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	Kommentare zu: Der Kreis schließt sich	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Homosexualität und christlicher Glaube - TheoBlog.de		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Homosexualität und christlicher Glaube - TheoBlog.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 08:42:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] dem Beitrag „Der Kreis schließt sich“ habe ich im Juli 2020 die Hoffnung ausgesprochen, dass demnächst Beiträge erscheinen werden, die [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] dem Beitrag „Der Kreis schließt sich“ habe ich im Juli 2020 die Hoffnung ausgesprochen, dass demnächst Beiträge erscheinen werden, die [&#8230;]</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 17:59:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bremer-pastor-latzel-nimmt-dienst-wieder-auf/

Eine interessante Formulierung:
&lt;span&gt;„zu einer Mäßigung im Rahmen seines Verkündungsauftrages verpflichtet“, sagte die Landeskirche&#160;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://katholisch.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer nofollow ugc&quot;&gt;katholisch.de&lt;/a&gt;&lt;span&gt;.&quot;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span class=&quot;ql-cursor&quot;&gt;﻿&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bremer-pastor-latzel-nimmt-dienst-wieder-auf/" rel="nofollow ugc">https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bremer-pastor-latzel-nimmt-dienst-wieder-auf/</a></p>
<p>Eine interessante Formulierung:<br />
<span>„zu einer Mäßigung im Rahmen seines Verkündungsauftrages verpflichtet“, sagte die Landeskirche&nbsp;</span><a href="http://katholisch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow ugc">katholisch.de</a><span>.&#8220;</span></p>
<p><span><span class="ql-cursor">﻿</span></span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 07:24:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Chrissen:vielen Dank für das freundliche Angebot, das ich gerne in Anspruch nehme.
Vielleicht kannst Du über Ron meine email-Adresse bekommen?

Zur Homosexualität fällt mir immer wieder auf: interessanterweise scheint dies festgeschrieben. Aber man kann von hetero zu homosexuell wechseln, und das freut irgendwie &quot;jeden&quot; dann.
Wenn von hetero zu homo, muss das auch umgekehrt möglich sein.
Wer also Hilfe braucht, sollte Hilfe bekommen. Und wer als Christ leben will, muss die Bibel lesen und die Bestimmungen Gottes annehmen. Die eindeutig sind.

https://www.amazon.de/Die-Wissenschaft-sagt-NEIN-Betrug/dp/3869544333

Aus dem Rezensionstext im neuen &quot;Aufbruch&quot;:
&quot;Van den Aardweg blickt zurück auf eine jarhzehntelange Forschungstätigkeit, und vor allem hat er hunderte Homosexuelle als Berater begleitet. Er weiss, wovon er spricht.&quot;

Nachzulesen hier:
https://www.gemeindehilfsbund.de/fileadmin/Aufbruch/aufbruch_2_2020.pdf


Ebenso eindeutig ist, dass Frauen nicht in der Gemeinde lehren, leiten und predigen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Chrissen:vielen Dank für das freundliche Angebot, das ich gerne in Anspruch nehme.<br />
Vielleicht kannst Du über Ron meine email-Adresse bekommen?</p>
<p>Zur Homosexualität fällt mir immer wieder auf: interessanterweise scheint dies festgeschrieben. Aber man kann von hetero zu homosexuell wechseln, und das freut irgendwie &#8222;jeden&#8220; dann.<br />
Wenn von hetero zu homo, muss das auch umgekehrt möglich sein.<br />
Wer also Hilfe braucht, sollte Hilfe bekommen. Und wer als Christ leben will, muss die Bibel lesen und die Bestimmungen Gottes annehmen. Die eindeutig sind.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Die-Wissenschaft-sagt-NEIN-Betrug/dp/3869544333" rel="nofollow ugc">https://www.amazon.de/Die-Wissenschaft-sagt-NEIN-Betrug/dp/3869544333</a></p>
<p>Aus dem Rezensionstext im neuen &#8222;Aufbruch&#8220;:<br />
&#8222;Van den Aardweg blickt zurück auf eine jarhzehntelange Forschungstätigkeit, und vor allem hat er hunderte Homosexuelle als Berater begleitet. Er weiss, wovon er spricht.&#8220;</p>
<p>Nachzulesen hier:<br />
<a href="https://www.gemeindehilfsbund.de/fileadmin/Aufbruch/aufbruch_2_2020.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.gemeindehilfsbund.de/fileadmin/Aufbruch/aufbruch_2_2020.pdf</a></p>
<p>Ebenso eindeutig ist, dass Frauen nicht in der Gemeinde lehren, leiten und predigen sollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 17:07:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87178</guid>

					<description><![CDATA[@Theopil Isegrim
danke für Deine Reaktionen.
zu Parzany: Um ein Beispiel zu verwenden: Ich kann nicht laufend in einer Raucherkneipe sagen, dass rauchen schlecht ist und aber trotzdem jeden Abend mit Begeisterung wiederkommen. Das glaubt mir irgendwann keiner. Deshalb meine ich, dass aus Worten irgendwann Taten folgen MÜSSEN   
zu Grabe: Stimme ich Dir voll zu. Er sagt im Prinzip weil Homosexualität nicht heilbar sei, müsse man gelebte Homosexualität in der Gemeinde akzeptieren.
Das ist dann so wie wenn einer das Einbrechen nicht lassen kann man diese Straftat nicht als Sünde bezeichnen darf. Dann sind wir bei einer Situationsethik, die abhängig von der Situation entscheiden lässt was richtig oder falsch ist und dann sind wir gleich wieder bei Intersektionalität und weit weit weg von einer allgemein gültigen biblischen Ethik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Theopil Isegrim<br />
danke für Deine Reaktionen.<br />
zu Parzany: Um ein Beispiel zu verwenden: Ich kann nicht laufend in einer Raucherkneipe sagen, dass rauchen schlecht ist und aber trotzdem jeden Abend mit Begeisterung wiederkommen. Das glaubt mir irgendwann keiner. Deshalb meine ich, dass aus Worten irgendwann Taten folgen MÜSSEN<br />
zu Grabe: Stimme ich Dir voll zu. Er sagt im Prinzip weil Homosexualität nicht heilbar sei, müsse man gelebte Homosexualität in der Gemeinde akzeptieren.<br />
Das ist dann so wie wenn einer das Einbrechen nicht lassen kann man diese Straftat nicht als Sünde bezeichnen darf. Dann sind wir bei einer Situationsethik, die abhängig von der Situation entscheiden lässt was richtig oder falsch ist und dann sind wir gleich wieder bei Intersektionalität und weit weit weg von einer allgemein gültigen biblischen Ethik</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 16:36:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87177</guid>

					<description><![CDATA[Und ich habe eine weitere Vermutung zu Grabe. Er tauscht sich wohl nur mit Bibelkritischen aus. Er lebt in einer Blase, wie man heute so sagt. Die These von der Homosexualität in der Antike ist ja schon Jahre zuvor von anderen widerlegt worden. Das kannte er wohl nicht. Und er kennt uns Bibeltreue nicht. Wir sind ja alle nur dumm und unkritisch. Vielleicht hat er zuviele Videos von Siegfried Zimmer geschaut und sein Mantra - die Bibeltreuen kennen die Bibel gar nicht - ist so richtig bei Grabe angekommen. Wahrscheinlich war die Kritik von Parzany die erste Entgegnung seit langem und das hat ihn in seiner Blase etwas aufgeschreckt.

Grabe sollte sich mal für die Argumente von uns öffnen, diese einseitige Sicht ist reines Gewürge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich habe eine weitere Vermutung zu Grabe. Er tauscht sich wohl nur mit Bibelkritischen aus. Er lebt in einer Blase, wie man heute so sagt. Die These von der Homosexualität in der Antike ist ja schon Jahre zuvor von anderen widerlegt worden. Das kannte er wohl nicht. Und er kennt uns Bibeltreue nicht. Wir sind ja alle nur dumm und unkritisch. Vielleicht hat er zuviele Videos von Siegfried Zimmer geschaut und sein Mantra &#8211; die Bibeltreuen kennen die Bibel gar nicht &#8211; ist so richtig bei Grabe angekommen. Wahrscheinlich war die Kritik von Parzany die erste Entgegnung seit langem und das hat ihn in seiner Blase etwas aufgeschreckt.</p>
<p>Grabe sollte sich mal für die Argumente von uns öffnen, diese einseitige Sicht ist reines Gewürge.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 16:29:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87176</guid>

					<description><![CDATA[Mittlerweile hat Grabe auf die Kritik von Parzany reagiert. Da wurde dann deutlich, was ich vermutet hatte. Grabe hat großes Mitgefühl für die Homosexuellen in seiner Klinik. Das ist verständlich und nachvollziehbar. Es ist aber auch einseitig.

