fakten erwähnt und idea in einen Zusammenhang gebracht hat, der völlig inakzeptabel ist. Das aber wissen viele Leser der Tages- und Kirchenpresse nicht, die über die Pressemitteilung berichteten. Die Kirchenpresse, die sich daran beteiligte, hätte es besser wissen können, aber sie informierte manipulativ und einseitig. Zu nennen sind hier vor allem die Evangelische Zeitung für Niedersachsen, die mitteldeutsche Zeitung „Glaube und Heimat“, die sächsische Kirchenzeitung „Der Sonntag“, das Berliner Wochenblatt „die kirche“ und die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).


Laut KNA äußerte der Leiter des Referates der EKD für Publizistik, Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover), er hätte mir – wenn er gefragt worden wäre – abgeraten, den Preis anzunehmen. Damit steht er nicht allein. Von den wenigen, die ich fragte, haben dies fast alle ebenso getan – nicht weil sie etwas gegen den Preis hätten, sondern weil sie wissen, dass man in unserm Land alles annehmen kann, wenn man links ist – aber wehe, man ist es nicht!


Warum habe ich den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik trotzdem angenommen (er ist übrigens mit keinem Euro Preisgeld verbunden)? Weil ich mich sonst gegenüber einem Juden geschämt hätte, der wie kaum ein anderer Journalist im Westen für Verfolgte und Entrechtete im kommunistischen Bereich eingetreten ist und sich wie sonst kein Fernsehverantwortlicher für die Wiedervereinigung Deutschlands engagiert hat. Nun wird ausgerechnet sein Name aus einer mitteldeutschen Kirche beschmutzt. Ich hätte auch nie für möglich gehalten, dass ein von den Nationalsozialisten verfolgter prominenter deutscher Jude von einer deutschen Landeskirche – sie wurde Anfang 2009 aus der thüringischen Landeskirche (mit Sitz in Eisenach) und der Kirchenprovinz Sachsen (Magdeburg) gebildet – je mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden könnte. Nach der Logik des Bildungsdezernenten Wagner müsste man nun die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland kritisieren, befinde sie sich doch mit ihrer Kritik „im Graubereich zum Antisemitismus“.


Das Problem ist also nicht der Löwenthal-Preis oder die „Junge Freiheit“, sondern eine evangelische Kirche, die in ihrem massiven „Kampf gegen Rechtsextremismus“ alles, was nicht links ist, unter den Generalverdacht stellt, rechtsextrem zu sein. Gegen Linksextremismus wendet sich bisher keine Landeskirche, obwohl gerade Ende des Jahres festgestellt wurde, dass sich beispielsweise in der deutschen Hauptstadt die Zahl linksextremistischer Gewalttaten 2009 verdreifacht hat, während die Zahl rechtsextremer Gewalttaten bis November 2009 deutschlandweit um 8,5% gesunken ist. Die konservativen Kirchenmitglieder sind – fern allem Rechtsextremismus, der ebenso wie Linksextremismus mit dem Christsein unvereinbar sein sollte – die treuesten Kirchenanhänger, wie viele Analysen ergeben haben. Dennoch sind sie in den letzten Jahren kirchenleitend und durch synodale Äußerungen häufig verprellt worden. Merkwürdig nur, dass man bei den ungeliebten Kindern nie gleichzeitig auf Spenden und Kirchensteuern verzichten wollte.“

(Quelle: 07. Januar 2010, http://kath.net/detail.php?id=25151)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte einer Verleumdung (kath.net/idea)</p>
<p>(Quelle: 07. Januar 2010, <a href="http://kath.net/detail.php?id=25151" rel="nofollow ugc">http://kath.net/detail.php?id=25151</a>)</p>
<p>Kommentar von Helmut Matthis (Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea)</p>
<p>„Es berührt merkwürdig, wenn ausgerechnet von einer Kirche, die der Wahrheit verpflichtet sein sollte, eine Pressemitteilung erscheint, die schon in der Überschrift falsch ist, denn der „Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik 2009“ – um ihn geht es tatsächlich – wird gar nicht in erster Linie von der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ verliehen! (Und wenn es so wäre: Warum soll eine Zeitung nicht mit Zustimmung der Familie des Namensgebers einen Preis verleihen dürfen?)</p>
<p>Zum Hintergrund: Einer der führenden westdeutschen Fernsehjournalisten der Nachkriegszeit war Gerhard Löwenthal (1922 bis 2002). Als Jude im KZ Sachsenhausen inhaftiert, wurde er in der Nachkriegszeit vor allem bekannt als Leiter des ZDF-Magazins. Woche für Woche setzte er sich in insgesamt 587 Sendungen für politische Häftlinge – besonders auch Christen – in kommunistischen Staaten ein. Unter der Rubrik „Hilferufe von drüben“ gab er Angehörigen von inhaftierten Gewissensgefangenen in der DDR eine Stimme und sorgte nicht selten für die Freilassung bzw. Hafterleichterung. Er wurde u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Meine persönliche Verbindung zu Löwenthal bestand bereits seit 1974, als ich als Theologiestudent mitverantwortlich für die Studentenmission in Deutschland (SMD) in Hamburg war. Als wir davon hörten, dass die Kapelle der damals im Zuge der 68er-Bewegung marxistisch orientierten Evangelischen Studentengemeinde (ESG) als Abstellkammer missbraucht wurde, baten wir darum, sie wieder ihrem eigentlichen Zwe­cke zuführen zu dürfen. Es wurde uns erlaubt. Da in der Kapelle kein Kreuz hing, brachten wir ein Holzkreuz an, das aber bald wieder von der Leitung der ESG abgehängt wurde. Als hier Proteste nicht halfen, wandte ich mich an Gerhard Löwenthal. Er berichtete dann tatsächlich im ZDF-Magazin über den Skandal. Das Kreuz durfte dann dauerhaft bleiben. Der Jude Löwenthal hatte also mit dafür gesorgt, dass in einem Kirchenhaus ein Kreuz hängen durfte. Fortan blieb ich dem Journalisten verbunden. Als nun seine Witwe – die Ärztin Dr. Ingeborg Löwenthal – wollte, dass mir der nach ihrem Mann benannte Preis für das Jahr 2009 verliehen wird, habe ich zugesagt, ist mir doch der Namensgeber in seinem Einsatz für unrechtmäßig Verfolgte ein Vorbild. Ich fragte mich nur, ob ich wirklich des Preises würdig sei im Blick auf die hohe Bedeutung meiner Vorgänger.</p>
<p>2008 hat ihn einer der bedeutendsten Fernsehjournalisten und Bestsellerautoren, Prof. Dr. Peter Scholl-Latour (u. a. war er Herausgeber des linksorientierten Magazins „Stern“ und Fernsehdirektor des wahrlich nicht konservativen WDR), bekommen. Zuvor waren es bereits u. a. der liberale Verleger, „Zeit“-Autor und Nationalpreisträger Wolf Jobst Siedler (Berlin) und die Begründerin der Meinungsforschung und langjährige Chefin des Instituts für Demoskopie in Allensbach, Prof. Dr. Elisabeth Noelle-Neumann.</p>
<p>Verliehen wird der Preis seit 2007 von der gemeinnützigen „Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung“ in Berlin. Als Kooperationspartner fungiert die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. (Die Verbindung der Förderstiftung zu ihr besteht darin, dass zum Stiftungsrat neben Kirchenrat Dr. Rolf Sauerzapf und Klaus Peter Krause (Geschäftsführer i. R. der FAZIT-Stiftung, die Eigentümer der FAZ ist) u. a. auch Chefredakteur Dieter Stein gehört.) Nur wer die „Junge Freiheit“ noch nie gelesen hat, kann sie für extrem halten. Sie ist eine konservative Wochenzeitung – sonst hätten Persönlichkeiten wie Siedler, Noelle-Neumann und Scholl-Latour den Preis auch nie entgegengenommen. In meinem Fall gab es nun große Aufregung. Obwohl der Laudator ein evangelischer Kirchenrat – Dr. Rolf Sauerzapf (Kassel) – war, äußerte von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland der Bildungsreferent, Oberkirchenrat Christhard Wagner (Eisenach), mit der Annahme des Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises sei „die Gefahr verbunden, dass die Tabugrenze im Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird“. Dann aber wären auch die liberalen bis linksliberalen Spitzenköpfe unseres Landes wie Prof. Scholl-Latour, Siedler und Prof. Noelle-Neumann und der konservative Gelehrte Caspar von Schrenck-Notzing (Preisträger 2005) alle im „Graubereich zum Rechtsextremismus“ angesiedelt.</p>
<p>Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat idea (wie natürlich auch dem Ansehen von Gerhard Löwenthal, Kirchenrat Sauerzapf, Prof. Peter Scholl-Latour, Wolf Jobst Siedler, Prof. Noelle-Neumann und Dieter Stein) schwer geschadet, vor allem weil sie keinen einzigen dieser Fakten erwähnt und idea in einen Zusammenhang gebracht hat, der völlig inakzeptabel ist. Das aber wissen viele Leser der Tages- und Kirchenpresse nicht, die über die Pressemitteilung berichteten. Die Kirchenpresse, die sich daran beteiligte, hätte es besser wissen können, aber sie informierte manipulativ und einseitig. Zu nennen sind hier vor allem die Evangelische Zeitung für Niedersachsen, die mitteldeutsche Zeitung „Glaube und Heimat“, die sächsische Kirchenzeitung „Der Sonntag“, das Berliner Wochenblatt „die kirche“ und die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).</p>
<p>Laut KNA äußerte der Leiter des Referates der EKD für Publizistik, Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover), er hätte mir – wenn er gefragt worden wäre – abgeraten, den Preis anzunehmen. Damit steht er nicht allein. Von den wenigen, die ich fragte, haben dies fast alle ebenso getan – nicht weil sie etwas gegen den Preis hätten, sondern weil sie wissen, dass man in unserm Land alles annehmen kann, wenn man links ist – aber wehe, man ist es nicht!</p>
<p>Warum habe ich den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik trotzdem angenommen (er ist übrigens mit keinem Euro Preisgeld verbunden)? Weil ich mich sonst gegenüber einem Juden geschämt hätte, der wie kaum ein anderer Journalist im Westen für Verfolgte und Entrechtete im kommunistischen Bereich eingetreten ist und sich wie sonst kein Fernsehverantwortlicher für die Wiedervereinigung Deutschlands engagiert hat. Nun wird ausgerechnet sein Name aus einer mitteldeutschen Kirche beschmutzt. Ich hätte auch nie für möglich gehalten, dass ein von den Nationalsozialisten verfolgter prominenter deutscher Jude von einer deutschen Landeskirche – sie wurde Anfang 2009 aus der thüringischen Landeskirche (mit Sitz in Eisenach) und der Kirchenprovinz Sachsen (Magdeburg) gebildet – je mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden könnte. Nach der Logik des Bildungsdezernenten Wagner müsste man nun die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland kritisieren, befinde sie sich doch mit ihrer Kritik „im Graubereich zum Antisemitismus“.</p>
<p>Das Problem ist also nicht der Löwenthal-Preis oder die „Junge Freiheit“, sondern eine evangelische Kirche, die in ihrem massiven „Kampf gegen Rechtsextremismus“ alles, was nicht links ist, unter den Generalverdacht stellt, rechtsextrem zu sein. Gegen Linksextremismus wendet sich bisher keine Landeskirche, obwohl gerade Ende des Jahres festgestellt wurde, dass sich beispielsweise in der deutschen Hauptstadt die Zahl linksextremistischer Gewalttaten 2009 verdreifacht hat, während die Zahl rechtsextremer Gewalttaten bis November 2009 deutschlandweit um 8,5% gesunken ist. Die konservativen Kirchenmitglieder sind – fern allem Rechtsextremismus, der ebenso wie Linksextremismus mit dem Christsein unvereinbar sein sollte – die treuesten Kirchenanhänger, wie viele Analysen ergeben haben. Dennoch sind sie in den letzten Jahren kirchenleitend und durch synodale Äußerungen häufig verprellt worden. Merkwürdig nur, dass man bei den ungeliebten Kindern nie gleichzeitig auf Spenden und Kirchensteuern verzichten wollte.“</p>
<p>(Quelle: 07. Januar 2010, <a href="http://kath.net/detail.php?id=25151" rel="nofollow ugc">http://kath.net/detail.php?id=25151</a>)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8169</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 23:00:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich denke, wir sollten uns einfach persönlich an Jesus Christus, unseren Herrn und Gott, hängen und Gottes Wort für uns selbst ernst nehmen. Organisationen und Institutionen nehmen uns das nicht ab. Noch spätestens 50-mal Weihnachten, dann werde ich Ihn wohl sehen. Was spielt das alles hier dann noch eine Rolle?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, wir sollten uns einfach persönlich an Jesus Christus, unseren Herrn und Gott, hängen und Gottes Wort für uns selbst ernst nehmen. Organisationen und Institutionen nehmen uns das nicht ab. Noch spätestens 50-mal Weihnachten, dann werde ich Ihn wohl sehen. Was spielt das alles hier dann noch eine Rolle?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8154</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 08:19:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Michael, 
mir faellt auf, dass Sie sich jeder inhaltlichen Diskussion entziehen, und nur verweisen auf Autoritaeten, oder Zitate bringen. Das ist schade. Es liegt nicht daran, dass Sie nicht inhaltlich diskutieren KOENNTEN. Gehen sie doch erst mal inhaltlich auf alles oben Gesagte ein. Sonst hat die Diskussion mit Ihnen leider keinen Sinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael,<br />
mir faellt auf, dass Sie sich jeder inhaltlichen Diskussion entziehen, und nur verweisen auf Autoritaeten, oder Zitate bringen. Das ist schade. Es liegt nicht daran, dass Sie nicht inhaltlich diskutieren KOENNTEN. Gehen sie doch erst mal inhaltlich auf alles oben Gesagte ein. Sonst hat die Diskussion mit Ihnen leider keinen Sinn.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8150</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 00:15:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8150</guid>

					<description><![CDATA[Hier mein letzter Beitrag zum Thema (auch unter http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html ):


Die Evangelikalen - wer ist das eigentlich? 


Hierzu und wie sehr sich die Evangelische Allianz (http://www.ead.de ) nicht verändert hat, sind mir nachfolgende Zitate in den Sinn gekommen. Es geht um schwarze Schafe (siehe ganz unten) und Christen, die noch nicht auf Linie sind. 


Was hat das alles mit der Diskussion um die „Junge Freiheit“ zu tun? Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich u. a. Schwerpunktthemen der Evangelikalen (Pro Familie, Pro Lebensschutz, Pro Religionsfreiheit, Pro Demokratie, Pro Rechtsstaatlichkeit, Pro Ehe etc.) zunehmend auf eine politische Ebene verlagern. Das heißt nicht, dass es diese Themen nicht wert wären diskutiert zu werden. Aber ist es die Sache wert, sich dabei mit einem Partner wie der Jungen Freiheit einzulassen, nur weil uns sonst niemand anders eine (weltliche) Plattform bietet? 

.

&quot;Die Evangelikalen - wer ist das eigentlich? … Es bleibt uns gar nichts anderes übrig als diesen Begriff zu akzeptieren und versuchen ihn neu zu füllen. […]


Ich glaube, dass ich sagen kann - für unsere Bewegung [Evangelische Allianz], dass die Zahl derjenigen, die die Bibel Wort für Wort wörtlich nehmen - die sagen jedes Wort, jeder Buchstabe ist verbal von Gott inspiriert – und die Bibel ist sozusagen vom Himmel gefallen, dass der Kreis derjenigen nicht allzu groß ist. […]


Ich würde für mich nicht sagen ich bin Fundamentalist, und ich glaube ich kann das auch nicht für die Evangelische Allianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] sagen.&quot;


Jürgen Werth (7. Oktober 2007, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Hardliner Gottes - die Diskussion. Diskussion mit Meinhard Schmidt - Degenhard über christliche Fundamentalisten in Deutschland. Hessischer Rundfunk, Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:00 Uhr, HR Horizonte)

.

Jürgen Werth: &quot;Die ganze Frage der Schöpfung wird sehr unterschiedlich gesehen.&quot; […]


Meinhard Schmidt - Degenhard: &quot;Würden Sie - Stichwort Kreationismus - für sich sagen, ich glaube, dass Gott das wirklich vor sechs bis siebentausend Jahren in sechs Tagen gemacht hat?&quot;


Jürgen Werth: &quot;Ich für mich glaube das nicht.&quot; 


Meinhard Schmidt - Degenhard: &quot;Sie glauben das nicht?&quot;


Jürgen Werth: &quot;Ich kann jetzt nicht für die ganze Bewegung [Evangelische Allianz] sprechen. Ich glaube zwar, dass Gott das tun kann - also wenn ich an Gott glaube, glaube ich auch, dass das ihm möglich ist. Aber ich glaube auch, dass ihm das möglich ist, das in einem Prozess zu machen, der über viele Millionen Jahre geht.&quot;


Jürgen Werth (7. Oktober 2007, Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Hardliner Gottes - die Diskussion. Diskussion mit Meinhard Schmidt - Degenhard über christliche Fundamentalisten in Deutschland. Hessischer Rundfunk, Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:00 Uhr, HR Horizonte)

.

Volker Panzer: &quot;Glauben Sie, dass Darwin Recht hat?&quot; 


Jürgen Werth: &quot;Das ist eine Frage, auf die ich keine wirkliche Antwort habe. Ich glaube aber auch nicht, dass es eine wirklich entscheidende Frage ist.&quot; 


Jürgen Werth (16. November 2009, Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Gehet hin in alle Welt!, ZDF Nachtstudio, www.zdf.de )

.

&quot;Diplomatie ist die Fähigkeit, so zu tun, als täte man nicht so.&quot;


Boleslaw Barlog (1906 - 1999, deutscher Regisseur)

.

&quot;Seit langem schon wird von Seiten bibelkritischer und „ökumenischer Theologie“ versucht, die Gegensätze zwischen Islam und christlichem Glauben zu verharmlosen und eine gemeinsame geistliche Wurzel der vermeintlich „Abrahamitischen Religionen“ zu behaupten. [...]


Im Oktober [2007] hatte zunächst eine Gruppierung von 38 muslimischen Gelehrten einen „Offenen Brief“ an den Papst und weitere Kirchenführer u.a. von Orthodoxie, Luthertum, Reformierten und Baptismus geschickt. Er steht unter dem Motto: „Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch“. Durch den Vergleich von Koran- und Bibeltexten will man belegen, dass es eine substantielle Gemeinsamkeit zwischen dem angeblich auf beiden Seiten gelehrten Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe gebe. Es soll suggeriert werden, dass es sich bei Allah und Jahwe letztlich um den einen Gott handele, dem beide Religionen von ganzem Herzen zu dienen versuchten. [...]


So wundert es nicht, dass der „Offene Brief“ schon bald eine zustimmende „christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm ] erhielt (A Christian Response). Darin bitten die Unterzeichner um Vergebung für das von Christen an Moslems geübte Unrecht – und zwar erbittet man diese Vergebung sowohl von „dem Allerbarmenden Einen“ (All-Merciful One) als auch der weltweiten muslimischen Gemeinschaft. Zugleich wird die „tiefe Einsicht“ gelobt, mit der die muslimische Erklärung gemeinsame Grundlagen zwischen der muslimischen und der christlichen Gemeinschaft identifiziere. Diese gemeinsame Basis betreffe nicht nur Nebensächliches, sondern sogar „Fundamente des Glaubens“ (fundamentals of faith). [...]


Seine dramatische Dimension erhält der Vorgang dadurch, dass inzwischen führende Evangelikale aus dem englischsprachigen Raum die „Christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm ] unterstützen und sich mit ihrer Unterschrift dazu bekannt haben. ... 
u.a. ... John Stott, Bill Hybels [Willow Creek], Rick Warren [Leben mit Vision], George Verwer. 

Auch maßgebliche Vertreter der Evangelischen Allianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] haben die Erklärung inzwischen unterzeichnet: Geoff Tunnicliffe (Internationaler Direktor der Weltallianz), Bertil Ekström (Exekutiv-Direktor der Missionskommission), William Taylor (Internationaler Botschafter der WEA [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ]).


Angesichts dieses interreligiösen Engagements der Allianz wirft ein anderes Projekt, an dem sie beteiligt ist, neue Fragen auf. 
Im August fand in Toulouse eine gemeinsame Tagung des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog (Vatikan), des ÖRK-Programms für Interreligiöse Zusammenarbeit (Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf) und der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) statt. Letztere war u.a. durch den deutschen Theologen Thomas Schirrmacher [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schirrmacher ]  vertreten. 


Gemeinsam will man einen Ethik-Kodex für Bekehrungen [siehe unten] erarbeiten, mit dem dann „schwarze Schafe“, die sich laut Schirrmacher in allen theologischen Lagern befinden, zur Rechenschaft gezogen werden sollen.&quot;


Dr. Wolfgang Nestvogel (07.12.2007, Leiter der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) Hannover)

.

&quot;Vor Jahren wäre das, was vom 8. bis 12. August 2007 in Toulouse stattfand, in der Tat noch undenkbar gewesen: Erstmals beteiligten sich Vertreter der missionarisch gesonnenen Evangelikalen an einem gemeinsamen Studienprozess von Vatikan und Ökumenischem Rat der Kirchen (ÖRK) - und dabei zeigten sich Repräsentanten der evangelikalen Bewegung optimistisch über die Möglichkeit, zu allgemein anerkannten christlichen Verhaltensmaßstäben beim Thema Bekehrung zu kommen. [...]


Eine Beteiligung der Weltallianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] sei entscheidend, wenn es darum gehe, »schwarze Schafe« für eine Evangelisation mit Respekt für andere Glaubensüberzeugungen zu gewinnen. 


Wer sind wohl die »schwarzen Schafe«? 


Die, die noch nicht auf Linie sind und nicht in den angestrebten Verhaltenskodex passen? Der Verhaltenskodex könnte sehr wohl das Ende von Evangelisation und Mission bedeuten, wenn sich das, was der Generalsekretär des Kirchenrates von Malaysia Hermen Shastri (Kuala Lumpur) bei derselben Konferenz in guter »ökumenischer Tradition« forderte, durchsetzt:


Religiöse Verkündiger müssten anerkennen, dass keine Religion ein »Monopol auf die Wahrheit« habe und es viele Wege zum Heil gebe. 


Wer so redet, ist sich des Heils wohl selbst nicht mehr gewiss. Kann so etwas die Weltallianz mittragen? ... Bis etwa 2010 soll aber auch der Verhaltenskodex umgesetzt und kontrolliert werden, wobei offen bleibt, wie dies geschehen soll. [...] 


