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Der Tod Christ als einzigartiges Opfer

Im »Bekenntnis der zerstreuten Kirche«, das in der nachfolgend zitierten Genfer Fassung (Entwurf zur Confessio Callicana von 1559) auf Calvin zurückgeht, heißt es zum Osterereignis:

12. Wir glauben, daß Gott bei der Sendung seines Sohnes kein anderes 
Ziel verfolgt hat, als seine unschätzbare Liebe und Güte gegen uns zu
erweisen (Joh 3,16; 1Joh 4,9) und, indem er ihn sterben und auferste
hen ließ, alle Gerechtigkeit zu erfüllen (Röm 4,25), um uns das
 Leben in seinem himmlischen Reich zu erwerben.

13. Wir glauben, daß wir durch das einzigartige Opfer, das er am Kreuz 
dargebracht hat, mit Gott versöhnt sind, so daß wir vor ihm als gerecht
 gelten und angesehen werden (Eph 5,2; Hebr 10,10.12.14). Denn wir
 können ihm nicht gefallen, auch an seiner Kindschaft keinen Anteil
bekommen, es sei denn, daß er uns unsere Fehler vergibt und sie 
begräbt. So bekennen wir, daß Jesus Christus uns gänzlich und vollkom
men reinigt (Eph 5,26; Tit 3,5), und daß sein Tod voll und ganz
 genügt, um uns von unseren frevelhaften und unrechten Taten loszu
sprechen, deren wir schuldig sind (Hebr 9,14; 1Petr 1,19; 1Joh 1,7). Wir 
können durch kein anderes Mittel davon frei werden.

Amen!