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	Kommentare auf TheoBlog.de	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Kommentar zu Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/comment-page-1/#comment-93147</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 19:26:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meiner Meinung nach gibt es sehr starke Parallelen zwischen Philip Rieff und Franz Werfel in ihrer Gesellschaftsanalyse. Obwohl beide aus unterschiedlichen geistigen und literarischen Zusammenhängen stammen, diagnostizieren sie dieselbe geistige Krise der Moderne: den Verlust des Heiligen und die Ersetzung der Transzendenz durch Funktion, Konsum und Selbstoptimierung.

Werfel formuliert diese Kritik in seinem Werk Der veruntreute Himmel besonders eindringlich. Im Epilog beschreibt er, dass die moderne Welt nicht einfach atheistisch wird, sondern Gott durch neue Absolutheiten ersetzt. Seine Formulierung von der modernen „Dreieinigkeit“ aus „Zeit, Arbeit, Geld“ bringt diese Entwicklung präzise auf den Punkt. Der Mensch lebt nicht mehr aus der Beziehung zum Ewigen, sondern aus Produktivität, ökonomischem Nutzen und permanenter Beschäftigung.

Genau dieselbe Diagnose findet sich bei Rieff, besonders in seinem Hauptwerk The Triumph of the Therapeutic. Dort beschreibt er die Entstehung einer „therapeutischen Kultur“, in der nicht mehr Wahrheit, Heiligkeit oder moralische Ordnung im Zentrum stehen, sondern psychisches Wohlbefinden und subjektive Bedürfnisse. Rieff zeigt, dass moderne Gesellschaften die religiösen Grundlagen zerstören und dadurch ihre moralische Stabilität verlieren. Sein berühmter Gedanke, dass jede Kultur auf einem „sacred order“ beruht, macht deutlich: Verschwindet das Heilige, zerfällt auch die kulturelle Ordnung.

Beide Autoren kritisieren deshalb den Naturalismus und Materialismus der Moderne. Werfel zeigt literarisch, wie der Mensch auf ein biologisches und ökonomisches Wesen reduziert wird. Rieff analysiert denselben Vorgang sozialphilosophisch: Ohne Transzendenz bleiben nur noch Triebe, Bedürfnisse und psychologische Selbstdeutung übrig. Der Mensch verliert dadurch seine geistige Orientierung und wird leichter manipulierbar.

Ebenso betonen beide den inneren Zerfall einer Gesellschaft ohne religiöses Fundament. Sinnverlust, Identitätskrisen, Konsumismus und die Auflösung gemeinsamer moralischer Maßstäbe erscheinen bei beiden nicht als Zufälle, sondern als direkte Folgen der Entheiligung der Kultur.

Deshalb ergänzen sich Werfel und Rieff in bemerkenswerter Weise. Werfel beschreibt poetisch und existentiell, was Rieff später kultursoziologisch analysiert: Die moderne Welt ersetzt Gott durch Arbeit, Konsum, Psychologie und Selbstoptimierung — und verliert dabei ihre geistige Mitte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach gibt es sehr starke Parallelen zwischen Philip Rieff und Franz Werfel in ihrer Gesellschaftsanalyse. Obwohl beide aus unterschiedlichen geistigen und literarischen Zusammenhängen stammen, diagnostizieren sie dieselbe geistige Krise der Moderne: den Verlust des Heiligen und die Ersetzung der Transzendenz durch Funktion, Konsum und Selbstoptimierung.</p>
<p>Werfel formuliert diese Kritik in seinem Werk Der veruntreute Himmel besonders eindringlich. Im Epilog beschreibt er, dass die moderne Welt nicht einfach atheistisch wird, sondern Gott durch neue Absolutheiten ersetzt. Seine Formulierung von der modernen „Dreieinigkeit“ aus „Zeit, Arbeit, Geld“ bringt diese Entwicklung präzise auf den Punkt. Der Mensch lebt nicht mehr aus der Beziehung zum Ewigen, sondern aus Produktivität, ökonomischem Nutzen und permanenter Beschäftigung.</p>
<p>Genau dieselbe Diagnose findet sich bei Rieff, besonders in seinem Hauptwerk The Triumph of the Therapeutic. Dort beschreibt er die Entstehung einer „therapeutischen Kultur“, in der nicht mehr Wahrheit, Heiligkeit oder moralische Ordnung im Zentrum stehen, sondern psychisches Wohlbefinden und subjektive Bedürfnisse. Rieff zeigt, dass moderne Gesellschaften die religiösen Grundlagen zerstören und dadurch ihre moralische Stabilität verlieren. Sein berühmter Gedanke, dass jede Kultur auf einem „sacred order“ beruht, macht deutlich: Verschwindet das Heilige, zerfällt auch die kulturelle Ordnung.</p>
<p>Beide Autoren kritisieren deshalb den Naturalismus und Materialismus der Moderne. Werfel zeigt literarisch, wie der Mensch auf ein biologisches und ökonomisches Wesen reduziert wird. Rieff analysiert denselben Vorgang sozialphilosophisch: Ohne Transzendenz bleiben nur noch Triebe, Bedürfnisse und psychologische Selbstdeutung übrig. Der Mensch verliert dadurch seine geistige Orientierung und wird leichter manipulierbar.</p>
<p>Ebenso betonen beide den inneren Zerfall einer Gesellschaft ohne religiöses Fundament. Sinnverlust, Identitätskrisen, Konsumismus und die Auflösung gemeinsamer moralischer Maßstäbe erscheinen bei beiden nicht als Zufälle, sondern als direkte Folgen der Entheiligung der Kultur.</p>
<p>Deshalb ergänzen sich Werfel und Rieff in bemerkenswerter Weise. Werfel beschreibt poetisch und existentiell, was Rieff später kultursoziologisch analysiert: Die moderne Welt ersetzt Gott durch Arbeit, Konsum, Psychologie und Selbstoptimierung — und verliert dabei ihre geistige Mitte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/comment-page-1/#comment-93146</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 18:30:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Kommentator&#160;

Entscheidend ist meines Erachtens nicht die Frage, ob die EU ein Staat wie die USA ist, sondern auf welcher Grundlage Recht überhaupt verstanden wird. Auch die Europäische Union arbeitet mit grundlegenden Normen und Wertentscheidungen. Die zentrale Frage lautet daher: Sind diese Rechte lediglich Ergebnis politischer Mehrheiten und richterlicher Entwicklungen – oder beruhen sie auf unveräußerlichen Rechten, die dem Menschen von Natur aus zukommen?

Gerade hierin lag die besondere Stärke der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Sie verwies ausdrücklich auf den „Gott der Natur“ und darauf, dass bestimmte Rechte dem Menschen vom Schöpfer gegeben sind. Staat, Parlament, Exekutive und Gerichte dürfen solche Rechte daher nicht beliebig verändern, sondern haben sie zu achten und zu schützen.