Wenn der Ruf zu Glaube und Buße aufhört, wie dies ja gefordert wurde, und die Weltallianz dies mit trägt, dann gibt sie damit nicht allein ihr ursprüngliches Ziel auf, sondern trägt auch, was weit schlimmer ist, zum Unheil von Menschen bei, wenn sie nicht mehr laut und deutlich bekennt:


Jesus Christus ist der einzige Weg zum Heil; Christus allein.&quot;


Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ (Dezember 2007, Informationsbrief Nr. 245, Seite 28 f., http://de.wikipedia.org/wiki/Kein_anderes_Evangelium )]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mein letzter Beitrag zum Thema (auch unter <a href="http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html" rel="nofollow ugc">http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html</a> ):</p>
<p>Die Evangelikalen &#8211; wer ist das eigentlich? </p>
<p>Hierzu und wie sehr sich die Evangelische Allianz (<a href="http://www.ead.de" rel="nofollow ugc">http://www.ead.de</a> ) nicht verändert hat, sind mir nachfolgende Zitate in den Sinn gekommen. Es geht um schwarze Schafe (siehe ganz unten) und Christen, die noch nicht auf Linie sind. </p>
<p>Was hat das alles mit der Diskussion um die „Junge Freiheit“ zu tun? Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich u. a. Schwerpunktthemen der Evangelikalen (Pro Familie, Pro Lebensschutz, Pro Religionsfreiheit, Pro Demokratie, Pro Rechtsstaatlichkeit, Pro Ehe etc.) zunehmend auf eine politische Ebene verlagern. Das heißt nicht, dass es diese Themen nicht wert wären diskutiert zu werden. Aber ist es die Sache wert, sich dabei mit einem Partner wie der Jungen Freiheit einzulassen, nur weil uns sonst niemand anders eine (weltliche) Plattform bietet? </p>
<p>.</p>
<p>&#8222;Die Evangelikalen &#8211; wer ist das eigentlich? … Es bleibt uns gar nichts anderes übrig als diesen Begriff zu akzeptieren und versuchen ihn neu zu füllen. […]</p>
<p>Ich glaube, dass ich sagen kann &#8211; für unsere Bewegung [Evangelische Allianz], dass die Zahl derjenigen, die die Bibel Wort für Wort wörtlich nehmen &#8211; die sagen jedes Wort, jeder Buchstabe ist verbal von Gott inspiriert – und die Bibel ist sozusagen vom Himmel gefallen, dass der Kreis derjenigen nicht allzu groß ist. […]</p>
<p>Ich würde für mich nicht sagen ich bin Fundamentalist, und ich glaube ich kann das auch nicht für die Evangelische Allianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] sagen.&#8220;</p>
<p>Jürgen Werth (7. Oktober 2007, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Hardliner Gottes &#8211; die Diskussion. Diskussion mit Meinhard Schmidt &#8211; Degenhard über christliche Fundamentalisten in Deutschland. Hessischer Rundfunk, Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:00 Uhr, HR Horizonte)</p>
<p>.</p>
<p>Jürgen Werth: &#8222;Die ganze Frage der Schöpfung wird sehr unterschiedlich gesehen.&#8220; […]</p>
<p>Meinhard Schmidt &#8211; Degenhard: &#8222;Würden Sie &#8211; Stichwort Kreationismus &#8211; für sich sagen, ich glaube, dass Gott das wirklich vor sechs bis siebentausend Jahren in sechs Tagen gemacht hat?&#8220;</p>
<p>Jürgen Werth: &#8222;Ich für mich glaube das nicht.&#8220; </p>
<p>Meinhard Schmidt &#8211; Degenhard: &#8222;Sie glauben das nicht?&#8220;</p>
<p>Jürgen Werth: &#8222;Ich kann jetzt nicht für die ganze Bewegung [Evangelische Allianz] sprechen. Ich glaube zwar, dass Gott das tun kann &#8211; also wenn ich an Gott glaube, glaube ich auch, dass das ihm möglich ist. Aber ich glaube auch, dass ihm das möglich ist, das in einem Prozess zu machen, der über viele Millionen Jahre geht.&#8220;</p>
<p>Jürgen Werth (7. Oktober 2007, Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Hardliner Gottes &#8211; die Diskussion. Diskussion mit Meinhard Schmidt &#8211; Degenhard über christliche Fundamentalisten in Deutschland. Hessischer Rundfunk, Sonntag, 7. Oktober 2007, 10:00 Uhr, HR Horizonte)</p>
<p>.</p>
<p>Volker Panzer: &#8222;Glauben Sie, dass Darwin Recht hat?&#8220; </p>
<p>Jürgen Werth: &#8222;Das ist eine Frage, auf die ich keine wirkliche Antwort habe. Ich glaube aber auch nicht, dass es eine wirklich entscheidende Frage ist.&#8220; </p>
<p>Jürgen Werth (16. November 2009, Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF), Gehet hin in alle Welt!, ZDF Nachtstudio, <a href="http://www.zdf.de" rel="nofollow ugc">http://www.zdf.de</a> )</p>
<p>.</p>
<p>&#8222;Diplomatie ist die Fähigkeit, so zu tun, als täte man nicht so.&#8220;</p>
<p>Boleslaw Barlog (1906 &#8211; 1999, deutscher Regisseur)</p>
<p>.</p>
<p>&#8222;Seit langem schon wird von Seiten bibelkritischer und „ökumenischer Theologie“ versucht, die Gegensätze zwischen Islam und christlichem Glauben zu verharmlosen und eine gemeinsame geistliche Wurzel der vermeintlich „Abrahamitischen Religionen“ zu behaupten. [&#8230;]</p>
<p>Im Oktober [2007] hatte zunächst eine Gruppierung von 38 muslimischen Gelehrten einen „Offenen Brief“ an den Papst und weitere Kirchenführer u.a. von Orthodoxie, Luthertum, Reformierten und Baptismus geschickt. Er steht unter dem Motto: „Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch“. Durch den Vergleich von Koran- und Bibeltexten will man belegen, dass es eine substantielle Gemeinsamkeit zwischen dem angeblich auf beiden Seiten gelehrten Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe gebe. Es soll suggeriert werden, dass es sich bei Allah und Jahwe letztlich um den einen Gott handele, dem beide Religionen von ganzem Herzen zu dienen versuchten. [&#8230;]</p>
<p>So wundert es nicht, dass der „Offene Brief“ schon bald eine zustimmende „christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm ] erhielt (A Christian Response). Darin bitten die Unterzeichner um Vergebung für das von Christen an Moslems geübte Unrecht – und zwar erbittet man diese Vergebung sowohl von „dem Allerbarmenden Einen“ (All-Merciful One) als auch der weltweiten muslimischen Gemeinschaft. Zugleich wird die „tiefe Einsicht“ gelobt, mit der die muslimische Erklärung gemeinsame Grundlagen zwischen der muslimischen und der christlichen Gemeinschaft identifiziere. Diese gemeinsame Basis betreffe nicht nur Nebensächliches, sondern sogar „Fundamente des Glaubens“ (fundamentals of faith). [&#8230;]</p>
<p>Seine dramatische Dimension erhält der Vorgang dadurch, dass inzwischen führende Evangelikale aus dem englischsprachigen Raum die „Christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm ] unterstützen und sich mit ihrer Unterschrift dazu bekannt haben. &#8230;<br />
u.a. &#8230; John Stott, Bill Hybels [Willow Creek], Rick Warren [Leben mit Vision], George Verwer. </p>
<p>Auch maßgebliche Vertreter der Evangelischen Allianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] haben die Erklärung inzwischen unterzeichnet: Geoff Tunnicliffe (Internationaler Direktor der Weltallianz), Bertil Ekström (Exekutiv-Direktor der Missionskommission), William Taylor (Internationaler Botschafter der WEA [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ]).</p>
<p>Angesichts dieses interreligiösen Engagements der Allianz wirft ein anderes Projekt, an dem sie beteiligt ist, neue Fragen auf.<br />
Im August fand in Toulouse eine gemeinsame Tagung des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog (Vatikan), des ÖRK-Programms für Interreligiöse Zusammenarbeit (Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf) und der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) statt. Letztere war u.a. durch den deutschen Theologen Thomas Schirrmacher [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schirrmacher ]  vertreten. </p>
<p>Gemeinsam will man einen Ethik-Kodex für Bekehrungen [siehe unten] erarbeiten, mit dem dann „schwarze Schafe“, die sich laut Schirrmacher in allen theologischen Lagern befinden, zur Rechenschaft gezogen werden sollen.&#8220;</p>
<p>Dr. Wolfgang Nestvogel (07.12.2007, Leiter der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) Hannover)</p>
<p>.</p>
<p>&#8222;Vor Jahren wäre das, was vom 8. bis 12. August 2007 in Toulouse stattfand, in der Tat noch undenkbar gewesen: Erstmals beteiligten sich Vertreter der missionarisch gesonnenen Evangelikalen an einem gemeinsamen Studienprozess von Vatikan und Ökumenischem Rat der Kirchen (ÖRK) &#8211; und dabei zeigten sich Repräsentanten der evangelikalen Bewegung optimistisch über die Möglichkeit, zu allgemein anerkannten christlichen Verhaltensmaßstäben beim Thema Bekehrung zu kommen. [&#8230;]</p>
<p>Eine Beteiligung der Weltallianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz ] sei entscheidend, wenn es darum gehe, »schwarze Schafe« für eine Evangelisation mit Respekt für andere Glaubensüberzeugungen zu gewinnen. </p>
<p>Wer sind wohl die »schwarzen Schafe«? </p>
<p>Die, die noch nicht auf Linie sind und nicht in den angestrebten Verhaltenskodex passen? Der Verhaltenskodex könnte sehr wohl das Ende von Evangelisation und Mission bedeuten, wenn sich das, was der Generalsekretär des Kirchenrates von Malaysia Hermen Shastri (Kuala Lumpur) bei derselben Konferenz in guter »ökumenischer Tradition« forderte, durchsetzt:</p>
<p>Religiöse Verkündiger müssten anerkennen, dass keine Religion ein »Monopol auf die Wahrheit« habe und es viele Wege zum Heil gebe. </p>
<p>Wer so redet, ist sich des Heils wohl selbst nicht mehr gewiss. Kann so etwas die Weltallianz mittragen? &#8230; Bis etwa 2010 soll aber auch der Verhaltenskodex umgesetzt und kontrolliert werden, wobei offen bleibt, wie dies geschehen soll. [&#8230;] </p>
<p>Wenn der Ruf zu Glaube und Buße aufhört, wie dies ja gefordert wurde, und die Weltallianz dies mit trägt, dann gibt sie damit nicht allein ihr ursprüngliches Ziel auf, sondern trägt auch, was weit schlimmer ist, zum Unheil von Menschen bei, wenn sie nicht mehr laut und deutlich bekennt:</p>
<p>Jesus Christus ist der einzige Weg zum Heil; Christus allein.&#8220;</p>
<p>Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ (Dezember 2007, Informationsbrief Nr. 245, Seite 28 f., <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kein_anderes_Evangelium" rel="nofollow ugc">http://de.wikipedia.org/wiki/Kein_anderes_Evangelium</a> )</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8148</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 16:35:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8148</guid>

					<description><![CDATA[Danke für die Antworten. 

Genaugenommen weiß ich jetzt immer noch nicht so genau - warum ich hier im Blog gerade politisch „links“ einzuordnen bin? 
Liegt das daran, dass ich den Zentralrat der Juden zitiert habe? Oder wegen dem Wikipedia-Zitat? 
Habe ich an irgendeiner Stelle die Unwahrheit gesagt? Wenn zu meiner Selbstreflexion ein Zitat zur Hand wäre, das ich hier geschrieben habe und das ganze erhellt - wäre das hilfreich. 

Garde in diesen Tagen habe ich wegen meiner Webseite http://www.fundamentalismusdebatte.de  einige Emails bekommen, in denen zum Ausdruck kommt, dass ich wohl politisch „rechts“ einzuordnen wäre. 
Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, ob man auf meiner Webseite nur die oberen, oder nur die unteren Beiträge liest. 

Genauso wie es vielleicht darauf ankommt, ob man seitens der Deutschen Evangelischen Allianz (www.ead.de) Jürgen Werth (Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz), oder Hartmut Steeb (Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz) hört oder liest. 

Übrigens hat sich unter http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html  Hartmut Steeb (Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, www.ead.de) am 26.12.2009 persönlich zu der Debatte geäußert. Hier der Beitrag im Wortlaut:

„Natürlich kann man sich immer die Frage stellen, wo man schreibt, wo man dem Abdruck eines Artikels zustimmt, von wem man Ehrungen entgegen nimmt. 
Ich habe vor vielen Jahren einen einzigen Artikel in &quot;Die junge Freiheit&quot; geschrieben. Vielleicht lohnt es sich, diesen mal anzuschauen. Ich stehe nach wie vor dazu. 
Dass die Junge Freiheit darüber hinaus häufig über unsere Positionen in Sachen Pro Familie, Pro Lebensschutz, Pro Religionsfreiheit, Pro Demokratie, Pro Rechtsstaatlichkeit, Pro Ehe berichtet, kann mich doch nur freuen. Die Frage ist eher, warum verschweigen so viele andere diese Positionen. 