Für einen Homesexuellen gibt es nur eine Lösung und das ist die Homosexualität. Und wenn der Homosexuelle seine Homesxualität auslebt und trotzdem nicht glücklich und zufrieden ist, liegt es an der &quot;bösen&quot; Gesellschaft. Das ist ein ähnliches &quot;Argument&quot;, wie von den Leuten, die im Knast sind, die alle zu Unrecht im Knast sind, weil eigentlich die Gesellschaft schuld ist.

Was ist aber, wenn es nicht an der Gesellschaft liegt? Und was ist mit den Homosexuellen, die nicht froh sind, wenn sie ihre Homosexualität ausleben? Die darunter leiden? Die gerne eine Ermutigung hören würden sie nicht auszuleben.

Grabe versteht, wie so viele andere nicht, daß ausgelebte, unvergebene Sünde von Gott trennt. Ein bekehrter Christ, der in Sünde lebt (egal welche), der sie nicht vergeben läßt, der wird mit Gott nicht glücklich. Und auf Dauer wird ihn seine Sünde nicht glücklich machen. Wenn der Christ aber sich aufmacht und den Weg der Vergebeung geht, dann bekommt er Gemeinschaft mit Gott. Und mit der Zeit wird er fähig zu widerstehen und sich zu enthalten. Er wird aus der Kraft Gottes, aus der Kraft des Heiligen Geistes leben und in Gott Geborgenheit finden. Das ist unser, ich sag mal, unser Urbedürfnis. Und dieses Urbedürfnis kann nur Gott selbst stillen. Alles andere ist ein Möchtergernersatz, es ist ein Götze. Und die Bibelkritischen meinen, sie würden den homosexuellen Christen damit helfen, dabei sorgen sie mit der Ermutigung zur Sünde nur für eine Trennung von Gott. Übel ist das, ganz übel. Sie kennen weder die Schriften, noch die Kraft Gottes.

Das Ganze funktioniert natürlich nur mit Gott. Wenn uns also Homosexuelle, die Gott nicht kennen, den Vogel zeigen, wenn wir auf Enthaltsamkeit verweisen, dann ist das nur verständlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat Grabe auf die Kritik von Parzany reagiert. Da wurde dann deutlich, was ich vermutet hatte. Grabe hat großes Mitgefühl für die Homosexuellen in seiner Klinik. Das ist verständlich und nachvollziehbar. Es ist aber auch einseitig.</p>
<p>Für einen Homesexuellen gibt es nur eine Lösung und das ist die Homosexualität. Und wenn der Homosexuelle seine Homesxualität auslebt und trotzdem nicht glücklich und zufrieden ist, liegt es an der &#8222;bösen&#8220; Gesellschaft. Das ist ein ähnliches &#8222;Argument&#8220;, wie von den Leuten, die im Knast sind, die alle zu Unrecht im Knast sind, weil eigentlich die Gesellschaft schuld ist.</p>
<p>Was ist aber, wenn es nicht an der Gesellschaft liegt? Und was ist mit den Homosexuellen, die nicht froh sind, wenn sie ihre Homosexualität ausleben? Die darunter leiden? Die gerne eine Ermutigung hören würden sie nicht auszuleben.</p>
<p>Grabe versteht, wie so viele andere nicht, daß ausgelebte, unvergebene Sünde von Gott trennt. Ein bekehrter Christ, der in Sünde lebt (egal welche), der sie nicht vergeben läßt, der wird mit Gott nicht glücklich. Und auf Dauer wird ihn seine Sünde nicht glücklich machen. Wenn der Christ aber sich aufmacht und den Weg der Vergebeung geht, dann bekommt er Gemeinschaft mit Gott. Und mit der Zeit wird er fähig zu widerstehen und sich zu enthalten. Er wird aus der Kraft Gottes, aus der Kraft des Heiligen Geistes leben und in Gott Geborgenheit finden. Das ist unser, ich sag mal, unser Urbedürfnis. Und dieses Urbedürfnis kann nur Gott selbst stillen. Alles andere ist ein Möchtergernersatz, es ist ein Götze. Und die Bibelkritischen meinen, sie würden den homosexuellen Christen damit helfen, dabei sorgen sie mit der Ermutigung zur Sünde nur für eine Trennung von Gott. Übel ist das, ganz übel. Sie kennen weder die Schriften, noch die Kraft Gottes.</p>
<p>Das Ganze funktioniert natürlich nur mit Gott. Wenn uns also Homosexuelle, die Gott nicht kennen, den Vogel zeigen, wenn wir auf Enthaltsamkeit verweisen, dann ist das nur verständlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 16:14:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Matze:

Vor etwa zwei Jahren hatte ich ähnliche Gedanken. Wir müssen mehr Netzwerke bilden. Aber, eigentlich gibt es das schon. Das Netzwerk von Bibel und Bekenntnis ist der richtige Ansatz. Es müßte nur noch wachsen und größer werden. Ich denke, das werde ich mit ins Gebet nehmen.

Ein weiterer Gedanke war, die Gründung von Denkfabriken. Aber, mittlerweile glaube ich, das ist gar nicht mehr nötig. Parzany hat in seiner Kritik an Grabe ein Link reingesetzt, da wurde die These, welche Homosexualität die Antike kannte schön widerlegt. Auf pro hat einer im Kommentar ein Link zum Gemeinschaftswerk reingesetzt. Der schlug in die gleiche Kerbe. Ich denke, es gibt viel gutes Material, was den Thesen der Bibelkritischen entgegen tritt. Man muß nur wissen, wo es steht.

Und ich denke, wir Bibeltreuen müssen mehr zum Kern unseres Glaubens. Wir müssen das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden und beim Unwichtigem nicht den Beißreflex bekommen. Und beim Thema Liebe haben wir wohl auch noch Nachholbedarf. Denn man soll uns ja nicht an unseren Wundern oder tollen Argumenten und Erkenntnissen erkennen, sondern an unserer Liebe. Wobei Liebe nicht heißt, alles zu akzeptieren. Jesus ist die Liebe und der war sehr konfrontativ.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze:</p>
<p>Vor etwa zwei Jahren hatte ich ähnliche Gedanken. Wir müssen mehr Netzwerke bilden. Aber, eigentlich gibt es das schon. Das Netzwerk von Bibel und Bekenntnis ist der richtige Ansatz. Es müßte nur noch wachsen und größer werden. Ich denke, das werde ich mit ins Gebet nehmen.</p>
<p>Ein weiterer Gedanke war, die Gründung von Denkfabriken. Aber, mittlerweile glaube ich, das ist gar nicht mehr nötig. Parzany hat in seiner Kritik an Grabe ein Link reingesetzt, da wurde die These, welche Homosexualität die Antike kannte schön widerlegt. Auf pro hat einer im Kommentar ein Link zum Gemeinschaftswerk reingesetzt. Der schlug in die gleiche Kerbe. Ich denke, es gibt viel gutes Material, was den Thesen der Bibelkritischen entgegen tritt. Man muß nur wissen, wo es steht.</p>
<p>Und ich denke, wir Bibeltreuen müssen mehr zum Kern unseres Glaubens. Wir müssen das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden und beim Unwichtigem nicht den Beißreflex bekommen. Und beim Thema Liebe haben wir wohl auch noch Nachholbedarf. Denn man soll uns ja nicht an unseren Wundern oder tollen Argumenten und Erkenntnissen erkennen, sondern an unserer Liebe. Wobei Liebe nicht heißt, alles zu akzeptieren. Jesus ist die Liebe und der war sehr konfrontativ.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87169</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 14:47:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die letzte Frage von Ulrich Parzany sollte in seinem Beitrag doch nicht &quot; was kommt nun?&quot; sondern &quot;was können wir nun tun&quot;heissen. Die Christen die die bekennenden Kirche 1933 in viel gefährlicherer Situation haben nicht abgewartet sondern sind aktiv geworden. Warum nicht stärker für bekenntnistreue Gemeinden eintreten? Warum keine Vernetzung über Hauskreise schaffen? Es gibt soviele gemeindlich heimatlose Christen, die man aus meiner Sicht sammeln sollte. Warum nicht den Brückenschlag zu wenigstens einem Teil der Gläubigen ausserhalb der EAD wagen? Ich meine man kann sich nicht dauerhaft theologisch laufend abgrenzen und dann trotzdem mit diesem großen Maß an Widerspruch in der Praxis leben. Irgendwann wird nämlich dann mit dieser Methode selbst unglaubwürdig. Wenn keine praktische Schritte folgen können warum soll man dann in der Theologie überhaupt noch widersprechen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Frage von Ulrich Parzany sollte in seinem Beitrag doch nicht &#8220; was kommt nun?&#8220; sondern &#8222;was können wir nun tun&#8220;heissen. Die Christen die die bekennenden Kirche 1933 in viel gefährlicherer Situation haben nicht abgewartet sondern sind aktiv geworden. Warum nicht stärker für bekenntnistreue Gemeinden eintreten? Warum keine Vernetzung über Hauskreise schaffen? Es gibt soviele gemeindlich heimatlose Christen, die man aus meiner Sicht sammeln sollte. Warum nicht den Brückenschlag zu wenigstens einem Teil der Gläubigen ausserhalb der EAD wagen? Ich meine man kann sich nicht dauerhaft theologisch laufend abgrenzen und dann trotzdem mit diesem großen Maß an Widerspruch in der Praxis leben. Irgendwann wird nämlich dann mit dieser Methode selbst unglaubwürdig. Wenn keine praktische Schritte folgen können warum soll man dann in der Theologie überhaupt noch widersprechen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87164</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 22:08:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87164</guid>

