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	Kommentare zu: Der neue Paulus	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78344</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beni K.: Es war nicht meine Absicht, polemisch zu sein. Ich bin vielleicht etwas kurz angebunden, da ich auf Reisen bin und meist übers Mobil tippe.

Hier mal zwei Behauptungen von Wright, die mE ganz gut illustrieren, was ich meine:

Was sollten Christen tun, wenn sie heute Evangelium verkünden?

„Sie müssten – und das ist nur der Anfang – das tun, was Paulus tat, nämlich die Mächte der Welt mit der Nachricht konfrontieren, dass ihre Zeit abgelaufen ist und dass sie Jesus selbst ihre Loyalität schulden. Hier geht es nicht so sehr darum, einzelnen Politikern und einflussreichen Menschen zu sagen, dass sie Jesus als den Herrn ihres eigenen Lebens anerkennen müssen, auch wenn das natürlich ebenfalls wichtig ist. Es geht mehr darum, ihnen im Namen Jesu zu sagen, dass es eine andere Art gibt, Mensch zu sein, einen Weg, der von hingebender Liebe, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und dem Niederreißen traditioneller Grenzziehungen gekennzeichnet ist – den Grenzziehungen, die die Spaltungen verstärken, die Menschen voneinander trennen und oft auch im Streit belassen […] Es geht darum, die ganze Welt unter die Herrschaft Christi zu bringen. Die Botschaft des Evangeliums lässt uns keine Wahl.“ 

An anderer Stelle sagte er:

„Das Evangelium ist, wie ich betont habe, kein Set von Methoden, um Menschen zu Christen zu machen. Es ist auch kein Set von systematischen theologischen Reflektionen, wie wichtig die auch sein mögen. Das Evangelium ist die Verkündigung, dass Jesus der Herr ist – Herr der Welt, Herr des Kosmos, Herr der Erde, der Ozonschicht, Herr der Wale und Wasserfälle, Bäume und Braunbären. Sobald wir dies klar sehen, zerstören wir auf einen Streich die verheerende Dichotomie, die in den Köpfen der Menschen existiert hat – die Dichotomie zwischen dem „Predigen des Evangeliums“ einerseits und dem, was grob ‚soziale Aktion‘ oder ‚soziale Gerechtigkeit‘ genannt wurde, auf der anderen Seite. Das Evangelium zu predigen heißt, Jesus als Herrn der Welt zu verkündigen; …“ 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beni K.: Es war nicht meine Absicht, polemisch zu sein. Ich bin vielleicht etwas kurz angebunden, da ich auf Reisen bin und meist übers Mobil tippe.</p>
<p>Hier mal zwei Behauptungen von Wright, die mE ganz gut illustrieren, was ich meine:</p>
<p>Was sollten Christen tun, wenn sie heute Evangelium verkünden?</p>
<p>„Sie müssten – und das ist nur der Anfang – das tun, was Paulus tat, nämlich die Mächte der Welt mit der Nachricht konfrontieren, dass ihre Zeit abgelaufen ist und dass sie Jesus selbst ihre Loyalität schulden. Hier geht es nicht so sehr darum, einzelnen Politikern und einflussreichen Menschen zu sagen, dass sie Jesus als den Herrn ihres eigenen Lebens anerkennen müssen, auch wenn das natürlich ebenfalls wichtig ist. Es geht mehr darum, ihnen im Namen Jesu zu sagen, dass es eine andere Art gibt, Mensch zu sein, einen Weg, der von hingebender Liebe, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und dem Niederreißen traditioneller Grenzziehungen gekennzeichnet ist – den Grenzziehungen, die die Spaltungen verstärken, die Menschen voneinander trennen und oft auch im Streit belassen […] Es geht darum, die ganze Welt unter die Herrschaft Christi zu bringen. Die Botschaft des Evangeliums lässt uns keine Wahl.“ </p>
<p>An anderer Stelle sagte er:</p>
<p>„Das Evangelium ist, wie ich betont habe, kein Set von Methoden, um Menschen zu Christen zu machen. Es ist auch kein Set von systematischen theologischen Reflektionen, wie wichtig die auch sein mögen. Das Evangelium ist die Verkündigung, dass Jesus der Herr ist – Herr der Welt, Herr des Kosmos, Herr der Erde, der Ozonschicht, Herr der Wale und Wasserfälle, Bäume und Braunbären. Sobald wir dies klar sehen, zerstören wir auf einen Streich die verheerende Dichotomie, die in den Köpfen der Menschen existiert hat – die Dichotomie zwischen dem „Predigen des Evangeliums“ einerseits und dem, was grob ‚soziale Aktion‘ oder ‚soziale Gerechtigkeit‘ genannt wurde, auf der anderen Seite. Das Evangelium zu predigen heißt, Jesus als Herrn der Welt zu verkündigen; …“ </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beni K.		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78343</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beni K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 09:17:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Und natürlich heißt Evangeliumsverkündigung für NTW, zu sagen, dass Jesus der Herr der Braunbären und Wale ist.&quot;