Dass die Evangelikalen deshalb dabei wären sich zu verändern, finde ich eine gewagte Behauptung. Wir als Deutsche Evangelische Allianz stehen jedenfalls weiter auf unserer Grundlage.“

(26.12.2009 - 12:03 Uhr,  Junge Freiheit ehrt idea, www.jesus.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Antworten. </p>
<p>Genaugenommen weiß ich jetzt immer noch nicht so genau &#8211; warum ich hier im Blog gerade politisch „links“ einzuordnen bin?<br />
Liegt das daran, dass ich den Zentralrat der Juden zitiert habe? Oder wegen dem Wikipedia-Zitat?<br />
Habe ich an irgendeiner Stelle die Unwahrheit gesagt? Wenn zu meiner Selbstreflexion ein Zitat zur Hand wäre, das ich hier geschrieben habe und das ganze erhellt &#8211; wäre das hilfreich. </p>
<p>Garde in diesen Tagen habe ich wegen meiner Webseite <a href="http://www.fundamentalismusdebatte.de" rel="nofollow ugc">http://www.fundamentalismusdebatte.de</a>  einige Emails bekommen, in denen zum Ausdruck kommt, dass ich wohl politisch „rechts“ einzuordnen wäre.<br />
Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, ob man auf meiner Webseite nur die oberen, oder nur die unteren Beiträge liest. </p>
<p>Genauso wie es vielleicht darauf ankommt, ob man seitens der Deutschen Evangelischen Allianz (www.ead.de) Jürgen Werth (Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz), oder Hartmut Steeb (Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz) hört oder liest. </p>
<p>Übrigens hat sich unter <a href="http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html" rel="nofollow ugc">http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html</a>  Hartmut Steeb (Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, <a href="http://www.ead.de" rel="nofollow ugc">http://www.ead.de</a>) am 26.12.2009 persönlich zu der Debatte geäußert. Hier der Beitrag im Wortlaut:</p>
<p>„Natürlich kann man sich immer die Frage stellen, wo man schreibt, wo man dem Abdruck eines Artikels zustimmt, von wem man Ehrungen entgegen nimmt.<br />
Ich habe vor vielen Jahren einen einzigen Artikel in &#8222;Die junge Freiheit&#8220; geschrieben. Vielleicht lohnt es sich, diesen mal anzuschauen. Ich stehe nach wie vor dazu.<br />
Dass die Junge Freiheit darüber hinaus häufig über unsere Positionen in Sachen Pro Familie, Pro Lebensschutz, Pro Religionsfreiheit, Pro Demokratie, Pro Rechtsstaatlichkeit, Pro Ehe berichtet, kann mich doch nur freuen. Die Frage ist eher, warum verschweigen so viele andere diese Positionen. </p>
<p>Dass die Evangelikalen deshalb dabei wären sich zu verändern, finde ich eine gewagte Behauptung. Wir als Deutsche Evangelische Allianz stehen jedenfalls weiter auf unserer Grundlage.“</p>
<p>(26.12.2009 &#8211; 12:03 Uhr,  Junge Freiheit ehrt idea, <a href="http://www.jesus.de" rel="nofollow ugc">http://www.jesus.de</a>)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hildeg.		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8147</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hildeg.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 13:02:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8147</guid>

					<description><![CDATA[vielleicht noch einige Anmerkungen.

Die evangelikale Bewegung ist in den wesentlichen Kernpunkten des Glaubens eins, ansonsten durchaus verschieden.  Wenn ich hier von rechts oder links spreche, könnte ich auch progressiv/sozial oder konservativ/wahrend sagen. Insider kennen Namen wie Rene Padilla und Ron Sider, die im ersten Punkt Schrittmacher international waren. 

Man findet in der evangelikalen Bewegung ein weites Spektrum an Überzeugungen, begegnet unterschiedlichen Lehrverständnissen. Politisch findet man Grüne wie CDUanhänger. Wenn geistliche Fehlentwicklungen innerhalb der evangelikalen Bewegung beobachtet und angemahnt werden, die eindeutig keine biblische Basis haben, hat das nicht mit &quot;Keil dazwischen treiben&quot; zu tun. Medien haben ein Wächteramt und ich bin den evangelikalen Medien dankbar, wenn sie selbstkritisch ihre Stimme erheben, bevor es säkulare Organe tun, die bisher sehr viel verwechselt haben.

 Einige charismatische Gruppen sind nun mal eifriger und lauter als andere, aber es sind gewiss nicht alle.  Dennoch ist alles, was mit der menschlichen Seele zu tun hat,  sensibel und erfordert Prüfung. In der geistlichen Arbeit haben wir es mit Menschen zu tun, die uns ihr Leben zum Teil anvertrauen, und es gilt dieses Vertrauen unter keinen Umständen zu missbrauchen. Ich möchte ein ganz starkes Plädoyer für Ausgewogenheit halten, aber auch für die mehr Engagement in konservativen Kreisen, was die geistliche und soziale Not in unserer Welt angeht. 

wir haben einen  kleinen Teil Eiferer in unsren Reihen, aber ich  kann 
  für alle Angehörigen der evangelischen Allianz sagen, dass sie sehr staatstragend sind und es schlichtweg üble Nachrede ist, sie in die Nähe von Staatskritik zu bringen.
 Ja, es rächt sich vielleicht, dass bibeltreue Kreise bisher so still waren und im Verborgenen viel Gutes zum Wohle des Gemeinwesens getan haben. Mir fehlen in der Tat die wissenschaftlichen Untersuchungen,(lasse mich gerne belehren, wenn es sie gibt) die man auch der säkularen Presse zugänglich machen könnte über Themen:

1) Politische Überzeugungen innerhalb der Freikirchen

2)sozialwerke innerhalb des Pietismus und der Freikirchen im Vergleich zu den Klöstern
3) Glaube in der zweiten und dritten Generation
4) neue Gemeindegründungen in Deutschland
5) Engagement für das Gemeinwesen in evangelikalen Gemeinden
6) Die Spannung zwischen Dringlichkeit des Evangeliums und Vernachlässigng des Auftrags

In diesem Zusammenhang noch einmal Dank an 3sat, die einen ausgezeichneten Beitrag über Freikirchen in der Schweiz gesandt haben. Es wurde ein Beitrag von einer Taufgesinnten Gemeinde einer charismatischen Gemeinde in Winterthur gegenüber gestellt. Trotz kritischer Fragen ein super Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>vielleicht noch einige Anmerkungen.</p>
<p>Die evangelikale Bewegung ist in den wesentlichen Kernpunkten des Glaubens eins, ansonsten durchaus verschieden.  Wenn ich hier von rechts oder links spreche, könnte ich auch progressiv/sozial oder konservativ/wahrend sagen. Insider kennen Namen wie Rene Padilla und Ron Sider, die im ersten Punkt Schrittmacher international waren. </p>
<p>Man findet in der evangelikalen Bewegung ein weites Spektrum an Überzeugungen, begegnet unterschiedlichen Lehrverständnissen. Politisch findet man Grüne wie CDUanhänger. Wenn geistliche Fehlentwicklungen innerhalb der evangelikalen Bewegung beobachtet und angemahnt werden, die eindeutig keine biblische Basis haben, hat das nicht mit &#8222;Keil dazwischen treiben&#8220; zu tun. Medien haben ein Wächteramt und ich bin den evangelikalen Medien dankbar, wenn sie selbstkritisch ihre Stimme erheben, bevor es säkulare Organe tun, die bisher sehr viel verwechselt haben.</p>
<p> Einige charismatische Gruppen sind nun mal eifriger und lauter als andere, aber es sind gewiss nicht alle.  Dennoch ist alles, was mit der menschlichen Seele zu tun hat,  sensibel und erfordert Prüfung. In der geistlichen Arbeit haben wir es mit Menschen zu tun, die uns ihr Leben zum Teil anvertrauen, und es gilt dieses Vertrauen unter keinen Umständen zu missbrauchen. Ich möchte ein ganz starkes Plädoyer für Ausgewogenheit halten, aber auch für die mehr Engagement in konservativen Kreisen, was die geistliche und soziale Not in unserer Welt angeht. </p>
<p>wir haben einen  kleinen Teil Eiferer in unsren Reihen, aber ich  kann<br />
  für alle Angehörigen der evangelischen Allianz sagen, dass sie sehr staatstragend sind und es schlichtweg üble Nachrede ist, sie in die Nähe von Staatskritik zu bringen.<br />
 Ja, es rächt sich vielleicht, dass bibeltreue Kreise bisher so still waren und im Verborgenen viel Gutes zum Wohle des Gemeinwesens getan haben. Mir fehlen in der Tat die wissenschaftlichen Untersuchungen,(lasse mich gerne belehren, wenn es sie gibt) die man auch der säkularen Presse zugänglich machen könnte über Themen:</p>
<p>1) Politische Überzeugungen innerhalb der Freikirchen</p>
<p>2)sozialwerke innerhalb des Pietismus und der Freikirchen im Vergleich zu den Klöstern<br />
3) Glaube in der zweiten und dritten Generation<br />
4) neue Gemeindegründungen in Deutschland<br />
5) Engagement für das Gemeinwesen in evangelikalen Gemeinden<br />
6) Die Spannung zwischen Dringlichkeit des Evangeliums und Vernachlässigng des Auftrags</p>
<p>In diesem Zusammenhang noch einmal Dank an 3sat, die einen ausgezeichneten Beitrag über Freikirchen in der Schweiz gesandt haben. Es wurde ein Beitrag von einer Taufgesinnten Gemeinde einer charismatischen Gemeinde in Winterthur gegenüber gestellt. Trotz kritischer Fragen ein super Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8141</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:12:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8141</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Michael, 

das klingt ja ganz nach George Orwells &quot;Animal Farm&quot;, was Sie da schreiben &quot;Four legs good, two legs bad&quot;: &quot;ZdJ gut, JF schlecht&quot; - und das &quot;per definitionem michaelis&quot;. Ich meine aber: Weder im ZdJ, noch bei der JF gibt es unfehlbare Menschen - und auch nicht in unserer Diskussion hier. Das wissen wir Christen doch am besten. Daher ist der eigentliche Sinn einer Demokratie, dass sich (idealerweise) das beste Argument durchsetzen soll, ohne Ansehen von Personen, bzw. der Schublade, in die man gerne bestimmte Personen stecken möchte (bspw. heute &quot;rechtsgerichtet&quot; oder „Fundamentalist“, im NS damals „Jude“ als willkürlich negativ belegte Ausdrücke). Daher ist freie Rede und ein fairer Umgang mit ALLEN von zentraler Bedeutung. Ziel ist, dass es keine Diffamierung Andersdenkender bzw. ihr Ausschluss aus der Diskursgemeinschaft gibt. Ziel ist vielmehr eine &quot;gemeinsame Wahrheitssuche&quot;, welche einen solchen freien, rationalen Diskurs logisch voraussetzt. Das sagt der in vielen Punkten &quot;links&quot;-orientierte Jürgen Habermas, der aber auch 1968 den Begriff des &quot;linken Faschismus&quot; geprägt hat!

Denn wenn per definitionem irgendeine menschliche Instanz, und sei es der ZdJ, zum (moralischen) Maßstab gesetzt wird, und eine andere, wie die JF, als Diskussionspartner aus der Diskursgemeinschaft ausgeschlossen werden soll, dann hat das mit Demokratie, Freiheit, Nächstenliebe und auch Rationalität gar nichts mehr zu tun. Sowas findet nur in totalitären Denksystemen statt, wo eine gemeinsame Wahrheitssuche nicht stattfinden soll, wo vorgefasste, verordnete Meinungen nicht angetastet werden dürfen. 

Ich meine daher, dass eine &quot;Fundamentalismus-&quot;Debatte, eine „Faschismus“-Debatte oder eine &quot;rechts-links&quot;-Debatte begrifflich meist neben der Sache sind. Die Frage ist vielmehr, ob wir einen fairen, rationalen und offenen Diskurs nach den Regeln der Diskursethik zu führen bereit sind oder nicht. Die Frage ist, geistlich gesprochen, nichts anders als: Lieben wir die Wahrheit? (2. Thess. 2, 10-12) Sind wir &quot;demütig&quot;, d.h. bereit, das bessere Argument anzuerkennen, egal, wer es vorbringt?  