					<description><![CDATA[Man wirft den Evangelikalen immer wieder Arroganz und Überheblichkeit vor. Aber mal ehrlich: Grabe unterstellt den Evangelikalen, sie hätten sich noch nie bzw. lange nicht mehr mit den relevanten Bibeltexten zur Homosexualität befasst. Das ist für mich überheblicher und arroganter als alles, was ich je von evangelikalen Theologen gehört habe.

Aber lasst uns gnädig sein. Warum sollte auch jemand der ein Buch zum Thema Homosexualität schreibt, zum Beispiel den Römerbrief Kommentar von Eckhard Schnabel lesen. Der hätte sich lieber zuerst einmal intensiv mit den Bibelstellen befassen sollen.

Was mich schon ein wenig wundert: Der AfeT läuft doch unter dem Dach der Allianz, oder sehe ich das falsch? Macht es denen eigentlich nichts aus, dass (überhaupt nicht schlimm gemeint), ein Psychiater ihnen als Theologen vorwirft sich als Evangelikale nicht genug mit den relevanten Bibelstellen befasst zu haben? Oder gibt es selbst unter ihnen in dieser Frage keine Einheit mehr, sodass man lieber schweigt?

Es sieht für mich so aus, als laufe es innerhalb der Allianz auf folgendes hinaus: Wir alle bekennen uns zur absoluten Autorität der Bibel. Wir erkennen aber an, dass Gottes Wort geht es um das Thema Homosexualität unterschiedlich ausgelegt und verstanden werden kann. Wir respektieren diese Unterschiedlichkeit der Auslegung und Erkenntnis, die die Einheit innerhalb der Allianz in keiner Weise hindert. Vielleicht kommt daher ein Geniestreich, wie die Formulierung &quot;Die in der Bibel beschriebene Homosexualität ...&quot;

Was Parzany über die Gemeinschaften gesagt hat (die Karten liegen auf dem Tisch), trifft letztlich doch in gleicher Weise auf die Allianz zu.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man wirft den Evangelikalen immer wieder Arroganz und Überheblichkeit vor. Aber mal ehrlich: Grabe unterstellt den Evangelikalen, sie hätten sich noch nie bzw. lange nicht mehr mit den relevanten Bibeltexten zur Homosexualität befasst. Das ist für mich überheblicher und arroganter als alles, was ich je von evangelikalen Theologen gehört habe.</p>
<p>Aber lasst uns gnädig sein. Warum sollte auch jemand der ein Buch zum Thema Homosexualität schreibt, zum Beispiel den Römerbrief Kommentar von Eckhard Schnabel lesen. Der hätte sich lieber zuerst einmal intensiv mit den Bibelstellen befassen sollen.</p>
<p>Was mich schon ein wenig wundert: Der AfeT läuft doch unter dem Dach der Allianz, oder sehe ich das falsch? Macht es denen eigentlich nichts aus, dass (überhaupt nicht schlimm gemeint), ein Psychiater ihnen als Theologen vorwirft sich als Evangelikale nicht genug mit den relevanten Bibelstellen befasst zu haben? Oder gibt es selbst unter ihnen in dieser Frage keine Einheit mehr, sodass man lieber schweigt?</p>
<p>Es sieht für mich so aus, als laufe es innerhalb der Allianz auf folgendes hinaus: Wir alle bekennen uns zur absoluten Autorität der Bibel. Wir erkennen aber an, dass Gottes Wort geht es um das Thema Homosexualität unterschiedlich ausgelegt und verstanden werden kann. Wir respektieren diese Unterschiedlichkeit der Auslegung und Erkenntnis, die die Einheit innerhalb der Allianz in keiner Weise hindert. Vielleicht kommt daher ein Geniestreich, wie die Formulierung &#8222;Die in der Bibel beschriebene Homosexualität &#8230;&#8220;</p>
<p>Was Parzany über die Gemeinschaften gesagt hat (die Karten liegen auf dem Tisch), trifft letztlich doch in gleicher Weise auf die Allianz zu.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 16:45:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87163</guid>

					<description><![CDATA[Bestimmt ist der ausführliche Artikel von Ulrich Parzany auf idea.de von heute bekannt. Aber ich setzte dennoch einen Link hier rein.

&lt;a href=&quot;https://www.idea.de/glaube/detail/das-versteckspiel-ist-zu-ende-was-kommt-nun-113687.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer nofollow ugc&quot;&gt;https://www.idea.de/glaube/detail/das-versteckspiel-ist-zu-ende-was-kommt-nun-113687.html&lt;/a&gt;

Ein sehr ausführlicher und sehr guter Artikel. Interessant fand ich dann noch die Zitate von Michael Diener von einem Facebook-Post zu Grabes Buch. Er wird nicht mehr diskutieren, alle Argumente sind ausgetauscht. Die Evangelikalen werden diese Position immer mehr unterstützen, denn dies sei Gehorsam gegen das Evangelium und das lebendige Wort Gottes.

Dieners Standpunkt ist bei mir schon lange durch. Aber, er meint doch glatt, er sei Gottes Willen und seinem Wort gehorsam und wir sind total falsch. Das ist echt ein starkes Stück. Ich bin nicht bei Gnadenau, wäre ich dort, würde ich mich dafür einsetzen, daß er sich verabschiedet. Der ist ja total verblendet. Er verdirbt den Tempel Gottes und meint, er würde Gottes Willen tun. Aber, wer den TEmpel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben.

Sünde ist doch kein Spaß! Auf Sünde gibt es nur eine Antwort. Buße und Vergebung bei Gott. Aber, wenn Sünde keine Sünde mehr ist, dann wird es auch keine Buße und auch keine Vergebung mehr geben. Denn es scheint ja alles in Ordnung zu sein. Unvergebene Sünde ist sehr gefährlich. Und davon sind die Kirchen leider voll davon. Allein im sexuellen Bereich. Abtreibung, vorehelicher/außerehelicher Geschlechtsverkehr, Homosexualität. Demnächst springen sie wohl auch noch auf dem Polyamorie-Zug auf. Interessiert heutzutage doch viele nicht mehr. Ne, ich bleibe dabei, unvergebene Sünde verdirbt den Tempel Gottes. Ist es da noch ein Wunder, daß die Kirchen bei uns (meist) so schach sind? Laues, unzufriedenes, ungehorsames Christentum gibt es wahrlich genug. Das kann Gott nicht gefallen. Es ist an der Zeit aufzuwachen. Zurück zu Jesus, zu seiner Liebe und seiner Vergebung und ein neues Leben führen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmt ist der ausführliche Artikel von Ulrich Parzany auf idea.de von heute bekannt. Aber ich setzte dennoch einen Link hier rein.</p>
<p><a href="https://www.idea.de/glaube/detail/das-versteckspiel-ist-zu-ende-was-kommt-nun-113687.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow ugc">https://www.idea.de/glaube/detail/das-versteckspiel-ist-zu-ende-was-kommt-nun-113687.html</a></p>
<p>Ein sehr ausführlicher und sehr guter Artikel. Interessant fand ich dann noch die Zitate von Michael Diener von einem Facebook-Post zu Grabes Buch. Er wird nicht mehr diskutieren, alle Argumente sind ausgetauscht. Die Evangelikalen werden diese Position immer mehr unterstützen, denn dies sei Gehorsam gegen das Evangelium und das lebendige Wort Gottes.</p>
<p>Dieners Standpunkt ist bei mir schon lange durch. Aber, er meint doch glatt, er sei Gottes Willen und seinem Wort gehorsam und wir sind total falsch. Das ist echt ein starkes Stück. Ich bin nicht bei Gnadenau, wäre ich dort, würde ich mich dafür einsetzen, daß er sich verabschiedet. Der ist ja total verblendet. Er verdirbt den Tempel Gottes und meint, er würde Gottes Willen tun. Aber, wer den TEmpel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben.</p>
<p>Sünde ist doch kein Spaß! Auf Sünde gibt es nur eine Antwort. Buße und Vergebung bei Gott. Aber, wenn Sünde keine Sünde mehr ist, dann wird es auch keine Buße und auch keine Vergebung mehr geben. Denn es scheint ja alles in Ordnung zu sein. Unvergebene Sünde ist sehr gefährlich. Und davon sind die Kirchen leider voll davon. Allein im sexuellen Bereich. Abtreibung, vorehelicher/außerehelicher Geschlechtsverkehr, Homosexualität. Demnächst springen sie wohl auch noch auf dem Polyamorie-Zug auf. Interessiert heutzutage doch viele nicht mehr. Ne, ich bleibe dabei, unvergebene Sünde verdirbt den Tempel Gottes. Ist es da noch ein Wunder, daß die Kirchen bei uns (meist) so schach sind? Laues, unzufriedenes, ungehorsames Christentum gibt es wahrlich genug. Das kann Gott nicht gefallen. Es ist an der Zeit aufzuwachen. Zurück zu Jesus, zu seiner Liebe und seiner Vergebung und ein neues Leben führen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 06:59:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87159</guid>

