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	Kommentare zu: Die Kultivierung der Auslese	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Jörg		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kultivierung-der-auslese/12145/comment-page-1/#comment-12265</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 08:30:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich, warum Herr Böckenförde als juristisches Schwergewicht mit den zeitlichen Ressourcen eines Ruhestandes seine schon seit Jahren in dieser Art vorgetragenen Argumentationen nicht in eine entsprechende Klage (etwa gegen das, was er als Mißbrauch der Abtreibungsregelung bezeichnet) verwandelt, statt immer nur eine (akademisch-feuilletonistische) Diskussion zu führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, warum Herr Böckenförde als juristisches Schwergewicht mit den zeitlichen Ressourcen eines Ruhestandes seine schon seit Jahren in dieser Art vorgetragenen Argumentationen nicht in eine entsprechende Klage (etwa gegen das, was er als Mißbrauch der Abtreibungsregelung bezeichnet) verwandelt, statt immer nur eine (akademisch-feuilletonistische) Diskussion zu führen.</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kultivierung-der-auslese/12145/comment-page-1/#comment-12241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 10:28:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Alexander: Danke für den Hinweis. Ich glaube, die Salamitaktik ist hier ein wesentlicher Faktor. Möglicherweise werden wir einmal in einer Kultur leben, in der wir von der Performanz-Theorie auf alte metaphysische Theorien oder essentielle Theorien zurückschauen. &quot;Die Menschen dachten im Abendland doch tatsächlich mal, dass der Mensch, ganz unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, Würde besitzt und geschützt werden sollte. Ich weiß gar nicht, wie diese Schwächlinge damals diese Ethik finanziert haben.&quot; Die Quellen oben zeigen ja, wie selbstverständlich utilitaristische Zugänge zum Menschen, hier in akademischen Kreisen, bereits geworden sind.

Ich hoffe natürlich sehr, dass ich die Sache zu düster sehe.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander: Danke für den Hinweis. Ich glaube, die Salamitaktik ist hier ein wesentlicher Faktor. Möglicherweise werden wir einmal in einer Kultur leben, in der wir von der Performanz-Theorie auf alte metaphysische Theorien oder essentielle Theorien zurückschauen. &#8222;Die Menschen dachten im Abendland doch tatsächlich mal, dass der Mensch, ganz unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, Würde besitzt und geschützt werden sollte. Ich weiß gar nicht, wie diese Schwächlinge damals diese Ethik finanziert haben.&#8220; Die Quellen oben zeigen ja, wie selbstverständlich utilitaristische Zugänge zum Menschen, hier in akademischen Kreisen, bereits geworden sind.</p>
<p>Ich hoffe natürlich sehr, dass ich die Sache zu düster sehe.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kultivierung-der-auslese/12145/comment-page-1/#comment-12240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:54:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Geschichte gefunden. Hier der Link:
http://thegospelcoalition.org/blogs/justintaylor/2011/02/28/till-death-do-us-part/
Zwar mehr vom Ende her gesehen, wenn im Alter durch Krankheit die Persönlichkeit verloren gehen, die Würde der Person aber dennoch gewahrt bleiben kann. Aber ohne weiteres übertragbar auf den Beginn des Lebens.
Was ich mich ernsthaft frage: Merken diejenigen, die Du, Ron, oben zitierst, nicht wie nahe sie der Rede vom &#039;lebensunwerten Leben&#039; stehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte gefunden. Hier der Link:<br />
<a href="http://thegospelcoalition.org/blogs/justintaylor/2011/02/28/till-death-do-us-part/" rel="nofollow ugc">http://thegospelcoalition.org/blogs/justintaylor/2011/02/28/till-death-do-us-part/</a><br />
Zwar mehr vom Ende her gesehen, wenn im Alter durch Krankheit die Persönlichkeit verloren gehen, die Würde der Person aber dennoch gewahrt bleiben kann. Aber ohne weiteres übertragbar auf den Beginn des Lebens.<br />
Was ich mich ernsthaft frage: Merken diejenigen, die Du, Ron, oben zitierst, nicht wie nahe sie der Rede vom &#8218;lebensunwerten Leben&#8216; stehen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-kultivierung-der-auslese/12145/comment-page-1/#comment-12231</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 20:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Performanz-Theorie als Grundlage von Anthropologie und Ethik? Was sollen wir denn mit dem zitierten Leserbriefschreiber machen, wenn er nach einem Schlaganfall oder mit Alzheimer im Endstadium nicht mehr performen, ja sich vielleicht nicht einmal mehr selbst umbringen kann. Soll dann irgendjemand anderes den &#039;menschlichen Müll&#039; beseitigen?
Irgendwo las ich kürzlich eine bewegende Geschichte über jemanden, Rektor eines amerikanischen Colleges, der sein Amt niederlegte, um sich ganz der Pflege seiner Frau zu widmen, die in den letzten etwa 10 Jahren ihres Lebens nicht mehr ansprechbar war. Vielleicht erinnert sich jemand und kann den Link posten, damit dieser Debatte auch einmal positive praktische Beispiele entgegengesetzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Performanz-Theorie als Grundlage von Anthropologie und Ethik? Was sollen wir denn mit dem zitierten Leserbriefschreiber machen, wenn er nach einem Schlaganfall oder mit Alzheimer im Endstadium nicht mehr performen, ja sich vielleicht nicht einmal mehr selbst umbringen kann. Soll dann irgendjemand anderes den &#8218;menschlichen Müll&#8216; beseitigen?<br />
Irgendwo las ich kürzlich eine bewegende Geschichte über jemanden, Rektor eines amerikanischen Colleges, der sein Amt niederlegte, um sich ganz der Pflege seiner Frau zu widmen, die in den letzten etwa 10 Jahren ihres Lebens nicht mehr ansprechbar war. Vielleicht erinnert sich jemand und kann den Link posten, damit dieser Debatte auch einmal positive praktische Beispiele entgegengesetzt werden.</p>
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