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	Kommentare zu: Das tausendjährige Reich	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Wilfried		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91639</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wilfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 03:54:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie unterscheidet sich der Immellennialismus vom Amillennialismus? Ich vertrete ein praemillennialistisches Modell, abgewandelt vom frühen Augustinus: In das himmlische und ewige Reich der gemeinschaftlichen Sabbatruhe gehen die von den Toten auferstandenen und von der Erde entrueckten Gläubigen ein. Die jetzige Weltzeit dauert 6 Tage oder 6000 Jahre. Die letzten 1000 Jahre oder der letzte Tag der Woche ist der Sabbat. Hier erholen sich die Gläubigen von den Angriffen des Satans. Die in Christus Gestorbenen gehen in die Einzelsabbatruhe ein. Die tausendjaehriges Zeit meint die gemeinschaftliche Sabbatruhe zum Lob Gottes. Mit der Wiederkunft Jesu am Ende der jetzigen Weltzeit beginnt die neue Weltzeit und die Ewigkeit. Das tausendjaehrige Reich mündet in die Ewigkeit. In Offb. 14,20 wurde die Traubenlese außerhalb der Stadt, des himmlischen Jerusalems, durchgeführt. Dies zeigt, daß das himmlische Jerusalem schon während der Wiederkunft Jesu besteht, bei der Jesus die Kelter des Blutes aller gefallenen Ungläubigen, d. h. aller Menschen bis auf die Christen, die entrueckt werden, tritt. Bei der Mitherrschaft mit Christus während der taudjaehrigen Zeit sind in der Bibel keine Beherrschten angegeben. Es kann also von einer Gemeinschaft der Christen ausgegangen werden. Diese findet aber nicht auf der Erde, sondern im Himmel statt. Nach 2. Thess.1,6-7 vergilt Gott der bedrängten Gemeinde mit Ruhe bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her. Ausgehend vom griechischen Wort krima wurde den Christen auf den Thronen anstelle des Gerichts ein Urteil übergeben, nämlich das ihnen das Recht auf die himmlische Gemeinschaft mit Gott verschafft. Die tausend Jahre sind symbolisch gemeint. Beim Endgericht werden nur die Ungläubigen abgeurteilt. Die Entrückung findet zur Wiederkunft Jesu statt. Für die Christen gibt es nur die erste Auferstehung zu Beginn der tausendjaehrigen Zeit. Die Ereignisse von der Wiederkunft Jesu bis zur Neuerschaffung des himmlischen Jerusalems liegen in der Ewigkeit. Sie finden zugleich statt. Da alle Ungläubigen zur Wiederkunft Jesu verstorben sind, verführt der Satan die mythisch-daemonischen Heere Gog und Magog symbolisch. Ich habe meine Meinung vom inzwischen verstorbenen, katholischen Theologen Heinz Giesen übernommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unterscheidet sich der Immellennialismus vom Amillennialismus? Ich vertrete ein praemillennialistisches Modell, abgewandelt vom frühen Augustinus: In das himmlische und ewige Reich der gemeinschaftlichen Sabbatruhe gehen die von den Toten auferstandenen und von der Erde entrueckten Gläubigen ein. Die jetzige Weltzeit dauert 6 Tage oder 6000 Jahre. Die letzten 1000 Jahre oder der letzte Tag der Woche ist der Sabbat. Hier erholen sich die Gläubigen von den Angriffen des Satans. Die in Christus Gestorbenen gehen in die Einzelsabbatruhe ein. Die tausendjaehriges Zeit meint die gemeinschaftliche Sabbatruhe zum Lob Gottes. Mit der Wiederkunft Jesu am Ende der jetzigen Weltzeit beginnt die neue Weltzeit und die Ewigkeit. Das tausendjaehrige Reich mündet in die Ewigkeit. In Offb. 14,20 wurde die Traubenlese außerhalb der Stadt, des himmlischen Jerusalems, durchgeführt. Dies zeigt, daß das himmlische Jerusalem schon während der Wiederkunft Jesu besteht, bei der Jesus die Kelter des Blutes aller gefallenen Ungläubigen, d. h. aller Menschen bis auf die Christen, die entrueckt werden, tritt. Bei der Mitherrschaft mit Christus während der taudjaehrigen Zeit sind in der Bibel keine Beherrschten angegeben. Es kann also von einer Gemeinschaft der Christen ausgegangen werden. Diese findet aber nicht auf der Erde, sondern im Himmel statt. Nach 2. Thess.1,6-7 vergilt Gott der bedrängten Gemeinde mit Ruhe bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her. Ausgehend vom griechischen Wort krima wurde den Christen auf den Thronen anstelle des Gerichts ein Urteil übergeben, nämlich das ihnen das Recht auf die himmlische Gemeinschaft mit Gott verschafft. Die tausend Jahre sind symbolisch gemeint. Beim Endgericht werden nur die Ungläubigen abgeurteilt. Die Entrückung findet zur Wiederkunft Jesu statt. Für die Christen gibt es nur die erste Auferstehung zu Beginn der tausendjaehrigen Zeit. Die Ereignisse von der Wiederkunft Jesu bis zur Neuerschaffung des himmlischen Jerusalems liegen in der Ewigkeit. Sie finden zugleich statt. Da alle Ungläubigen zur Wiederkunft Jesu verstorben sind, verführt der Satan die mythisch-daemonischen Heere Gog und Magog symbolisch. Ich habe meine Meinung vom inzwischen verstorbenen, katholischen Theologen Heinz Giesen übernommen.</p>
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		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 18:51:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schandor, danke für den Hinweis. Ich hatte bisher noch nie etwas vom &lt;span&gt;Inmillennialismus gehört. Ich habe nun herausfgefunden, dass Rogers eine Homepage hat, auf der er diverse Artikel und auch ein achtzehnseitiges PDF mit dem Titel &quot;A summary of Inmillenialism&quot; abgelegt hat. Ich werde mich da mal ein bisschen reinlesen, um zumindest ein grundlegendes Verständnis von der Thematik zu bekommen.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Beste Grüße&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Christian&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schandor, danke für den Hinweis. Ich hatte bisher noch nie etwas vom <span>Inmillennialismus gehört. Ich habe nun herausfgefunden, dass Rogers eine Homepage hat, auf der er diverse Artikel und auch ein achtzehnseitiges PDF mit dem Titel &#8222;A summary of Inmillenialism&#8220; abgelegt hat. Ich werde mich da mal ein bisschen reinlesen, um zumindest ein grundlegendes Verständnis von der Thematik zu bekommen.</span></p>
<p><span>Beste Grüße</span><br />
<span>Christian</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91074</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 10:50:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Tobias