					<description><![CDATA[Die Diskussion über Homosexualität zeigt eigentlich nur einen kleinen Ausschnitt eines größeren Themas und deshalb lenkt die Auseinandersetzung damit oft vom wesentlichen ab. 
Der Kern ist doch welches Schriftverständnis man, wie man die Erlösungstat Jesu versteht und wie das Verständnis von Sünde und Schuld ist. Die Standpunkte laufen dazu im evangelikalen Bereich immer weiter auseinander und es damit auch logisch dass man beim Thema Homosexualität, Sex vor der Ehe und vieler anderer Fragen nicht mehr einig ist. Ob es dann sinnvoll ist von konservativer Seite immer weiter die Verwässerung biblischer Positionen in kirchlichen und freikirchlichen Organisationen hinzunehmen und damit selbst der Gefahr zu unterliegen Salzkraft zu verlieren wird wahrscheinlich auch unterschiedlich beurteilt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion über Homosexualität zeigt eigentlich nur einen kleinen Ausschnitt eines größeren Themas und deshalb lenkt die Auseinandersetzung damit oft vom wesentlichen ab.<br />
Der Kern ist doch welches Schriftverständnis man, wie man die Erlösungstat Jesu versteht und wie das Verständnis von Sünde und Schuld ist. Die Standpunkte laufen dazu im evangelikalen Bereich immer weiter auseinander und es damit auch logisch dass man beim Thema Homosexualität, Sex vor der Ehe und vieler anderer Fragen nicht mehr einig ist. Ob es dann sinnvoll ist von konservativer Seite immer weiter die Verwässerung biblischer Positionen in kirchlichen und freikirchlichen Organisationen hinzunehmen und damit selbst der Gefahr zu unterliegen Salzkraft zu verlieren wird wahrscheinlich auch unterschiedlich beurteilt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reformiert		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reformiert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 20:41:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87158</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Ich glaube, dass sich das Thema Homosexualität für viele Christen ein bisschen so anfühlt wie die Vision, die Petrus hatte. Und die Frage ist jetzt, ob wir bei unserer tief angelegten Abwehr bleiben, .... &lt;/em&gt;
Da hat er nicht ganz Unrecht, der Herr Dr. Grabe.
Ich gestehe, ich gehöre zu den vielen Christen, die eine enorme und sehr tief angelegte Abwehr gegen Situationen haben, in denen sie sich unbeliebt machen könnten - etwa bei Leuten, die andere Vorstellungen von Sexualität und Ehe, &quot;rein&quot; oder &quot;unrein&quot; haben als sie selbst. Auch gegen Umstände, in denen ich anderen Anlass geben könnte, sich über meinen Glauben, meine Professionalität oder meine intellektuellen Skills zu echauffieren, habe ich eine tiefliegende Abwehr. Dann male ich mir lebhaft aus, wie viel Ablehnung mir entgegenschlüge, welcher Kübel von Unrat über mir ausgekippt würde, weil ich an falscher Stelle, mit falschen Worten anfechtbare Positionen artikuliere. Dann wäre im Nu alles im Eimer: meine Reputation, meine Selbstachtung als aufgeklärter und menschenzugewandter Christ, mein komfortables und allzeit abrufbares Empfinden, alle gleichermaßen zu lieben: Freund und Gegner und Klienten. Diese meine tief angelegte Abwehr signalisiert: &quot;Auf gar keinen Fall!&quot; Das &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt; Gott gar nicht wollen, er &lt;em&gt;will&lt;/em&gt; doch, dass wir uns alle lieben, Juden und Heiden, und einander das Leben nicht unnötig schwer machen!

Ich gestehe, es gelingt mir nur selten, mich über diese tief angelegte Abwehr hinwegzusetzen. Wenn ich aber mal wage, mich als Christ mit einer nicht eben stromlinienförmigen Auffassung über Mann und Frau, die Ehe, Familie, reifer Sexualität, befriedeter Generationenfolge etc zu outen, kann ich fast so überrascht werden wie Petrus. Es kommt nämlich ALLES GANZ ANDERS! Vor allem die Menschen und ihre Reaktionen sind anders als in meiner sophistisch-antizipierenden Vorstellung! Sie sind offener, aufrichtiger, aufmerksamer – und sie &lt;em&gt;erwarten&lt;/em&gt; von mir&lt;em&gt; &lt;/em&gt;gar&lt;em&gt; &lt;/em&gt;keine beschwichtigenden Gesten, sondern eine authentische Erwiderung. In Menschen, denen ich es &lt;em&gt;nie&lt;/em&gt; zugetraut hätte, brennt die Sehnsucht nach - ja: Reinheit und nach Klärung – und zwar so radikal, wie ich sie in meiner frommen Routine selbst kaum noch spüre. Während ich mir noch hyperkorrekte Beschwichtigungsformeln zurechtlege, hat der Heilige Geist in ihnen längst eine Erschütterung und eine Erneuerung bewirkt, die mich in meinem anbiederischen Kleinglauben regelrecht beschämt. Während ich noch meine, über alles, was mir entgegenkommt, Weihwasser und weihevolle Worte sprenkeln zu müssen, hat das Feuer der Wahrheit bereits alles erfasst, was fauler Friede, falsche Ruhe, fahle Freude war, und hat eine Leidenschaft zum &lt;em&gt;Eigentlichen&lt;/em&gt; entfacht, die ich, wenn ich ehrlich bin, nur vom Hörensagen kenne. Und ja: dann &lt;em&gt;höre&lt;/em&gt; ich von diesen Menschen&lt;em&gt;, was&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Gott&lt;/em&gt; &lt;em&gt;mir sagt&lt;/em&gt;, was ich aber nicht mehr zu bekennen wage.
Ich wünsche mir, Herrn Dr. Grabe und uns allen von Herzen mehr solche Begegnungen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich glaube, dass sich das Thema Homosexualität für viele Christen ein bisschen so anfühlt wie die Vision, die Petrus hatte. Und die Frage ist jetzt, ob wir bei unserer tief angelegten Abwehr bleiben, &#8230;. </em><br />
Da hat er nicht ganz Unrecht, der Herr Dr. Grabe.<br />
Ich gestehe, ich gehöre zu den vielen Christen, die eine enorme und sehr tief angelegte Abwehr gegen Situationen haben, in denen sie sich unbeliebt machen könnten &#8211; etwa bei Leuten, die andere Vorstellungen von Sexualität und Ehe, &#8222;rein&#8220; oder &#8222;unrein&#8220; haben als sie selbst. Auch gegen Umstände, in denen ich anderen Anlass geben könnte, sich über meinen Glauben, meine Professionalität oder meine intellektuellen Skills zu echauffieren, habe ich eine tiefliegende Abwehr. Dann male ich mir lebhaft aus, wie viel Ablehnung mir entgegenschlüge, welcher Kübel von Unrat über mir ausgekippt würde, weil ich an falscher Stelle, mit falschen Worten anfechtbare Positionen artikuliere. Dann wäre im Nu alles im Eimer: meine Reputation, meine Selbstachtung als aufgeklärter und menschenzugewandter Christ, mein komfortables und allzeit abrufbares Empfinden, alle gleichermaßen zu lieben: Freund und Gegner und Klienten. Diese meine tief angelegte Abwehr signalisiert: &#8222;Auf gar keinen Fall!&#8220; Das <em>kann</em> Gott gar nicht wollen, er <em>will</em> doch, dass wir uns alle lieben, Juden und Heiden, und einander das Leben nicht unnötig schwer machen!</p>
<p>Ich gestehe, es gelingt mir nur selten, mich über diese tief angelegte Abwehr hinwegzusetzen. Wenn ich aber mal wage, mich als Christ mit einer nicht eben stromlinienförmigen Auffassung über Mann und Frau, die Ehe, Familie, reifer Sexualität, befriedeter Generationenfolge etc zu outen, kann ich fast so überrascht werden wie Petrus. Es kommt nämlich ALLES GANZ ANDERS! Vor allem die Menschen und ihre Reaktionen sind anders als in meiner sophistisch-antizipierenden Vorstellung! Sie sind offener, aufrichtiger, aufmerksamer – und sie <em>erwarten</em> von mir<em> </em>gar<em> </em>keine beschwichtigenden Gesten, sondern eine authentische Erwiderung. In Menschen, denen ich es <em>nie</em> zugetraut hätte, brennt die Sehnsucht nach &#8211; ja: Reinheit und nach Klärung – und zwar so radikal, wie ich sie in meiner frommen Routine selbst kaum noch spüre. Während ich mir noch hyperkorrekte Beschwichtigungsformeln zurechtlege, hat der Heilige Geist in ihnen längst eine Erschütterung und eine Erneuerung bewirkt, die mich in meinem anbiederischen Kleinglauben regelrecht beschämt. Während ich noch meine, über alles, was mir entgegenkommt, Weihwasser und weihevolle Worte sprenkeln zu müssen, hat das Feuer der Wahrheit bereits alles erfasst, was fauler Friede, falsche Ruhe, fahle Freude war, und hat eine Leidenschaft zum <em>Eigentlichen</em> entfacht, die ich, wenn ich ehrlich bin, nur vom Hörensagen kenne. Und ja: dann <em>höre</em> ich von diesen Menschen<em>, was</em> <em>Gott</em> <em>mir sagt</em>, was ich aber nicht mehr zu bekennen wage.<br />
Ich wünsche mir, Herrn Dr. Grabe und uns allen von Herzen mehr solche Begegnungen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FrankS		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87155</link>