Nun, spätestens an diesem Punkt ist meines Erachtens eine faire und sachliche Auseinandersetzung mit NTW einer polemischen Verzerrung gewichen. Ich bin aber kein Wrightianer und fühle mich nicht gedrängt, ihn zu verteidigen. Wer sich ein eigenes Bild über NTW machen will, soll das tun, aber letztlich geht es nicht darum, ob NTW oder sonst jemand recht oder unrecht hat, sondern um die rechte Auslegung der Heiligen Schrift.

Liebe Grüsse,
Beni]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Und natürlich heißt Evangeliumsverkündigung für NTW, zu sagen, dass Jesus der Herr der Braunbären und Wale ist.&#8220;</p>
<p>Nun, spätestens an diesem Punkt ist meines Erachtens eine faire und sachliche Auseinandersetzung mit NTW einer polemischen Verzerrung gewichen. Ich bin aber kein Wrightianer und fühle mich nicht gedrängt, ihn zu verteidigen. Wer sich ein eigenes Bild über NTW machen will, soll das tun, aber letztlich geht es nicht darum, ob NTW oder sonst jemand recht oder unrecht hat, sondern um die rechte Auslegung der Heiligen Schrift.</p>
<p>Liebe Grüsse,<br />
Beni</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78328</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 21:43:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=30637#comment-78328</guid>

					<description><![CDATA[@Beni K.: Das ist doch der Punkt: Wo alles zur Mission wird, geht es nicht mehr um den Ruf zum Glauben im neutestamentlichen Sinn. Und natürlich heißt Evangeliumsverkündigung für NTW, zu sagen, dass Jesus der Herr der Braunbären und Wale ist. 

Zum Himmel: Ich denke, er will etwas anderes sagen als die alten Dogmatiker. Er will die Kontinuität zwischen dem Leben im Hier und Jetzt und dem Leben in der neuen Schöpfung betonen. Die guten Dogmatiker hielten sowohl an der leiblichen Auferstehung als auch an der Pilgerschaft, dem Fremdsein auf dieser Welt, fest. Das deutet NTW als Vertröstung. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Beni K.: Das ist doch der Punkt: Wo alles zur Mission wird, geht es nicht mehr um den Ruf zum Glauben im neutestamentlichen Sinn. Und natürlich heißt Evangeliumsverkündigung für NTW, zu sagen, dass Jesus der Herr der Braunbären und Wale ist. </p>
<p>Zum Himmel: Ich denke, er will etwas anderes sagen als die alten Dogmatiker. Er will die Kontinuität zwischen dem Leben im Hier und Jetzt und dem Leben in der neuen Schöpfung betonen. Die guten Dogmatiker hielten sowohl an der leiblichen Auferstehung als auch an der Pilgerschaft, dem Fremdsein auf dieser Welt, fest. Das deutet NTW als Vertröstung. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beni K.		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78327</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beni K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 20:08:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=30637#comment-78327</guid>

					<description><![CDATA[Den Missionalen kann es ja nur um die Mission gehen, weil sie alles zu Mission erklären. Und dass Mission bei NTW keine Rettung der Wale meint sondern Evangeliumsverkündigung, weiss ich, weil ich NTW gelesen habe.