Herzliche Grüße,
Markus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael, </p>
<p>das klingt ja ganz nach George Orwells &#8222;Animal Farm&#8220;, was Sie da schreiben &#8222;Four legs good, two legs bad&#8220;: &#8222;ZdJ gut, JF schlecht&#8220; &#8211; und das &#8222;per definitionem michaelis&#8220;. Ich meine aber: Weder im ZdJ, noch bei der JF gibt es unfehlbare Menschen &#8211; und auch nicht in unserer Diskussion hier. Das wissen wir Christen doch am besten. Daher ist der eigentliche Sinn einer Demokratie, dass sich (idealerweise) das beste Argument durchsetzen soll, ohne Ansehen von Personen, bzw. der Schublade, in die man gerne bestimmte Personen stecken möchte (bspw. heute &#8222;rechtsgerichtet&#8220; oder „Fundamentalist“, im NS damals „Jude“ als willkürlich negativ belegte Ausdrücke). Daher ist freie Rede und ein fairer Umgang mit ALLEN von zentraler Bedeutung. Ziel ist, dass es keine Diffamierung Andersdenkender bzw. ihr Ausschluss aus der Diskursgemeinschaft gibt. Ziel ist vielmehr eine &#8222;gemeinsame Wahrheitssuche&#8220;, welche einen solchen freien, rationalen Diskurs logisch voraussetzt. Das sagt der in vielen Punkten &#8222;links&#8220;-orientierte Jürgen Habermas, der aber auch 1968 den Begriff des &#8222;linken Faschismus&#8220; geprägt hat!</p>
<p>Denn wenn per definitionem irgendeine menschliche Instanz, und sei es der ZdJ, zum (moralischen) Maßstab gesetzt wird, und eine andere, wie die JF, als Diskussionspartner aus der Diskursgemeinschaft ausgeschlossen werden soll, dann hat das mit Demokratie, Freiheit, Nächstenliebe und auch Rationalität gar nichts mehr zu tun. Sowas findet nur in totalitären Denksystemen statt, wo eine gemeinsame Wahrheitssuche nicht stattfinden soll, wo vorgefasste, verordnete Meinungen nicht angetastet werden dürfen. </p>
<p>Ich meine daher, dass eine &#8222;Fundamentalismus-&#8222;Debatte, eine „Faschismus“-Debatte oder eine &#8222;rechts-links&#8220;-Debatte begrifflich meist neben der Sache sind. Die Frage ist vielmehr, ob wir einen fairen, rationalen und offenen Diskurs nach den Regeln der Diskursethik zu führen bereit sind oder nicht. Die Frage ist, geistlich gesprochen, nichts anders als: Lieben wir die Wahrheit? (2. Thess. 2, 10-12) Sind wir &#8222;demütig&#8220;, d.h. bereit, das bessere Argument anzuerkennen, egal, wer es vorbringt?  </p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 09:54:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8139</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Michael, 
schade, dass Sie offenbar an inhaltlicher Kritik an Linken Positionen nicht interessiert sind, oder zumindest als spontanen &quot;Abwehrreflex&quot; erst mal die Faschismuskeule schwingen (Bei Ihnen steht offenbar jeder, der Linke kritisiert, erst mal unter &quot;Nazi-Generalverdacht&quot;).

Hier ging es ja eigentlich um Fundamentalismus. 

Bei Gelegenheit wuerde mich aber eine INHALTLICHE Diskussion zu diesem Thema mit Ihnen interessieren, denn: man muss als Christ staendig seine eigenen Positionen (ob sie eher links oder eher rechts sind) anhand der Bibel ueberpruefen. 

(Dazu gehoert auch, dass man nicht nur auf Autoritaeten verweist, die die eigene Position stuetzen, sondern dass man sich mit den Inhalten  auseinandersetzt und inhaltlich argumentiert.) 

Dabei ist es ein guter Anfang, wenn man mal fuer sich selbst alle politischen Einzel-Positionen auflistet, die man vertritt. 
Des weiteren sollte man auflisten, welche Positionen man als &quot;rechts&quot; und welche man als &quot;links&quot; bezeichnet, und was man an den jeweils anderen Positionen nicht gut findet. 
(Dabei waere zu unterscheiden zwischen demokratischer gesinnter Linker und Extremistischer Linker, und zwischen demokratischer Rechter und Extremistischer Rechter). Sie werden unter Christen zum Beispiel demokratische Linke und demokratische Rechte finden. Extremismus jeder Art ist abzulehnen.  
(Der Begriff &quot;Extremismus&quot; muesste eigentlich noch definiert werden, er ist eigentlich unklar. Ich verwende ihn hier, weil er gebraeuchlich ist. Unter &quot;Extremismus&quot; verstehe ich hier: Leute, die das Gewaltmonopol des Staates ablehnen, und die z.B. die freiheitliche Grundordnung abschaffen wollen. Wenn man allerdings &quot;extrem in der Naechstenliebe&quot; sein will, ist das nichts Schlechtes, im Gegenteil.)

Diese Unterscheidung zwischen Rechtsextrem und Rechts fehlt mir bei Ihnen. 


Der Nationalsozialismus war ja unter anderem eine Mischung aus Sozialistmus, Nationalismus und Rassismus. Alle drei Elemente sind aus christlicher Sicht (so wie ich es sehe) abzulehnen. 
- Sozialismus heisst (staatlich erzwungene) Aufgabe des Privateigentums. Aber ohne Privateigentum gibt es keine Haushalterschaft mehr. Sozialismus ist ohne Gewalt und Zwang nicht zu erreichen, und ist ohne Preisgabe der Freiheit nicht zu haben. (Ich bin mir bewusst, dass es Christen gibt, die diese Sicht nicht teilen). 
- Nationalismus heisst ein Absolut-Stellen der eigenen Nation. Das kann man als Christ nicht, denn Gott hat alle Nationen geschaffen. Man kann seine Nation lieben, das sollte man auch, aber man sollte deswegen nicht andere Nationen geringachten. (Wie Weizsaecker sagte: Ein gesunder Patriotismus ist gut, aber Nationalismus ist es nicht). 
- Rassismus heisst, eine Rasse ueber eine andere zu stellen. Das ist biblisch nicht zu rechtfertigen. Denn Gott hat alle Menschen gleich geschaffen in Seinem Ebenbild. 

Aus diesen Gruenden sehen viele Leute den National-Sozialismus auch eher als eine LINKE Bewegung an. Denn Hitler und Konsorten waren fuer staatliche Allmacht, waren gegen alle christlichen Werte, und waren in vieler Hinsicht sehr &quot;progressiv&quot;.
Wie sie sehen, bringen diese &quot;Labels&quot; (&quot;Links / Rechts&quot;) nicht so viel, wenn man sie nicht definiert. 

Jedenfalls werden Sie unter ernstmeinenden Christen - hoffentlich - keinen mit extremistischen Ideologien finden. 
Das, was gerne als die &quot;Christian Right&quot; in den USA bezeichnet wird, ist (fast) durchgaengig die &quot;demokratische Rechte&quot;, und sind alles Christen, die den Extremismus ablehnen. 

Daher ermutige ich Sie zu einer INHALTLICHEN Diskussion, bei der Sie Ihre Begriffe erst mal definieren, anstatt andere mit nebuloesen Schlagwoertern zu betiteln. 

Des weiteren muss man sich immer die Frage stellen: habe ich Gott lieber als meine eigene ideologische Position? Bin ich bereit, falsche Denkmuster aufzugeben? Und das gilt fuer jeden Christen. (Und hier auch gleich der Test: man frage sich: wann hat man das letzte Mal eine eigene Sicht aufgrund dessen, was die Bibel sagt, korrigiert?). Hierzu sollten wir uns immer gegenseitig ermutigen: unser Weltbild - auch das politische - anhand der Bibel zu ueberpruefen und wenn noetig zu korrigieren. 
In diesem Sinne: Ihre - inhaltliche - Kritik ist jederzeit willkommen. Lassen Sie sie aber auch an sich selbst ran. (Ein guter Anfang waere vielleicht die Lektuere des Buches &quot;Unter Linken&quot;  :-). Auch wenn das Buch nicht unbedingt christlich argumentiert). 

Mit freundlichen Gruessen, und allen hier ein frohes Weihnachtsfest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael,<br />
schade, dass Sie offenbar an inhaltlicher Kritik an Linken Positionen nicht interessiert sind, oder zumindest als spontanen &#8222;Abwehrreflex&#8220; erst mal die Faschismuskeule schwingen (Bei Ihnen steht offenbar jeder, der Linke kritisiert, erst mal unter &#8222;Nazi-Generalverdacht&#8220;).</p>
<p>Hier ging es ja eigentlich um Fundamentalismus. </p>
<p>Bei Gelegenheit wuerde mich aber eine INHALTLICHE Diskussion zu diesem Thema mit Ihnen interessieren, denn: man muss als Christ staendig seine eigenen Positionen (ob sie eher links oder eher rechts sind) anhand der Bibel ueberpruefen. </p>
<p>(Dazu gehoert auch, dass man nicht nur auf Autoritaeten verweist, die die eigene Position stuetzen, sondern dass man sich mit den Inhalten  auseinandersetzt und inhaltlich argumentiert.) </p>
<p>Dabei ist es ein guter Anfang, wenn man mal fuer sich selbst alle politischen Einzel-Positionen auflistet, die man vertritt.<br />
Des weiteren sollte man auflisten, welche Positionen man als &#8222;rechts&#8220; und welche man als &#8222;links&#8220; bezeichnet, und was man an den jeweils anderen Positionen nicht gut findet.<br />
(Dabei waere zu unterscheiden zwischen demokratischer gesinnter Linker und Extremistischer Linker, und zwischen demokratischer Rechter und Extremistischer Rechter). Sie werden unter Christen zum Beispiel demokratische Linke und demokratische Rechte finden. Extremismus jeder Art ist abzulehnen.<br />
(Der Begriff &#8222;Extremismus&#8220; muesste eigentlich noch definiert werden, er ist eigentlich unklar. Ich verwende ihn hier, weil er gebraeuchlich ist. Unter &#8222;Extremismus&#8220; verstehe ich hier: Leute, die das Gewaltmonopol des Staates ablehnen, und die z.B. die freiheitliche Grundordnung abschaffen wollen. Wenn man allerdings &#8222;extrem in der Naechstenliebe&#8220; sein will, ist das nichts Schlechtes, im Gegenteil.)</p>
<p>Diese Unterscheidung zwischen Rechtsextrem und Rechts fehlt mir bei Ihnen. </p>
<p>Der Nationalsozialismus war ja unter anderem eine Mischung aus Sozialistmus, Nationalismus und Rassismus. Alle drei Elemente sind aus christlicher Sicht (so wie ich es sehe) abzulehnen.<br />
&#8211; Sozialismus heisst (staatlich erzwungene) Aufgabe des Privateigentums. Aber ohne Privateigentum gibt es keine Haushalterschaft mehr. Sozialismus ist ohne Gewalt und Zwang nicht zu erreichen, und ist ohne Preisgabe der Freiheit nicht zu haben. (Ich bin mir bewusst, dass es Christen gibt, die diese Sicht nicht teilen).<br />
&#8211; Nationalismus heisst ein Absolut-Stellen der eigenen Nation. Das kann man als Christ nicht, denn Gott hat alle Nationen geschaffen. Man kann seine Nation lieben, das sollte man auch, aber man sollte deswegen nicht andere Nationen geringachten. (Wie Weizsaecker sagte: Ein gesunder Patriotismus ist gut, aber Nationalismus ist es nicht).<br />
&#8211; Rassismus heisst, eine Rasse ueber eine andere zu stellen. Das ist biblisch nicht zu rechtfertigen. Denn Gott hat alle Menschen gleich geschaffen in Seinem Ebenbild. </p>
<p>Aus diesen Gruenden sehen viele Leute den National-Sozialismus auch eher als eine LINKE Bewegung an. Denn Hitler und Konsorten waren fuer staatliche Allmacht, waren gegen alle christlichen Werte, und waren in vieler Hinsicht sehr &#8222;progressiv&#8220;.<br />
Wie sie sehen, bringen diese &#8222;Labels&#8220; (&#8222;Links / Rechts&#8220;) nicht so viel, wenn man sie nicht definiert. </p>
<p>Jedenfalls werden Sie unter ernstmeinenden Christen &#8211; hoffentlich &#8211; keinen mit extremistischen Ideologien finden.<br />
Das, was gerne als die &#8222;Christian Right&#8220; in den USA bezeichnet wird, ist (fast) durchgaengig die &#8222;demokratische Rechte&#8220;, und sind alles Christen, die den Extremismus ablehnen. </p>
<p>Daher ermutige ich Sie zu einer INHALTLICHEN Diskussion, bei der Sie Ihre Begriffe erst mal definieren, anstatt andere mit nebuloesen Schlagwoertern zu betiteln. </p>
<p>Des weiteren muss man sich immer die Frage stellen: habe ich Gott lieber als meine eigene ideologische Position? Bin ich bereit, falsche Denkmuster aufzugeben? Und das gilt fuer jeden Christen. (Und hier auch gleich der Test: man frage sich: wann hat man das letzte Mal eine eigene Sicht aufgrund dessen, was die Bibel sagt, korrigiert?). Hierzu sollten wir uns immer gegenseitig ermutigen: unser Weltbild &#8211; auch das politische &#8211; anhand der Bibel zu ueberpruefen und wenn noetig zu korrigieren.<br />
In diesem Sinne: Ihre &#8211; inhaltliche &#8211; Kritik ist jederzeit willkommen. Lassen Sie sie aber auch an sich selbst ran. (Ein guter Anfang waere vielleicht die Lektuere des Buches &#8222;Unter Linken&#8220;  :-). Auch wenn das Buch nicht unbedingt christlich argumentiert). </p>
<p>Mit freundlichen Gruessen, und allen hier ein frohes Weihnachtsfest.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8132</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:47:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8132</guid>