Ich verstehe den Versuch, die Stelle im prä- bzw. amill. Paradigma zu deuten. Aber wie kann man dann V. 27 verstehen? Da ist doch eindeutig von einem Gericht die Rede. Der Vers ähnelt auch Mt 25,31, den &quot;letzten Weltgericht&quot;. Auch hier lässt sich ja die Frage stellen: Wie kann Jesus einmal sagen, wer an ihn glaubt, komme nicht ins Gericht, sondern sei vom Tod zum Leben hindurchgedrungen -- und in Mt. 25 ist von einem Gericht nach Werken die Rede? Nein, den Widerspruch schlucke ich nicht. Ich weiß nicht, welches Gericht Jesus in Mt. 25 meint. Aber eines ist hier doch deutlich: Nicht, was jemand geglaubt hat, zählt, sondern das, was jemand getan hat. (Bitte keine Gegenüberstellung Paulus/Jakobus).
Ich vermute, es handelt sich hier zwei Mal um dasselbe Gericht. Und zwar um ein Gericht am Ende des jüdischen Zeitalters. Er sagte zu seinen Jüngern auch, sie würden mit den Städten Judäas nicht fertig werden, ehe er wiederkomme.
Ich selbst kann das nicht (mehr) umdeuten, damit die Stellen in ein bestimmtes Endzeit-Denkschema passen. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen, keine Frage!
Liebe Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobias</p>
<p>Ich verstehe den Versuch, die Stelle im prä- bzw. amill. Paradigma zu deuten. Aber wie kann man dann V. 27 verstehen? Da ist doch eindeutig von einem Gericht die Rede. Der Vers ähnelt auch Mt 25,31, den &#8222;letzten Weltgericht&#8220;. Auch hier lässt sich ja die Frage stellen: Wie kann Jesus einmal sagen, wer an ihn glaubt, komme nicht ins Gericht, sondern sei vom Tod zum Leben hindurchgedrungen &#8212; und in Mt. 25 ist von einem Gericht nach Werken die Rede? Nein, den Widerspruch schlucke ich nicht. Ich weiß nicht, welches Gericht Jesus in Mt. 25 meint. Aber eines ist hier doch deutlich: Nicht, was jemand geglaubt hat, zählt, sondern das, was jemand getan hat. (Bitte keine Gegenüberstellung Paulus/Jakobus).<br />
Ich vermute, es handelt sich hier zwei Mal um dasselbe Gericht. Und zwar um ein Gericht am Ende des jüdischen Zeitalters. Er sagte zu seinen Jüngern auch, sie würden mit den Städten Judäas nicht fertig werden, ehe er wiederkomme.<br />
Ich selbst kann das nicht (mehr) umdeuten, damit die Stellen in ein bestimmtes Endzeit-Denkschema passen. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen, keine Frage!<br />
Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91072</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 20:10:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor,