Zur Frage nach Himmel und Auferstehungsleib: Ich meine zwar, dass NTW in diesem Punkt nicht primär frühere Theologen und Dogmatiken kritisiert, sondern volkskirchlich weit verbreitete Vorstellungen (die sich in der liberalen Theologie oft auch im Sinne einer persönlichen Eschatologie, welche die Auferstehung leugnet, durchschlagen), aber selbst wenn NTW irrtümlicherweise der Meinung sein sollte, damit etwas grundlegend Neues zu sagen (was m.E. nicht der Fall ist): Dann ist es ja umso besser, wenn er in Übereinstimmung mit der alten kirchlichen Lehre ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Missionalen kann es ja nur um die Mission gehen, weil sie alles zu Mission erklären. Und dass Mission bei NTW keine Rettung der Wale meint sondern Evangeliumsverkündigung, weiss ich, weil ich NTW gelesen habe.</p>
<p>Zur Frage nach Himmel und Auferstehungsleib: Ich meine zwar, dass NTW in diesem Punkt nicht primär frühere Theologen und Dogmatiken kritisiert, sondern volkskirchlich weit verbreitete Vorstellungen (die sich in der liberalen Theologie oft auch im Sinne einer persönlichen Eschatologie, welche die Auferstehung leugnet, durchschlagen), aber selbst wenn NTW irrtümlicherweise der Meinung sein sollte, damit etwas grundlegend Neues zu sagen (was m.E. nicht der Fall ist): Dann ist es ja umso besser, wenn er in Übereinstimmung mit der alten kirchlichen Lehre ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78326</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 19:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Beni K.: Wer sagt denn, dass es den Missionalen nur um die Mission geht? Und wer sagt denn, dass die Evangeliumsverkündigung bei NTW Mission ist? 

&lt;blockquote&gt;In diesem Themenfeld richtet sich NTW allerdings gegen die recht verbreitete Vorstellung, dass wir nach dem Tod „in den Himmel kommen“, als ob einfach die Erde vergeht und wir in die jenseitige Wirklichkeit Gottes („Himmel“) transferiert werden.&lt;/blockquote&gt;

Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gelesen und gehört habe, auch von NTW selbst. Es wird durch die Frequenz nicht wahrer. Knüpfen wir uns doch mal alte und neue Dogmatiken vor und suchen nach einer gnostischen neuen Welt ohne Auferstehungsleib, einem &quot;Himmel&quot;. Sicher gab es solche Strömungen und allerlei Exoten, die so etwas gesagt haben. Aber zu meinen, erst jetzt sehen wir klar, dass der Himmel keine Ansammlung von Leiblosen ist, finde ich schon recht vermessen. Und der Himmel als Ort unserer zukünftiger Hoffnung (neben der Erde) ist ja dem NT nicht fremd.

Liebe Grüße, Ron
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Beni K.: Wer sagt denn, dass es den Missionalen nur um die Mission geht? Und wer sagt denn, dass die Evangeliumsverkündigung bei NTW Mission ist? </p>
<blockquote><p>In diesem Themenfeld richtet sich NTW allerdings gegen die recht verbreitete Vorstellung, dass wir nach dem Tod „in den Himmel kommen“, als ob einfach die Erde vergeht und wir in die jenseitige Wirklichkeit Gottes („Himmel“) transferiert werden.</p></blockquote>
<p>Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gelesen und gehört habe, auch von NTW selbst. Es wird durch die Frequenz nicht wahrer. Knüpfen wir uns doch mal alte und neue Dogmatiken vor und suchen nach einer gnostischen neuen Welt ohne Auferstehungsleib, einem &#8220;Himmel&#8220;. Sicher gab es solche Strömungen und allerlei Exoten, die so etwas gesagt haben. Aber zu meinen, erst jetzt sehen wir klar, dass der Himmel keine Ansammlung von Leiblosen ist, finde ich schon recht vermessen. Und der Himmel als Ort unserer zukünftiger Hoffnung (neben der Erde) ist ja dem NT nicht fremd.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beni K.		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beni K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 19:21:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=30637#comment-78325</guid>

