Die Liebe siegt? Eine Buchbesprechung über »Love Wins« von Rob Bell

Das Buch Love Wins von Rob Bell schlägt hohe Wellen bevor es überhaupt erschienen ist. Das liegt vor allem an dem hier schon vorgestellten provokativen Videoclip (so erzielt man heute hohe Auflagen). Wer schon mehr von Rob Bell gelesen oder gehört hat, wird von dem Video übrigens kaum überrascht sein können (siehe z.B. hier). Tim Challies, Buchautor und Blogger aus Kanada, hat das Buch bereits gelesen und eine Buchbesprechung verfasst, die ich hier mit freundlicher Genehmigung wiedergebe. Übersetzt wurde die Rezension von Ivo Carobbio, dem ich dafür herzlich danke!

Die Liebe siegt?

Eine Buchbesprechung von Tim Challies über Rob Bells Buch: Love Wins: A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived, HarperOne; Auflage, 224 S.

Fragen zu stellen, ist wichtig. Durch die richtigen Fragen gelangt man zu einem tieferen Verständnis der Wahrheit und wächst in seiner Liebe zu Gott – besonders dort, wo es um die schwierigeren Lehren des christlichen Glaubens geht. Fragen können aber auch dazu missbraucht werden, die Wahrheit zu verschleiern. Sie können genauso leicht dazu verwendet werden, vom rechten Weg wegzuführen als auf ihn hinzuweisen. Eva weiß ein Lied davon zu singen …

Werfen wir einen Blick auf Rob Bell. Er hat in den vergangenen sieben Jahre viel Zeit damit verbracht, in seiner manchmal nachdenklichen und oft entmutigenden Art Fragen zu stellen. Ist er mit seinen Fragen und deren Antworten – egal wie diese ausfallen mögen – zu Ende, bleiben mehr Fragen offen als davor. Diese Tendenz zeigt auch sein neuestes Buch „Love Wins: A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived“. In diesem Buch stellt Bell seine wohl brisanteste Frage: Schickt ein liebender Gott wirklich Menschen für alle Ewigkeit zur Hölle?

Im Zuge dieser Rezension werden Sie vielleicht Antworten auf Fragen wie diese erwarten: Stimmt es, dass Rob Bell lehrt, so etwas wie die Hölle gebe es gar nicht? Ist es wahr, dass Rob Bell der Ansicht ist, niemand gehe an diesen Ort? Sie werden den Artikel schon zu Ende lesen müssen, denn offen gesagt: Die Antworten auf diese Fragen sind nicht so einfach.

Die Art seiner Fragestellung ist genauso bedeutsam wie die Fragen selbst: „Hat Gott über tausende von Jahren hinweg tatsächlich Milliarden von Menschen geschaffen, um nur einige wenige für den Himmel zu erwählen, während alle anderen ewige Höllenqualen leiden müssen? Wäre das eines Gottes würdig? Wo soll man da von einer ‚guten Nachricht‘ sprechen?“ Es heißt: Wer die Fragen stellt, gewinnt schließlich auch die Debatte. Das trifft insbesondere dort zu, wo ein Gespräch schon zu Anfang durch solche Fragestellungen präformiert wird. Egal, auf welche Seite man sich schlägt – man kann nur verlieren. Das ist nicht böse gemeint; dahinter verbirgt sich auch kein Wortspiel.

„Die gefährliche Zersetzung der Botschaft Jesu“

Bell beginnt sein Buch mit überraschender Offenheit: Die Botschaft Jesu sei zugunsten verschiedenster Erzählungen verdeckt worden, an deren Verkündung Jesus gar nicht interessiert gewesen sei. „Man hat das Eigentliche vergessen. Nun ist es an der Zeit, es wieder zu verkünden“ (Vorwort, vi).

Einer erschreckenden Mehrheit von Menschen ist erzählt worden, dass es nur einer kleinen Anzahl ausgesuchter Christen vergönnt sei, an jenen friedlich-ruhigen und freudevollen Ort zu gelangen, den man ‚Himmel‘ nennt, während der Rest der Menschheit seine Ewigkeit an einem Ort ewiger Qual und Strafe zubringen muss, ohne jemals auf eine Veränderung dieses Zustands hoffen zu dürfen … Diese Aussage ist jedoch fehlgeleitet und schädlich; sie zersetzt letztlich die ansteckende Botschaft Jesu von Liebe, Frieden, Vergebung und Freude, die unsere Welt so dringend hören muss“ (vi).

Lesen Sie dieses Zitat ruhig noch einmal. Sie haben sich nicht verlesen! Rob Bell meint es völlig ernst. Auch, wenn es erst gegen Ende deutlich wird.

„Der Himmel ist ein Ort auf dieser Welt – und wir sind seine Schöpfer“

Bell spricht in seinem Buch viel von Zeit und Raum bzw. von der eigentlichen Bedeutung der biblischen Aussagen über Zeit und Ort von Himmel und Hölle. Er bringt Offenbarung 21 ins Spiel und betont, dass die himmlische Stadt, das Neue Jerusalem schließlich auf die neue Erde herabkommt. Er bekräftigt: Der Himmel ist ein realer Ort, an welchem allein Gottes Wille geschieht; die Vereinigung von Himmel und Erde steht aber noch aus (S. 42f). Das sind Aussagen, die man als Christ wohl kaum in Frage stellen dürfte.