					<description><![CDATA[Ron on December 22nd, 2009: „Bin ich jetzt, weil ich dieses Buch empfehle, ein Nazi?“

@Ron: Danke für ihre Antwort. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

Erlauben sie mir noch eine Verständnisfrage zu ihrer These (siehe oben). Ich kenne weder sie, noch das Buch, noch den Autor. Wurde der Autor vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft? Hat sich der Zentralrat der Juden zu dem Buch geäußert? Wie begründen sie ihre These?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ron on December 22nd, 2009: „Bin ich jetzt, weil ich dieses Buch empfehle, ein Nazi?“</p>
<p>@Ron: Danke für ihre Antwort. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.</p>
<p>Erlauben sie mir noch eine Verständnisfrage zu ihrer These (siehe oben). Ich kenne weder sie, noch das Buch, noch den Autor. Wurde der Autor vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft? Hat sich der Zentralrat der Juden zu dem Buch geäußert? Wie begründen sie ihre These?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:05:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8130</guid>

					<description><![CDATA[@Michael: Mein voraussichtlich letztes Wort in dieser Sache hier. Ich weiß, dass weder bei den &quot;Linken&quot; noch bei den &quot;Rechten&quot; die Welt in Ordnung ist, so wie nirgendwo die Welt in Ordnung ist, wo Christus nicht wohnt. 
 
Sie müssen m.E. lernen, dass das Böse nicht etwas Statisches ist, dass sich leicht in binäre Denkkategorien einordnen lässt. Das Böse wandelt sich, tritt nicht immer gleich auf. Für Sie sie scheint völlig klar, dass bei den &quot;Linken&quot; die Welt stimmt. Stimmte sie bei der RAF? Stimmte sie im Stalinismus? Stimmte sie in der marxistischen Orthodoxie. Ich komme selbst aus dem Marxismus und kann Ihre Vorurteile nicht bestätigen. Auch dort, bei den Linken, stimmt die Welt nicht.

Kennen Sie Fleischhauers Buch &quot;&lt;a href=&quot;href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3498021257?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3498021257&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde&lt;/a&gt;&quot;? Ich möchte es Ihnen empfehlen!

Die Kurzbeschreibung: &quot;Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht – vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, im der seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken.&quot;

Bin ich jetzt, weil ich dieses Buch empfehle, ein Nazi?

Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Mein voraussichtlich letztes Wort in dieser Sache hier. Ich weiß, dass weder bei den &#8222;Linken&#8220; noch bei den &#8222;Rechten&#8220; die Welt in Ordnung ist, so wie nirgendwo die Welt in Ordnung ist, wo Christus nicht wohnt. </p>
<p>Sie müssen m.E. lernen, dass das Böse nicht etwas Statisches ist, dass sich leicht in binäre Denkkategorien einordnen lässt. Das Böse wandelt sich, tritt nicht immer gleich auf. Für Sie sie scheint völlig klar, dass bei den &#8222;Linken&#8220; die Welt stimmt. Stimmte sie bei der RAF? Stimmte sie im Stalinismus? Stimmte sie in der marxistischen Orthodoxie. Ich komme selbst aus dem Marxismus und kann Ihre Vorurteile nicht bestätigen. Auch dort, bei den Linken, stimmt die Welt nicht.</p>
<p>Kennen Sie Fleischhauers Buch &#8222;<a href="href="http://www.amazon.de/gp/product/3498021257?ie=UTF8&#038;tag=theobde-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3498021257" rel="nofollow">Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde</a>&#8222;? Ich möchte es Ihnen empfehlen!</p>
<p>Die Kurzbeschreibung: &#8222;Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht – vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, im der seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken.&#8220;</p>
<p>Bin ich jetzt, weil ich dieses Buch empfehle, ein Nazi?</p>
<p>Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias Dürr		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias Dürr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8129</guid>

					<description><![CDATA[@ Roland Detsch:

Ich pflichte Ron Kubsch bei. Die Ursache liegt in einer Fehlinterpretation evangelikaler Lebenswelt. Auch ich war einer der &quot;Evangelikalen&quot; mit &quot;Eifer und Einfluss&quot;, und zwar einfach nur indem ich einen Kommentar zu ihrem Artikel an das Goethe-Institut gesendet habe. So viel Einfluss ist also gar nicht dazu nötig.

Ein derartiger Beitrag entspricht außerdem nicht dem Selbstanspruch des Goethe-Instituts, &quot;ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben&quot; zu vermitteln. Es geht mir nicht darum, Ihnen den Mund zu verbieten. Ein erster Schritt zu einer angemesseneren Darstellung wäre aber z.B., Ihrem Artikel einen andere Sichtweise der Dinge an die Seite zu stellen. 

Herzliche Grüße und frohe Weihnachten,
Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Roland Detsch:</p>
<p>Ich pflichte Ron Kubsch bei. Die Ursache liegt in einer Fehlinterpretation evangelikaler Lebenswelt. Auch ich war einer der &#8222;Evangelikalen&#8220; mit &#8222;Eifer und Einfluss&#8220;, und zwar einfach nur indem ich einen Kommentar zu ihrem Artikel an das Goethe-Institut gesendet habe. So viel Einfluss ist also gar nicht dazu nötig.</p>
<p>Ein derartiger Beitrag entspricht außerdem nicht dem Selbstanspruch des Goethe-Instituts, &#8222;ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben&#8220; zu vermitteln. Es geht mir nicht darum, Ihnen den Mund zu verbieten. Ein erster Schritt zu einer angemesseneren Darstellung wäre aber z.B., Ihrem Artikel einen andere Sichtweise der Dinge an die Seite zu stellen. </p>
<p>Herzliche Grüße und frohe Weihnachten,<br />
Tobias</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8128</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:43:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8128</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ihr mich jetzt sehen könntet. Ich bin so klein, dass ich hier unter der geschlossenen Tür aufrecht rausgehen kann. Das werde ich auch tun und mich läutern, vielleicht irgendwo im Internet, dem Hort allen Wissens und allen Wahns. 

Ron on December 22nd, 2009: „Immer diese Kategorien “links” und “rechts”, mit denen keiner mehr etwas anfangen kann.“

Haben sie diese Erkenntnis aus der „libertären Zeitschrift“ Junge Freiheit? 

Junge Freiheit 27/1994, S. 4: „Erfreulich ist auch, dass parteipolitische Differenzen hier keinerlei Bedeutung haben und die von totalitären Parteistrategen gewünschte scharfe Abgrenzung zwischen CDU-Mitgliedern und Angehörigen rechtsgerichteter Gruppierungen nur mit einem Lächeln quittiert wird.“

Berliner Zeitung, 30. Oktober, Keine Interviews mehr für rechte Zeitungen: „Rechtsgerichtete Medien sind für den Zentralrat der Juden in Deutschland künftig keine Gesprächspartner mehr. Nach mehrstündiger Diskussion hat dies das Direktorium, das zweithöchste Gremium des Zentralrates, am Sonntag festgelegt und damit deutliche Kritik an der Vizepräsidentin Charlotte Knobloch geübt. Diese hatte der rechten Zeitung &quot;Junge Freiheit&quot; Anfang Oktober ein ganzseitiges Interview gegeben.“

Schon komisch was der Zentralrat der Juden in Deutschland hier sagt, oder? Wir Evangelikalen haben damit wohl keine Probleme. Im Gegenteil, wir lassen uns von der JF Ehren und nehmen öffentlich Preise entgegen und lassen uns als Autoren der JF öffentlich verzeichnen.

Sind wir jetzt da wo wir hin wollten? Das war mal anders, unter uns Gläubigen, und das weiß jeder hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr mich jetzt sehen könntet. Ich bin so klein, dass ich hier unter der geschlossenen Tür aufrecht rausgehen kann. Das werde ich auch tun und mich läutern, vielleicht irgendwo im Internet, dem Hort allen Wissens und allen Wahns. </p>
<p>Ron on December 22nd, 2009: „Immer diese Kategorien “links” und “rechts”, mit denen keiner mehr etwas anfangen kann.“</p>
<p>Haben sie diese Erkenntnis aus der „libertären Zeitschrift“ Junge Freiheit? </p>
<p>Junge Freiheit 27/1994, S. 4: „Erfreulich ist auch, dass parteipolitische Differenzen hier keinerlei Bedeutung haben und die von totalitären Parteistrategen gewünschte scharfe Abgrenzung zwischen CDU-Mitgliedern und Angehörigen rechtsgerichteter Gruppierungen nur mit einem Lächeln quittiert wird.“</p>
<p>Berliner Zeitung, 30. Oktober, Keine Interviews mehr für rechte Zeitungen: „Rechtsgerichtete Medien sind für den Zentralrat der Juden in Deutschland künftig keine Gesprächspartner mehr. Nach mehrstündiger Diskussion hat dies das Direktorium, das zweithöchste Gremium des Zentralrates, am Sonntag festgelegt und damit deutliche Kritik an der Vizepräsidentin Charlotte Knobloch geübt. Diese hatte der rechten Zeitung &#8222;Junge Freiheit&#8220; Anfang Oktober ein ganzseitiges Interview gegeben.“</p>
<p>Schon komisch was der Zentralrat der Juden in Deutschland hier sagt, oder? Wir Evangelikalen haben damit wohl keine Probleme. Im Gegenteil, wir lassen uns von der JF Ehren und nehmen öffentlich Preise entgegen und lassen uns als Autoren der JF öffentlich verzeichnen.</p>
<p>Sind wir jetzt da wo wir hin wollten? Das war mal anders, unter uns Gläubigen, und das weiß jeder hier.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jürgen		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:04:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8127</guid>

					<description><![CDATA[@Roland Detsch

Es ist bedauerlich, dass Sie so enden wie Sie anfangen: mit Pauschalisierungen. &quot;Den Evangelikalen&quot; ist es also gelungen Ihren Beitrag zu Fall zu bringen. Woher wollen Sie wissen, ob ich einer bin? Sie stilisieren sich hier zum Opfer und Sie sind mit Sicherheit nicht unbedarft, das belegen Ihre Äußerungen. Ich denke auch, dass Sie auch dem Goethe-Institut mit solchen Behauptungen Unrecht tun. Es gilt immer noch Ursache und Wirkung.

Wie dem auch sei, ich wünsche ganz besonders Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Den lebendigen Gott.., ja dem werden Sie unweigerlich begegnen, jeder von uns. Die Frage ist nur, unter welchen Voraussetzungen.