					<description><![CDATA[Auch missionale Konzepte mit einem ganzheitlichen Missionsbegriff gehen von einer niedrigen Ekklesiologie aus. Falls die Wale auch noch zur Kirche gehören, dann wird die Ekklesiologie ja noch niedriger und die Kirche löst sich sozusagen in die Gesellschaft und Schöpfung hinein auf. In der NPP ist mir noch nie ein Konzept begegnet, das Mission über Menschen hinaus ausweitet. Man sollte da wirklich unterscheiden zwischen NPP und irgendwelchen evangelikalen Modeströmungen, die sich (fälschlicherweise) darauf berufen. Bei NTW ist die Ekklesiologie m.E. sakramental und fast hochkirchlich, was völlig inkompatibel ist mit missionalen Konzepten.

Was bedeutet es, den Himmel auf die Erde zu bringen? Ich weiss es nicht, aber das klingt wieder eher nach Transformationstheologie als nach NPP. Das sollte man wirklich unterscheiden. Nach NTW kommt die Neue Schöpfung in einem eschatologischen Akt sozusagen vom Himmel herab. Aber ich bin bei ihm noch die der Aussage begegnet (jedenfalls nicht im Sinne einer Transformationstheologie), dass Christen den Himmel auf die Erde bringen. 

In diesem Themenfeld richtet sich NTW allerdings gegen die recht verbreitete Vorstellung, dass wir nach dem Tod &quot;in den Himmel kommen&quot;, als ob einfach die Erde vergeht und wir in die jenseitige Wirklichkeit Gottes (&quot;Himmel&quot;) transferiert werden. Vielmehr ist der Mensch für die Erde geschaffen und so wie es einen neuen Leib geben wird (der wie der Auferstehungsleib Jesu in Kontinuität und Diskontinuität zum alten Leib steht), so wird es auch eine neue Erde geben. Aber so wie die Auferstehung sich durch ein einmaliges göttliches Eingreifen am jüngsten Tag ereignen wird, so auch die Erneuerung von Himmel und Erde. Wenn jemand den Himmel auf die Erde bringt, dann Gott.

Liebe Grüsse,
Beni]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch missionale Konzepte mit einem ganzheitlichen Missionsbegriff gehen von einer niedrigen Ekklesiologie aus. Falls die Wale auch noch zur Kirche gehören, dann wird die Ekklesiologie ja noch niedriger und die Kirche löst sich sozusagen in die Gesellschaft und Schöpfung hinein auf. In der NPP ist mir noch nie ein Konzept begegnet, das Mission über Menschen hinaus ausweitet. Man sollte da wirklich unterscheiden zwischen NPP und irgendwelchen evangelikalen Modeströmungen, die sich (fälschlicherweise) darauf berufen. Bei NTW ist die Ekklesiologie m.E. sakramental und fast hochkirchlich, was völlig inkompatibel ist mit missionalen Konzepten.</p>
<p>Was bedeutet es, den Himmel auf die Erde zu bringen? Ich weiss es nicht, aber das klingt wieder eher nach Transformationstheologie als nach NPP. Das sollte man wirklich unterscheiden. Nach NTW kommt die Neue Schöpfung in einem eschatologischen Akt sozusagen vom Himmel herab. Aber ich bin bei ihm noch die der Aussage begegnet (jedenfalls nicht im Sinne einer Transformationstheologie), dass Christen den Himmel auf die Erde bringen. </p>
<p>In diesem Themenfeld richtet sich NTW allerdings gegen die recht verbreitete Vorstellung, dass wir nach dem Tod &#8222;in den Himmel kommen&#8220;, als ob einfach die Erde vergeht und wir in die jenseitige Wirklichkeit Gottes (&#8222;Himmel&#8220;) transferiert werden. Vielmehr ist der Mensch für die Erde geschaffen und so wie es einen neuen Leib geben wird (der wie der Auferstehungsleib Jesu in Kontinuität und Diskontinuität zum alten Leib steht), so wird es auch eine neue Erde geben. Aber so wie die Auferstehung sich durch ein einmaliges göttliches Eingreifen am jüngsten Tag ereignen wird, so auch die Erneuerung von Himmel und Erde. Wenn jemand den Himmel auf die Erde bringt, dann Gott.</p>
<p>Liebe Grüsse,<br />
Beni</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78323</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 17:05:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ben K. Danke! Kann man so sehen. Muss man aber nicht so sehen. 

