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	Kommentare zu: Der Gläubige ist immer schon schuldig	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Stephan		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 14:00:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist Paolo P. denn überhaupt noch eine Institution, auf die man hören sollte, in ethischen, moralischen oder gesellschaftlichen Fragen? Er sagt &lt;span&gt;„Glaube ist eine Waffe der Macht … und irrational“ - sollte aber aufgrund seiner Vergangenheit lieber sagen: &quot;Geld ist eine Waffe der Macht ...&quot; - denn es bringt andere, die weniger mächtig sind und erheblich weniger Geldmittel haben oder vielleicht Opfer von Menschenhandel sind, dazu, sich erheblich erniedrigen zu lassen. Und dieser Herr erzählt jetzt etwas von Menschenrechten, deren Gewährung abhängt von den jeweils zur Verfügung stehenden Geldmitteln, ein Menschrechtsgefälle je nach Füllstand der Geldbörse?&lt;/span&gt;
Ist eine dem evolutioniärem Humanismus verschriebene Institution noch eine Institution, auf die man hören sollte? Wir hatten doch gerade in den Philosophenartikeln die Feststellung der Gelehrten, dass Menschen, die Gott ablehnen, sich selbst zu Gott erheben. Damit ist doch evident, wo der Chefideologe Schmidt-Salomon einzuordnen ist.
Biard ist in der traditionellen französischen Linken verwurzelt und befürwortet den radikalen Laizismus. Einsichtigere Menschen hätten Gott gedankt, dass sie sich am Tag des Attentats nicht vor Ort befanden, vielleicht mal darüber nachgedacht, ob denn mit dem Tod nun wirklich das Individuum endgültig ausgelöscht ist, also ehemalige Kollegen und Freunde, und dass die Bezeichnung &quot;Märtyrer&quot; den Ermordeten und Hinterbliebenen nun gar nichts nutzt. Ebenso hätten einsichtigere Menschen nach so einem Vorfall nochmals überprüft, wo wir ethisch, moralisch und hinsichtlich der Wahrung von Menschenrechten stehen würden, wenn das Christentum nicht die vorherigen Religionen abgelöst hätte.

Manchmal soll ja ein Blick in den Spiegel helfen mit der Selbstreflexion, ob man den eigenen Ansprüchen gerecht wird oder wurde, bevor man andere belehren möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Paolo P. denn überhaupt noch eine Institution, auf die man hören sollte, in ethischen, moralischen oder gesellschaftlichen Fragen? Er sagt <span>„Glaube ist eine Waffe der Macht … und irrational“ &#8211; sollte aber aufgrund seiner Vergangenheit lieber sagen: &#8222;Geld ist eine Waffe der Macht &#8230;&#8220; &#8211; denn es bringt andere, die weniger mächtig sind und erheblich weniger Geldmittel haben oder vielleicht Opfer von Menschenhandel sind, dazu, sich erheblich erniedrigen zu lassen. Und dieser Herr erzählt jetzt etwas von Menschenrechten, deren Gewährung abhängt von den jeweils zur Verfügung stehenden Geldmitteln, ein Menschrechtsgefälle je nach Füllstand der Geldbörse?</span><br />
Ist eine dem evolutioniärem Humanismus verschriebene Institution noch eine Institution, auf die man hören sollte? Wir hatten doch gerade in den Philosophenartikeln die Feststellung der Gelehrten, dass Menschen, die Gott ablehnen, sich selbst zu Gott erheben. Damit ist doch evident, wo der Chefideologe Schmidt-Salomon einzuordnen ist.<br />
Biard ist in der traditionellen französischen Linken verwurzelt und befürwortet den radikalen Laizismus. Einsichtigere Menschen hätten Gott gedankt, dass sie sich am Tag des Attentats nicht vor Ort befanden, vielleicht mal darüber nachgedacht, ob denn mit dem Tod nun wirklich das Individuum endgültig ausgelöscht ist, also ehemalige Kollegen und Freunde, und dass die Bezeichnung &#8222;Märtyrer&#8220; den Ermordeten und Hinterbliebenen nun gar nichts nutzt. Ebenso hätten einsichtigere Menschen nach so einem Vorfall nochmals überprüft, wo wir ethisch, moralisch und hinsichtlich der Wahrung von Menschenrechten stehen würden, wenn das Christentum nicht die vorherigen Religionen abgelöst hätte.</p>
<p>Manchmal soll ja ein Blick in den Spiegel helfen mit der Selbstreflexion, ob man den eigenen Ansprüchen gerecht wird oder wurde, bevor man andere belehren möchte.</p>
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