Gruß, HJW]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Roland Detsch</p>
<p>Es ist bedauerlich, dass Sie so enden wie Sie anfangen: mit Pauschalisierungen. &#8222;Den Evangelikalen&#8220; ist es also gelungen Ihren Beitrag zu Fall zu bringen. Woher wollen Sie wissen, ob ich einer bin? Sie stilisieren sich hier zum Opfer und Sie sind mit Sicherheit nicht unbedarft, das belegen Ihre Äußerungen. Ich denke auch, dass Sie auch dem Goethe-Institut mit solchen Behauptungen Unrecht tun. Es gilt immer noch Ursache und Wirkung.</p>
<p>Wie dem auch sei, ich wünsche ganz besonders Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Den lebendigen Gott.., ja dem werden Sie unweigerlich begegnen, jeder von uns. Die Frage ist nur, unter welchen Voraussetzungen.</p>
<p>Gruß, HJW</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:00:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8126</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Detsch,

Sie kommen nicht daran vorbei, dass Sie mit Ihrem Artikel die Evangelikalen in die Nähe von Terroristen gerückt haben (auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollten). Insofern hat es seinen guten Grund, dass der Artikel zurückgezogen wurde. Grund ist nicht eine böse Kamapagne, sondern eine Fehlinterpretation evangelikaler Lebenswelt.

Zugleich und unbedingt möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Offenheit bedanken. Sie haben den Mut, dass direkte Gespräch zu suchen. Das ist der richtige Weg! Die Evangelikalen brauchen Kritik, so wie andere gesellschaftlichen Gruppen auch. Ist sie ehrlich, und wird sie gut informiert angebracht, sind, dass jedenfalls glaube ich, sogar die Evangelikalen lernfähig.

Nochmals danke und Ihnen frohe Feiertage, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Detsch,</p>
<p>Sie kommen nicht daran vorbei, dass Sie mit Ihrem Artikel die Evangelikalen in die Nähe von Terroristen gerückt haben (auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollten). Insofern hat es seinen guten Grund, dass der Artikel zurückgezogen wurde. Grund ist nicht eine böse Kamapagne, sondern eine Fehlinterpretation evangelikaler Lebenswelt.</p>
<p>Zugleich und unbedingt möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Offenheit bedanken. Sie haben den Mut, dass direkte Gespräch zu suchen. Das ist der richtige Weg! Die Evangelikalen brauchen Kritik, so wie andere gesellschaftlichen Gruppen auch. Ist sie ehrlich, und wird sie gut informiert angebracht, sind, dass jedenfalls glaube ich, sogar die Evangelikalen lernfähig.</p>
<p>Nochmals danke und Ihnen frohe Feiertage, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roland Detsch		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roland Detsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 18:41:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8125</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem es Eifer und Einfluss der Evangelikalen tatsächlich  vermocht haben, meinen Beitrag zu verbannen, hat sich für mich eine weitere Diskussion an dieser Stelle erledigt. Ich bedauere dies zutiefst. Respekt, wenn das nicht eine erfolgreiche Kampagne war…

Vielleicht sollte ich ja  beizeiten einmal  ein paar Seminare der Christlichen Medienakademie besuchen. Beispielsweise „Wie Sie gute Leserbriefe schreiben, die ernst genommen werden“. Von den Evangelikalen können unbedarfte Medienschaffende noch einiges lernen. 

Ein gesegnetes Weihnachtsfest allerseits. Wenn Ihr mit Clemens zusammen fleißig für mich betet, begegne ich ja vielleicht doch noch dem lebendigen Gott.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es Eifer und Einfluss der Evangelikalen tatsächlich  vermocht haben, meinen Beitrag zu verbannen, hat sich für mich eine weitere Diskussion an dieser Stelle erledigt. Ich bedauere dies zutiefst. Respekt, wenn das nicht eine erfolgreiche Kampagne war…</p>
<p>Vielleicht sollte ich ja  beizeiten einmal  ein paar Seminare der Christlichen Medienakademie besuchen. Beispielsweise „Wie Sie gute Leserbriefe schreiben, die ernst genommen werden“. Von den Evangelikalen können unbedarfte Medienschaffende noch einiges lernen. </p>
<p>Ein gesegnetes Weihnachtsfest allerseits. Wenn Ihr mit Clemens zusammen fleißig für mich betet, begegne ich ja vielleicht doch noch dem lebendigen Gott.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:03:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8120</guid>

					<description><![CDATA[@Michael: Immer diese Kategorien &quot;links&quot; und &quot;rechts&quot;, mit denen keiner mehr etwas anfangen kann. (Natürlich verschweigen Sie, dass das Bundesverfassungsgericht untersagt hat, die Zeitung unter die Rubrik &quot;Rechtsextremismus&quot; einzuordnen, da keine ausreichenden Anhaltspunkte gefunden wurden.)
Ja, Sie haben sich verrannt. Und ich fände es gut, wenn Sie nun auch dazu stehen und damit die Sache vom Tisch ist.
Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Immer diese Kategorien &#8222;links&#8220; und &#8222;rechts&#8220;, mit denen keiner mehr etwas anfangen kann. (Natürlich verschweigen Sie, dass das Bundesverfassungsgericht untersagt hat, die Zeitung unter die Rubrik &#8222;Rechtsextremismus&#8220; einzuordnen, da keine ausreichenden Anhaltspunkte gefunden wurden.)<br />
Ja, Sie haben sich verrannt. Und ich fände es gut, wenn Sie nun auch dazu stehen und damit die Sache vom Tisch ist.<br />
Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8118</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:35:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8118</guid>

					<description><![CDATA[Irgendwie dachte ich, dass meine Beiträge etwas mit den „Religiösen Rechten“ (Artikel von Herrn Detsch) zu tun hätten. 

Und zwar nicht irgendwie, sondern mit in der Öffentlichkeit stehenden Evangelikalen. Diese These ist mir anhand der Vorgänge um die „Junge Freiheit“ (siehe Beiträge oben) in den Sinn gekommen. 

Aber seit sich herausgestellt hat, dass die „Jungen Freiheit“ („Die Verfassungsschutzbehörden einiger Bundesländer führten die Zeitung bis 2005 in der Rubrik Rechtsextremismus.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit) als „libertäre Zeitschrift“ zu sehen ist, entbehrt die These jeder Grundlage. Ich habe mich hier wohl verrannt und alle Kommentare hier im Blog zeigen das ja auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie dachte ich, dass meine Beiträge etwas mit den „Religiösen Rechten“ (Artikel von Herrn Detsch) zu tun hätten. </p>
<p>Und zwar nicht irgendwie, sondern mit in der Öffentlichkeit stehenden Evangelikalen. Diese These ist mir anhand der Vorgänge um die „Junge Freiheit“ (siehe Beiträge oben) in den Sinn gekommen. </p>
<p>Aber seit sich herausgestellt hat, dass die „Jungen Freiheit“ („Die Verfassungsschutzbehörden einiger Bundesländer führten die Zeitung bis 2005 in der Rubrik Rechtsextremismus.“ Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit" rel="nofollow ugc">http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit</a>) als „libertäre Zeitschrift“ zu sehen ist, entbehrt die These jeder Grundlage. Ich habe mich hier wohl verrannt und alle Kommentare hier im Blog zeigen das ja auch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:30:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8115</guid>

					<description><![CDATA[Sorry. Ich bin hier im falschen Film. Daher haben meine Beiträge wohl nicht viel mit dem Thema zu tun. Mein Fehler, das gebe ich offen zu. 

@Roderich:
Roderich on December 22nd, 2009: „bitte tun sie den Gegnern nicht den Gefallen, sich von Charismatikern oder von der sogenannten Christlichen Rechten in den USA zu distanzieren. Das waere genau die Absicht der Gegner, einen Keil zwischen Christen zu treiben.“

In meiner grenzenlosen Naivität dachte ich bisher immer, dass zwischen Christen und den „Rechten“ ein Keil besteht. Wenn das nicht so ist.. wie schon gesagt - ich bin hier wohl im falschen Film.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry. Ich bin hier im falschen Film. Daher haben meine Beiträge wohl nicht viel mit dem Thema zu tun. Mein Fehler, das gebe ich offen zu. </p>
<p>@Roderich:<br />
Roderich on December 22nd, 2009: „bitte tun sie den Gegnern nicht den Gefallen, sich von Charismatikern oder von der sogenannten Christlichen Rechten in den USA zu distanzieren. Das waere genau die Absicht der Gegner, einen Keil zwischen Christen zu treiben.“</p>
<p>In meiner grenzenlosen Naivität dachte ich bisher immer, dass zwischen Christen und den „Rechten“ ein Keil besteht. Wenn das nicht so ist.. wie schon gesagt &#8211; ich bin hier wohl im falschen Film.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8114</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:02:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8114</guid>

					<description><![CDATA[@Michael: &quot;Ich muss sagen, die Antwort macht mich neugierig. &quot; Warum eigentlich? Die Aussage und Motivation der Antwort von Ron war doch eindeutig. Im Moment findet hier eine Diskussion über einen Beitrag statt, den Roland Detsch für das Goethe-Institut verfasst hat. Und ich finde es klasse, dass sich Herr Detsch (hoffentlich weiterhin), daran beteiligt. Jetzt beginnt die Sache aus dem Ruder zu laufen, denn auf einmal wird über eine Zeitung diskutiert und wer wann was wie dort publiziert hat oder interviewt wurde, anstatt bei der Sache, nämlich dem ursprünglichen Beitrag zu bleiben. Das &quot;aus dem Ruder laufen&quot; wollte Ron eigentlich verhindern, hat Ihren Beitrag aber trotzdem eingestellt. Könnte man sich nicht darauf verständigen diese Diskussion auf Ihrem Blog weiterzuführen? Ich fände das für das eigentliche Thema hier sehr hilfreich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: &#8222;Ich muss sagen, die Antwort macht mich neugierig. &#8220; Warum eigentlich? Die Aussage und Motivation der Antwort von Ron war doch eindeutig. Im Moment findet hier eine Diskussion über einen Beitrag statt, den Roland Detsch für das Goethe-Institut verfasst hat. Und ich finde es klasse, dass sich Herr Detsch (hoffentlich weiterhin), daran beteiligt. Jetzt beginnt die Sache aus dem Ruder zu laufen, denn auf einmal wird über eine Zeitung diskutiert und wer wann was wie dort publiziert hat oder interviewt wurde, anstatt bei der Sache, nämlich dem ursprünglichen Beitrag zu bleiben. Das &#8222;aus dem Ruder laufen&#8220; wollte Ron eigentlich verhindern, hat Ihren Beitrag aber trotzdem eingestellt. Könnte man sich nicht darauf verständigen diese Diskussion auf Ihrem Blog weiterzuführen? Ich fände das für das eigentliche Thema hier sehr hilfreich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:29:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8112</guid>

					<description><![CDATA[@Michael: Die Junge Freiheit würde ich als eine libertäre Zeitschrift bezeichnen. Ich gebe zu, dass ich sie selten lese. Aber unterschwellig anzudeuten, es sei sogar eine &quot;rechtsextreme&quot; Zeitung, halte ich für völlig unangemessen. Warum weisen Sie nicht darauf hin, dass auch Franz Alt zu den Autoren der Jungen Freiheit gehört? Der ist doch ganz unverdächtig, oder? 

Ich habe allerdings noch immer nicht verstanden, was das mit dem Thema hier zu tun hat. Mich interessiert weniger, was wo erschienen ist, sondern, was jemand sagt oder nicht sagt.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Die Junge Freiheit würde ich als eine libertäre Zeitschrift bezeichnen. Ich gebe zu, dass ich sie selten lese. Aber unterschwellig anzudeuten, es sei sogar eine &#8222;rechtsextreme&#8220; Zeitung, halte ich für völlig unangemessen. Warum weisen Sie nicht darauf hin, dass auch Franz Alt zu den Autoren der Jungen Freiheit gehört? Der ist doch ganz unverdächtig, oder? </p>
<p>Ich habe allerdings noch immer nicht verstanden, was das mit dem Thema hier zu tun hat. Mich interessiert weniger, was wo erschienen ist, sondern, was jemand sagt oder nicht sagt.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:24:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8111</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Hildegard, 
eine kleine Bitte: bitte tun sie den Gegnern nicht den Gefallen, sich von Charismatikern oder von der sogenannten Christlichen Rechten in den USA zu distanzieren. Das waere genau die Absicht der Gegner, einen Keil zwischen Christen zu treiben. 
Ansonsten finde ich Ihren Beitrag gut, aber das wollte ich nur mal erwaehnen. 