Es gibt unterschiedliche Konzepte missionaler Theologie. Darunter auch diejenigen, die einen ganzheitlichen Missionsbegriff vorausgesetzen. Hier gibt es große Schnittmengen mit dem Evangeliumsbegriff von NTW, z. B. das Retten der Wale. 

Dass es Kontinuität zwischen verfluchter und vergänglicher Schöpfung und erlöster, neuer Schöpfung gibt, ist ja unbestritten. Interessanter wird es, zu fragen, was denn aus Sicht von NTW die Theologen vor ihm diesbezüglich falsch gesehen haben. Was bedeutet es, den Himmel auf die Erde zu bringen? 


Liebe Grüße, Ron
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ben K. Danke! Kann man so sehen. Muss man aber nicht so sehen. </p>
<p>Es gibt unterschiedliche Konzepte missionaler Theologie. Darunter auch diejenigen, die einen ganzheitlichen Missionsbegriff vorausgesetzen. Hier gibt es große Schnittmengen mit dem Evangeliumsbegriff von NTW, z. B. das Retten der Wale. </p>
<p>Dass es Kontinuität zwischen verfluchter und vergänglicher Schöpfung und erlöster, neuer Schöpfung gibt, ist ja unbestritten. Interessanter wird es, zu fragen, was denn aus Sicht von NTW die Theologen vor ihm diesbezüglich falsch gesehen haben. Was bedeutet es, den Himmel auf die Erde zu bringen? </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beni K.		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-78322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beni K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 16:18:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=30637#comment-78322</guid>

					<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass sich missionale Theologie oder Transformationstheologie zu Recht auf die Neue Paulus Perspektive berufen können. Wie N.T. Wright selbst schreibt, führt die NPP zu einer hohen Ekklesiologie, in der die Kirche letztlich das Ziel des Handelns Gottes ist, während die missionale Theologie eine niedrige Ekklesiologie voraussetzt, in der die Kirche nur das Instrument Gottes zum Erreichen der Menschen ist, das nach Belieben dem Zweck angepasst werden kann und seine Bedeutung verliert, wenn der Zweck erfüllt ist.