Jesus sagt in Mt 16,28, dass &quot;einige den Tod nicht schmecken werden...das muss nicht identisch sein mit seinem Kommen zum Gericht...sondern kann die propehtische Vorwegnahme und Erfüllung sein, dass ein  Teil seiner Jünger (&quot;einige&quot;) ihn in seinem Herrlichkeitsleib bei der Verklärung sehen dürfen...und bei seiner Himmelfahrt sehen sie ihn, als ihm bereits &quot;Alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben ist&quot; - er seine Herrschaft, sein &quot;REich&quot; antritt. Siehe auch das &quot;johanneische Pfingsten&quot; in Joh. 20, wo Jesus in einer prophetischen Zeichenhandlung den Geist gibt und &quot;vorweg nimmt&quot;, was an Pfingsten geschehen ist.... vrgl Joh 14,18f: die Verheißung des Geistes heißt, &quot;ich komme zu euch&quot;... &quot;die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben...&quot; der Inmillennialismus erklärt diese Stelle meines Erachtens nicht....da stimmt zuviel anderes nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor,</p>
<p>Jesus sagt in Mt 16,28, dass &#8222;einige den Tod nicht schmecken werden&#8230;das muss nicht identisch sein mit seinem Kommen zum Gericht&#8230;sondern kann die propehtische Vorwegnahme und Erfüllung sein, dass ein  Teil seiner Jünger (&#8222;einige&#8220;) ihn in seinem Herrlichkeitsleib bei der Verklärung sehen dürfen&#8230;und bei seiner Himmelfahrt sehen sie ihn, als ihm bereits &#8222;Alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben ist&#8220; &#8211; er seine Herrschaft, sein &#8222;REich&#8220; antritt. Siehe auch das &#8222;johanneische Pfingsten&#8220; in Joh. 20, wo Jesus in einer prophetischen Zeichenhandlung den Geist gibt und &#8222;vorweg nimmt&#8220;, was an Pfingsten geschehen ist&#8230;. vrgl Joh 14,18f: die Verheißung des Geistes heißt, &#8222;ich komme zu euch&#8220;&#8230; &#8222;die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben&#8230;&#8220; der Inmillennialismus erklärt diese Stelle meines Erachtens nicht&#8230;.da stimmt zuviel anderes nicht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 17:00:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Tobias.

Sehr unwahrscheinlich, und zwar deshalb:

