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Die durchkritisierte Religion

Das Christentum ist in den vergangenen fünf Jahrhunderten einmal komplett durchkritisiert worden: von den Naturwissenschaften, der Aufklärung und aus den eigenen Reihen. Ist die Kritik damit abgeschlossen oder bleibt noch etwas übrig, das sich zu bemängeln lohnte? Christian Röther hofft auf eine Erneuerung der Kirche durch Assimilation und kennt denjenigen, der es schaffen könnte.

Zeitgenössische Religionskritiker wiederholen meist nur, was schon andere vor ihnen formuliert haben. Kein Wunder: Was will man noch bemängeln an einer Religion, die einmal komplett vom Kopf auf die Füße kritisiert wurde? Die inzwischen Theologie betreibt mit der „historisch kritischen Methode“ und so ihre eigenen Fundamente schonungslos seziert.

Natürlich gibt es dennoch einiges zu kritisieren am Christentum. Aber vielleicht muss die Kritik erneut von innen kommen, um etwas zu bewirken? Wie damals bei Luther. Ein Mann schickt sich an, in der größten Kirche einiges auf den Prüfstand zu stellen, was lange als gesetzt galt: den Zölibat, den Umgang mit Homosexualität, die Rollen der Geschlechter. Sein Name, Sie ahnen es: Papst Franziskus.

Na dann!

Hier der DLF-Beitrag: