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	Kommentare zu: Der Glaube hat mir noch nie gepasst	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 13:38:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Matze: 
Lebertran statt Wein klingt interessant. 
Kartoffel statt Brot war ein konstruiertes Beispiel für etwas Kulturfremdes bzw. für einen &lt;span&gt;Anachronismus&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze:<br />
Lebertran statt Wein klingt interessant.<br />
Kartoffel statt Brot war ein konstruiertes Beispiel für etwas Kulturfremdes bzw. für einen <span>Anachronismus</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 13:18:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Alex aus Cloppenburg 
Ich verstehe nicht was Du mit dem Beispiel Abendmahl sagen willst, aber ich weiss noch einer Missionsstation in Grönland, die vor vielen Jahren mangels &quot;Material&quot; Lebertran statt Wein beim Abendmahl verwendet hat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex aus Cloppenburg<br />
Ich verstehe nicht was Du mit dem Beispiel Abendmahl sagen willst, aber ich weiss noch einer Missionsstation in Grönland, die vor vielen Jahren mangels &#8222;Material&#8220; Lebertran statt Wein beim Abendmahl verwendet hat</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90174</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 09:11:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Udo 
Das stimmt natürlich, dass Jesus Menschen heraus - und mitunter überfordert hat. 
Ich meinte nur, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass er mit ihnen das Abendmahl mit Kartoffeln statt mit Brot gehalten hätte, was ihm natürlich möglich wäre. Es wäre allerdings für die Menschen in dem Umfeld irritierend gewesen. 
Das Beispiel ist zwar ein bisschen an den Haaren gezogen, aber in die Richtung ging der Gedankengang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Udo<br />
Das stimmt natürlich, dass Jesus Menschen heraus &#8211; und mitunter überfordert hat.<br />
Ich meinte nur, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass er mit ihnen das Abendmahl mit Kartoffeln statt mit Brot gehalten hätte, was ihm natürlich möglich wäre. Es wäre allerdings für die Menschen in dem Umfeld irritierend gewesen.<br />
Das Beispiel ist zwar ein bisschen an den Haaren gezogen, aber in die Richtung ging der Gedankengang.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90173</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 06:05:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jesus überfordert die Menschen nicht. Stimmt das?
Die Evangelien sind voll von überfordernden Aussagen, die Jesus gemacht hat. Man hat den Eindruck, dass gerade seine Jünger häufig überfordert waren. Und wie steht‘s mit den verfolgten Christen? Sie leben auch heute, teilweise täglich, in einer Überforderungssituation, nur weil sie an Jesus Christus glauben.
Glaube und Jesus Nachfolge sind eine ständige Überforderung und führt mir immer vor Augen, wie nötig ich es habe, dass ich mich in meiner sündigen Verlorenheit an diesen einen Retter und Erlöser hänge. Hebräer 12, 1ff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jesus überfordert die Menschen nicht. Stimmt das?<br />
Die Evangelien sind voll von überfordernden Aussagen, die Jesus gemacht hat. Man hat den Eindruck, dass gerade seine Jünger häufig überfordert waren. Und wie steht‘s mit den verfolgten Christen? Sie leben auch heute, teilweise täglich, in einer Überforderungssituation, nur weil sie an Jesus Christus glauben.<br />
Glaube und Jesus Nachfolge sind eine ständige Überforderung und führt mir immer vor Augen, wie nötig ich es habe, dass ich mich in meiner sündigen Verlorenheit an diesen einen Retter und Erlöser hänge. Hebräer 12, 1ff.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90172</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 05:43:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jesus überfordert die Menschen nicht??
Die Evangelien sind voll von überfordernden Aussagen, die Jesus gemacht hat. Man hat den Eindruck, dass gerade seine Jünger häufig überfordert waren. Und wie steht‘s mit den verfolgten Christen? Sie leben auch heute, teilweise täglich, in einer Überforderungssituation, nur weil sie an Jesus Christus glauben. 
Glaube und Jesus Nachfolge ist eine ständige Überforderung und führt mir immer vor Augen, wie nötig ich es habe, dass ich mich in meiner sündigen Verlorenheit an diesen einen Retter und Erlöser hänge. Hebräer 12, 1ff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jesus überfordert die Menschen nicht??<br />
Die Evangelien sind voll von überfordernden Aussagen, die Jesus gemacht hat. Man hat den Eindruck, dass gerade seine Jünger häufig überfordert waren. Und wie steht‘s mit den verfolgten Christen? Sie leben auch heute, teilweise täglich, in einer Überforderungssituation, nur weil sie an Jesus Christus glauben.<br />
Glaube und Jesus Nachfolge ist eine ständige Überforderung und führt mir immer vor Augen, wie nötig ich es habe, dass ich mich in meiner sündigen Verlorenheit an diesen einen Retter und Erlöser hänge. Hebräer 12, 1ff.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90170</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 14:04:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90170</guid>

					<description><![CDATA[@Alex aus Cloppenburg

Ebenfalls Danke für die anregende Diskussion. Mir hilft es, mich mit abweichenden Meinungen zu befassen, weil das eigene Denken dadurch angeregt wird und man nachdenken muss!

Ihren letzten Kommentar kann ich unterschreiben. Natürlich ging Jesus nicht durch die Welt, um die Menschen, denen er begegnete zu überfordern. So redete er z. B. nicht über die Kernspaltung. Meiner Meinung nach spricht auch Gottes Wort nicht darüber. Ich habe vor kurzem ein kleines Büchlein, von einem bekannten Bibellehrer in die Hand bekommen, in dem er beweisen wollte, dass die Bibel über Kernspaltung u. ä. redete. Das ist meiner Meinung nach gut gemeint, aber nicht so gut umgesetzt. Die Bibel muss nicht solche Dinge ansprechen, um Gottes Wort zu sein.

Allerdings würde ich von meinem Verständnis natürlich sagen, dass auch wenn die Bibel nicht darüber spricht, sie nichts enthält, dass im Widerspruch dazu steht. Und da ich Jesus als den ansehe, durch den alles geschaffen wurde, glaube ich natürlich, dass er um solche Themen wusste. Wie sollte es anders sein?

Aber nochmal: Ich stimme Ihnen zu, dass Jesus die Menschen nicht überforderte. Das ist für mich aber etwas anderes, als zu behaupten, er hielt Dinge für historisch, von denen wir heute wissen, dass sie es nicht sind.

So, wirklich letzter Kommentar. (Denke ich).

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex aus Cloppenburg</p>
<p>Ebenfalls Danke für die anregende Diskussion. Mir hilft es, mich mit abweichenden Meinungen zu befassen, weil das eigene Denken dadurch angeregt wird und man nachdenken muss!</p>
<p>Ihren letzten Kommentar kann ich unterschreiben. Natürlich ging Jesus nicht durch die Welt, um die Menschen, denen er begegnete zu überfordern. So redete er z. B. nicht über die Kernspaltung. Meiner Meinung nach spricht auch Gottes Wort nicht darüber. Ich habe vor kurzem ein kleines Büchlein, von einem bekannten Bibellehrer in die Hand bekommen, in dem er beweisen wollte, dass die Bibel über Kernspaltung u. ä. redete. Das ist meiner Meinung nach gut gemeint, aber nicht so gut umgesetzt. Die Bibel muss nicht solche Dinge ansprechen, um Gottes Wort zu sein.</p>
<p>Allerdings würde ich von meinem Verständnis natürlich sagen, dass auch wenn die Bibel nicht darüber spricht, sie nichts enthält, dass im Widerspruch dazu steht. Und da ich Jesus als den ansehe, durch den alles geschaffen wurde, glaube ich natürlich, dass er um solche Themen wusste. Wie sollte es anders sein?</p>
<p>Aber nochmal: Ich stimme Ihnen zu, dass Jesus die Menschen nicht überforderte. Das ist für mich aber etwas anderes, als zu behaupten, er hielt Dinge für historisch, von denen wir heute wissen, dass sie es nicht sind.</p>
<p>So, wirklich letzter Kommentar. (Denke ich).</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90169</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 13:06:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90169</guid>

					<description><![CDATA[@ Udo

Ich würde Jesus nie als vorbildlichen Menschen bezeichnen, dem es nachzueifern gilt. Jesus als Vorbild ist aus meiner Sicht ein ziemlich verwegener Gedanke. 
Nun, wenn Paulus, Lukas, J. Stott und Dr. Markus Till auf ein Mal als Gewährsmänner ins Feld geführt werden, ist es natürlich schwierig, etwas Brauchbares zu erwidern. 
Nur so viel: Wenn die bedingungslose Bereitschaft zum Martyrium eine notwendige Voraussetzung ist, um sich selber Christ nennen zu dürfen, dann bin ich raus! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/> 
Märtyrer gab es und gibt es auch heute (und nicht nur im Christentum) zuhauf, da wird man auf mich verzichten müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Udo</p>
<p>Ich würde Jesus nie als vorbildlichen Menschen bezeichnen, dem es nachzueifern gilt. Jesus als Vorbild ist aus meiner Sicht ein ziemlich verwegener Gedanke.<br />
Nun, wenn Paulus, Lukas, J. Stott und Dr. Markus Till auf ein Mal als Gewährsmänner ins Feld geführt werden, ist es natürlich schwierig, etwas Brauchbares zu erwidern.<br />
Nur so viel: Wenn die bedingungslose Bereitschaft zum Martyrium eine notwendige Voraussetzung ist, um sich selber Christ nennen zu dürfen, dann bin ich raus! 🙂<br />
Märtyrer gab es und gibt es auch heute (und nicht nur im Christentum) zuhauf, da wird man auf mich verzichten müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90168</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 12:23:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe mich immer schon gewundert, dass Leute, die größte Teile der biblischen Heilsgeschichte in den Bereich der Phantasie verschieben, meinen, dass sie Christen sind. Insbesondere, wenn man das Zeugnis, dass Jesus Christus als wahrer Mensch und wahrer Gott stellvertretend für unsere Sünden gestorben ist (Römer 5, 8-10) verwirft und Jesus dann nur noch der vorbildhafte Mensch ist, dem man nacheifern sollte.
Der Irrtum ist zu meinen, dass man christlichen Glauben an das „eigene Weltbild, an seine eigene Prägung, das persönliche Bedürfnis nach Sinn und Erlösung usw.“ anpassen könnte, sozusagen Glauben auch immer individuell und kulturbezogen neu erfinden müsste.
Nun ist christlicher Glaube mehr als ein Fürwahrhalten der Bibel und ihrer Glaubensgrundsätze, die ja auch gut im apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefasst sind (er ist aber auch nicht weniger).
Glaube ist eine lebendige persönliche Beziehung zu meinem Schöpfer, dem, der das Leben erfunden hat, dem der groß an Gnade und langsam zum Zorn ist, dem der sich in Jesus Christus auf meine Ebene hinunterbegeben hat, dem der meine Schuld am Kreuz gesühnt hat, die Gottverlassenheit, die ich verdient hätte, getragen hat, dem, der mich errettet und erlöst hat, den Tod besiegt hat, dem „der ist und der war und der kommt“ ……… alles in der Bibel bezeugt.
Und dann kommen wir noch zu den unangenehmen Fragen und den Bibelstellen, die auch in der evangelikalen Welt zunehmend unter den Tisch fallen und bei dann spätestens jeder, der sich Christ nennt, auch vor „seiner eigenen Haustür kehren“ muss:
Wie sieht es denn aus mit meinem Glauben an Jesus Christus, „den Einen, den wir brauchen“ (wie John Stott das einmal ausgedrückt hat)?
Wäre ich bereit, wenn nötig, meinen ganzen Besitz herzugeben, um ihm nachzufolgen? Wäre ich bereit, für meinen Glauben meine Familie zu verlassen, Anfeindungen und Diskriminierung in Kauf zu nehmen? Wäre ich bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen, Leib und Leben von mir und meiner Familie aufs Spiel zu setzen und vielleicht als Märtyrer zu sterben? Lebt in mir eigentlich noch etwas von der Glaubensdynamik der ersten Christen? (APG 4,18: „Was wir gesehen und gehört haben, können wir unmöglich verschweigen.&quot;) Verkündigen wir noch das richtige Evangelium?&#160;&lt;em&gt;„So sind wir nun&#160;Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!&#160;Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“&lt;/em&gt;&#160;(2Kor 5,20-21)

Hier übrigens noch was passend zu dieser Diskussion:
&lt;a href=&quot;https://blog.aigg.de/?p=6548&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Die Bibel ist nicht irrtumslos… – AiGG-Blog&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;https://blog.aigg.de/?p=6529&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Jesus starb für mich: Der unaufgebbare Kern unseres Glaubens – AiGG-Blog&lt;/a&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich immer schon gewundert, dass Leute, die größte Teile der biblischen Heilsgeschichte in den Bereich der Phantasie verschieben, meinen, dass sie Christen sind. Insbesondere, wenn man das Zeugnis, dass Jesus Christus als wahrer Mensch und wahrer Gott stellvertretend für unsere Sünden gestorben ist (Römer 5, 8-10) verwirft und Jesus dann nur noch der vorbildhafte Mensch ist, dem man nacheifern sollte.<br />
Der Irrtum ist zu meinen, dass man christlichen Glauben an das „eigene Weltbild, an seine eigene Prägung, das persönliche Bedürfnis nach Sinn und Erlösung usw.“ anpassen könnte, sozusagen Glauben auch immer individuell und kulturbezogen neu erfinden müsste.<br />
Nun ist christlicher Glaube mehr als ein Fürwahrhalten der Bibel und ihrer Glaubensgrundsätze, die ja auch gut im apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefasst sind (er ist aber auch nicht weniger).<br />
Glaube ist eine lebendige persönliche Beziehung zu meinem Schöpfer, dem, der das Leben erfunden hat, dem der groß an Gnade und langsam zum Zorn ist, dem der sich in Jesus Christus auf meine Ebene hinunterbegeben hat, dem der meine Schuld am Kreuz gesühnt hat, die Gottverlassenheit, die ich verdient hätte, getragen hat, dem, der mich errettet und erlöst hat, den Tod besiegt hat, dem „der ist und der war und der kommt“ ……… alles in der Bibel bezeugt.<br />
Und dann kommen wir noch zu den unangenehmen Fragen und den Bibelstellen, die auch in der evangelikalen Welt zunehmend unter den Tisch fallen und bei dann spätestens jeder, der sich Christ nennt, auch vor „seiner eigenen Haustür kehren“ muss:<br />
Wie sieht es denn aus mit meinem Glauben an Jesus Christus, „den Einen, den wir brauchen“ (wie John Stott das einmal ausgedrückt hat)?<br />
Wäre ich bereit, wenn nötig, meinen ganzen Besitz herzugeben, um ihm nachzufolgen? Wäre ich bereit, für meinen Glauben meine Familie zu verlassen, Anfeindungen und Diskriminierung in Kauf zu nehmen? Wäre ich bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen, Leib und Leben von mir und meiner Familie aufs Spiel zu setzen und vielleicht als Märtyrer zu sterben? Lebt in mir eigentlich noch etwas von der Glaubensdynamik der ersten Christen? (APG 4,18: „Was wir gesehen und gehört haben, können wir unmöglich verschweigen.&#8220;) Verkündigen wir noch das richtige Evangelium?&nbsp;<em>„So sind wir nun&nbsp;Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!&nbsp;Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“</em>&nbsp;(2Kor 5,20-21)</p>
<p>Hier übrigens noch was passend zu dieser Diskussion:<br />
<a href="https://blog.aigg.de/?p=6548" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Die Bibel ist nicht irrtumslos… – AiGG-Blog</a></p>
<p><a href="https://blog.aigg.de/?p=6529" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Jesus starb für mich: Der unaufgebbare Kern unseres Glaubens – AiGG-Blog</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90167</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 11:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90167</guid>

					<description><![CDATA[@Schlotti

&lt;span&gt;„kenotische Theologie“ müsste ich erstmal googeln <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/> &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Was ich allerdings schwer vorstellbar finde, ist, dass es Jesus darum ging, als allwissender Gott durch die Lande zu ziehen. &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Ich glaube, er wollte den Menschen in dem Kontext begegnen, in dem er sie vorfand. &lt;/span&gt;
Wenn Jesus heute gelebt hätte, hätte er es vermutlich genau so getan -  indem er uns nicht mit Erkenntnissen „überfordert“ hätte, die uns heute nicht zugänglich sind - aber vielleicht für Menschen in 500 Jahren zugänglich sein werden. Denn wir heute - genauso wie die Menschen damals - sind Kinder unserer Zeit. Wir können den Faktor „Geschichte“ nicht einfach ausklammern.
Danke für die anregende Diskussion!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schlotti</p>
<p><span>„kenotische Theologie“ müsste ich erstmal googeln 🙂 </span><br />
<span>Was ich allerdings schwer vorstellbar finde, ist, dass es Jesus darum ging, als allwissender Gott durch die Lande zu ziehen. </span><br />
<span>Ich glaube, er wollte den Menschen in dem Kontext begegnen, in dem er sie vorfand. </span><br />
Wenn Jesus heute gelebt hätte, hätte er es vermutlich genau so getan &#8211;  indem er uns nicht mit Erkenntnissen „überfordert“ hätte, die uns heute nicht zugänglich sind &#8211; aber vielleicht für Menschen in 500 Jahren zugänglich sein werden. Denn wir heute &#8211; genauso wie die Menschen damals &#8211; sind Kinder unserer Zeit. Wir können den Faktor „Geschichte“ nicht einfach ausklammern.<br />
Danke für die anregende Diskussion!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 11:11:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90166</guid>

					<description><![CDATA[@Alex aus Cloppenburg

&quot;Bestimmt hatten ... und vor allem Jesus nach dem, was uns im NT überliefert ist, nicht die Meinung vertreten, dass die Bibel auch Mythen enthalten könnte. Sie konnten es aber vermutlich nicht besser wissen.&quot;

Petrus und Paulus klammere ich bei diesem Kommentar einmal bewusst aus. Jetzt sind wir nicht nur an einem spannenden, sondern für mich entscheidenden Punkt. Denn nun geht es um den Kern, das Zentrum, die Christologie. Diese Aussage von Ihnen, dass Jesus es nicht besser wissen konnte und einfach dem damaligen Weltbild folgte, zwingt zu der Frage, wie sie die Person Jesu verstehen. Eigentlich lassen ihre Ausführungen nur den Schluss zu, dass Jesus &quot;nur&quot; ein Mensch war. Vielleicht der beste, größte, erhabenste, weiseste usw. Aber dennoch nur ein Mensch.

Der orthodoxe Glaube hingegen betont, wie Sie wissen, dass Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott in einer Person war/ist. Eine Person, in zwei Naturen, wahrer Mensch und wahrer Gott, unvermischt, ungetrennt usw. Ich frage mich, wie und ob Sie dieses Bekenntnis teilen können. Vielleicht mit dem &quot;Ausweg&quot; kenotischer Theologie?

Wie auch immer. Letztlich wird für mich immer wieder deutlich, dass Gottes Wort keine getrennten Lehren vermittelt, die je für sich verstanden werden können, unabhängig von allen anderen. Was ich über die Bibel glaube, über ihre Zuverlässigkeit und Wahrheit, wird unausweichlich beeinflussen, wie ich Jesus verstehe. Wenn ich Jesus folgen möchte, habe ich nicht die Wahl seinem Leben und seinen Lehren zu folgen, aber nicht seinem Verständnis des Wortes Gottes. Denn so würde ja ich zum Maßstab dessen, worin es gilt Jesus zu folgen und wo ich es besser weiß, als er.

Das ist für mich keine Option, die tragfähig ist. Ich danke Jesus, dass er wahrer Mensch war und deshalb weiß, wie es mir geht und womit ich zu kämpfen habe. Ich danke Jesus, dass er wahrer Gott ist, der mir immer wieder vergibt, was ich so nötig habe und den ich bitten darf, mich immer mehr zu verändern. Nur wenn Jesus beides ist, kann er es.

Damit ziehe ich mich aus dem Austausch zurück und wünsche Ihnen, aber auch allen anderen Gottes Segen!

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex aus Cloppenburg</p>
<p>&#8222;Bestimmt hatten &#8230; und vor allem Jesus nach dem, was uns im NT überliefert ist, nicht die Meinung vertreten, dass die Bibel auch Mythen enthalten könnte. Sie konnten es aber vermutlich nicht besser wissen.&#8220;</p>
<p>Petrus und Paulus klammere ich bei diesem Kommentar einmal bewusst aus. Jetzt sind wir nicht nur an einem spannenden, sondern für mich entscheidenden Punkt. Denn nun geht es um den Kern, das Zentrum, die Christologie. Diese Aussage von Ihnen, dass Jesus es nicht besser wissen konnte und einfach dem damaligen Weltbild folgte, zwingt zu der Frage, wie sie die Person Jesu verstehen. Eigentlich lassen ihre Ausführungen nur den Schluss zu, dass Jesus &#8222;nur&#8220; ein Mensch war. Vielleicht der beste, größte, erhabenste, weiseste usw. Aber dennoch nur ein Mensch.</p>
<p>Der orthodoxe Glaube hingegen betont, wie Sie wissen, dass Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott in einer Person war/ist. Eine Person, in zwei Naturen, wahrer Mensch und wahrer Gott, unvermischt, ungetrennt usw. Ich frage mich, wie und ob Sie dieses Bekenntnis teilen können. Vielleicht mit dem &#8222;Ausweg&#8220; kenotischer Theologie?</p>
<p>Wie auch immer. Letztlich wird für mich immer wieder deutlich, dass Gottes Wort keine getrennten Lehren vermittelt, die je für sich verstanden werden können, unabhängig von allen anderen. Was ich über die Bibel glaube, über ihre Zuverlässigkeit und Wahrheit, wird unausweichlich beeinflussen, wie ich Jesus verstehe. Wenn ich Jesus folgen möchte, habe ich nicht die Wahl seinem Leben und seinen Lehren zu folgen, aber nicht seinem Verständnis des Wortes Gottes. Denn so würde ja ich zum Maßstab dessen, worin es gilt Jesus zu folgen und wo ich es besser weiß, als er.</p>
<p>Das ist für mich keine Option, die tragfähig ist. Ich danke Jesus, dass er wahrer Mensch war und deshalb weiß, wie es mir geht und womit ich zu kämpfen habe. Ich danke Jesus, dass er wahrer Gott ist, der mir immer wieder vergibt, was ich so nötig habe und den ich bitten darf, mich immer mehr zu verändern. Nur wenn Jesus beides ist, kann er es.</p>
<p>Damit ziehe ich mich aus dem Austausch zurück und wünsche Ihnen, aber auch allen anderen Gottes Segen!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 07:46:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90165</guid>

					<description><![CDATA[@Jörg

&lt;em&gt;Sollte für einen Schüler=Jünger=Nachahmer Jesu = einen Christen nicht das Schriftverständnis Jesu maßgebend sein?&lt;/em&gt;

Bestimmt hatten Petrus, Paulus und vor allem Jesus nach dem, was uns im NT überliefert ist, nicht die Meinung vertreten, dass die Bibel auch Mythen enthalten könnte. Sie konnten es aber vermutlich nicht besser wissen. Genauso wie sie ausgehend von dem vorherrschenden Weltbild nicht wissen konnten, dass es keine weltweite Überflutung gab und dass die unterschiedlichen Sprachen nichts mit dem Turmbau zu Babel zu tun haben.&#160;
Auch hat Jesus Dämonen ausgetrieben, weil psychische und physische Krankheiten nach der damaligen Meinung ihren Ursprung in eben diesen Dämonen hatten.&#160;
Man kann auch heute noch so denken, würde aber dabei von einem recht „statischen Weltbild“ ausgehen.&#160;

Was die Skepsis im Allgemeinen angeht, ist aus meiner Sicht die Heilige Schrift das beste Beispiel dafür, dass gläubige Menschen schon immer durchaus skeptisch waren. Und zwar in dem Sinne, dass sie den Glauben immer weiter entwickelt haben. Der Glaube Abrahams und sein Gottesverhältnis unterscheiden sich sehr wohl von denen des Paulus.&#160;
„Skeptisch“ waren auch die Verfasser der biblischen Schriften, weil sie offensichtlich ganz bewusst Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven auf Ereignisse niedergeschrieben haben.&#160;
Es wurde stets mit den vorliegenden Heiligen Schriften gerungen. Was auch nach Abschluss des biblischen Kanons anhielt bzw. noch anhält.
So zu denken und zu glauben, wie es Menschen in der Antike und in der Zeit davor taten, ist zumindest mir und vielen anderen Menschen, die trotzdem glauben wollen und denen Jesus trotzdem oder gerade deswegen wichtig bleibt, nicht ohne Weiteres möglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg</p>
<p><em>Sollte für einen Schüler=Jünger=Nachahmer Jesu = einen Christen nicht das Schriftverständnis Jesu maßgebend sein?</em></p>
<p>Bestimmt hatten Petrus, Paulus und vor allem Jesus nach dem, was uns im NT überliefert ist, nicht die Meinung vertreten, dass die Bibel auch Mythen enthalten könnte. Sie konnten es aber vermutlich nicht besser wissen. Genauso wie sie ausgehend von dem vorherrschenden Weltbild nicht wissen konnten, dass es keine weltweite Überflutung gab und dass die unterschiedlichen Sprachen nichts mit dem Turmbau zu Babel zu tun haben.&nbsp;<br />
Auch hat Jesus Dämonen ausgetrieben, weil psychische und physische Krankheiten nach der damaligen Meinung ihren Ursprung in eben diesen Dämonen hatten.&nbsp;<br />
Man kann auch heute noch so denken, würde aber dabei von einem recht „statischen Weltbild“ ausgehen.&nbsp;</p>
<p>Was die Skepsis im Allgemeinen angeht, ist aus meiner Sicht die Heilige Schrift das beste Beispiel dafür, dass gläubige Menschen schon immer durchaus skeptisch waren. Und zwar in dem Sinne, dass sie den Glauben immer weiter entwickelt haben. Der Glaube Abrahams und sein Gottesverhältnis unterscheiden sich sehr wohl von denen des Paulus.&nbsp;<br />
„Skeptisch“ waren auch die Verfasser der biblischen Schriften, weil sie offensichtlich ganz bewusst Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven auf Ereignisse niedergeschrieben haben.&nbsp;<br />
Es wurde stets mit den vorliegenden Heiligen Schriften gerungen. Was auch nach Abschluss des biblischen Kanons anhielt bzw. noch anhält.<br />
So zu denken und zu glauben, wie es Menschen in der Antike und in der Zeit davor taten, ist zumindest mir und vielen anderen Menschen, die trotzdem glauben wollen und denen Jesus trotzdem oder gerade deswegen wichtig bleibt, nicht ohne Weiteres möglich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jörg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90164</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 23:42:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90164</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Sie enthält Wahrheiten, aber auch Mythen und Fiktionen wie jede menschliche Erzählung auch&lt;/blockquote&gt;

Petrus (bis in den Wortlaut hinein, 2Pet 1,16, und übrigens explizit auf die Wirklichkeit und Wichtigkeit der Wiederkunft Jesu bezogen), Paulus und v.a. Jesus waren da dezidiert anderer Meinung. Sollte für einen Schüler=Jünger=Nachahmer Jesu = einen Christen nicht das Schriftverständnis Jesu maßgebend sein?

&lt;blockquote&gt;skeptische Glaube auch ein wertvoller Glaube&lt;/blockquote&gt;

Wiederum: Gibt es - in den heilsgeschichtlich, aber auch kulturgeschichtlich eine so große Spanne abdeckenden - biblischen Texten eine positive Wertung von &quot;skeptischem Glauben&quot;? 
Abraham &quot;zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben&quot; (Röm 4:20) 
Jesus zu Thomas als Tadel, weil er nicht den &quot;Berichten&quot; der anderen &quot;Apostel&quot; geglaubt hatte: &quot;Sei nicht länger ungläubig, sondern gläubig. [&#062;Bekenntnis Thomas&#062;] Weil Du Augenzeuge von mir bist, bist Du gläubig? Glückselig[er] sind die, die zum Glauben kommen, obwohl sie nicht[s] zu Gesicht bekommen&quot; (Joh 20:27.29). Und die Auslegung durch den Evangelist folgt direkt: &quot;Jesus hat zwar noch viele andere Zeichen getan, die nicht in diesem Buch geschrieben stehn. Diese aber stehn geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch Glauben Leben habt in seinem Namen&quot;

Es geht nur sehr am Rande um die Qualität des Glaubens in den biblischen Texten und Denkwelten - inwieweit &quot;Glaube[n]&quot; &quot;wertvoll&quot; ist, scheint mir eine heutige Frage und Kategorie, die hineingetragen wird. Vielmehr geht es um das Objekt des Glaubens - auf ontologischer Ebene Gott, auf epistemologischer Ebene die Schrift.

Auch &quot;Skepsis&quot; ist ein Glaube, nur eben an etwas Anderes - in diesem Fall als, was die Bibel berichtet. Und insofern, was die Bibel sagt, untrennbar mit Gott verbunden ist, steht dieses Andere in Konkurrenz zu Gott - womit eine Nähe zu Götzendienst und Unglaube besteht.
Auf der anderen Seite scheint mir Skepsis absolut notwendig und relevant zu sein - nämlich mir gegenüber, meinem vielfältig bedingtem Stückwerk, ebenso wie dem Stückwerk meines Gegenübers gegenüber und den Stückwerkhaufen der Menscheit, in jedem Gebiet. Auch auf Glauben, Bibel etc bezogen. 
Aber etwas von diesem mir nur stückwerkmäßig Zugänglichem muss ich notwendigerweise als norma normans / Letztkriterium / Vertrauensgegenstand wählen. Als Christ möchte ich mich auch bei dieser Wahl an Jesus orientieren und fühle mich an seine Wahl gebunden. Und für ihn waren die alttestamentlichen Schriften dieser Vertrauensgegenstand und diese Norm, ergänzt (so der Selbstanspruch) um seine Lehre und die Lehre seiner Regierungssprecher (Apostel)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sie enthält Wahrheiten, aber auch Mythen und Fiktionen wie jede menschliche Erzählung auch</p></blockquote>
<p>Petrus (bis in den Wortlaut hinein, 2Pet 1,16, und übrigens explizit auf die Wirklichkeit und Wichtigkeit der Wiederkunft Jesu bezogen), Paulus und v.a. Jesus waren da dezidiert anderer Meinung. Sollte für einen Schüler=Jünger=Nachahmer Jesu = einen Christen nicht das Schriftverständnis Jesu maßgebend sein?</p>
<blockquote><p>skeptische Glaube auch ein wertvoller Glaube</p></blockquote>
<p>Wiederum: Gibt es &#8211; in den heilsgeschichtlich, aber auch kulturgeschichtlich eine so große Spanne abdeckenden &#8211; biblischen Texten eine positive Wertung von &#8222;skeptischem Glauben&#8220;?<br />
Abraham &#8222;zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben&#8220; (Röm 4:20)<br />
Jesus zu Thomas als Tadel, weil er nicht den &#8222;Berichten&#8220; der anderen &#8222;Apostel&#8220; geglaubt hatte: &#8222;Sei nicht länger ungläubig, sondern gläubig. [&gt;Bekenntnis Thomas&gt;] Weil Du Augenzeuge von mir bist, bist Du gläubig? Glückselig[er] sind die, die zum Glauben kommen, obwohl sie nicht[s] zu Gesicht bekommen&#8220; (Joh 20:27.29). Und die Auslegung durch den Evangelist folgt direkt: &#8222;Jesus hat zwar noch viele andere Zeichen getan, die nicht in diesem Buch geschrieben stehn. Diese aber stehn geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch Glauben Leben habt in seinem Namen&#8220;</p>
<p>Es geht nur sehr am Rande um die Qualität des Glaubens in den biblischen Texten und Denkwelten &#8211; inwieweit &#8222;Glaube[n]&#8220; &#8222;wertvoll&#8220; ist, scheint mir eine heutige Frage und Kategorie, die hineingetragen wird. Vielmehr geht es um das Objekt des Glaubens &#8211; auf ontologischer Ebene Gott, auf epistemologischer Ebene die Schrift.</p>
<p>Auch &#8222;Skepsis&#8220; ist ein Glaube, nur eben an etwas Anderes &#8211; in diesem Fall als, was die Bibel berichtet. Und insofern, was die Bibel sagt, untrennbar mit Gott verbunden ist, steht dieses Andere in Konkurrenz zu Gott &#8211; womit eine Nähe zu Götzendienst und Unglaube besteht.<br />
Auf der anderen Seite scheint mir Skepsis absolut notwendig und relevant zu sein &#8211; nämlich mir gegenüber, meinem vielfältig bedingtem Stückwerk, ebenso wie dem Stückwerk meines Gegenübers gegenüber und den Stückwerkhaufen der Menscheit, in jedem Gebiet. Auch auf Glauben, Bibel etc bezogen.<br />
Aber etwas von diesem mir nur stückwerkmäßig Zugänglichem muss ich notwendigerweise als norma normans / Letztkriterium / Vertrauensgegenstand wählen. Als Christ möchte ich mich auch bei dieser Wahl an Jesus orientieren und fühle mich an seine Wahl gebunden. Und für ihn waren die alttestamentlichen Schriften dieser Vertrauensgegenstand und diese Norm, ergänzt (so der Selbstanspruch) um seine Lehre und die Lehre seiner Regierungssprecher (Apostel)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 19:33:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90163</guid>

