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	Kommentare zu: Das Ebenbild Gottes und seine Not	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Alin		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-ebenbild-gottes-und-seine-not/43975/comment-page-1/#comment-91644</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:09:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die christliche Theologie verneinte bis Ende des 2. Weltkrieges eine Menschenwürde an sich. Siehe z.B. Karl Barth. Die Würde des Menschen wird erst durch Jesus Christus wiederhergestellt. 

Erst die Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes ermöglichte die theologische Annäherung an den Begriff der Menschenwürde, der nun biblisch mit der alttestamentlichen Vorstellung von der Gottebenbildlichkeit des Menschen verbunden wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die christliche Theologie verneinte bis Ende des 2. Weltkrieges eine Menschenwürde an sich. Siehe z.B. Karl Barth. Die Würde des Menschen wird erst durch Jesus Christus wiederhergestellt. </p>
<p>Erst die Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes ermöglichte die theologische Annäherung an den Begriff der Menschenwürde, der nun biblisch mit der alttestamentlichen Vorstellung von der Gottebenbildlichkeit des Menschen verbunden wird.</p>
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		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-ebenbild-gottes-und-seine-not/43975/comment-page-1/#comment-91641</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 11:44:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Artikel setzt sich zu Beginn unkritisch mit der &quot;Menschenrechtskonvention&quot; von 1948 auseinander: dem Versuch der dominanten bürgerlichen Mittelschicht der USA, ihre Wertvorstellungen mitsamt amerikanischem Eherecht allen anderen auf dem Planeten überzustülpen. Das kann aus heutiger Sicht nur als ein typischer Ausdruck der Besserwisserei des weißen Amerikaners betrachtet werden, der sich überlegen fühlte, weil er gerade mit seinen &quot;Verbündeten&quot; einen großen Weltkrieg gewonnen hatte, aber zu Hause noch nicht einmal die Rassentrennung beseitigt hatte.

Aber der Artikel irrt außerdem noch. Denn bei genauer Betrachtung sind diese durchweg säkular definierten &quot;Menschenrechte&quot; mit der Lehre des Alten und Neuen Testaments nämlich unvereinbar. Das definiert nämlich den Menschen als Sünder und nicht als Inhaber universeller Rechte. Die dem Artikel zugrundeliegende Motivation war die Alliance for Responsible Citizenship, welche eine Art &quot;säkulares Kulturchristentum&quot; wiederzubeleben versucht. Das allerdings wird die demographische verschwindende westliche Mittelschicht und ihre Wertvorstellungen (wie &quot;Menschenrechte&quot;) nicht retten. Denn gesellschaftliche Werte sind ein Resultat von Demographie, nicht von Social Engineering. 

Das Alte und Neue Testament und deren erfolgreiche Überlieferung zeugen davon: Werte werden von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Die Lehren der anderen kanaanitischen Stämme sind verloren, weil sich die Israeliten erfolgreicher vermehrten und sich das Südreich gegen das Nordreich durchsetzte. Die Lehren der antiken gnostischen Sekten, die Ehelosigkeit propagierten, sind ebenso untergegangen, während die Überlebenden mit dem nunmehr 1700 Jahre alten Nicäno-Konstantinopolitanum das heute bekannte Christentum definierten.

Das Gemeine an demographischen Effekten ist, dass die (letztlich) fatalen Fehler des Westens erst mit 60-90 Jahren Verzögerung sichtbar werden, man also jetzt erst sieht, was ab 1950 angerichtet wurde. Und dementsprechend werden auch die Reaktionen darauf erst im 22. Jahrhundert sichtbar werden. Das Christentum und mit ihm das christliche Menschenbild werden aber überleben, dank der reproduktiven südlichen Hemisphäre. Die Schriften einer &quot;Gospel Coalition&quot; eines &quot;Council on Biblical Manhood and Womanhood&quot; werden diese Christen aber weder lesen noch bewahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel setzt sich zu Beginn unkritisch mit der &#8222;Menschenrechtskonvention&#8220; von 1948 auseinander: dem Versuch der dominanten bürgerlichen Mittelschicht der USA, ihre Wertvorstellungen mitsamt amerikanischem Eherecht allen anderen auf dem Planeten überzustülpen. Das kann aus heutiger Sicht nur als ein typischer Ausdruck der Besserwisserei des weißen Amerikaners betrachtet werden, der sich überlegen fühlte, weil er gerade mit seinen &#8222;Verbündeten&#8220; einen großen Weltkrieg gewonnen hatte, aber zu Hause noch nicht einmal die Rassentrennung beseitigt hatte.</p>
<p>Aber der Artikel irrt außerdem noch. Denn bei genauer Betrachtung sind diese durchweg säkular definierten &#8222;Menschenrechte&#8220; mit der Lehre des Alten und Neuen Testaments nämlich unvereinbar. Das definiert nämlich den Menschen als Sünder und nicht als Inhaber universeller Rechte. Die dem Artikel zugrundeliegende Motivation war die Alliance for Responsible Citizenship, welche eine Art &#8222;säkulares Kulturchristentum&#8220; wiederzubeleben versucht. Das allerdings wird die demographische verschwindende westliche Mittelschicht und ihre Wertvorstellungen (wie &#8222;Menschenrechte&#8220;) nicht retten. Denn gesellschaftliche Werte sind ein Resultat von Demographie, nicht von Social Engineering. </p>
<p>Das Alte und Neue Testament und deren erfolgreiche Überlieferung zeugen davon: Werte werden von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Die Lehren der anderen kanaanitischen Stämme sind verloren, weil sich die Israeliten erfolgreicher vermehrten und sich das Südreich gegen das Nordreich durchsetzte. Die Lehren der antiken gnostischen Sekten, die Ehelosigkeit propagierten, sind ebenso untergegangen, während die Überlebenden mit dem nunmehr 1700 Jahre alten Nicäno-Konstantinopolitanum das heute bekannte Christentum definierten.</p>
<p>Das Gemeine an demographischen Effekten ist, dass die (letztlich) fatalen Fehler des Westens erst mit 60-90 Jahren Verzögerung sichtbar werden, man also jetzt erst sieht, was ab 1950 angerichtet wurde. Und dementsprechend werden auch die Reaktionen darauf erst im 22. Jahrhundert sichtbar werden. Das Christentum und mit ihm das christliche Menschenbild werden aber überleben, dank der reproduktiven südlichen Hemisphäre. Die Schriften einer &#8222;Gospel Coalition&#8220; eines &#8222;Council on Biblical Manhood and Womanhood&#8220; werden diese Christen aber weder lesen noch bewahren.</p>
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