Dass übrigens nicht nur Menschen aus der Schöpfung heraus errettet werden, sondern dass auch die Schöpfung selbst die Verheissung der Erneuerung hat, kann man in Römer 8 nachlesen. Dafür braucht es nicht einmal eine Neue Paulus Perspektive. Diese Erneuerung geschieht aber nach Paulus, so wie N.T. Wright es darstellt, nicht durch kontinuierliche Transformation, sondern durch ein eschatologisches Eingreifen Gottes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass sich missionale Theologie oder Transformationstheologie zu Recht auf die Neue Paulus Perspektive berufen können. Wie N.T. Wright selbst schreibt, führt die NPP zu einer hohen Ekklesiologie, in der die Kirche letztlich das Ziel des Handelns Gottes ist, während die missionale Theologie eine niedrige Ekklesiologie voraussetzt, in der die Kirche nur das Instrument Gottes zum Erreichen der Menschen ist, das nach Belieben dem Zweck angepasst werden kann und seine Bedeutung verliert, wenn der Zweck erfüllt ist.</p>
<p>Dass übrigens nicht nur Menschen aus der Schöpfung heraus errettet werden, sondern dass auch die Schöpfung selbst die Verheissung der Erneuerung hat, kann man in Römer 8 nachlesen. Dafür braucht es nicht einmal eine Neue Paulus Perspektive. Diese Erneuerung geschieht aber nach Paulus, so wie N.T. Wright es darstellt, nicht durch kontinuierliche Transformation, sondern durch ein eschatologisches Eingreifen Gottes.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-77708</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 14:59:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Ron,
und ich bin schon gespannt auf deine Darstellung der &#039;alten Paulusperspektive&#039;, falls sie einmal erscheinen sollte als Handreichung ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ron,<br />
und ich bin schon gespannt auf deine Darstellung der &#8218;alten Paulusperspektive&#8216;, falls sie einmal erscheinen sollte als Handreichung 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: G. Vogel		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-77704</link>

		<dc:creator><![CDATA[G. Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 20:43:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke

für die hilfreiche Information,
für die sachlich-faire Analyse,
für die bibel- und evangeliumsgerechte Beurteilung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke</p>
<p>für die hilfreiche Information,<br />
für die sachlich-faire Analyse,<br />
für die bibel- und evangeliumsgerechte Beurteilung</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reichelt		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-77691</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reichelt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 11:50:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„In der Bibel bedeutet Erlösung nicht: Gott errettet die Menschen aus der Welt heraus, sondern Erlösung ist die Errettung der Welt an sich.“ - Wobei natürlich zu fragen ist, was bedeutet die &quot;Errettung der Welt an sich&quot; ? - Das Problem ist ja der Mensch, und so kann es keine Errettung der Welt ohne Erlösung des Menschen geben. Über die &quot;Vollzahl&quot; der Erlösten mag dann auch eine Transformation der Schöpfung stattfinden, wie das in der Offb. geschildert wird: Ein neuer Himmel und eine neue Erde. Aber das ist doch alles nichts Neues...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„In der Bibel bedeutet Erlösung nicht: Gott errettet die Menschen aus der Welt heraus, sondern Erlösung ist die Errettung der Welt an sich.“ &#8211; Wobei natürlich zu fragen ist, was bedeutet die &#8222;Errettung der Welt an sich&#8220; ? &#8211; Das Problem ist ja der Mensch, und so kann es keine Errettung der Welt ohne Erlösung des Menschen geben. Über die &#8222;Vollzahl&#8220; der Erlösten mag dann auch eine Transformation der Schöpfung stattfinden, wie das in der Offb. geschildert wird: Ein neuer Himmel und eine neue Erde. Aber das ist doch alles nichts Neues&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-77673</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 14:15:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=30637#comment-77673</guid>

					<description><![CDATA[Mir fällt dazu Lukas 5,39 ein:

&lt;blockquote&gt;Und niemand, der den alten liest, will sogleich neuen; denn er spricht: Der alte ist milder!&lt;/blockquote&gt;

Übrigens darf man den neuen Paulus nicht in so alte Schläuche wie mich füllen, sonst reißen sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fällt dazu Lukas 5,39 ein:</p>
<blockquote><p>Und niemand, der den alten liest, will sogleich neuen; denn er spricht: Der alte ist milder!</p></blockquote>
<p>Übrigens darf man den neuen Paulus nicht in so alte Schläuche wie mich füllen, sonst reißen sie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes T.		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-neue-paulus/30637/comment-page-1/#comment-77668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 07:34:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da ich gerne Wright gelesen habe, bin ich mal gespannt ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gerne Wright gelesen habe, bin ich mal gespannt 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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