					<description><![CDATA[@Udo: 
was wäre denn, wenn man den Glauben eines anderen stehen lassen kann, auch wenn derjenige mit seinen Argumenten nicht überzeugen kann? Auch wenn er vielleicht irrt, was sein Bibelverständnis angeht. 
Oder obwohl er nicht nur einem Israel Finkelstein, sondern auch den meisten anderen Historikern mehr glaubt als der Historizität bestimmter biblischer Aussagen. 
Vielleicht ist dieser skeptische Glaube auch ein wertvoller Glaube und nicht etwas, was mal eben als Unglaube abqualifiziert werden kann.
Wir Christen reden gerne über Erlösungsbedürftigkeit, Sünde oder über das Endgericht, laufen aber Gefahr, selber schuldig zu werden, wenn wir über Postevangelikale oder Fundamentalisten oder Liberale oder Bultmann meinen, den Stab brechen zu müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Udo:<br />
was wäre denn, wenn man den Glauben eines anderen stehen lassen kann, auch wenn derjenige mit seinen Argumenten nicht überzeugen kann? Auch wenn er vielleicht irrt, was sein Bibelverständnis angeht.<br />
Oder obwohl er nicht nur einem Israel Finkelstein, sondern auch den meisten anderen Historikern mehr glaubt als der Historizität bestimmter biblischer Aussagen.<br />
Vielleicht ist dieser skeptische Glaube auch ein wertvoller Glaube und nicht etwas, was mal eben als Unglaube abqualifiziert werden kann.<br />
Wir Christen reden gerne über Erlösungsbedürftigkeit, Sünde oder über das Endgericht, laufen aber Gefahr, selber schuldig zu werden, wenn wir über Postevangelikale oder Fundamentalisten oder Liberale oder Bultmann meinen, den Stab brechen zu müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 18:52:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90162</guid>

					<description><![CDATA[Dass Jerusalem bis etwa 900 v. Chr. größer als ein Dorf war, ist eine Annahme von Archäologen wie Israel Finkelstein. Man sollte hier Annahme nicht mit Tatsache verwechseln. Neuere Funde geben denen Argumente in die Hand, die wie andere Archäologen, z. B. die leider verstorbene Archäologin Eilat Mazar, der Meinung sind, dass Jerusalem sehr viel früher eine bedeutende Stadt gewesen ist, die von einem einflussreichen jüdischen König regiert wurde.
Man sieht, dass es keine überzeugenden Kriterien gibt, um zwischen Fiktion und Fakt in der Bibel unterscheiden zu wollen. Sie waren schon bei Bultmann nicht überzeugend und landen letztlich im Unglauben. 
Leute, wie der Neutestamentler und ehemalige Landesbischof Ulrich Wilkens, haben die Leere und Christusferne, in die ein solcher Weg führt, auch am Ende ihres Lebens erkannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Jerusalem bis etwa 900 v. Chr. größer als ein Dorf war, ist eine Annahme von Archäologen wie Israel Finkelstein. Man sollte hier Annahme nicht mit Tatsache verwechseln. Neuere Funde geben denen Argumente in die Hand, die wie andere Archäologen, z. B. die leider verstorbene Archäologin Eilat Mazar, der Meinung sind, dass Jerusalem sehr viel früher eine bedeutende Stadt gewesen ist, die von einem einflussreichen jüdischen König regiert wurde.<br />
Man sieht, dass es keine überzeugenden Kriterien gibt, um zwischen Fiktion und Fakt in der Bibel unterscheiden zu wollen. Sie waren schon bei Bultmann nicht überzeugend und landen letztlich im Unglauben.<br />
Leute, wie der Neutestamentler und ehemalige Landesbischof Ulrich Wilkens, haben die Leere und Christusferne, in die ein solcher Weg führt, auch am Ende ihres Lebens erkannt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90161</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:58:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90161</guid>

					<description><![CDATA[@Max: 
das ist dann das Problem der Postevangelikalen- wenn sie sich von mir „Liberalem“ nicht unterscheiden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Max:<br />
das ist dann das Problem der Postevangelikalen- wenn sie sich von mir „Liberalem“ nicht unterscheiden</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Max		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90160</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:33:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90160</guid>

					<description><![CDATA[Sehe dann allerdings keinen Unterschied mehr zu Postevangelikalen und Liberalen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe dann allerdings keinen Unterschied mehr zu Postevangelikalen und Liberalen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90159</guid>

					<description><![CDATA[@ Udo: naja, das Hauptargument gegen die beschriebene Vielweiberei Salomos bzw. seine Pracht und Reichtum ist die Tatsache, dass Jerusalem damals ein Dorf war und es eigentlich immer blieb. Israel und vor allem das spätere Südreich blieben bettelarm und waren Vasallen der Großmächte. Das geben sowohl die biblischen Beschreibungen als auch die außerbiblischen Quellen als auch die Archäologie her.