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Sprache passt überhaupt nicht. Jesus hätte mit seiner Schwurformel (wahrlich …) extrem übertrieben, fand dieses Ereignis doch nur wenig später statt. Es ist, als hätte er gesagt: Wahrlich, ich sage euch, einige von euch werden nächste Woche noch am Leben sein. Nein, das passt gar nicht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Viel wichtiger aber ist die Gegenfrage: Wenn die Verklärung die Erfüllung dieser Prophezeiung war, wo blieb dann das Gericht? Wo die Engel? (V. 27)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobias.</p>
<p>Sehr unwahrscheinlich, und zwar deshalb:</p>
<ul>
<li>Die Sprache passt überhaupt nicht. Jesus hätte mit seiner Schwurformel (wahrlich …) extrem übertrieben, fand dieses Ereignis doch nur wenig später statt. Es ist, als hätte er gesagt: Wahrlich, ich sage euch, einige von euch werden nächste Woche noch am Leben sein. Nein, das passt gar nicht.</li>
<li>Viel wichtiger aber ist die Gegenfrage: Wenn die Verklärung die Erfüllung dieser Prophezeiung war, wo blieb dann das Gericht? Wo die Engel? (V. 27)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91070</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 16:50:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[zu Mt 26,27+28: das könnte mit der darauf folgenden Verklärung Jesu in eine erste Erfüllung gegangen sein...und dann in der Erscheinung des Auferstandenen u.Mt 28,18ff]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zu Mt 26,27+28: das könnte mit der darauf folgenden Verklärung Jesu in eine erste Erfüllung gegangen sein&#8230;und dann in der Erscheinung des Auferstandenen u.Mt 28,18ff</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91069</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 14:25:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn es denn nur einfache Antworten gäbe ...
Relevant sind ja nicht nur die Offenbarungen, sondern auch Daniel, Hesekiel, ..., Jesu eigene Worte zur letzten Zeit, oder auch David und Salomo als Abschattungen des (aus damaliger Sicht noch) kommenden Christus bzw. des wiederkommenden Christus. Erst unter Salomo wird der Tempel gebaut, und evidenterweise ist der Harem (Abschattung der Brautgemeinde) unter Salomo deutlich größer.
Dazu dann noch Aussagen zur ersten Auferstehung, bei der Christus seiner Brautgemeinde in den Wolken entgegen kommt, ..., es sind viele biblische Aussagen passend und widerspruchsfrei übereinander zu legen.
Ich oute mich als den Prä-... zugehörigt, sehe das aber nicht als heilsentscheidende Festlegung, da sind einige Leute anderer Meinung, und trotzdem werden wir uns in der Ewigkeit sehen. Gleichermaßen war das für mich ein langer Prozess des Bücherlesens, wobei ich der Auffassung bin, dass es gute Analysen der biblischen Aussagen erst seit weniger als 200 Jahren gibt. Was mich wiederum zur Auffassung bringt, dass der Heilige Geist den Christen erst jetzt die Schriften &quot;inhaltlich aufschließt&quot;. Die Fragen zur Endzeit und den kommenden Dingen sind also wohl heute wichtiger als noch vor 500 Jahren.

Setzt man das in Kontext zu erfüllten Prophetien, z.B. zur Wiedergründung Israels und dessen Erhalt trotz zahlreicher Angriffe, oder den bereits laufenden Vorbereitungen für die Wiederaufnahme eines Tempeldienstes (bis hin zu Zuchtversuchen für eine passende rote Kuh), oder auch den technischen Möglichkeiten, dass wichtige Ereignisse heute in Echtzeit den Globus als Nachtricht umreisen, also laut den Offenbarungen als global anzusehende Ereignisse, die tatsächlich zeitgleich weltweit bekannt werden, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir mindestens nahe zum Entrückungszeitpunkt leben, bzw. jetzt erst doe Voraussetzungen dafür eintreffen.

Nun mag man sagen: hey, Stephan, die Chance morgen zu sterben ist doch höher als übermorgen entrückt zu werden - ja, das kann ich nicht wiederlegen. Aber umso wichtiger ist es doch daher, in der Nachfolge so leben, also könnte gleich das Ende kommen, unabhängig davon, ob Tod oder Entrückung, ob Jesus morgen erscheint oder doch erst in 1000 Jahren.