Europa hat sich dagegen zunehmend von naturrechtlichen Grundlagen entfernt. Dadurch wächst die Gefahr eines rein rechtspositivistischen Verständnisses von Recht, bei dem Gerichte und politische Mehrheiten Grundbegriffe immer weiter umdeuten können. Deshalb wäre ein erneuerter Gottesbezug und die Rückbesinnung auf unveräußerliche Rechte für Europa von großer Bedeutung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommentator&nbsp;</p>
<p>Entscheidend ist meines Erachtens nicht die Frage, ob die EU ein Staat wie die USA ist, sondern auf welcher Grundlage Recht überhaupt verstanden wird. Auch die Europäische Union arbeitet mit grundlegenden Normen und Wertentscheidungen. Die zentrale Frage lautet daher: Sind diese Rechte lediglich Ergebnis politischer Mehrheiten und richterlicher Entwicklungen – oder beruhen sie auf unveräußerlichen Rechten, die dem Menschen von Natur aus zukommen?</p>
<p>Gerade hierin lag die besondere Stärke der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Sie verwies ausdrücklich auf den „Gott der Natur“ und darauf, dass bestimmte Rechte dem Menschen vom Schöpfer gegeben sind. Staat, Parlament, Exekutive und Gerichte dürfen solche Rechte daher nicht beliebig verändern, sondern haben sie zu achten und zu schützen.</p>
<p>Europa hat sich dagegen zunehmend von naturrechtlichen Grundlagen entfernt. Dadurch wächst die Gefahr eines rein rechtspositivistischen Verständnisses von Recht, bei dem Gerichte und politische Mehrheiten Grundbegriffe immer weiter umdeuten können. Deshalb wäre ein erneuerter Gottesbezug und die Rückbesinnung auf unveräußerliche Rechte für Europa von großer Bedeutung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/comment-page-1/#comment-93145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 22:07:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Leider verfügt die EU nicht über ein auf dem Naturrecht basierendes Gründungsdokument, wie beispielsweise die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;span&gt;Das geht ja auch gar nicht, weil die EU gar kein völkerrechtliches Staatssubjekt ist, wie es die USA durch die Unabhängigkeit vom englischen Königreich geworden ist. Die EU mit den USA vergleichen ist schlichtweg ein Kategoriefehler.&lt;/span&gt;

Die Ehe als staatliche Verfügungsmasse ist Protestantenkrams, und zwar ganz speziell deutscher Protestantenkrams, der nun dem katholischen Polen übergeholfen wird. Fazit: Wer sich wie Polen mit Deutschland ins Bett legt, wacht mit Geschlechtskrankheiten wieder auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Leider verfügt die EU nicht über ein auf dem Naturrecht basierendes Gründungsdokument, wie beispielsweise die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.</span></p></blockquote>
<p><span>Das geht ja auch gar nicht, weil die EU gar kein völkerrechtliches Staatssubjekt ist, wie es die USA durch die Unabhängigkeit vom englischen Königreich geworden ist. Die EU mit den USA vergleichen ist schlichtweg ein Kategoriefehler.</span></p>
<p>Die Ehe als staatliche Verfügungsmasse ist Protestantenkrams, und zwar ganz speziell deutscher Protestantenkrams, der nun dem katholischen Polen übergeholfen wird. Fazit: Wer sich wie Polen mit Deutschland ins Bett legt, wacht mit Geschlechtskrankheiten wieder auf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kinder leiden, wenn Eltern dauernd aufs Handy starren von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/kinder-leiden-wenn-eltern-dauernd-aufs-handy-starren/47726/comment-page-1/#comment-93144</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 15:36:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47726#comment-93144</guid>

					<description><![CDATA[Ich behaupte mal, dass Eltern die ihr Smartphone ihren Kindern vorziehen, denjenigen gehören, die schlichtweg keine Kinder wollten und nur wegen Druck aus Familie und Gesellschaft einem Drehbuch gefolgt sind. Die brauchen dann halt etwas, um sich von ihrem gescheiterten Lebensentwurf irgendwie abzulenken. Die &quot;Entfremdung&quot; ist keine Smartphone-Folge, sie ist eine schon lange bekannte Konsequenz in typischen Familien mit &quot;Verhütungsunfällen&quot;. Es leben über 1 Mrd. Kinder auf diesem Planeten, die eigentlich keiner wollte und für die genau dieses Unerwünschtsein Alltag ist.

In gewissen Kreisen ist immer noch die Baby-Boomer-Denke verbreitet, dass jeder Hinz und Kunz heiratet und Kinder bekommt, weil die amerikanische Regierung in den 1950ern ein Repopulations-Programm für Veteranen aufgelegt hat. Die Spätfolgen dieser geschichtlichen Ausnahmeerscheinung bekommen westliche Gesellschaften ja immer noch zu spüren, insbesondere während des natürlichen Wiederabbaus des inzwischen überalterten Bevölkerungsüberstandes zurück auf die Werte vor 1950, was sich wohl noch bis ins nächste Jahrhundert hinziehen dürfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte mal, dass Eltern die ihr Smartphone ihren Kindern vorziehen, denjenigen gehören, die schlichtweg keine Kinder wollten und nur wegen Druck aus Familie und Gesellschaft einem Drehbuch gefolgt sind. Die brauchen dann halt etwas, um sich von ihrem gescheiterten Lebensentwurf irgendwie abzulenken. Die &#8222;Entfremdung&#8220; ist keine Smartphone-Folge, sie ist eine schon lange bekannte Konsequenz in typischen Familien mit &#8222;Verhütungsunfällen&#8220;. Es leben über 1 Mrd. Kinder auf diesem Planeten, die eigentlich keiner wollte und für die genau dieses Unerwünschtsein Alltag ist.</p>
<p>In gewissen Kreisen ist immer noch die Baby-Boomer-Denke verbreitet, dass jeder Hinz und Kunz heiratet und Kinder bekommt, weil die amerikanische Regierung in den 1950ern ein Repopulations-Programm für Veteranen aufgelegt hat. Die Spätfolgen dieser geschichtlichen Ausnahmeerscheinung bekommen westliche Gesellschaften ja immer noch zu spüren, insbesondere während des natürlichen Wiederabbaus des inzwischen überalterten Bevölkerungsüberstandes zurück auf die Werte vor 1950, was sich wohl noch bis ins nächste Jahrhundert hinziehen dürfte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/comment-page-1/#comment-93143</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 08:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47711#comment-93143</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
1.
Leider verfügt die EU nicht über ein auf dem Naturrecht basierendes Gründungsdokument, wie beispielsweise die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.
https://www.facebook.com/share/p/1C9dtpQFUM/
2.
Es ist heutzutage wichtig, die Bedeutung des Naturrechts wieder hervorzuheben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
1.<br />
Leider verfügt die EU nicht über ein auf dem Naturrecht basierendes Gründungsdokument, wie beispielsweise die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/1C9dtpQFUM/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/1C9dtpQFUM/</a><br />
2.<br />
Es ist heutzutage wichtig, die Bedeutung des Naturrechts wieder hervorzuheben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/comment-page-1/#comment-93141</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 00:44:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann das ganze ja auch einfach empirisch angehen, wie es auch das Finanzamt tut: Wer ein Gewerbe nur anmeldet, um sich Jahr für Jahr für Buchverluste die Steuer erstatten zu lassen, der wird recht schnell vom Gewerbetreibenden zum Spinner runtergestuft.

Wer sich Kirchengemeinde nennt, aber Kirchenlieder ablehnt, ist eben keine solche, sondern ein Karnevalsclub mit feinen Kostümen. Ich behaupte jetzt einfach mal, alle relevanten Kirchen haben irgendwann in der Mitte des 20. Jahrhunderts schlichtweg aufgehört zu existieren. Die Theologen diskutieren hier nur noch das Post-Mortem.