Wenn Charismatiker &quot;auf die Pauke hauen&quot;, kann das ja inhaltlich gerechtfertigt sein. Auch charismatische Glaubensinhalte sind sehr wohl biblisch begruendbar, und die konservativen Christen sollten nicht dem Irrtum verfallen zu meinen: wenn wir uns von Charismatikern distanzieren, kommen wir ungeschoren davon. 
(Denn in der antichristlichen Hetze, die gerade im Anbrechen ist, kommen erst die &quot;extremeren&quot;, bzw. &quot;staerker artikulierten&quot; Gruppen an den Pranger, und spaeter dann die ruhigeren...) 

Sagen sie auch lieber, welche Einzelaspekte Sie an der Christlichen Rechten nicht gut finden. 
Wenn sich die &quot;Christliche Rechte&quot; in den USA friedlich wenn auch lautstark gegen die Abtreibung einsetzt, dann ist das sehr gut. Es ist ein Skandal, wenn die Kirche in Europa so schweigsam und angepasst ist. 
(Wo Abtreibungsgegner zu Moerdern werden, ist das in aller Deutlichkeit zu verurteilen. Aber alle Evangelikalen Organisationen in den USA haben sich von Moerdern auf Abtreibungsaerzte distanziert, und dies aufs schaerste verurteilt.) 

Wenn sich die christliche Rechte fuer Familienwerte einsetzt, ist das auch gut. 

Wenn sich Christen in den USA in die Politik einmischen: um so besser! 

Also, es gibt sehr viel Gutes unter Christen in den USA, wir sollten uns da nicht einfach leichfertig &quot;distanzieren&quot;. 

Wenn ein Einmischen in die Politik fuer Christen nicht mehr erlaubt oder gewuenscht waere, dann ueberlaesst man das gesamte Feld der Politik (inklusive der Gesetzgebung) den Gegnern des christlichen Glaubens. 

(Wenn sich niemand, der einem Glauben anhaengt, in die Politik einmischen duerfte, dann muesste JEDE Partei komplett dichtmachen. Dann muesste leider die ganze Gruene Partei, die SPD und die Linkspartei (und die anderen auch) sich selbst aufloesen und alle Abgeordneten geschlossen zuruecktreten. Denn JEDER Mensch hat eine Weltanschauung, und jede Partei hat ein Grundsatzprogramm, das auf einer bestimmten Philosophie beruht, und die Philosophie kann zwar verstandesmaessig begruendet werden, aber die Grundannahmen der Philosophie kann man nicht beweisen, schon gar nicht wissenschaftlich. Ein Materialist kann seinen Materialismus nicht wissenschaftlich beweisen, sondern nur voraussetzen.)

Politik in einer Demokratie profitiert davon, wenn ALLE Ideen und Anschauungen am Diskussionstisch zugelassen werden. Dann koennen sich die besten Ideen - auf Basis von Argumenten - durchsetzen. Dazu sollen auch christliche Ideen gehoeren, neben materialistischen und anderen Weltbildern. Es soll ein fairer Wettbewerb von Ideen stattfinden. 
Genau dies versuchen aber bestimmte linke Kreise zu verhindern, indem sie Evangelikale und Konservative Gruppen gesellschaftlich zu aechten versuchen, und sie damit vom gesellschaftlichen Diskurs auszuschliessen versuchen. 

Im Kern handelt es sich bei diesen Bestrebungen, die Evangelikalen zu diskreditieren, also um eine Linksextremistische und Antidemokratische Strategie. 

Jeder demokratische gesinnte Bundesbuerger - ob Christ, ob Atheist, ob Links oder Rechts - sollte sich solchen Bestrebungen entgegensetzen. 

Faire Kritik an Evangelikalen ist erlaubt - und noetig. Unhaltbare und falsche Unterstellungen gehoeren aber nicht zum Repertoire der &quot;fairen Kritik&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Hildegard,<br />
eine kleine Bitte: bitte tun sie den Gegnern nicht den Gefallen, sich von Charismatikern oder von der sogenannten Christlichen Rechten in den USA zu distanzieren. Das waere genau die Absicht der Gegner, einen Keil zwischen Christen zu treiben.<br />
Ansonsten finde ich Ihren Beitrag gut, aber das wollte ich nur mal erwaehnen. </p>
<p>Wenn Charismatiker &#8222;auf die Pauke hauen&#8220;, kann das ja inhaltlich gerechtfertigt sein. Auch charismatische Glaubensinhalte sind sehr wohl biblisch begruendbar, und die konservativen Christen sollten nicht dem Irrtum verfallen zu meinen: wenn wir uns von Charismatikern distanzieren, kommen wir ungeschoren davon.<br />
(Denn in der antichristlichen Hetze, die gerade im Anbrechen ist, kommen erst die &#8222;extremeren&#8220;, bzw. &#8222;staerker artikulierten&#8220; Gruppen an den Pranger, und spaeter dann die ruhigeren&#8230;) </p>
<p>Sagen sie auch lieber, welche Einzelaspekte Sie an der Christlichen Rechten nicht gut finden.<br />
Wenn sich die &#8222;Christliche Rechte&#8220; in den USA friedlich wenn auch lautstark gegen die Abtreibung einsetzt, dann ist das sehr gut. Es ist ein Skandal, wenn die Kirche in Europa so schweigsam und angepasst ist.<br />
(Wo Abtreibungsgegner zu Moerdern werden, ist das in aller Deutlichkeit zu verurteilen. Aber alle Evangelikalen Organisationen in den USA haben sich von Moerdern auf Abtreibungsaerzte distanziert, und dies aufs schaerste verurteilt.) </p>
<p>Wenn sich die christliche Rechte fuer Familienwerte einsetzt, ist das auch gut. </p>
<p>Wenn sich Christen in den USA in die Politik einmischen: um so besser! </p>
<p>Also, es gibt sehr viel Gutes unter Christen in den USA, wir sollten uns da nicht einfach leichfertig &#8222;distanzieren&#8220;. </p>
<p>Wenn ein Einmischen in die Politik fuer Christen nicht mehr erlaubt oder gewuenscht waere, dann ueberlaesst man das gesamte Feld der Politik (inklusive der Gesetzgebung) den Gegnern des christlichen Glaubens. </p>
<p>(Wenn sich niemand, der einem Glauben anhaengt, in die Politik einmischen duerfte, dann muesste JEDE Partei komplett dichtmachen. Dann muesste leider die ganze Gruene Partei, die SPD und die Linkspartei (und die anderen auch) sich selbst aufloesen und alle Abgeordneten geschlossen zuruecktreten. Denn JEDER Mensch hat eine Weltanschauung, und jede Partei hat ein Grundsatzprogramm, das auf einer bestimmten Philosophie beruht, und die Philosophie kann zwar verstandesmaessig begruendet werden, aber die Grundannahmen der Philosophie kann man nicht beweisen, schon gar nicht wissenschaftlich. Ein Materialist kann seinen Materialismus nicht wissenschaftlich beweisen, sondern nur voraussetzen.)</p>
<p>Politik in einer Demokratie profitiert davon, wenn ALLE Ideen und Anschauungen am Diskussionstisch zugelassen werden. Dann koennen sich die besten Ideen &#8211; auf Basis von Argumenten &#8211; durchsetzen. Dazu sollen auch christliche Ideen gehoeren, neben materialistischen und anderen Weltbildern. Es soll ein fairer Wettbewerb von Ideen stattfinden.<br />
Genau dies versuchen aber bestimmte linke Kreise zu verhindern, indem sie Evangelikale und Konservative Gruppen gesellschaftlich zu aechten versuchen, und sie damit vom gesellschaftlichen Diskurs auszuschliessen versuchen. </p>
<p>Im Kern handelt es sich bei diesen Bestrebungen, die Evangelikalen zu diskreditieren, also um eine Linksextremistische und Antidemokratische Strategie. </p>
<p>Jeder demokratische gesinnte Bundesbuerger &#8211; ob Christ, ob Atheist, ob Links oder Rechts &#8211; sollte sich solchen Bestrebungen entgegensetzen. </p>
<p>Faire Kritik an Evangelikalen ist erlaubt &#8211; und noetig. Unhaltbare und falsche Unterstellungen gehoeren aber nicht zum Repertoire der &#8222;fairen Kritik&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://theoblog.de/christlicher-fundamentalismus-in-deutschland/6590/comment-page-1/#comment-8110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:15:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=6590#comment-8110</guid>

					<description><![CDATA[„Ron on December 21st, 2009 
@Michael: Man kann ja über alles diskutieren. Ich halte allerdings viel davon, wenn wir am Thema bleiben und solche Diskussionen nicht dafür nutzen, etliche andere Fässer aufzumachen. Blieben wir also beim Thema!
Liebe Grüße, Ron“

Ich muss sagen, die Antwort macht mich neugierig. 

Mein Beitrag handelt nicht von Zebras, die mit dem ganzen hier nichts zu tun haben, sondern von Evangelikalen - die zum einen als Sprachrohr der Evangelikalen gelten (idea) und zum anderen vom Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. In der ganzen Sache mit Q-rage und Thomas Krüger (siehe oben) gehört Hartmut Steeb (idea Vorstand, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, http://www.ead.de) unmittelbar zu den agierenden Personen. 

Die Message ist angekommen. Bitte keine weiteren Beiträge zu diesem Thema. Wie schon gesagt, das macht mich neugierig. Die im Beitrag (siehe oben) erwähnte Zeitung „Junge Freiheit“ gilt als „als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit, Stand 22.12.2009). 

Wenn in der Öffentlichkeit stehende Evangelikale für diese Zeitung schreiben (http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html) und von der „Jungen Freiheit“ geehrt werden und Preise entgegennehmen (siehe Beitrag oben, der Link dazu funktioniert nicht wegen dem Klammerproblem – wen`s interessiert: einfach in Google „Junge Freiheit“ und „idea“ eingeben) führt das schon mal dazu, dass der eine oder andere nachfragt was da los ist. Das kann passieren. Besonders dann, wenn offensichtlich der Tonfall der Evangelikalen in der Öffentlichkeit spürbar ein anderer geworden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ron on December 21st, 2009<br />
@Michael: Man kann ja über alles diskutieren. Ich halte allerdings viel davon, wenn wir am Thema bleiben und solche Diskussionen nicht dafür nutzen, etliche andere Fässer aufzumachen. Blieben wir also beim Thema!<br />
Liebe Grüße, Ron“</p>
<p>Ich muss sagen, die Antwort macht mich neugierig. </p>
<p>Mein Beitrag handelt nicht von Zebras, die mit dem ganzen hier nichts zu tun haben, sondern von Evangelikalen &#8211; die zum einen als Sprachrohr der Evangelikalen gelten (idea) und zum anderen vom Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. In der ganzen Sache mit Q-rage und Thomas Krüger (siehe oben) gehört Hartmut Steeb (idea Vorstand, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, <a href="http://www.ead.de" rel="nofollow ugc">http://www.ead.de</a>) unmittelbar zu den agierenden Personen. </p>
<p>Die Message ist angekommen. Bitte keine weiteren Beiträge zu diesem Thema. Wie schon gesagt, das macht mich neugierig. Die im Beitrag (siehe oben) erwähnte Zeitung „Junge Freiheit“ gilt als „als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus“ (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit" rel="nofollow ugc">http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit</a>, Stand 22.12.2009). </p>
<p>Wenn in der Öffentlichkeit stehende Evangelikale für diese Zeitung schreiben (<a href="http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html" rel="nofollow ugc">http://www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html</a>) und von der „Jungen Freiheit“ geehrt werden und Preise entgegennehmen (siehe Beitrag oben, der Link dazu funktioniert nicht wegen dem Klammerproblem – wen`s interessiert: einfach in Google „Junge Freiheit“ und „idea“ eingeben) führt das schon mal dazu, dass der eine oder andere nachfragt was da los ist. Das kann passieren. Besonders dann, wenn offensichtlich der Tonfall der Evangelikalen in der Öffentlichkeit spürbar ein anderer geworden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
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