		<dc:creator><![CDATA[FrankS]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 07:09:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87155</guid>

					<description><![CDATA[Lässt man Aussagen wie 
&quot;&lt;em&gt;Wenn Gott Menschen mit einer nicht heterosexuellen Orientierung geschaffen habe, dann sei dies von den Betroffenen und der Kirche anzunehmen.&lt;/em&gt;&quot; 

unkommentiert stehen, müsste man in Zukunft auch Aussagen wie 

&quot;&lt;em&gt;Wenn Gott durch Sünde beeinträchtigte Menschen geschaffen habe, dann sei dies von den Betroffenen und der Kirche anzunehmen.&lt;/em&gt;&quot; 

akzeptiert werden. Ist wohl die Frage, was man unter &quot;anzunehmen&quot; versteht. Denn &quot;annehmen&quot; müssen wir den Sündenfall schon immer, wäre das Evangelium Christi andernfalls doch ziemlich überflüssig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lässt man Aussagen wie<br />
&#8222;<em>Wenn Gott Menschen mit einer nicht heterosexuellen Orientierung geschaffen habe, dann sei dies von den Betroffenen und der Kirche anzunehmen.</em>&#8220; </p>
<p>unkommentiert stehen, müsste man in Zukunft auch Aussagen wie </p>
<p>&#8222;<em>Wenn Gott durch Sünde beeinträchtigte Menschen geschaffen habe, dann sei dies von den Betroffenen und der Kirche anzunehmen.</em>&#8220; </p>
<p>akzeptiert werden. Ist wohl die Frage, was man unter &#8222;anzunehmen&#8220; versteht. Denn &#8222;annehmen&#8220; müssen wir den Sündenfall schon immer, wäre das Evangelium Christi andernfalls doch ziemlich überflüssig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chrissen		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87154</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 19:26:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87154</guid>

					<description><![CDATA[@Theophil Isegrim: Vielen Dank für die ermutigenden Worte und Deine nette Rückmeldung. Ich habe mich sehr gefreut. Ich grüße Dich mit Epheser 1,15-19 ...

@Jutta: Herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Weißt Du, in meiner damaligen &quot;geschlossenen Brüdergemeinde&quot; gab es auch eine Schwester, die mit Mitte 40 leider weder Mann noch Kinder gefunden hatte, obwohl sie sich so sehr danach gesehnt hat. Für sie war es gewiß auch nicht einfach, enthaltsam zu leben und zu warten, zu warten und immer nur zu warten. Es gibt viele heterosexuelle Christen, die enthaltsam leben, weil sie sich, um Gott die Ehre zu geben, aufsparen wollen für eine Ehe, aber leider nicht den Mann oder die Frau für das Leben finden. Was die Gefühle hierbei angeht, unterscheidet sich das nicht von uns Homosexuellen, die Gott den Vorzug geben möchten. Trost finde ich in guten, richtig guten und engen Freundschaften mit anderen Christen und natürlich bei Gott selbst, der mich auf der anderen Seite wieder mit vielerlei anderen Dingen reich segnet - da kann ich nur dankbar sein! :-) Was das Zeugnis betrifft, kann ich es Dir gerne als PDF schicken. Ich habe aber nur noch das &quot;lange Zeugnis&quot;. Die gekürzte Fassung, die damals in einem Jugendheft der &quot;ideaSpektrum&quot; erschienen ist, habe ich nicht mehr. Liebe Grüße. Chrissen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Theophil Isegrim: Vielen Dank für die ermutigenden Worte und Deine nette Rückmeldung. Ich habe mich sehr gefreut. Ich grüße Dich mit Epheser 1,15-19 &#8230;</p>
<p>@Jutta: Herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Weißt Du, in meiner damaligen &#8222;geschlossenen Brüdergemeinde&#8220; gab es auch eine Schwester, die mit Mitte 40 leider weder Mann noch Kinder gefunden hatte, obwohl sie sich so sehr danach gesehnt hat. Für sie war es gewiß auch nicht einfach, enthaltsam zu leben und zu warten, zu warten und immer nur zu warten. Es gibt viele heterosexuelle Christen, die enthaltsam leben, weil sie sich, um Gott die Ehre zu geben, aufsparen wollen für eine Ehe, aber leider nicht den Mann oder die Frau für das Leben finden. Was die Gefühle hierbei angeht, unterscheidet sich das nicht von uns Homosexuellen, die Gott den Vorzug geben möchten. Trost finde ich in guten, richtig guten und engen Freundschaften mit anderen Christen und natürlich bei Gott selbst, der mich auf der anderen Seite wieder mit vielerlei anderen Dingen reich segnet &#8211; da kann ich nur dankbar sein! 🙂 Was das Zeugnis betrifft, kann ich es Dir gerne als PDF schicken. Ich habe aber nur noch das &#8222;lange Zeugnis&#8220;. Die gekürzte Fassung, die damals in einem Jugendheft der &#8222;ideaSpektrum&#8220; erschienen ist, habe ich nicht mehr. Liebe Grüße. Chrissen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 06:02:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87153</guid>

					<description><![CDATA[Ich freue mich immer wieder, von Chrissen zu lesen.
Danke, Chrissen, für Dein Zeugnis. Ich hatte es mal in Deiner langen Version gespeichert, aber der alte PC exisitiert nicht mehr und leider habe ich keinerlei Sicherungskopien gemacht, mir sind da viele gute Dinge entwischt, die man nun nicht mehr findet, im www .. obwohl man doch sagt, dass das gar nicht ginge.

Als Heterosinglefrau muss ich ja auch enthaltsam leben und mir die Kraft dazu schenken lassen. Und Gott ist treu.

Ich möchte auch inhaltlich mich den Vorgängerkommentatoren anschliessen und nur sagen: wie mich diese Arroganz der Heutigen manchmal nervt. Die meinen, und allen Ernstes behaupten können, dass Paulus &quot;überfordert&quot; gewesen wäre mit .. was glauben die eigentlich, wer sie sind?

In der Bibel wird auch nirgends verheissen, dass die Zustände besser werden sollen, und die Menschen &quot;entwickelter&quot; und zivilisierter. Im Gegenteil.

Wie der Mensch so ist, hat es diese Spielart, neben der brutalen, &quot;liebevollen&quot; homosexuellen Beziehungen mit Sicherheit damals auch schon gegeben ... nur wieso sollte man so etwas aufzeichnen und darüber berichten?
(Wo wird in der Bibel dezidiert von einer Vergewaltigung eines Mannes durch einen Mann berichtet, was dann von Gott verurteilt wird?)
Das wird sehr viel diskreter abgelaufen sein, als heute.
Wieviel ältere Frauenpaare, die zusammen in einem Haus gelebt haben mögen mehr geteilt haben, bei denen man vielleicht ein &quot;komisches&quot; Gefühl gehabt haben mag ... aber nie hätte etwas beweisen können. Und die werden schon wissen, warum sie heimlich gelebt haben.
Es gab noch Gottesfurcht.
Die gibt es ja immer weniger.