Irgendwelche &quot;freien&quot; Minigruppierungen und ihre Vorbilder Mega-&quot;Churches&quot; bestätigen das letztlich nur. Die hätte vor ungefähr 350 Jahren niemand jemals mit den echten Kirchen verwechselt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das ganze ja auch einfach empirisch angehen, wie es auch das Finanzamt tut: Wer ein Gewerbe nur anmeldet, um sich Jahr für Jahr für Buchverluste die Steuer erstatten zu lassen, der wird recht schnell vom Gewerbetreibenden zum Spinner runtergestuft.</p>
<p>Wer sich Kirchengemeinde nennt, aber Kirchenlieder ablehnt, ist eben keine solche, sondern ein Karnevalsclub mit feinen Kostümen. Ich behaupte jetzt einfach mal, alle relevanten Kirchen haben irgendwann in der Mitte des 20. Jahrhunderts schlichtweg aufgehört zu existieren. Die Theologen diskutieren hier nur noch das Post-Mortem.</p>
<p>Irgendwelche &#8222;freien&#8220; Minigruppierungen und ihre Vorbilder Mega-&#8222;Churches&#8220; bestätigen das letztlich nur. Die hätte vor ungefähr 350 Jahren niemand jemals mit den echten Kirchen verwechselt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/comment-page-1/#comment-93140</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 15:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Paul Gerhardt war einer der Personen, die christliches Leben so geprägt hat, dass man an ihnen nicht einfach so vorbeikommt. Es ist einzigartig und genial, was er uns geschenkt hat. Wenn wir dagegen versuchen um ihn und die anderen wie Luther und Bach herumkommen, geht so viel geistlicher Reichtum verloren, den wir geschenkt bekommen haben. Die Gemeinden, die meinen nur Lobpreislieder aus den letzten 10 Jahren singen zu müssen und sich auch darüber hinaus dem Erbe aus der Vergangenheit so umgehen sind nur zu bedauern. Die Leiter dort sind sich leider oft nicht klar darüber wie sie ihre Schafe berauben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Gerhardt war einer der Personen, die christliches Leben so geprägt hat, dass man an ihnen nicht einfach so vorbeikommt. Es ist einzigartig und genial, was er uns geschenkt hat. Wenn wir dagegen versuchen um ihn und die anderen wie Luther und Bach herumkommen, geht so viel geistlicher Reichtum verloren, den wir geschenkt bekommen haben. Die Gemeinden, die meinen nur Lobpreislieder aus den letzten 10 Jahren singen zu müssen und sich auch darüber hinaus dem Erbe aus der Vergangenheit so umgehen sind nur zu bedauern. Die Leiter dort sind sich leider oft nicht klar darüber wie sie ihre Schafe berauben</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Das Schweigen der Kirche von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-schweigen-der-kirche/44949/comment-page-1/#comment-93139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:48:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44949#comment-93139</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:
Einer verhängnisvollen Entwertung des menschlichen Lebens muss entschieden entgegengewirkt werden.
https://www.realclearpolitics.com/video/2026/04/16/justice_clarence_thomas_progressivism_seeks_to_replace_the_basic_premises_of_our_form_of_government.html
In Gottes Augen sind wir gleich. Wir alle sind gleichermaßen nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen. Uns allen sind die natürlichen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gegeben.

Unsere Rechte und unsere Würde sind uns inhärent. Sie stammen weder von anderen Menschen noch vom Staat. Vielmehr leitet jede Regierung ihre Legitimität und ihre Autorität aus unserer Zustimmung ab.

Wir beziehen unsere Rechte nicht vom Staat. Der Vorrang unserer Rechte gegenüber der Regierung ist entscheidend, um die unvergänglichen Worte der Unabhängigkeitserklärung mit unserer Verfassung und unserer Geschichte in Einklang zu bringen. Keines unserer Rechte kommt vom Staat.

Alle staatliche Autorität beruht auf unserer Zustimmung. Die Aufgabe und die begrenzte Rolle der Regierung bestehen darin sicherzustellen, dass sie weder die Befugnisse überschreitet, denen wir zugestimmt haben, noch in unsere natürlichen Rechte eingreift. Die Verfassung ist das Mittel des Regierens.

Die Unabhängigkeitserklärung hingegen benennt das Ziel und den Zweck der Regierung. Unsere Verfassung verwirklicht diesen Zweck, indem sie unsere natürlichen Rechte und unsere Freiheiten vor konzentrierter Macht und vor einer übermäßigen Herrschaft der Mehrheit schützt. Unsere Verfassung schuf erstmals in der modernen Geschichte eine Gewaltenteilung und einen Föderalismus, um zu verhindern, dass die Regierung so mächtig wird, dass sie unsere natürlichen Rechte bedroht.

In den Federalist Papers, insbesondere in Federalist Nr. 10, wurde die Auffassung vertreten, dass die größte Gefahr für unsere Rechte von einer Mehrheitsfraktion ausgeht. Die Geschichte der Menschheit zeigt leider immer wieder, dass zahlenmäßige Mehrheiten häufig versuchen, die Regierung zu kontrollieren und den Staat zu nutzen, um die Rechte von Minderheiten zu verletzen.

Weil der Mensch gefallen ist und das Verlangen nach Macht – wie James Madison es ausdrückte – in der Natur des Menschen angelegt ist, musste staatliche Macht begrenzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
Einer verhängnisvollen Entwertung des menschlichen Lebens muss entschieden entgegengewirkt werden.<br />
<a href="https://www.realclearpolitics.com/video/2026/04/16/justice_clarence_thomas_progressivism_seeks_to_replace_the_basic_premises_of_our_form_of_government.html" rel="nofollow ugc">https://www.realclearpolitics.com/video/2026/04/16/justice_clarence_thomas_progressivism_seeks_to_replace_the_basic_premises_of_our_form_of_government.html</a><br />
In Gottes Augen sind wir gleich. Wir alle sind gleichermaßen nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen. Uns allen sind die natürlichen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gegeben.</p>
<p>Unsere Rechte und unsere Würde sind uns inhärent. Sie stammen weder von anderen Menschen noch vom Staat. Vielmehr leitet jede Regierung ihre Legitimität und ihre Autorität aus unserer Zustimmung ab.</p>
<p>Wir beziehen unsere Rechte nicht vom Staat. Der Vorrang unserer Rechte gegenüber der Regierung ist entscheidend, um die unvergänglichen Worte der Unabhängigkeitserklärung mit unserer Verfassung und unserer Geschichte in Einklang zu bringen. Keines unserer Rechte kommt vom Staat.</p>
<p>Alle staatliche Autorität beruht auf unserer Zustimmung. Die Aufgabe und die begrenzte Rolle der Regierung bestehen darin sicherzustellen, dass sie weder die Befugnisse überschreitet, denen wir zugestimmt haben, noch in unsere natürlichen Rechte eingreift. Die Verfassung ist das Mittel des Regierens.</p>
<p>Die Unabhängigkeitserklärung hingegen benennt das Ziel und den Zweck der Regierung. Unsere Verfassung verwirklicht diesen Zweck, indem sie unsere natürlichen Rechte und unsere Freiheiten vor konzentrierter Macht und vor einer übermäßigen Herrschaft der Mehrheit schützt. Unsere Verfassung schuf erstmals in der modernen Geschichte eine Gewaltenteilung und einen Föderalismus, um zu verhindern, dass die Regierung so mächtig wird, dass sie unsere natürlichen Rechte bedroht.</p>
<p>In den Federalist Papers, insbesondere in Federalist Nr. 10, wurde die Auffassung vertreten, dass die größte Gefahr für unsere Rechte von einer Mehrheitsfraktion ausgeht. Die Geschichte der Menschheit zeigt leider immer wieder, dass zahlenmäßige Mehrheiten häufig versuchen, die Regierung zu kontrollieren und den Staat zu nutzen, um die Rechte von Minderheiten zu verletzen.</p>
<p>Weil der Mensch gefallen ist und das Verlangen nach Macht – wie James Madison es ausdrückte – in der Natur des Menschen angelegt ist, musste staatliche Macht begrenzt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/comment-page-1/#comment-93138</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 10:07:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;&lt;span&gt;Offenbar halten sie es nicht mehr für möglich und sehen auch keine Aufgabe darin, Unverständliches zu erklären.&quot;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Man kann das Kind auch mal beim Namen nennen: Die allermeisten Gemeinden verfügen über kein theologisches Grundlagen- und Bibelwissen mehr, und können sich die Texte nicht mal mehr selbst erklären.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Weitergehend: auch die Leiterschaft ist nicht mehr das, was sie mal war. Wenn dann ein frischgebackener Prädikant noch der Meinung ist, dass man (Pfingst-) Gottesdienste doch auch ganz ohne Bibellesung machen könnte, und ein Gemeindekirchenrat das dann goutiert, dann weiß man, wo das Haus Gottes oder zumindest einige Gemeinden derzeit stehen.&lt;/span&gt;
In manchen Freikirchen sieht es nicht besser aus (aus eigenem Erleben): da werden die Angebote so niederschwellig gelegt, dass der Raum nur noch mit Milchtrinkern gefüllt ist, aber kein Schwarzbrotesser mehr da ist. Der erhoffte Mitgliederzugewinn bleibt natürlich trotzdem, oder gerade deswegen, aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<span>Offenbar halten sie es nicht mehr für möglich und sehen auch keine Aufgabe darin, Unverständliches zu erklären.&#8220;</span></p>
<p><span>Man kann das Kind auch mal beim Namen nennen: Die allermeisten Gemeinden verfügen über kein theologisches Grundlagen- und Bibelwissen mehr, und können sich die Texte nicht mal mehr selbst erklären.</span><br />
<span>Weitergehend: auch die Leiterschaft ist nicht mehr das, was sie mal war. Wenn dann ein frischgebackener Prädikant noch der Meinung ist, dass man (Pfingst-) Gottesdienste doch auch ganz ohne Bibellesung machen könnte, und ein Gemeindekirchenrat das dann goutiert, dann weiß man, wo das Haus Gottes oder zumindest einige Gemeinden derzeit stehen.</span><br />
In manchen Freikirchen sieht es nicht besser aus (aus eigenem Erleben): da werden die Angebote so niederschwellig gelegt, dass der Raum nur noch mit Milchtrinkern gefüllt ist, aber kein Schwarzbrotesser mehr da ist. Der erhoffte Mitgliederzugewinn bleibt natürlich trotzdem, oder gerade deswegen, aus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/comment-page-1/#comment-93136</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 12:41:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47711#comment-93136</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:
Leider missachten viele Richter am Europäischen Gerichtshof das Naturrecht und die unveränderliche Natur des Menschen.
In dem Beitrag:
Joseph Story, das Naturrecht und die moderne Rechtsprechung
https://www.heritage.org/political-process/report/joseph-story-the-natural-law-and-modern-jurisprudence
am 3. Februar 2014 von Diarmuid F. O’Scannlain steht:
Es war kein Zufall, dass das Beispiel, das Story wählte, um die Verbindung zwischen Naturrecht und positivem Recht zu veranschaulichen, die Ehe war: Storys Glaube an eine unveränderliche menschliche Natur implizierte logischerweise eine unveränderliche Auffassung von Ehe. Lawrence übernimmt die subjektivistischen Annahmen von Casey und erweitert sie, um eine relativistische Auffassung der menschlichen Sexualität zu verteidigen. [Lawrence, 539 U.S. at 562; Id. at 578 – 79; Id. at 567; Id. at 571 – 72.]

Vereinigte Staaten gegen Windsor. Und nun kommt Vereinigte Staaten gegen Windsor aus der letzten Amtsperiode. [133 S.Ct. 2675 (2013).] Windsor erklärte den Abschnitt des Defense of Marriage Act für ungültig, der die Ehe für Zwecke des Bundesrechts als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau definierte, [Id. at 2695 – 96.] eine Definition, die dem entspricht, was ich als das „konjugale“ Verständnis der Ehe bezeichnen würde. [Sherif Girgis, Ryan T. Anderson, and Robert P. George, What Is Marriage? Man and Woman: A Defense (2012).]

Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass es schwierig ist, die genaue Begründung von Windsor zu bestimmen, [Eric Posner, “There was no clear constitutional reason to strike down DOMA, but the court did it anyway,” Slate (June 26, 2013); Matthew J. Franck, “The Struggle Continues,” Bench Memos (June 26, 2013).] eine Verwirrung, die sich im Gegensatz zwischen der Charakterisierung von Windsor durch Chief Justice Roberts als föderalistische Entscheidung [Windsor, 133 S.Ct. at 2697 (Roberts, C.J., dissenting).] und der Ansicht von Justice Scalia widerspiegelt, dass Windsor unweigerlich zur Aufhebung staatlicher Gesetze über die konjugale Ehe führen werde. [Id. at 2709 – 11 (Scalia, J., dissenting).]

Namhafte Wissenschaftler wie Professor Hadley Arkes interpretieren Windsor so, dass die konjugale Definition der Ehe per se irrational sei. [Hadley Arkes, “Worse Than It Sounds, and It Cannot Be Cabined,” Bench Memos (June 26, 2013).] Wie der abweichende Richter Alito betonte, argumentierten die Befürworter von DOMA — die sich sehr ähnlich wie Joseph Story äußerten — dass es unveränderliche Wahrheiten über die menschliche Natur gebe, die Konsequenzen für Sexualität haben und die konjugale Definition der Ehe erfordern. [Windsor, 133 S.Ct. at 2718 (Alito, J., dissenting).] Dieses Argument wurde am prominentesten von Professor George, Sherif Girgis und Ryan Anderson in ihrem Buch What Is Marriage? vertreten. [Girgis, Anderson, and George, What Is Marriage? Man and Woman: A Defense (2012).]

Wenn Windsor die konjugale Definition verwirft — und ich sage nicht, dass dies rechtlich tatsächlich der Fall ist —, dann geschieht dies auf der Grundlage, dass es keine objektive Realität dessen gibt, was Ehe ist. Die Entscheidung impliziert wiederholt, dass die Ehe keine vorpolitische Institution ist, die „aus dem Naturrecht hervorgeht“ [McClellan, supra note 3, at 316.], um Storys Worte zu verwenden, sondern vielmehr durch den Staat veränderbar ist. So sagt Windsor beispielsweise, dass die konjugale Sichtweise von einigen Bundesstaaten zugunsten einer „neuen Perspektive, einer neuen Einsicht“ aufgegeben worden sei und dass diese Staaten die Definition der Ehe „erweitert“ hätten. [133 S.Ct. at 2689.] Wenn die Ehe jedoch eine feste Bedeutung hat, die aus der menschlichen Natur abgeleitet ist, dann kann sie nicht „erweitert“ werden.

Wenn mein Freund Professor Arkes Recht hat bezüglich der Reichweite der Entscheidung Windsor, dann schützt unsere Verfassungsrechtsprechung nicht nur ein relativistisches Verständnis der Ehe; sie erklärt vielmehr aktiv, dass es keine objektive Realität der Ehe gibt und dass jede gegenteilige Auffassung irrational ist. Dies führt weitgehend dazu, letztlich auch die objektive Auffassung der menschlichen Natur selbst als vernunftlos zu deklarieren.

Abkehr von Tradition und der Natur des Menschen. Es sollte inzwischen für uns alle ziemlich klar sein, dass es eine große Kluft zwischen der Philosophie von Richter Story und der jener jüngeren Entscheidungen des Supreme Court gibt. Bevor ich diesen Punkt weiter ausführe, möchte ich kurz anmerken, dass meine Diskussion dieser Fälle sich auf ihre philosophischen Annahmen konzentriert, nicht auf ihre konkreten Urteile. Ich nehme hier keine Position zum Umfang dieser Entscheidungen oder ihrer Anwendung auf zukünftige Fälle ein; ich möchte lediglich die tiefe Spannung beschreiben, die zwischen der den Entscheidungen wie Lawrence und Windsor zugrunde liegenden Philosophie einerseits und der von Justice Story andererseits besteht.