Hinsichtlich der korrekten Bedeutung des Wortes &quot;Parusie&quot; bin ich nun der Meinung, dass das zwar eine altgriechische Vokabel ist, aber aus hebräischer Sicht analysiert werden müßte. Auch die altgriechischen Worte für &quot;Wahrheit&quot; oder &quot;Weisheit&quot; sind zwar als Vokabeln korrekt bei Luther übersetzt, jedoch sind haben &quot;Wahrheit&quot; und &quot;Weisheit&quot; im hebräischen eine andere Bedeutung als im griechischen (und somit heutigem europäischem) Denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es denn nur einfache Antworten gäbe &#8230;<br />
Relevant sind ja nicht nur die Offenbarungen, sondern auch Daniel, Hesekiel, &#8230;, Jesu eigene Worte zur letzten Zeit, oder auch David und Salomo als Abschattungen des (aus damaliger Sicht noch) kommenden Christus bzw. des wiederkommenden Christus. Erst unter Salomo wird der Tempel gebaut, und evidenterweise ist der Harem (Abschattung der Brautgemeinde) unter Salomo deutlich größer.<br />
Dazu dann noch Aussagen zur ersten Auferstehung, bei der Christus seiner Brautgemeinde in den Wolken entgegen kommt, &#8230;, es sind viele biblische Aussagen passend und widerspruchsfrei übereinander zu legen.<br />
Ich oute mich als den Prä-&#8230; zugehörigt, sehe das aber nicht als heilsentscheidende Festlegung, da sind einige Leute anderer Meinung, und trotzdem werden wir uns in der Ewigkeit sehen. Gleichermaßen war das für mich ein langer Prozess des Bücherlesens, wobei ich der Auffassung bin, dass es gute Analysen der biblischen Aussagen erst seit weniger als 200 Jahren gibt. Was mich wiederum zur Auffassung bringt, dass der Heilige Geist den Christen erst jetzt die Schriften &#8222;inhaltlich aufschließt&#8220;. Die Fragen zur Endzeit und den kommenden Dingen sind also wohl heute wichtiger als noch vor 500 Jahren.</p>
<p>Setzt man das in Kontext zu erfüllten Prophetien, z.B. zur Wiedergründung Israels und dessen Erhalt trotz zahlreicher Angriffe, oder den bereits laufenden Vorbereitungen für die Wiederaufnahme eines Tempeldienstes (bis hin zu Zuchtversuchen für eine passende rote Kuh), oder auch den technischen Möglichkeiten, dass wichtige Ereignisse heute in Echtzeit den Globus als Nachtricht umreisen, also laut den Offenbarungen als global anzusehende Ereignisse, die tatsächlich zeitgleich weltweit bekannt werden, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir mindestens nahe zum Entrückungszeitpunkt leben, bzw. jetzt erst doe Voraussetzungen dafür eintreffen.</p>
<p>Nun mag man sagen: hey, Stephan, die Chance morgen zu sterben ist doch höher als übermorgen entrückt zu werden &#8211; ja, das kann ich nicht wiederlegen. Aber umso wichtiger ist es doch daher, in der Nachfolge so leben, also könnte gleich das Ende kommen, unabhängig davon, ob Tod oder Entrückung, ob Jesus morgen erscheint oder doch erst in 1000 Jahren.</p>
<p>Hinsichtlich der korrekten Bedeutung des Wortes &#8222;Parusie&#8220; bin ich nun der Meinung, dass das zwar eine altgriechische Vokabel ist, aber aus hebräischer Sicht analysiert werden müßte. Auch die altgriechischen Worte für &#8222;Wahrheit&#8220; oder &#8222;Weisheit&#8220; sind zwar als Vokabeln korrekt bei Luther übersetzt, jedoch sind haben &#8222;Wahrheit&#8220; und &#8222;Weisheit&#8220; im hebräischen eine andere Bedeutung als im griechischen (und somit heutigem europäischem) Denken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91065</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:28:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=41643#comment-91065</guid>

					<description><![CDATA[@Jörg

Sehr gute Frage!
Antwort: Mt 16,27+28 -- das muss bereits geschehen sein. Denn seine Jünger werden doch nicht heute noch leben?
LG, Schandor ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg</p>
<p>Sehr gute Frage!<br />
Antwort: Mt 16,27+28 &#8212; das muss bereits geschehen sein. Denn seine Jünger werden doch nicht heute noch leben?<br />
LG, Schandor 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jörg		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91064</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 12:25:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=41643#comment-91064</guid>

					<description><![CDATA[Und was ist mit

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, &lt;strong&gt;so komme ich wieder&lt;/strong&gt; und werde euch zu mir nehmen, auf daß, wo ich bin, auch ihr seiet.

und den anderen Ankündigungen Jesu, (wieder)zukommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und was ist mit</p>
<p>Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, <strong>so komme ich wieder</strong> und werde euch zu mir nehmen, auf daß, wo ich bin, auch ihr seiet.</p>
<p>und den anderen Ankündigungen Jesu, (wieder)zukommen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/das-tausendjaehrige-reich/41643/comment-page-1/#comment-91062</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 08:31:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=41643#comment-91062</guid>

					<description><![CDATA[Interessant in diesem Zusammenhang ist eine weitere Sichtweise: der Inmillennialismus. Michael Rogers hat hier ein sehr interessantes Buch geschrieben, es zahlt sich aus, dies zu lesen (Michael Rogers &#124; Inmillennialism: Redefining the Last Days).
Darüber hinaus wäre anzumerken, dass von einer &quot;Wiederkunft&quot; Christi im NT so nicht die Rede ist; den Begriff der Wiederkunft gibt es da ja nicht, sondern es ist von der Parusie (=Anwesenheit, Gegenwart) die Rede. Der Inmillennialismus geht davon aus, dass diese Parusie ja bereits da ist, da die nt.lichen Autoren oft von der Nähe der Parusie gesprochen haben (z. B. Hebr 10,37, auch Phil 4,5 bzw. Jak 5,8). Wir sprechen ja davon, dass Jesus &quot;gegenwärtig&quot; ist. Insofern hat sich das bereits erfüllt und erfüllt sich hier und jetzt und auch in weiterer Zukunft, da ja Jesus &quot;da&quot; ist. &lt;span&gt;Allenfalls könnte man dagegen Apg 1,11 anführen.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Zudem wäre zu fragen: Wenn nun Jesus körperlich wiederkäme, was dann? Schließlich ist er ja jetzt bereits allgegenwärtig, und zwar mit &quot;aller Macht im Himmel und auf Erden&quot;!?&lt;/span&gt;