Die Argumentation der evangelischen Allianz und des Hr Grabe sind nur - entschuldigung - erbärmlich.
Und damit wird auch wieder deutlich: Hände weg von Psychotherapie und Bibel in Mischform.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, jetzt wo doch dieser Pädophilensumpf ein wenig trockengelegt wird und auch durch die Geschichten der verfolgten Christen, weil, wenn man sexuell missbraucht wird, sich ja selbst schmutzig fühlt, als hätte man wirklich selbst schuld daran.
&lt;strong&gt;Wir als Christen müssen es in dieser sogenannten Traumaarbeit schaffen, Jesu Liebe und Barmherzigkeit durch Sein Opfer am Kreuz, das Gestorbensein, die Grablegung, das Hinabsteigen, die Auferstehung und das Auffahren gen Himmel so groß und deutlich zu machen, dass es keiner Psychologie und Psychotherapie bedarf, die nur mit der eigenen Kraft arbeiten kann. Die wir aber nicht haben.&lt;/strong&gt;
&lt;strong&gt;&lt;u&gt;SEIN BLUT&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; reinigt uns durch und durch, auch wenn wir hier nicht sündlos leben können, aber&lt;strong&gt; in IHM&lt;/strong&gt; sind wir gereinigt gerecht und heilig.

Wieviele Jungs und Männer werden auch durch Männer und Frauen mißbraucht und wie wenig hört man darüber?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich immer wieder, von Chrissen zu lesen.<br />
Danke, Chrissen, für Dein Zeugnis. Ich hatte es mal in Deiner langen Version gespeichert, aber der alte PC exisitiert nicht mehr und leider habe ich keinerlei Sicherungskopien gemacht, mir sind da viele gute Dinge entwischt, die man nun nicht mehr findet, im www .. obwohl man doch sagt, dass das gar nicht ginge.</p>
<p>Als Heterosinglefrau muss ich ja auch enthaltsam leben und mir die Kraft dazu schenken lassen. Und Gott ist treu.</p>
<p>Ich möchte auch inhaltlich mich den Vorgängerkommentatoren anschliessen und nur sagen: wie mich diese Arroganz der Heutigen manchmal nervt. Die meinen, und allen Ernstes behaupten können, dass Paulus &#8222;überfordert&#8220; gewesen wäre mit .. was glauben die eigentlich, wer sie sind?</p>
<p>In der Bibel wird auch nirgends verheissen, dass die Zustände besser werden sollen, und die Menschen &#8222;entwickelter&#8220; und zivilisierter. Im Gegenteil.</p>
<p>Wie der Mensch so ist, hat es diese Spielart, neben der brutalen, &#8222;liebevollen&#8220; homosexuellen Beziehungen mit Sicherheit damals auch schon gegeben &#8230; nur wieso sollte man so etwas aufzeichnen und darüber berichten?<br />
(Wo wird in der Bibel dezidiert von einer Vergewaltigung eines Mannes durch einen Mann berichtet, was dann von Gott verurteilt wird?)<br />
Das wird sehr viel diskreter abgelaufen sein, als heute.<br />
Wieviel ältere Frauenpaare, die zusammen in einem Haus gelebt haben mögen mehr geteilt haben, bei denen man vielleicht ein &#8222;komisches&#8220; Gefühl gehabt haben mag &#8230; aber nie hätte etwas beweisen können. Und die werden schon wissen, warum sie heimlich gelebt haben.<br />
Es gab noch Gottesfurcht.<br />
Die gibt es ja immer weniger.</p>
<p>Die Argumentation der evangelischen Allianz und des Hr Grabe sind nur &#8211; entschuldigung &#8211; erbärmlich.<br />
Und damit wird auch wieder deutlich: Hände weg von Psychotherapie und Bibel in Mischform.</p>
<p>Ich habe mir viele Gedanken gemacht, jetzt wo doch dieser Pädophilensumpf ein wenig trockengelegt wird und auch durch die Geschichten der verfolgten Christen, weil, wenn man sexuell missbraucht wird, sich ja selbst schmutzig fühlt, als hätte man wirklich selbst schuld daran.<br />
<strong>Wir als Christen müssen es in dieser sogenannten Traumaarbeit schaffen, Jesu Liebe und Barmherzigkeit durch Sein Opfer am Kreuz, das Gestorbensein, die Grablegung, das Hinabsteigen, die Auferstehung und das Auffahren gen Himmel so groß und deutlich zu machen, dass es keiner Psychologie und Psychotherapie bedarf, die nur mit der eigenen Kraft arbeiten kann. Die wir aber nicht haben.</strong><br />
<strong><u>SEIN BLUT</u></strong> reinigt uns durch und durch, auch wenn wir hier nicht sündlos leben können, aber<strong> in IHM</strong> sind wir gereinigt gerecht und heilig.</p>
<p>Wieviele Jungs und Männer werden auch durch Männer und Frauen mißbraucht und wie wenig hört man darüber?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: lake		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87151</link>

		<dc:creator><![CDATA[lake]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 19:19:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87151</guid>

					<description><![CDATA[Es ist zu erwarten, dass sich die Akzeptanz homosexueller Beziehungen im deutschen Mainstream-Evangelikalismus in den nächsten Jahren weiter deutlich ausbreiten wird.
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft wenig beachtet, dass im evangelikalen Milieu bei so einigen sexualethischen Themen, die die heterosexuelle Mehrheit betreffen, sich in weiten Teilen (wenn auch nicht überall) schon länger das Primat der Situationsethik durchgesetzt hat. Insbesondere sind hier zu nennen:
-&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Wiederheirat nach Scheidung
-&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Unverheiratetes Zusammenleben im Alter mit einem zweiten Partner nach 
			dem Tod des ersten Partners zur Vermeidung finanzieller Nachteile
-&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Eine völlig unkritische Haltung gegenüber Manipulationen natürlicher 
			Körperfunktionen, mit dem Ziel, ohne jede Enthaltsamkeit leben zu können 
			(umgangssprachlich künstliche Verhütung genannt), also „Sex ohne 
			Fortpflanzung“
-&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Die weithin akzeptierte Praxis von „Fortpflanzung ohne Sex“ mithilfe Dritter
			unterm Mikroskop (IVF)
Solange eine christliche heterosexuelle Mehrheit nicht bereit ist, die eigene Kompromittiertheit in den sexualethischen Bereichen, die selbst betreffen, einzugestehen und ernsthaft anzugehen, sind Statements, Positionspapiere und dergleichen, die eine kompromissloses gesinnungsethisches Handeln in Sachen Homosexualität fordern, wenig glaubwürdig. Es bleibt manchmal der Verdacht, dass man an die kleine homosexuelle Minderheit gerne höchste Ansprüche stellt um damit seine Orthodoxie in Sachen Sexualethik ausweisen zu können. Von der heterosexuellen Mehrheit allerdings zu fordern, die gleichen Ansprüche an sich selbst anzulegen und die entsprechend unangenehmen Konsequenzen zu tragen, scheint dann doch oft zu viel verlangt zu sein…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zu erwarten, dass sich die Akzeptanz homosexueller Beziehungen im deutschen Mainstream-Evangelikalismus in den nächsten Jahren weiter deutlich ausbreiten wird.<br />
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft wenig beachtet, dass im evangelikalen Milieu bei so einigen sexualethischen Themen, die die heterosexuelle Mehrheit betreffen, sich in weiten Teilen (wenn auch nicht überall) schon länger das Primat der Situationsethik durchgesetzt hat. Insbesondere sind hier zu nennen:<br />
&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wiederheirat nach Scheidung<br />
&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unverheiratetes Zusammenleben im Alter mit einem zweiten Partner nach<br />
			dem Tod des ersten Partners zur Vermeidung finanzieller Nachteile<br />
&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine völlig unkritische Haltung gegenüber Manipulationen natürlicher<br />
			Körperfunktionen, mit dem Ziel, ohne jede Enthaltsamkeit leben zu können<br />
			(umgangssprachlich künstliche Verhütung genannt), also „Sex ohne<br />
			Fortpflanzung“<br />
&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die weithin akzeptierte Praxis von „Fortpflanzung ohne Sex“ mithilfe Dritter<br />
			unterm Mikroskop (IVF)<br />
Solange eine christliche heterosexuelle Mehrheit nicht bereit ist, die eigene Kompromittiertheit in den sexualethischen Bereichen, die selbst betreffen, einzugestehen und ernsthaft anzugehen, sind Statements, Positionspapiere und dergleichen, die eine kompromissloses gesinnungsethisches Handeln in Sachen Homosexualität fordern, wenig glaubwürdig. Es bleibt manchmal der Verdacht, dass man an die kleine homosexuelle Minderheit gerne höchste Ansprüche stellt um damit seine Orthodoxie in Sachen Sexualethik ausweisen zu können. Von der heterosexuellen Mehrheit allerdings zu fordern, die gleichen Ansprüche an sich selbst anzulegen und die entsprechend unangenehmen Konsequenzen zu tragen, scheint dann doch oft zu viel verlangt zu sein…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87150</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 18:19:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87150</guid>

					<description><![CDATA[Die Aussagen von Martin Grabe im Interview finde ich enttäuschend. Die meisten Evangelikalen sind unreflektiert, wissen nicht richtig, was in der Bibel steht, sondern übernehmen einfach Traditionen. Und zu guter letzt haben sie einfach nur Angst. Na, dann gehen wir doch alle mal schnell in seine Klinik und lassen uns therapieren. Wir werden es wohl nötig haben.