Diese Spannung zeigt sich auf vielfältige Weise. Am grundlegendsten würde Story den relativistischen Annahmen von Casey, Lawrence und Windsor widersprechen, weil es gerade die unveränderliche Natur des Menschen ist, die das Naturrecht universell anwendbar macht, wie auch unsere eigene Unabhängigkeitserklärung deutlich macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
Leider missachten viele Richter am Europäischen Gerichtshof das Naturrecht und die unveränderliche Natur des Menschen.<br />
In dem Beitrag:<br />
Joseph Story, das Naturrecht und die moderne Rechtsprechung<br />
<a href="https://www.heritage.org/political-process/report/joseph-story-the-natural-law-and-modern-jurisprudence" rel="nofollow ugc">https://www.heritage.org/political-process/report/joseph-story-the-natural-law-and-modern-jurisprudence</a><br />
am 3. Februar 2014 von Diarmuid F. O’Scannlain steht:<br />
Es war kein Zufall, dass das Beispiel, das Story wählte, um die Verbindung zwischen Naturrecht und positivem Recht zu veranschaulichen, die Ehe war: Storys Glaube an eine unveränderliche menschliche Natur implizierte logischerweise eine unveränderliche Auffassung von Ehe. Lawrence übernimmt die subjektivistischen Annahmen von Casey und erweitert sie, um eine relativistische Auffassung der menschlichen Sexualität zu verteidigen. [Lawrence, 539 U.S. at 562; Id. at 578 – 79; Id. at 567; Id. at 571 – 72.]</p>
<p>Vereinigte Staaten gegen Windsor. Und nun kommt Vereinigte Staaten gegen Windsor aus der letzten Amtsperiode. [133 S.Ct. 2675 (2013).] Windsor erklärte den Abschnitt des Defense of Marriage Act für ungültig, der die Ehe für Zwecke des Bundesrechts als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau definierte, [Id. at 2695 – 96.] eine Definition, die dem entspricht, was ich als das „konjugale“ Verständnis der Ehe bezeichnen würde. [Sherif Girgis, Ryan T. Anderson, and Robert P. George, What Is Marriage? Man and Woman: A Defense (2012).]</p>
<p>Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass es schwierig ist, die genaue Begründung von Windsor zu bestimmen, [Eric Posner, “There was no clear constitutional reason to strike down DOMA, but the court did it anyway,” Slate (June 26, 2013); Matthew J. Franck, “The Struggle Continues,” Bench Memos (June 26, 2013).] eine Verwirrung, die sich im Gegensatz zwischen der Charakterisierung von Windsor durch Chief Justice Roberts als föderalistische Entscheidung [Windsor, 133 S.Ct. at 2697 (Roberts, C.J., dissenting).] und der Ansicht von Justice Scalia widerspiegelt, dass Windsor unweigerlich zur Aufhebung staatlicher Gesetze über die konjugale Ehe führen werde. [Id. at 2709 – 11 (Scalia, J., dissenting).]</p>
<p>Namhafte Wissenschaftler wie Professor Hadley Arkes interpretieren Windsor so, dass die konjugale Definition der Ehe per se irrational sei. [Hadley Arkes, “Worse Than It Sounds, and It Cannot Be Cabined,” Bench Memos (June 26, 2013).] Wie der abweichende Richter Alito betonte, argumentierten die Befürworter von DOMA — die sich sehr ähnlich wie Joseph Story äußerten — dass es unveränderliche Wahrheiten über die menschliche Natur gebe, die Konsequenzen für Sexualität haben und die konjugale Definition der Ehe erfordern. [Windsor, 133 S.Ct. at 2718 (Alito, J., dissenting).] Dieses Argument wurde am prominentesten von Professor George, Sherif Girgis und Ryan Anderson in ihrem Buch What Is Marriage? vertreten. [Girgis, Anderson, and George, What Is Marriage? Man and Woman: A Defense (2012).]</p>
<p>Wenn Windsor die konjugale Definition verwirft — und ich sage nicht, dass dies rechtlich tatsächlich der Fall ist —, dann geschieht dies auf der Grundlage, dass es keine objektive Realität dessen gibt, was Ehe ist. Die Entscheidung impliziert wiederholt, dass die Ehe keine vorpolitische Institution ist, die „aus dem Naturrecht hervorgeht“ [McClellan, supra note 3, at 316.], um Storys Worte zu verwenden, sondern vielmehr durch den Staat veränderbar ist. So sagt Windsor beispielsweise, dass die konjugale Sichtweise von einigen Bundesstaaten zugunsten einer „neuen Perspektive, einer neuen Einsicht“ aufgegeben worden sei und dass diese Staaten die Definition der Ehe „erweitert“ hätten. [133 S.Ct. at 2689.] Wenn die Ehe jedoch eine feste Bedeutung hat, die aus der menschlichen Natur abgeleitet ist, dann kann sie nicht „erweitert“ werden.</p>
<p>Wenn mein Freund Professor Arkes Recht hat bezüglich der Reichweite der Entscheidung Windsor, dann schützt unsere Verfassungsrechtsprechung nicht nur ein relativistisches Verständnis der Ehe; sie erklärt vielmehr aktiv, dass es keine objektive Realität der Ehe gibt und dass jede gegenteilige Auffassung irrational ist. Dies führt weitgehend dazu, letztlich auch die objektive Auffassung der menschlichen Natur selbst als vernunftlos zu deklarieren.</p>
<p>Abkehr von Tradition und der Natur des Menschen. Es sollte inzwischen für uns alle ziemlich klar sein, dass es eine große Kluft zwischen der Philosophie von Richter Story und der jener jüngeren Entscheidungen des Supreme Court gibt. Bevor ich diesen Punkt weiter ausführe, möchte ich kurz anmerken, dass meine Diskussion dieser Fälle sich auf ihre philosophischen Annahmen konzentriert, nicht auf ihre konkreten Urteile. Ich nehme hier keine Position zum Umfang dieser Entscheidungen oder ihrer Anwendung auf zukünftige Fälle ein; ich möchte lediglich die tiefe Spannung beschreiben, die zwischen der den Entscheidungen wie Lawrence und Windsor zugrunde liegenden Philosophie einerseits und der von Justice Story andererseits besteht.</p>
<p>Diese Spannung zeigt sich auf vielfältige Weise. Am grundlegendsten würde Story den relativistischen Annahmen von Casey, Lawrence und Windsor widersprechen, weil es gerade die unveränderliche Natur des Menschen ist, die das Naturrecht universell anwendbar macht, wie auch unsere eigene Unabhängigkeitserklärung deutlich macht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/comment-page-1/#comment-93123</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 09:37:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47711#comment-93123</guid>

					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Meine Meinung ist:&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Leider missachten die europäischen Gerichte das Naturrecht.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid02QtZGUCEd1YQXXgyYvha3QyvG3jNkNbCegZiah2RmBUQ5LwQd9XcGJQ3Fb42zCbrGl&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Meine Meinung ist:</span><br />
<span>Leider missachten die europäischen Gerichte das Naturrecht.</span><br />
<span><a href="http://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid02QtZGUCEd1YQXXgyYvha3QyvG3jNkNbCegZiah2RmBUQ5LwQd9XcGJQ3Fb42zCbrGl" rel="nofollow ugc">http://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid02QtZGUCEd1YQXXgyYvha3QyvG3jNkNbCegZiah2RmBUQ5LwQd9XcGJQ3Fb42zCbrGl</a></span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung von Andreas G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/comment-page-1/#comment-93105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 19:04:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47698#comment-93105</guid>

