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	Kommentare zu: Der spinöse Dekonstruktivismus	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: schandor		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2014 10:54:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genau an diesem Gedanken entzündete sich C. S. Lewis Streitschrift &quot;Die Abschaffung des Menschen&quot;. Im Anfangskapitel (Der Mensch ohne Brust) erzählt er von einem Lehrbuch, das von der Geschichte von Coleridge am Wasserfall erzählt. Zwei Touristen stehen vor dem Wasserfall. Der eine bezeichnet den Anblick als &quot;erhaben&quot;, der andere als &quot;hübsch&quot;. Die Verfasser des Lehrbuchs sagen nun: 

&quot;Als der Mann sagte &lt;i&gt;Das ist erhaben&lt;/i&gt;, machte er scheinbar eine Feststellung über den Wasserfall. In Wirklichkeit aber äußerste er sich nicht über den Wasserfall, sondern über seine eigene Empfindung … Diese Verwechslung geschieht andauernd in unserm Sprachgebrauch. Wir scheinen sehr Wichtiges über etwas Bestimmtes auszusagen, und im Grunde äußern wir nur etwas über unsre eigenen Gefühle.&quot;

Und nun führt C. S. Lewis aus:

&quot;Kein Schüler wird sich dem Einfluß entziehen können, der mit diesem Wort &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; auf ihn ausgeübt wird. Natürlich meine ich damit nicht, daß er aus dem Gelesenen bewußt auf eine allgemeine philosophische Theorie schließen wird, wonach alle Werte subjektiv und unbedeutend sind. Die eigentliche Macht von Gajus und Titus (das sind die Namen, hinter denen sich die Verfasser jenes schädlichen Lehrbuchs verbergen) liegt in der Tatsache, daß sie es mit einem Jungen zu tun haben, einem Jungen, der seine Englischaufgaben macht und keine Ahnung hat, daß dabei &lt;b&gt;Ethik, Theologie und Politik&lt;/b&gt; mit im Spiele sind. &lt;b&gt;Nicht eine Theorie pflanzen sie seinem Geist ein, sondern eine Voraussetzung&lt;/b&gt;, die ihn zehn Jahre später, wenn deren Herkunft vergessen und sie selber unbewußt geworden ist, veranlassen wird, in einer Auseinandersetzung, die er nie als eine solche erkannt hat, Partei zu ergreifen.
(Fett von mir)
Die Dekonstruktivisten sind entweder genau auf diesen Schwindel hereingefallen oder sie sind subversiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau an diesem Gedanken entzündete sich C. S. Lewis Streitschrift &#8222;Die Abschaffung des Menschen&#8220;. Im Anfangskapitel (Der Mensch ohne Brust) erzählt er von einem Lehrbuch, das von der Geschichte von Coleridge am Wasserfall erzählt. Zwei Touristen stehen vor dem Wasserfall. Der eine bezeichnet den Anblick als &#8222;erhaben&#8220;, der andere als &#8222;hübsch&#8220;. Die Verfasser des Lehrbuchs sagen nun: </p>
<p>&#8222;Als der Mann sagte <i>Das ist erhaben</i>, machte er scheinbar eine Feststellung über den Wasserfall. In Wirklichkeit aber äußerste er sich nicht über den Wasserfall, sondern über seine eigene Empfindung … Diese Verwechslung geschieht andauernd in unserm Sprachgebrauch. Wir scheinen sehr Wichtiges über etwas Bestimmtes auszusagen, und im Grunde äußern wir nur etwas über unsre eigenen Gefühle.&#8220;</p>
<p>Und nun führt C. S. Lewis aus:</p>
<p>&#8222;Kein Schüler wird sich dem Einfluß entziehen können, der mit diesem Wort <i>nur</i> auf ihn ausgeübt wird. Natürlich meine ich damit nicht, daß er aus dem Gelesenen bewußt auf eine allgemeine philosophische Theorie schließen wird, wonach alle Werte subjektiv und unbedeutend sind. Die eigentliche Macht von Gajus und Titus (das sind die Namen, hinter denen sich die Verfasser jenes schädlichen Lehrbuchs verbergen) liegt in der Tatsache, daß sie es mit einem Jungen zu tun haben, einem Jungen, der seine Englischaufgaben macht und keine Ahnung hat, daß dabei <b>Ethik, Theologie und Politik</b> mit im Spiele sind. <b>Nicht eine Theorie pflanzen sie seinem Geist ein, sondern eine Voraussetzung</b>, die ihn zehn Jahre später, wenn deren Herkunft vergessen und sie selber unbewußt geworden ist, veranlassen wird, in einer Auseinandersetzung, die er nie als eine solche erkannt hat, Partei zu ergreifen.<br />
(Fett von mir)<br />
Die Dekonstruktivisten sind entweder genau auf diesen Schwindel hereingefallen oder sie sind subversiv.</p>
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