Sehr schön finde ich dann die Kommentare auf sein Interview. Alles Kommentare von diesen unreflektierten Evangelikalen, die keine Ahnung haben. Das ist wirklich köstlich. Mir scheint, der hat zuviele Beiträge von Siegfried Zimmer gehört. Dessen Mantra: &quot;die Bibeltreuen kenne die Bibel gar nicht&quot; ist bei ihm angekommen. Bildet aber nicht die Realität ab.

Verheerend finde ich, daß er bei den Leitgedanken der Evangelikalen mitgearbeitet hat. Selbst so ein Hobbytheologe wie ich könnte seine schwache Argumentation auseinander pflücken. Ist er innerhalb der DEA nicht auf Widerspruch gestoßen? Gibt es noch mehr von seinem &quot;Kaliber&quot; dort? Kein Wunder, daß Parzany ein neues Netzwerk gegründet hat. Aber, gut, ich erinnere mich noch an eine Diksussion vor Jahren hier auf Theoblog, ob man sich überhaupt noch evangelikal nennen sollte. Die scheinen der evangelischen Landeskirche sehr nachzueifern, obwohl jeder sehen kann, wohin das führt. Wie kann man nur so blind und ignorant sein.

Und ein Gedanke, den ich schon oft hier geäußert habe: die ehemals bibeltreuen Evangelikalen, mit ihrem Sendungsbewußtsein, daß wir die Bibel nicht richtig verstehen, warum lassen uns die &quot;Erleuchteten&quot; nicht einfach dumm sterben? Jesus wird auch dumme, angsterfüllte Naivlinge aufnehmen, oder nicht? Warum gehen die &quot;Progressiven&quot; nicht in die Landeskirche? Da haben sie doch schon alles was ihr Herz begehrt. Sollen sie doch zu der dem Siechtum preisgegebene Kirche wechseln, die der Auflösung entgegen geht. Wenn da die Kirchensteuer wegfällt ... Selbstverständlich betrifft das nicht die gesamte Landeskirche. Olaf Latzel ist auch Landeskirche und die vielen landeskirchlichen Gemeinschaften etc. Ich wollte hier den frommen landeskirchlichen Geschwistern nicht zu nahe treten. Ich habe ja genügend von ihnen kennen gelernt.

Was machen wir jetzt damit? Das ist ja das alte Problem. Wie können die Bibeltreuen darauf reagieren? Es gibt ja schon ein paar gute Antworten, wie Markus Till vor ein paar Wochen. Aber reicht das? Ich befürchte wir Bibeltreuen sind zu &quot;zerstückelt&quot;. Aber Gott ist in den Schwachen mächtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussagen von Martin Grabe im Interview finde ich enttäuschend. Die meisten Evangelikalen sind unreflektiert, wissen nicht richtig, was in der Bibel steht, sondern übernehmen einfach Traditionen. Und zu guter letzt haben sie einfach nur Angst. Na, dann gehen wir doch alle mal schnell in seine Klinik und lassen uns therapieren. Wir werden es wohl nötig haben.</p>
<p>Sehr schön finde ich dann die Kommentare auf sein Interview. Alles Kommentare von diesen unreflektierten Evangelikalen, die keine Ahnung haben. Das ist wirklich köstlich. Mir scheint, der hat zuviele Beiträge von Siegfried Zimmer gehört. Dessen Mantra: &#8222;die Bibeltreuen kenne die Bibel gar nicht&#8220; ist bei ihm angekommen. Bildet aber nicht die Realität ab.</p>
<p>Verheerend finde ich, daß er bei den Leitgedanken der Evangelikalen mitgearbeitet hat. Selbst so ein Hobbytheologe wie ich könnte seine schwache Argumentation auseinander pflücken. Ist er innerhalb der DEA nicht auf Widerspruch gestoßen? Gibt es noch mehr von seinem &#8222;Kaliber&#8220; dort? Kein Wunder, daß Parzany ein neues Netzwerk gegründet hat. Aber, gut, ich erinnere mich noch an eine Diksussion vor Jahren hier auf Theoblog, ob man sich überhaupt noch evangelikal nennen sollte. Die scheinen der evangelischen Landeskirche sehr nachzueifern, obwohl jeder sehen kann, wohin das führt. Wie kann man nur so blind und ignorant sein.</p>
<p>Und ein Gedanke, den ich schon oft hier geäußert habe: die ehemals bibeltreuen Evangelikalen, mit ihrem Sendungsbewußtsein, daß wir die Bibel nicht richtig verstehen, warum lassen uns die &#8222;Erleuchteten&#8220; nicht einfach dumm sterben? Jesus wird auch dumme, angsterfüllte Naivlinge aufnehmen, oder nicht? Warum gehen die &#8222;Progressiven&#8220; nicht in die Landeskirche? Da haben sie doch schon alles was ihr Herz begehrt. Sollen sie doch zu der dem Siechtum preisgegebene Kirche wechseln, die der Auflösung entgegen geht. Wenn da die Kirchensteuer wegfällt &#8230; Selbstverständlich betrifft das nicht die gesamte Landeskirche. Olaf Latzel ist auch Landeskirche und die vielen landeskirchlichen Gemeinschaften etc. Ich wollte hier den frommen landeskirchlichen Geschwistern nicht zu nahe treten. Ich habe ja genügend von ihnen kennen gelernt.</p>
<p>Was machen wir jetzt damit? Das ist ja das alte Problem. Wie können die Bibeltreuen darauf reagieren? Es gibt ja schon ein paar gute Antworten, wie Markus Till vor ein paar Wochen. Aber reicht das? Ich befürchte wir Bibeltreuen sind zu &#8222;zerstückelt&#8220;. Aber Gott ist in den Schwachen mächtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87149</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 17:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87149</guid>

					<description><![CDATA[@ Chrissen:

Es freut mich, daß sich der Herr Jesus mit seiner Liebe Dir offenbart hat und Du bereit bist Dein Leben anders zu führen und zu verzichten. Den positiven Effekt daraus hast Du ja auch schon erfahren. Du lebst nun &quot;sauber&quot;. Die Versuchung ist zwar immer noch da, aber es lohnt zu widerstehen. Doch das gilt für uns alle. Ob homosexuell oder hetero, jeder hat seine Schwächen und Versuchungen, die in Sünde enden können und dann kommen wir weg von Jesus. Kurzfristig mag das befriedigen, aber unsere eigentliche Sehnsucht, die nur in der Gemeinschaft mit Gott gestillt werden kann, bleibt dann unerfüllt. Bleib an Jesus!

Ich grüße Dich mit 1. Timotheus 4,8: &quot;... die Gottseligkeit, aber ist zu allen Dingen nütze, weil sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Chrissen:</p>
<p>Es freut mich, daß sich der Herr Jesus mit seiner Liebe Dir offenbart hat und Du bereit bist Dein Leben anders zu führen und zu verzichten. Den positiven Effekt daraus hast Du ja auch schon erfahren. Du lebst nun &#8222;sauber&#8220;. Die Versuchung ist zwar immer noch da, aber es lohnt zu widerstehen. Doch das gilt für uns alle. Ob homosexuell oder hetero, jeder hat seine Schwächen und Versuchungen, die in Sünde enden können und dann kommen wir weg von Jesus. Kurzfristig mag das befriedigen, aber unsere eigentliche Sehnsucht, die nur in der Gemeinschaft mit Gott gestillt werden kann, bleibt dann unerfüllt. Bleib an Jesus!</p>
<p>Ich grüße Dich mit 1. Timotheus 4,8: &#8222;&#8230; die Gottseligkeit, aber ist zu allen Dingen nütze, weil sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chrissen		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreis-schliesst-sich/35264/comment-page-1/#comment-87145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 11:10:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35264#comment-87145</guid>

					<description><![CDATA[Zu diesem Thema möchte ich gerne einige Auszüge aus meinem &quot;Zeugnis&quot; veröffentlichen. Ich hoffe, daß das erlaubt ist. Online ist das ganze &quot;Zeugnis&quot; leider nicht mehr abrufbar. (Und hier geht es vor allem um die Evangelische Kirche, nicht um die Evangelische Allianz.)