Frames Endermahnung klingt zwar fromm, geht aber an der Tatsache vorbei, daß es solche Stellen im NT gar nicht gibt, bzw. daß sie eben nicht von der Wiederkunft, sondern von der Parusie sprechen. Und selbst wenn man annimmt, daß eben doch von einer (körperlichen) Wiederkunft die Rede ist, stellt sich doch die Frage, weshalb das NT so kryptisch sein muß, wenn es uns ermahnen will? Noch dazu in Naherwartungs-Terminologie?

Und ein letztes: Wenn es doch nur der Teufel wäre, der zu überwinden wäre! (Jak 4,7) Aber unsere ganze Welt ist voller Teufel. Nach dem Motto: Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier. Und dazu noch unser eigener Zustand. Der Artikel bemüht sich um Ausgewogenheit -- das kann diplomatisch sein, auch fromm, kann sich aber auch der Ratlosigkeit verdanken, die sich deshalb aufs Diplomatische wirft. Meine Sache ist es nicht, dazu sind viele biblischen Aussagen viel zu klar und deutlich. Daran ist nicht zu deuten (s. o.).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist eine weitere Sichtweise: der Inmillennialismus. Michael Rogers hat hier ein sehr interessantes Buch geschrieben, es zahlt sich aus, dies zu lesen (Michael Rogers | Inmillennialism: Redefining the Last Days).<br />
Darüber hinaus wäre anzumerken, dass von einer &#8222;Wiederkunft&#8220; Christi im NT so nicht die Rede ist; den Begriff der Wiederkunft gibt es da ja nicht, sondern es ist von der Parusie (=Anwesenheit, Gegenwart) die Rede. Der Inmillennialismus geht davon aus, dass diese Parusie ja bereits da ist, da die nt.lichen Autoren oft von der Nähe der Parusie gesprochen haben (z. B. Hebr 10,37, auch Phil 4,5 bzw. Jak 5,8). Wir sprechen ja davon, dass Jesus &#8222;gegenwärtig&#8220; ist. Insofern hat sich das bereits erfüllt und erfüllt sich hier und jetzt und auch in weiterer Zukunft, da ja Jesus &#8222;da&#8220; ist. <span>Allenfalls könnte man dagegen Apg 1,11 anführen.</span></p>
<p><span>Zudem wäre zu fragen: Wenn nun Jesus körperlich wiederkäme, was dann? Schließlich ist er ja jetzt bereits allgegenwärtig, und zwar mit &#8222;aller Macht im Himmel und auf Erden&#8220;!?</span></p>
<p>Frames Endermahnung klingt zwar fromm, geht aber an der Tatsache vorbei, daß es solche Stellen im NT gar nicht gibt, bzw. daß sie eben nicht von der Wiederkunft, sondern von der Parusie sprechen. Und selbst wenn man annimmt, daß eben doch von einer (körperlichen) Wiederkunft die Rede ist, stellt sich doch die Frage, weshalb das NT so kryptisch sein muß, wenn es uns ermahnen will? Noch dazu in Naherwartungs-Terminologie?</p>
<p>Und ein letztes: Wenn es doch nur der Teufel wäre, der zu überwinden wäre! (Jak 4,7) Aber unsere ganze Welt ist voller Teufel. Nach dem Motto: Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier. Und dazu noch unser eigener Zustand. Der Artikel bemüht sich um Ausgewogenheit &#8212; das kann diplomatisch sein, auch fromm, kann sich aber auch der Ratlosigkeit verdanken, die sich deshalb aufs Diplomatische wirft. Meine Sache ist es nicht, dazu sind viele biblischen Aussagen viel zu klar und deutlich. Daran ist nicht zu deuten (s. o.).</p>
]]></content:encoded>
		
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