					<description><![CDATA[Neben Eduard Böhls &lt;a href=&quot;http://licht-und-recht.de/boehl/Dogmatik.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Dogmatik&lt;/a&gt; empfehle ich auch seine Schrift &lt;a href=&quot;http://licht-und-recht.de/boehl/Von_der_Rechtfertigung_durch_den_Glauben.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Von der Rechtfertigung durch den Glauben. Ein Beitrag zur Rettung des protestantischen Kardinaldogmas.&lt;/a&gt;
Da T.C. die &quot;Anrechnung&quot; erwähnt hat, weise ich auch gerne auf Adolph Zahns &lt;a href=&quot;http://licht-und-recht.de/Zahn/Ueber_den_biblischen_und_kirchlichen_Begriff_der_Anrechnung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Über den biblischen und kirchlichen Begriff der Anrechnung. Ein Beitrag zur Rechtfertigungslehre.&lt;/a&gt; hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Eduard Böhls <a href="http://licht-und-recht.de/boehl/Dogmatik.pdf" target="_blank" rel="nofollow ugc">Dogmatik</a> empfehle ich auch seine Schrift <a href="http://licht-und-recht.de/boehl/Von_der_Rechtfertigung_durch_den_Glauben.pdf" target="_blank" rel="nofollow ugc">Von der Rechtfertigung durch den Glauben. Ein Beitrag zur Rettung des protestantischen Kardinaldogmas.</a><br />
Da T.C. die &#8222;Anrechnung&#8220; erwähnt hat, weise ich auch gerne auf Adolph Zahns <a href="http://licht-und-recht.de/Zahn/Ueber_den_biblischen_und_kirchlichen_Begriff_der_Anrechnung.pdf" target="_blank" rel="nofollow ugc">Über den biblischen und kirchlichen Begriff der Anrechnung. Ein Beitrag zur Rechtfertigungslehre.</a> hin.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung von Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/comment-page-1/#comment-93104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 17:56:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47698#comment-93104</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/comment-page-1/#comment-93103&quot;&gt;T.C.&lt;/a&gt;.

T.C.: Amen, Bruder!

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/comment-page-1/#comment-93103">T.C.</a>.</p>
<p>T.C.: Amen, Bruder!</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung von T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/comment-page-1/#comment-93103</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 13:23:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47698#comment-93103</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Wochen aus pastoralen und persönlichen Gründen noch einmal intensiv das Rechtfertigungsdekret von Trient bzw. seine Entstehung (nach Jedin, McGrath et. al.) studiert. Als Ex-Römer kann ich immer nur wieder sagen: Wir dürfen unendlich dankbar sein, dass die Reformatoren das forensische Wesen der Rechtfertigung - logizomai! - wiederentdeckt und auf den Leuchter gesetzt haben (freilich ohne dabei die sanativ-transformative Seite der unio cum Christo, die Heiligung, aus dem Blick zu verlieren)! Insbesondere die Anrechnung der aktiven Gerechtigkeit Christi ist ein Trost ohnegleichen. Mit J. Gresham Machen gesprochen: &lt;span&gt;“I&#039;m so thankful for the active obedience of Christ&lt;/span&gt;&lt;span&gt;. No hope without it.”&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Wochen aus pastoralen und persönlichen Gründen noch einmal intensiv das Rechtfertigungsdekret von Trient bzw. seine Entstehung (nach Jedin, McGrath et. al.) studiert. Als Ex-Römer kann ich immer nur wieder sagen: Wir dürfen unendlich dankbar sein, dass die Reformatoren das forensische Wesen der Rechtfertigung &#8211; logizomai! &#8211; wiederentdeckt und auf den Leuchter gesetzt haben (freilich ohne dabei die sanativ-transformative Seite der unio cum Christo, die Heiligung, aus dem Blick zu verlieren)! Insbesondere die Anrechnung der aktiven Gerechtigkeit Christi ist ein Trost ohnegleichen. Mit J. Gresham Machen gesprochen: <span>“I&#8217;m so thankful for the active obedience of Christ</span><span>. No hope without it.”</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kinderfrei von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/kinderfrei/47680/comment-page-1/#comment-93102</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 11:03:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47680#comment-93102</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;ARD Morgenmagazin hatte heute was zum Thema…..&lt;/blockquote&gt;
Wieder schön durch die soziologische Brille auf ein reines Frauenthema reduziert. Auch Männer können sich nämlich gegen Kinder entscheiden. An der Stelle ist der Feminismus aber offenbar noch nicht angekommen.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, stellen Menschen, die sich bewusst gegen ihren stärksten Trieb entscheiden, ihrer pseudochristlichen Herkunftskultur ein im wahrsten Sinne des Wortes vernichtendes Gesamtzeugnis aus. Denn an dieser Stelle wird nicht beurteilt, wie viele evangelische Kindergärten es gibt (seltsamerweise immer mehr), sondern dass die Herkunftskultur insgesamt mit der zusätzlichen Belastung Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindern nicht mehr tragbar erscheint. Nur zum Vergleich: Indigenen erscheint das harte Leben im Dschungel tragbar.

Die drauf folgende demographische Vernichtung ist dann m. E. auch völlig verdient. 2026: Haufenweise Rentner allein in nagelneuen elektrisch-hybriden Pampersbombern - Ist das Kunst oder kann das weg? Ne, das kann dann wirklich mal weg, mitsamt Sprache, Kultur und allem was dort sonst noch dranhängt, weil es nur noch das vorgenannte hervorbringt. Wer braucht das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>ARD Morgenmagazin hatte heute was zum Thema…..</p></blockquote>
<p>Wieder schön durch die soziologische Brille auf ein reines Frauenthema reduziert. Auch Männer können sich nämlich gegen Kinder entscheiden. An der Stelle ist der Feminismus aber offenbar noch nicht angekommen.</p>
<p>Wie schon an anderer Stelle geschrieben, stellen Menschen, die sich bewusst gegen ihren stärksten Trieb entscheiden, ihrer pseudochristlichen Herkunftskultur ein im wahrsten Sinne des Wortes vernichtendes Gesamtzeugnis aus. Denn an dieser Stelle wird nicht beurteilt, wie viele evangelische Kindergärten es gibt (seltsamerweise immer mehr), sondern dass die Herkunftskultur insgesamt mit der zusätzlichen Belastung Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindern nicht mehr tragbar erscheint. Nur zum Vergleich: Indigenen erscheint das harte Leben im Dschungel tragbar.</p>
<p>Die drauf folgende demographische Vernichtung ist dann m. E. auch völlig verdient. 2026: Haufenweise Rentner allein in nagelneuen elektrisch-hybriden Pampersbombern &#8211; Ist das Kunst oder kann das weg? Ne, das kann dann wirklich mal weg, mitsamt Sprache, Kultur und allem was dort sonst noch dranhängt, weil es nur noch das vorgenannte hervorbringt. Wer braucht das?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt von Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93099</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 17:36:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705#comment-93099</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan

Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan</p>
<p>Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die aktuelle Debatte um das „Naturrecht“ von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-debatten-um-das-naturrecht/45152/comment-page-1/#comment-93098</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 17:29:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45152#comment-93098</guid>

					<description><![CDATA[Zum Glück existiert neben der dominierenden positivistischen Tradition in Deutschland noch eine andere rechtsphilosophische Linie – die Tradition von Heinrich Rommen, Gustav Radbruch und Ernst-Wolfgang Böckenförde. Diese Denker wussten aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, dass Recht niemals vollständig von objektiver Moral und vorstaatlichen Maßstäben getrennt werden darf.

Gerade deshalb wirkt der Kontrast zwischen Clarence Thomas und Frauke Brosius-Gersdorf so scharf. Während Thomas konsequent aus Naturrecht, historischer Verfassungsbindung und objektiven Prinzipien argumentiert, zeigt sich bei Brosius-Gersdorf eine starke Nähe zu einem rechtspositivistischen Denken, das Recht primär aus gesetzter Macht ableitet. https://www.christianpost.com/voices/5-reasons-clarence-thomas-is-the-greatest-constitutionalist.html

Genau vor dieser Entwicklung haben Rommen, Radbruch und Böckenförde eindringlich gewarnt. Wenn Recht nur noch funktional, politisch oder utilitaristisch verstanden wird, verlieren Menschenwürde und Lebensschutz ihren unverfügbaren Charakter. Dann wird Recht am Ende bloß zum Instrument gesellschaftlicher Steuerung.