(…) Ich ging spontan auf die Knie und betete das erste Mal in meinem Leben. Es war kein großes Gebet, kein gekonntes oder sprachgewaltiges Gebet. Es war ein ganz einfaches und unspektakuläres Gebet. Ich fragte Gott, ob er in mein Leben kommen wolle. Von da an wußte ich: Gott ist da – und Er hat mich eingeladen!

Später stieß ich natürlich auch auf jene Stellen in der Bibel, die homosexuellen Geschlechtsverkehr verurteilen. Dort las ich im Alten Testament, daß damals vor vielen Jahrtausenden die Todesstrafe auf Homosexualität stand. Es warf mich erst mal aus der Bahn, in vielerlei Hinsicht ein Sünder zu sein und zudem eine Neigung zu haben, die – wenn man sie auslebt – nicht gottgefällig ist. (…)

Da ich viele Fragen in dieser Sache hatte, holte ich mir Rat bei Pfarrern, von denen ich naiv dachte, sie hätten absolut gültige Antworten für mich. Ich suchte mir christliche Gemeinden, um zu sehen, wo ich ein Zuhause finden könnte. Aber sowohl katholische als auch evangelische Christen, denen ich damals begegnete, ermunterten mich sogar ganz offen, schwul zu leben. Freikirchen kannte ich damals ja noch nicht. Vor allem Pfarrer und Mitglieder der Evangelischen Kirche Deutschlands verwirrten mich, denn dort hörte ich, was Gottes Wort angeht, fast ausschließlich, daß man nicht alles, was in der Bibel steht, glauben darf. &quot;Dieses stimmt nicht!&quot;, &quot;Jenes ist nicht wahr!&quot;, &quot;Das ist historisch falsch!&quot;, &quot;Dies ist nur kulturell und hat für uns keine Bedeutung mehr!&quot;, &quot;Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß Tote wirklich zum Leben auferstanden sind?&quot;, &quot;Satan und Dämonen gibt es nicht, das ist mythologisch!&quot;, &quot;Jenes gehört nicht mehr in unsere Zeit!&quot;, &quot;Hier, das braucht man auch nicht mehr zu beachten!&quot;, &quot;Leb doch schwul, Gott findet das nicht schlimm!&quot; — ich könnte das leider beliebig lang so fortführen … So blieb mir also letztlich damals nur die Frage: Warum habe ich mich zu diesem Schöpfergott Israels bekehrt, wenn sein Wort unwahr sein soll? — Ich nahm letztlich jedenfalls Abstand von diesen evangelischen Gemeinden und Landeskirchen und war Gott sehr dankbar, daß Er mich durch den Heiligen Geist hellhörig und empfindsam gemacht und von diesen schlechten Orten weggeführt hat. (…)

Heute lebe ich mit meiner Neigung recht entspannt. Natürlich falle ich wie jeder andere Christ auch noch in Sünde, aber das führt – anders als zu Beginn meines Christenlebens – nicht mehr zu Depressionen. Ich habe erkannt, welcher Segen es ist, für Gott &quot;sauber&quot; und in persönlicher Heiligung zu leben, und welche Freude man sowohl im Glauben als auch im Alltagsleben hat, wenn man genau das versucht und ehrlich darum bemüht ist. Das soll mir das Wichtigste sein; die Frage nach Ehe und Familie stellt sich mir deshalb einfach gar nicht. Ich bin schwul und nehme mich so an, wie ich bin, aber immer mit dem Gedanken und dem Willen, so zu leben, wie Gott es will, nicht so, wie es mein Befinden ist, mag es auch manchmal schwer sein, denn wer bin ich, daß ich Gott diktiere, was er für gut und schlecht oder richtig und falsch zu halten hat? Alles, was ich wissen muß, steht in der Heiligen Schrift! (…)

Ende.

Ich besuche heute inzwischen eine &quot;offene Brüdergemeinde&quot; in Frankfurt am Main.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesem Thema möchte ich gerne einige Auszüge aus meinem &#8222;Zeugnis&#8220; veröffentlichen. Ich hoffe, daß das erlaubt ist. Online ist das ganze &#8222;Zeugnis&#8220; leider nicht mehr abrufbar. (Und hier geht es vor allem um die Evangelische Kirche, nicht um die Evangelische Allianz.)</p>
<p>(…) Ich ging spontan auf die Knie und betete das erste Mal in meinem Leben. Es war kein großes Gebet, kein gekonntes oder sprachgewaltiges Gebet. Es war ein ganz einfaches und unspektakuläres Gebet. Ich fragte Gott, ob er in mein Leben kommen wolle. Von da an wußte ich: Gott ist da – und Er hat mich eingeladen!</p>
<p>Später stieß ich natürlich auch auf jene Stellen in der Bibel, die homosexuellen Geschlechtsverkehr verurteilen. Dort las ich im Alten Testament, daß damals vor vielen Jahrtausenden die Todesstrafe auf Homosexualität stand. Es warf mich erst mal aus der Bahn, in vielerlei Hinsicht ein Sünder zu sein und zudem eine Neigung zu haben, die – wenn man sie auslebt – nicht gottgefällig ist. (…)</p>
<p>Da ich viele Fragen in dieser Sache hatte, holte ich mir Rat bei Pfarrern, von denen ich naiv dachte, sie hätten absolut gültige Antworten für mich. Ich suchte mir christliche Gemeinden, um zu sehen, wo ich ein Zuhause finden könnte. Aber sowohl katholische als auch evangelische Christen, denen ich damals begegnete, ermunterten mich sogar ganz offen, schwul zu leben. Freikirchen kannte ich damals ja noch nicht. Vor allem Pfarrer und Mitglieder der Evangelischen Kirche Deutschlands verwirrten mich, denn dort hörte ich, was Gottes Wort angeht, fast ausschließlich, daß man nicht alles, was in der Bibel steht, glauben darf. &#8222;Dieses stimmt nicht!&#8220;, &#8222;Jenes ist nicht wahr!&#8220;, &#8222;Das ist historisch falsch!&#8220;, &#8222;Dies ist nur kulturell und hat für uns keine Bedeutung mehr!&#8220;, &#8222;Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß Tote wirklich zum Leben auferstanden sind?&#8220;, &#8222;Satan und Dämonen gibt es nicht, das ist mythologisch!&#8220;, &#8222;Jenes gehört nicht mehr in unsere Zeit!&#8220;, &#8222;Hier, das braucht man auch nicht mehr zu beachten!&#8220;, &#8222;Leb doch schwul, Gott findet das nicht schlimm!&#8220; — ich könnte das leider beliebig lang so fortführen … So blieb mir also letztlich damals nur die Frage: Warum habe ich mich zu diesem Schöpfergott Israels bekehrt, wenn sein Wort unwahr sein soll? — Ich nahm letztlich jedenfalls Abstand von diesen evangelischen Gemeinden und Landeskirchen und war Gott sehr dankbar, daß Er mich durch den Heiligen Geist hellhörig und empfindsam gemacht und von diesen schlechten Orten weggeführt hat. (…)</p>
<p>Heute lebe ich mit meiner Neigung recht entspannt. Natürlich falle ich wie jeder andere Christ auch noch in Sünde, aber das führt – anders als zu Beginn meines Christenlebens – nicht mehr zu Depressionen. Ich habe erkannt, welcher Segen es ist, für Gott &#8222;sauber&#8220; und in persönlicher Heiligung zu leben, und welche Freude man sowohl im Glauben als auch im Alltagsleben hat, wenn man genau das versucht und ehrlich darum bemüht ist. Das soll mir das Wichtigste sein; die Frage nach Ehe und Familie stellt sich mir deshalb einfach gar nicht. Ich bin schwul und nehme mich so an, wie ich bin, aber immer mit dem Gedanken und dem Willen, so zu leben, wie Gott es will, nicht so, wie es mein Befinden ist, mag es auch manchmal schwer sein, denn wer bin ich, daß ich Gott diktiere, was er für gut und schlecht oder richtig und falsch zu halten hat? Alles, was ich wissen muß, steht in der Heiligen Schrift! (…)</p>
<p>Ende.</p>
<p>Ich besuche heute inzwischen eine &#8222;offene Brüdergemeinde&#8220; in Frankfurt am Main.</p>
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