Aufmerksamkeitslandschaften

Matthew Crawford schreibt in Die Wiedergewinnung des Wirklichen: Eine Philosophie des Ichs im Zeitalter der Zerstreuung (Berlin, 2017, S. 69–70):

Man kann es auch so ausdrücken: Im Rahmen des Befreiungsprojekts der Linken wurden überkommene kulturelle Vorrichtungen beseitigt, die dem Leben des Individuums einst eine gewisse Kohärenz verliehen hatten (die vorteilhaft oder nachteilig sein mochte). Es entstand ein kulturelles Autoritätsvakuum, das mit Aufmerksamkeitslandschaften gefüllt wurde, passend entworfen vom Entscheidungsarchitekten, der sich der Aufgabe mit größter Energie widmete. Und normalerweise handelte es sich um einen Architekten, der ein Ertragspotential sah.

 

Kommentare

  1. Thahaaa, wen wundert’s: Selbst hinter den Frankfurtern steckt die Sache mit dem Geld 🙂

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