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	Kommentare zu: Das Gift macht uns h&#228;sslicher	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-gift-macht-uns-hsslicher/20404/comment-page-1/#comment-21049</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 17:19:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Bettina, 
ein sehr interessantes Zitat, danke!
&lt;blockquote&gt;Kein besseres Mittel, den Menschen zu brechen, als die Veröffentlichung des Daseins.&lt;/blockquote&gt;
Theoretisch könnte man sagen: ein Christ hat ja eigentlich nichts zu verbergen. Wenn aber selbst ein Heiliger wie Augustinus zum Schluss kam, dass er, je mehr er Gott erkannte, um so mehr seine eigene Schlechtigkeit erkannte, dann muss man daraus schließen: der Mensch hat eine Neigung zum Bösen - und Gott geht mit jedem Menschen einen &lt;strong&gt;Weg&lt;/strong&gt; zwischen Selbsterkenntnis (die eigentlich nur angesichts der Gnade Gottes und wenn man Gottes Liebe kennt, zu ertragen ist) und &quot;Erziehung&quot;. Wenn nun einzelne Elementen dieses &quot;Weges&quot; einer Öffentlichkeit zugetragen werden, die den Kontext nicht kennt und viel gnadenloser urteilt als Gott, muss das schädlich sein. 
Das Einzige, was die Veröffentlichung aller Privatsphäre nutzen &lt;strong&gt;könnte&lt;/strong&gt; ist eine Verbreitung der Erkenntnis: der Mensch ist schlecht, ja, alle Menschen sind schlecht, und haben die Buße und Umkehr zu Gott nötig. Aber eigentlich konnten wir in der Geschichte dazu schon genügend empirische Hinweise sammeln...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Bettina,<br />
ein sehr interessantes Zitat, danke!</p>
<blockquote><p>Kein besseres Mittel, den Menschen zu brechen, als die Veröffentlichung des Daseins.</p></blockquote>
<p>Theoretisch könnte man sagen: ein Christ hat ja eigentlich nichts zu verbergen. Wenn aber selbst ein Heiliger wie Augustinus zum Schluss kam, dass er, je mehr er Gott erkannte, um so mehr seine eigene Schlechtigkeit erkannte, dann muss man daraus schließen: der Mensch hat eine Neigung zum Bösen &#8211; und Gott geht mit jedem Menschen einen <strong>Weg</strong> zwischen Selbsterkenntnis (die eigentlich nur angesichts der Gnade Gottes und wenn man Gottes Liebe kennt, zu ertragen ist) und &#8222;Erziehung&#8220;. Wenn nun einzelne Elementen dieses &#8222;Weges&#8220; einer Öffentlichkeit zugetragen werden, die den Kontext nicht kennt und viel gnadenloser urteilt als Gott, muss das schädlich sein.<br />
Das Einzige, was die Veröffentlichung aller Privatsphäre nutzen <strong>könnte</strong> ist eine Verbreitung der Erkenntnis: der Mensch ist schlecht, ja, alle Menschen sind schlecht, und haben die Buße und Umkehr zu Gott nötig. Aber eigentlich konnten wir in der Geschichte dazu schon genügend empirische Hinweise sammeln&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Bettina Klix		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-gift-macht-uns-hsslicher/20404/comment-page-1/#comment-21045</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina Klix]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 14:34:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Heute aber erleben wir eine Diktatur der Öffentlichkeit. Alles wird hinausgezerrt, hinausgeschrien. Zeitung, Radio, Photographie und Berichterstattung in allen Formen machen jede Vorbehaltenheit unmöglich. Es wird vom Recht des Menschen auf Sensation gesprochen; Sensation aber ist die Erregung, die sich einstellt, wenn in Blick und Wort gelangt, was geborgen und verschwiegen sein sollte. Je ungemäßer, je beschämender die Veröffentlichung, desto größer die Sensation, desto tüchtiger jener, der sie vollzieht. Desto tiefer aber die Zerstörung, die sie bewirkt, denn sie bringt nicht nur die Scham, sondern die Standkraft der Person zum Verfall. Das weiß die Diktatur. Kein besseres Mittel, den Menschen zu brechen, als die Veröffentlichung des Daseins.“ (Romano Guardini, 1956)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Heute aber erleben wir eine Diktatur der Öffentlichkeit. Alles wird hinausgezerrt, hinausgeschrien. Zeitung, Radio, Photographie und Berichterstattung in allen Formen machen jede Vorbehaltenheit unmöglich. Es wird vom Recht des Menschen auf Sensation gesprochen; Sensation aber ist die Erregung, die sich einstellt, wenn in Blick und Wort gelangt, was geborgen und verschwiegen sein sollte. Je ungemäßer, je beschämender die Veröffentlichung, desto größer die Sensation, desto tüchtiger jener, der sie vollzieht. Desto tiefer aber die Zerstörung, die sie bewirkt, denn sie bringt nicht nur die Scham, sondern die Standkraft der Person zum Verfall. Das weiß die Diktatur. Kein besseres Mittel, den Menschen zu brechen, als die Veröffentlichung des Daseins.“ (Romano Guardini, 1956)</p>
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		<title>
		Von: schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-gift-macht-uns-hsslicher/20404/comment-page-1/#comment-21026</link>

		<dc:creator><![CDATA[schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:10:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Wer Kirche mit Mission liest ... &lt;/blockquote&gt;

unterste Schublade.

Man merkt das bei den Jugendlichen: Diese unendliche Verachtung, der leicht erregbare Hass, die Gewaltbereitschaft schon bei allerkleinsten Dingen -- das ist beängstigend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer Kirche mit Mission liest &#8230; </p></blockquote>
<p>unterste Schublade.</p>
<p>Man merkt das bei den Jugendlichen: Diese unendliche Verachtung, der leicht erregbare Hass, die Gewaltbereitschaft schon bei allerkleinsten Dingen &#8212; das ist beängstigend.</p>
]]></content:encoded>
		
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