Hinzu kommt die Problematik ihrer Dissertation, die nicht nur wegen der diskutierten Textparallelen kritisiert wird, sondern vor allem wegen ihrer bemerkenswert schmalen rechtsphilosophischen Grundlage: https://plagiatsgutachten.com/blog/abmahnung-erwiderung-brosius-gersdorf/#comment-12406

Besonders irritierend ist dabei die öffentliche Selbstinszenierung als Opfer einer angeblich „rechten Kampagne“. Wer für das höchste Richteramt kandidiert, muss sich kritischen juristischen und philosophischen Fragen stellen – sachlich, argumentativ und ohne moralische Dramatisierung. Genau hier zeigt sich die Größe von Clarence Thomas: Standfestigkeit statt Opferrolle, Prinzipientreue statt Zeitgeist, Naturrecht statt bloßer Machtpositivismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück existiert neben der dominierenden positivistischen Tradition in Deutschland noch eine andere rechtsphilosophische Linie – die Tradition von Heinrich Rommen, Gustav Radbruch und Ernst-Wolfgang Böckenförde. Diese Denker wussten aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, dass Recht niemals vollständig von objektiver Moral und vorstaatlichen Maßstäben getrennt werden darf.</p>
<p>Gerade deshalb wirkt der Kontrast zwischen Clarence Thomas und Frauke Brosius-Gersdorf so scharf. Während Thomas konsequent aus Naturrecht, historischer Verfassungsbindung und objektiven Prinzipien argumentiert, zeigt sich bei Brosius-Gersdorf eine starke Nähe zu einem rechtspositivistischen Denken, das Recht primär aus gesetzter Macht ableitet. <a href="https://www.christianpost.com/voices/5-reasons-clarence-thomas-is-the-greatest-constitutionalist.html" rel="nofollow ugc">https://www.christianpost.com/voices/5-reasons-clarence-thomas-is-the-greatest-constitutionalist.html</a></p>
<p>Genau vor dieser Entwicklung haben Rommen, Radbruch und Böckenförde eindringlich gewarnt. Wenn Recht nur noch funktional, politisch oder utilitaristisch verstanden wird, verlieren Menschenwürde und Lebensschutz ihren unverfügbaren Charakter. Dann wird Recht am Ende bloß zum Instrument gesellschaftlicher Steuerung.</p>
<p>Hinzu kommt die Problematik ihrer Dissertation, die nicht nur wegen der diskutierten Textparallelen kritisiert wird, sondern vor allem wegen ihrer bemerkenswert schmalen rechtsphilosophischen Grundlage: <a href="https://plagiatsgutachten.com/blog/abmahnung-erwiderung-brosius-gersdorf/#comment-12406" rel="nofollow ugc">https://plagiatsgutachten.com/blog/abmahnung-erwiderung-brosius-gersdorf/#comment-12406</a></p>
<p>Besonders irritierend ist dabei die öffentliche Selbstinszenierung als Opfer einer angeblich „rechten Kampagne“. Wer für das höchste Richteramt kandidiert, muss sich kritischen juristischen und philosophischen Fragen stellen – sachlich, argumentativ und ohne moralische Dramatisierung. Genau hier zeigt sich die Größe von Clarence Thomas: Standfestigkeit statt Opferrolle, Prinzipientreue statt Zeitgeist, Naturrecht statt bloßer Machtpositivismus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kinderfrei von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/kinderfrei/47680/comment-page-1/#comment-93097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:29:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47680#comment-93097</guid>

					<description><![CDATA[ARD Morgenmagazin hatte heute was zum Thema.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ARD Morgenmagazin hatte heute was zum Thema&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt von Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93093</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 13:24:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705#comment-93093</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93090&quot;&gt;David&lt;/a&gt;.

@David: Ja, Hegel ist mit großer Vorsicht zu genießen. Sein mehrdeutiger Schreibstil hat dazu geführt, dass auch heute noch darum gerungen wird, was eigentlich gemeint ist (z.B. Linkshegelianer versus Rechtshegelianer). 

Hans Joachim Iwand habe ich ja kürzlich zitiert. Seine Vorlesung zu Hegel ist im Blick auf die Theologie hilfreich. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93090">David</a>.</p>
<p>@David: Ja, Hegel ist mit großer Vorsicht zu genießen. Sein mehrdeutiger Schreibstil hat dazu geführt, dass auch heute noch darum gerungen wird, was eigentlich gemeint ist (z.B. Linkshegelianer versus Rechtshegelianer). </p>
<p>Hans Joachim Iwand habe ich ja kürzlich zitiert. Seine Vorlesung zu Hegel ist im Blick auf die Theologie hilfreich. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93092</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 12:50:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705#comment-93092</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Bevor also der normale Mensch erkennt, dass dort irgendwas zwischen Stuss und Binsenweisheiten gequatscht wird, ist die Diskussion innerhalb des Rudels so weit fortgeschritten, dass jeder Einwand eines Außenstehenden zu spät käme.&lt;/blockquote&gt;
Genau das gleiche also wie bei der Rudeldiskussion der Geburtenrate: Diese bildet innerhalb spezifischer westlicher Parameter*) hervorragend die Gesamtschulnote aller politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen ab. Bewertet werden damit ALLE gesellschaftlichen Akteure und Institutionen - also nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch alle Einrichtungen und Kirchen inkl. Freikirchen. Bei diesem Arbeitszeugnis kann sich keiner bequem aus der Affäre ziehen.

Besonders amüsant ist dann zu sehen wie bei einem mangelhaften Abschneiden verzweifelt versucht wird, mit Druck und Bestechungsgeldern das Ergebnis zu ändern. Oder mit dem bereits zitierten soziologischem Geschwafel vom Ergebnis abzulenken. Dabei sind doch Beispiele aus der Geschichte vielfältig bekannt, vom deutschen Mutterkreuz bis zur DDR und den darauf folgenden &quot;blühenden Landschaften&quot;. Dort wird in der Retrospektive sofort offensichtlich, dass weder das Leben in einer Diktatur noch in der Massenarbeitslosigkeit zu einem spontanen Babyboom führt.

*) eignet sich also nicht gleichermaßen zur Beurteilung indigenen Lebens im Dschungel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bevor also der normale Mensch erkennt, dass dort irgendwas zwischen Stuss und Binsenweisheiten gequatscht wird, ist die Diskussion innerhalb des Rudels so weit fortgeschritten, dass jeder Einwand eines Außenstehenden zu spät käme.</p></blockquote>
<p>Genau das gleiche also wie bei der Rudeldiskussion der Geburtenrate: Diese bildet innerhalb spezifischer westlicher Parameter*) hervorragend die Gesamtschulnote aller politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen ab. Bewertet werden damit ALLE gesellschaftlichen Akteure und Institutionen &#8211; also nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch alle Einrichtungen und Kirchen inkl. Freikirchen. Bei diesem Arbeitszeugnis kann sich keiner bequem aus der Affäre ziehen.</p>
<p>Besonders amüsant ist dann zu sehen wie bei einem mangelhaften Abschneiden verzweifelt versucht wird, mit Druck und Bestechungsgeldern das Ergebnis zu ändern. Oder mit dem bereits zitierten soziologischem Geschwafel vom Ergebnis abzulenken. Dabei sind doch Beispiele aus der Geschichte vielfältig bekannt, vom deutschen Mutterkreuz bis zur DDR und den darauf folgenden &#8222;blühenden Landschaften&#8220;. Dort wird in der Retrospektive sofort offensichtlich, dass weder das Leben in einer Diktatur noch in der Massenarbeitslosigkeit zu einem spontanen Babyboom führt.</p>
<p>*) eignet sich also nicht gleichermaßen zur Beurteilung indigenen Lebens im Dschungel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93091</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 07:11:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705#comment-93091</guid>