So und jetzt ans Eingemachte <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/>

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Jungfrauengeburt: warum nicht, gibts keinen Grund, warum es nicht möglich wäre. Brauch ich für meinen Glauben nicht. Aber einige Menschen schon, damit sie einen Haken bei den Prophetien machen können.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Engel und Dämonen: klar, gibt es als Mächte &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Satan: als Gottes Mann fürs Grobe plausibel &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Hölle: gibt es hoffentlich, aber hoffentlich nur für ganz wenige &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Wunder Jesu: gab es bestimmt, sollte man aber nicht überbewerten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer: ist eine theologische Frage, habe ich ehrlicherweise noch nie richtig verstanden &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Auferstehung: bestimmt ist Jesus Menschen nach seinem Tod erschienen, klar &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Himmelfahrt: schräge Story mit Widersprüchen in der Bibel, aber meinetwegen &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Jesu Wiederkunft: keine Ahnung, interessiert mich nicht, muss eh sterben &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;Endgericht: die Hoffnung schlechthin&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;span&gt; &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Zu deiner Frage: Fakt oder Fiktion, und was wären denn die Kriterien für die Entscheidung, ob etwas Fakt oder Fiktion ist?&lt;/span&gt;
Wenn meine Großeltern mir von der Vergangenheit erzählten, ging es nicht darum, Kriterien zu entwickeln, den Wahrheitsgehalt der Erzählungen zu prüfen, sondern darum die Großeltern als Menschen kennenzulernen und mich selber zu fragen, was diese Geschichten mit mir zu tun haben könnten. So ist es mit der Bibel auch. 
Sie enthält Wahrheiten, aber auch Mythen und Fiktionen wie jede menschliche Erzählung auch. Trotzdem wüssten wir ohne sie nichts von Gott.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Udo: naja, das Hauptargument gegen die beschriebene Vielweiberei Salomos bzw. seine Pracht und Reichtum ist die Tatsache, dass Jerusalem damals ein Dorf war und es eigentlich immer blieb. Israel und vor allem das spätere Südreich blieben bettelarm und waren Vasallen der Großmächte. Das geben sowohl die biblischen Beschreibungen als auch die außerbiblischen Quellen als auch die Archäologie her.</p>
<p>So und jetzt ans Eingemachte 🙂</p>
<ul>
<li><span>Jungfrauengeburt: warum nicht, gibts keinen Grund, warum es nicht möglich wäre. Brauch ich für meinen Glauben nicht. Aber einige Menschen schon, damit sie einen Haken bei den Prophetien machen können.</span></li>
<li><span>Engel und Dämonen: klar, gibt es als Mächte </span></li>
<li><span>Satan: als Gottes Mann fürs Grobe plausibel </span></li>
<li><span>Hölle: gibt es hoffentlich, aber hoffentlich nur für ganz wenige </span></li>
<li><span>Wunder Jesu: gab es bestimmt, sollte man aber nicht überbewerten</span></li>
<li><span>stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer: ist eine theologische Frage, habe ich ehrlicherweise noch nie richtig verstanden </span></li>
<li><span>Auferstehung: bestimmt ist Jesus Menschen nach seinem Tod erschienen, klar </span></li>
<li><span>Himmelfahrt: schräge Story mit Widersprüchen in der Bibel, aber meinetwegen </span></li>
<li><span>Jesu Wiederkunft: keine Ahnung, interessiert mich nicht, muss eh sterben </span></li>
<li><span>Endgericht: die Hoffnung schlechthin</span></li>
</ul>
<p><span> </span><br />
<span>Zu deiner Frage: Fakt oder Fiktion, und was wären denn die Kriterien für die Entscheidung, ob etwas Fakt oder Fiktion ist?</span><br />
Wenn meine Großeltern mir von der Vergangenheit erzählten, ging es nicht darum, Kriterien zu entwickeln, den Wahrheitsgehalt der Erzählungen zu prüfen, sondern darum die Großeltern als Menschen kennenzulernen und mich selber zu fragen, was diese Geschichten mit mir zu tun haben könnten. So ist es mit der Bibel auch.<br />
Sie enthält Wahrheiten, aber auch Mythen und Fiktionen wie jede menschliche Erzählung auch. Trotzdem wüssten wir ohne sie nichts von Gott.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90157</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 16:46:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90157</guid>

					<description><![CDATA[Sicher haben die vielen Frauen nicht alle in dem in AT beschriebenen Palast gewohnt. Es behauptet auch keiner, dass die Bibel alle Bautätigkeiten Salomos im Detail beschreibt oder alle geschichtlichen Figuren erwähnt. Das sind aber alles keine überzeugenden Argumente für das Anzweifeln der Historizität der Bibel.
Wie steht’s denn nun?
&lt;span&gt;Jungfrauengeburt, Engel, Dämonen, Satan, Hölle, Wunder Jesu, stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer, Auferstehung, Himmelfahrt, Jesu Wiederkunft, Endgericht, Fakt oder Fiktion, und was wären denn die Kriterien für die Entscheidung, ob etwas Fakt oder Fiktion ist?&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher haben die vielen Frauen nicht alle in dem in AT beschriebenen Palast gewohnt. Es behauptet auch keiner, dass die Bibel alle Bautätigkeiten Salomos im Detail beschreibt oder alle geschichtlichen Figuren erwähnt. Das sind aber alles keine überzeugenden Argumente für das Anzweifeln der Historizität der Bibel.<br />
Wie steht’s denn nun?<br />
<span>Jungfrauengeburt, Engel, Dämonen, Satan, Hölle, Wunder Jesu, stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer, Auferstehung, Himmelfahrt, Jesu Wiederkunft, Endgericht, Fakt oder Fiktion, und was wären denn die Kriterien für die Entscheidung, ob etwas Fakt oder Fiktion ist?</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90155</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 14:27:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90155</guid>

					<description><![CDATA[@ Udo 
wenn deine Frage „&lt;span&gt;Historisch oder Fiktion oder mal das eine und mal das andere?“ nicht rhetorisch gemeint war, hier meine Antwort: &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Historisch UND Fiktion. Gibt es genau nur so! &lt;/span&gt;
Im Übrigen trifft das für so ziemlich alle Quellen zu, die uns vorliegen. Wir kriegen doch nicht mal Napoleon richtig „rekonstruiert“, geschweige denn Quellen, die die Zeit vor der Antike beschreiben.

