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Die destruktive Macht der Pornografie

Sexualität besitzt – wie Drogen und Alkohol – die Macht, uns von jenen Prioritäten abzulenken, an die wir aufrichtig glauben. Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden, meint der in London lebende Alain de Botten. Der Schriftsteller warnt davor, die Macht der Pornografie zu unterschätzen.

Ein Teil unserer Libido muss unterdrückt werden; Repression ist nicht bloß etwas für Katholiken, Muslime und Viktorianer, sie hat in alle Ewigkeit zu uns zu gehören. Da wir zur Arbeit gehen, unsere Beziehungen pflegen, für unsere Kinder sorgen und unseren Verstand erforschen müssen, dürfen wir es unserem sexuellen Verlangen nicht erlauben, sich uneingeschränkt auszudrücken, ob im Internet oder anderswie: Es würde uns vernichten. Die Sexualität ist eine Kraft, von der wir realistischerweise weder erwarten noch wünschen dürfen, dass sie jemals gänzlich befreit sei.

Hier der Artikel aus der WELT: www.welt.de.