					<description><![CDATA[Tja, was der uns sagen will sind Binsenweisheiten, aber in hochtrabend klingendem Philosophendeutsch, das elegant übertüncht, dass es sich um Binsenweisheiten handelt. Es bereitet mir mittlerweile ein gewisses Vergnügen, diese Texte in eine KI zu geben mit der Bitte, mir das in deutsche und verständliche Sprache zu übersetzen. Das Ergebnis des Artikels lautet dann wie folgt:

&quot;Auf gut Deutsch möchte der Autor uns eigentlich vor einer bestimmten Denk-Falle warnen.
Hier ist die Übersetzung in eine einfache, leicht verständliche Sprache:
Wenn wir darüber nachdenken, dass wir Menschen nicht alles wissen und irgendwann sterben können, sollten wir an einen wichtigen Gedanken des Philosophen Hegel denken:
Früher haben die Menschen in der Zeit der Aufklärung Gott aus ihrem Denken gestrichen. Sie wollten alles nur noch mit der reinen Vernunft erklären. Aber dadurch ist etwas Gefährliches passiert: Der Mensch hat sich selbst plötzlich viel zu wichtig genommen. Er hat sich so aufgeführt, als wäre er selbst der Mittelpunkt von allem.
Man kann nicht auf der einen Seite so tun, als sei man total bescheiden, weil man ja &quot;nur ein kleiner, fehlerhafter Mensch&quot; ist, und gleichzeitig behaupten, es gäbe nichts Größeres als uns. Denn wer sagt: „Es gibt keinen Gott, es gibt nur uns Menschen“, der macht den Menschen im selben Moment zu etwas Allmächtigem. Man setzt sich damit heimlich selbst auf den Thron Gottes.
&lt;br&gt;Kurz gesagt:Wer behauptet, es gäbe nichts Höheres als den Menschen, ist nicht bescheiden – sondern bildet sich im Grunde ein, selbst Gott zu sein.&quot;

Was lernen wir daraus? Nun, Philosophen verfallen, wie die meisten Menschen, in ein Rudelverhalten. Ein Rudel erfordert Erkennungsmerkmale, und das ist bei Philosophen und anderen &quot;Geisteswissenschaftlern&quot; insbesondere ein unnatürlich geschwollener Duktus, in dem, wer geübt darin ist, die Rudelmitglieder rasch miteinander kommunizieren können, der Außenstehende aber dem Gespräch nicht folgen kann, weil er erstmal alles für sich übersetzen muss, was langam geht.
Bevor also der normale Mensch erkennt, dass dort irgendwas zwischen Stuss und Binsenweisheiten gequatscht wird, ist die Diskussion innerhalb des Rudels so weit fortgeschritten, dass jeder Einwand eines Außenstehenden zu spät käme.

Und das war jetzt meine Hegeleinführung für Laien. Aus der sich übrigens ergibt, dass W. Pannenberg auch zum Rudel der Schwätzer gehört, weil er Hegels Aussagen in ihrem ursprünglichen Duktus reflektiert, ohne jedoch zu erkennen, dass diese sinnloses, aber insbesondere überflüssiges Geschwätz ohne neue oder gar bahnbrechende Erkenntnisse sind.

Letztendlich weiß doch jeder Christ nach 4 Seiten Bibellektüre: ein Mensch ohne Gott ist seine eigene Moralinstanz, will selbst am besten wissen, was gut und böse ist, und wandelt damit auf den Spuren Adams und Evas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was der uns sagen will sind Binsenweisheiten, aber in hochtrabend klingendem Philosophendeutsch, das elegant übertüncht, dass es sich um Binsenweisheiten handelt. Es bereitet mir mittlerweile ein gewisses Vergnügen, diese Texte in eine KI zu geben mit der Bitte, mir das in deutsche und verständliche Sprache zu übersetzen. Das Ergebnis des Artikels lautet dann wie folgt:</p>
<p>&#8222;Auf gut Deutsch möchte der Autor uns eigentlich vor einer bestimmten Denk-Falle warnen.<br />
Hier ist die Übersetzung in eine einfache, leicht verständliche Sprache:<br />
Wenn wir darüber nachdenken, dass wir Menschen nicht alles wissen und irgendwann sterben können, sollten wir an einen wichtigen Gedanken des Philosophen Hegel denken:<br />
Früher haben die Menschen in der Zeit der Aufklärung Gott aus ihrem Denken gestrichen. Sie wollten alles nur noch mit der reinen Vernunft erklären. Aber dadurch ist etwas Gefährliches passiert: Der Mensch hat sich selbst plötzlich viel zu wichtig genommen. Er hat sich so aufgeführt, als wäre er selbst der Mittelpunkt von allem.<br />
Man kann nicht auf der einen Seite so tun, als sei man total bescheiden, weil man ja &#8222;nur ein kleiner, fehlerhafter Mensch&#8220; ist, und gleichzeitig behaupten, es gäbe nichts Größeres als uns. Denn wer sagt: „Es gibt keinen Gott, es gibt nur uns Menschen“, der macht den Menschen im selben Moment zu etwas Allmächtigem. Man setzt sich damit heimlich selbst auf den Thron Gottes.<br />
<br />Kurz gesagt:Wer behauptet, es gäbe nichts Höheres als den Menschen, ist nicht bescheiden – sondern bildet sich im Grunde ein, selbst Gott zu sein.&#8220;</p>
<p>Was lernen wir daraus? Nun, Philosophen verfallen, wie die meisten Menschen, in ein Rudelverhalten. Ein Rudel erfordert Erkennungsmerkmale, und das ist bei Philosophen und anderen &#8222;Geisteswissenschaftlern&#8220; insbesondere ein unnatürlich geschwollener Duktus, in dem, wer geübt darin ist, die Rudelmitglieder rasch miteinander kommunizieren können, der Außenstehende aber dem Gespräch nicht folgen kann, weil er erstmal alles für sich übersetzen muss, was langam geht.<br />
Bevor also der normale Mensch erkennt, dass dort irgendwas zwischen Stuss und Binsenweisheiten gequatscht wird, ist die Diskussion innerhalb des Rudels so weit fortgeschritten, dass jeder Einwand eines Außenstehenden zu spät käme.</p>
<p>Und das war jetzt meine Hegeleinführung für Laien. Aus der sich übrigens ergibt, dass W. Pannenberg auch zum Rudel der Schwätzer gehört, weil er Hegels Aussagen in ihrem ursprünglichen Duktus reflektiert, ohne jedoch zu erkennen, dass diese sinnloses, aber insbesondere überflüssiges Geschwätz ohne neue oder gar bahnbrechende Erkenntnisse sind.</p>
<p>Letztendlich weiß doch jeder Christ nach 4 Seiten Bibellektüre: ein Mensch ohne Gott ist seine eigene Moralinstanz, will selbst am besten wissen, was gut und böse ist, und wandelt damit auf den Spuren Adams und Evas.</p>
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		<title>
		Kommentar zu Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt von David		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/comment-page-1/#comment-93090</link>

		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 21:34:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705#comment-93090</guid>

					<description><![CDATA[Also, dieser Hegelflegel ist mir ja suspekt. Habe neulich seine „Phönomenologie des Geistes“ angefangen (und wieder aufgehört bevor‘s zu Ende war). Was will der eigentlich sagen? Ist das so ne Art Pantheismus? Wer kann ne Hegemeinführung für Laien empfehlen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, dieser Hegelflegel ist mir ja suspekt. Habe neulich seine „Phönomenologie des Geistes“ angefangen (und wieder aufgehört bevor‘s zu Ende war). Was will der eigentlich sagen? Ist das so ne Art Pantheismus? Wer kann ne Hegemeinführung für Laien empfehlen?</p>
]]></content:encoded>
		
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