Den osmanischen Sultan mit Salomon zu vergleichen, ist gelinde gesagt sehr gewagt.
Wo hätte der gute Salomo die Damen denn unterbringen wollen? In dem in 1. Könige beschriebenen Palast wäre es seht sehr eng geworden. Selbst Herodes der Große hätte in seinen großzügigen Anwesen Probleme bekommen, diese Anzahl unterzubringen. 
Interessant ist doch auch, dass die Bibel Omri oder die Hasmonäer kaum oder eben gar nicht würdigt, obwohl gerade die genannten Dynastien tatsächlich - wenn auch für kurze Zeit, so etwas wie größere Gebiete beherrschten. Davon kann bei David, Salomo und den entsprechenden Nachfolgern im Südreich nicht die Rede sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Udo<br />
wenn deine Frage „<span>Historisch oder Fiktion oder mal das eine und mal das andere?“ nicht rhetorisch gemeint war, hier meine Antwort: </span><br />
<span>Historisch UND Fiktion. Gibt es genau nur so! </span><br />
Im Übrigen trifft das für so ziemlich alle Quellen zu, die uns vorliegen. Wir kriegen doch nicht mal Napoleon richtig „rekonstruiert“, geschweige denn Quellen, die die Zeit vor der Antike beschreiben.</p>
<p>Den osmanischen Sultan mit Salomon zu vergleichen, ist gelinde gesagt sehr gewagt.<br />
Wo hätte der gute Salomo die Damen denn unterbringen wollen? In dem in 1. Könige beschriebenen Palast wäre es seht sehr eng geworden. Selbst Herodes der Große hätte in seinen großzügigen Anwesen Probleme bekommen, diese Anzahl unterzubringen.<br />
Interessant ist doch auch, dass die Bibel Omri oder die Hasmonäer kaum oder eben gar nicht würdigt, obwohl gerade die genannten Dynastien tatsächlich &#8211; wenn auch für kurze Zeit, so etwas wie größere Gebiete beherrschten. Davon kann bei David, Salomo und den entsprechenden Nachfolgern im Südreich nicht die Rede sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90154</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 12:50:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90154</guid>

					<description><![CDATA[Der Harem des osmanischen Sultans harem-i hümâyûn hatte mehr als 800 Frauen. Warum sollte Salomo das nicht übertreffen?
Archäologische Funde haben immer wieder die Historizität der Bibel belegt. Hypothesen und Theorien werden im Übrigen nicht dadurch zum Faktum, dass sie von vielen vertreten werden. Man erinnere sich nur daran, dass viele Wissenschaftler bezweifelt haben, dass David eine historische Person war, bis archäologische Funde diese Behauptung widerlegten. Außerdem gibt es nicht wenige Archäologen, die die Bibel als historisch exakte Quelle benutzen, um ihre Annahmen und Erkenntnisse zu verifizieren oder zu falsifizieren.

Wer das AT bzgl. seiner Historizität nach seinen eigenen Regeln zerlegt, kann beim NT direkt weiter machen: Jungfrauengeburt, Engel, Dämonen, Satan, Hölle, Wunder Jesu, stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer, Auferstehung, Himmelfahrt, Jesu Wiederkunft, Endgericht usw.: Historisch oder Fiktion oder mal das eine und mal das andere?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Harem des osmanischen Sultans harem-i hümâyûn hatte mehr als 800 Frauen. Warum sollte Salomo das nicht übertreffen?<br />
Archäologische Funde haben immer wieder die Historizität der Bibel belegt. Hypothesen und Theorien werden im Übrigen nicht dadurch zum Faktum, dass sie von vielen vertreten werden. Man erinnere sich nur daran, dass viele Wissenschaftler bezweifelt haben, dass David eine historische Person war, bis archäologische Funde diese Behauptung widerlegten. Außerdem gibt es nicht wenige Archäologen, die die Bibel als historisch exakte Quelle benutzen, um ihre Annahmen und Erkenntnisse zu verifizieren oder zu falsifizieren.</p>
<p>Wer das AT bzgl. seiner Historizität nach seinen eigenen Regeln zerlegt, kann beim NT direkt weiter machen: Jungfrauengeburt, Engel, Dämonen, Satan, Hölle, Wunder Jesu, stellvertretender Tod Jesu als Sühneopfer, Auferstehung, Himmelfahrt, Jesu Wiederkunft, Endgericht usw.: Historisch oder Fiktion oder mal das eine und mal das andere?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 12:04:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39166#comment-90153</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan: 
Du sagst: „&lt;span&gt;Glaube ich an die kommende Herrlichkeit, dann glaube ich auch zwangsläufig an überbordende Schatzkammern eines Salomo.“&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;In diesem Fall MUSS ich also aufgrund dieser „Abschattung“ daran glauben, dass Salomo wahnsinnig reich war, obwohl das allem widerspricht, was wir über den Orient im 10. Jahrhundert vor Christus wissen? &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Würdest du das so einer 10. Gymnasialklasse erklären, ohne dir dabei komisch vorzukommen? &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Das ist doch absolut schräg, findest du nicht? &lt;/span&gt;
&lt;span&gt; &lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan:<br />
Du sagst: „<span>Glaube ich an die kommende Herrlichkeit, dann glaube ich auch zwangsläufig an überbordende Schatzkammern eines Salomo.“</span><br />
<span>In diesem Fall MUSS ich also aufgrund dieser „Abschattung“ daran glauben, dass Salomo wahnsinnig reich war, obwohl das allem widerspricht, was wir über den Orient im 10. Jahrhundert vor Christus wissen? </span><br />
<span>Würdest du das so einer 10. Gymnasialklasse erklären, ohne dir dabei komisch vorzukommen? </span><br />
<span>Das ist doch absolut schräg, findest du nicht? </span><br />
<span> </span></p>
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		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-glaube-hat-mir-noch-nie-gepasst/39166/comment-page-1/#comment-90152</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 11:05:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Vergleich mit dem Universum läuft in die falsche Richtung, denn gerade in einem Universum ist sinnbildlich eine hohe Pluralität an Standpunkten möglich.
Besser wäre doch folgendes: es heisst in der Schrift in meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn nun sich ein Veränderungswunsch wegen der Wohnung ergibt sollte ich prüfen ob sich die neue Wohnung INNERHALB oder AUSSERHALB vom Vaterhaus befindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vergleich mit dem Universum läuft in die falsche Richtung, denn gerade in einem Universum ist sinnbildlich eine hohe Pluralität an Standpunkten möglich.<br />
Besser wäre doch folgendes: es heisst in der Schrift in meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn nun sich ein Veränderungswunsch wegen der Wohnung ergibt sollte ich prüfen ob sich die neue Wohnung INNERHALB oder AUSSERHALB vom Vaterhaus befindet.</p>
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