Bell führt seine Argumentation zu folgendem Schluss: Der Himmel wird einst auf die Erde herabkommen; nehmen wir den Himmel wirklich ernst, dann müssen wir auch das gegenwärtige Leiden auf der Welt jetzt ernst nehmen. Wir sind daher aufgerufen, „schon jetzt am künftigen Leben teilzunehmen. Genau das geschieht auch, wenn wir die Zukunft in die Gegenwart ziehen“ (S. 45). Die Rolle der Menschheit wird mit diesen Worten neu definiert: Wir sind nicht so sehr Gottes Verwalter, sondern seine Partner, denn wir „nehmen am noch andauernden Schöpfungsprozess und an der Freude der Welt teil“ (S. 180); wir setzen uns für die Schaffung einer neuen Gesellschaftsordnung mit Jesus ein (S. 77). Wenn er von sozialer Gerechtigkeit spricht, bedient sich Bell gerne der Sprache von Partnerschaft und Teilnahme.

Was ist nun mit der Hölle? Ist die Hölle eine zukünftige Wirklichkeit – oder ist sie nicht vielmehr im Hier und Jetzt? Ist die Hölle ein Ort auf Erden oder doch woanders? Es scheint, als habe die Hölle weniger mit dem zu tun, was wir Gott angetan haben, sondern mehr mit dem, was wir einander antun. Bell liest die Warnungen Jesu vor der göttlichen Strafe so, als richteten sie sich nur an das Zeitliche, nicht an das Zeitliche und an das Ewige. Die Warnungen seien an die Adresse der religiösen Führer von damals gerichtet gewesen und hätten nur sehr wenig mit der Wirklichkeit anderer Zeitalter zu tun, behauptet er (S. 82f). Die Hölle sei „ein Begriff, der das große, weitreichende und schreckliche Übel meint, das aus den geheimen, verborgenen Tiefen unserer Herzlosigkeit kommt und welches sich bis zum überwältigenden, gesellschaftsweiten Zusammenbruch und zum Chaos entwickelt, wenn wir nicht so in Gottes Welt leben, wie er sich das vorstellt“ (S. 95). Nicht mehr von Feuer und vom Zorn ist die Rede; es gibt nichts mehr, was uns nicht innerlich wäre. Leugnet Rob Bell etwa die Existenz der Hölle? Er selbst würde dies verneinen. Die Hölle gibt es, würde er sagen. Allerdings muss er sie vorher umgedeuten. Das aber ist nichts weiter als eine schlaue Form der Leugnung.

Auslegungsakrobatik

Was Bell wirklich glaubt und lehrt, ist nur äußerst schwer ausfindig zu machen. Der Leser sieht sich auf der Spur vieler Fährten, die in verschiedene Sackgassen führen. Jedesmal, wenn Bells Argumente einen kritischen Punkt erreichen, wechselt er das Thema, statt seine Argumente stichhaltig und logisch zu begründen. Einem Kreuzverhör jedenfalls hielte dieses Buch nicht stand. Es zeigt nur wenig Geschlossenheit und innere Stärke.

Dem Leser werden oft langatmige Erklärungen als Fakten verkauft: „Die christlichen Tradition hat seit dem ersten Jahrhundert der Gemeinde mit Nachdruck in den Mittelpunkt gestellt, dass die Geschichte keine Geschichte der Tragik ist und die Hölle nicht für ewig dauert, sondern dass am Ende die Liebe siegt.“ Stimmt das? Das sagt sich leicht. Nur wo bleiben die Beweise? Wieder und wieder verweist Bell auf die Ursprachen, vermeidet es aber, Ausleger zu zitieren oder Quellen anzugeben. Es sagt etwa: „‚Ewig‘ – das ist eine Kategorie, wie sie die biblischen Schreiber so nicht verwendet haben.“ Beweise hält er nicht für nötig. Wie gesagt: So etwas sagt sich leicht, doch wer beweist es uns? Kann es aus rechtmäßigen Quellen erschlossen werden?

Das ganze Buch hindurch unternimmt Bell, was man im besten Fall „Auslegungsakrobatik“ bezeichnen kann, besonders dort, wo er um den Ewigkeitsbegriff (das griechische „aion“) kreist, jenes kleine Wörtchen, das in seiner Argumentation eine zentral Stelle einnimmt.

„Aion“ wird meist mit „ewig“ oder „immerwährend“ wiedergegeben. Bell behauptet, der Begriff könne auch „Zeitalter“, „Zeitdauer“ oder sogar „die Intensität einer Erfahrung“ bedeuten. Für diesen Ansatz verweist er flüchtig auf das Gleichnis von den Schafen und den Böcken (Mt 25,31-46) und bemüht sich zu zeigen, dass die ewige Strafe gar nicht ewig andauere, sondern nur eine intensive Zeit der Sichtung bezeichne.

Doch hier ist der Knackpunkt: In der Tat können die Begriffe „aion“ und „aionos“ für „Zeitalter“ oder „Zeitdauer“ stehen; sie stehen eben aber auch für den Begriff des Ewigen. Erst der Zusammenhang des Textes erlaubt die richtige Deutung. Angenommen, diese Begriffe seien tatsächlich nur mit „Zeitalter“ oder „Zeitdauer“ wiederzugeben: was, wenn wir sie auf Johannes 3,16 anwenden (auch dort steht „aionos“)?

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verlorengehen, sondern eine Zeitlang das Leben haben.

Das ist nicht sehr ermutigend, nicht wahr? Bell könnte einwerfen, es müsse heißen: „ein Leben in Fülle“ (wodurch an die „Intensität der Erfahrung“ angeknüpft wäre – eine Anspielung auf Johannes 10,10). Was kommt dabei heraus? Wir sehen uns mit einem Glauben konfrontiert, der sich mehr damit befasst, das bestmögliche Leben zu leben, anstatt Jesus nachzufolgen.

Die frohe Botschaft ist mehr

An einigen Stellen des Buches ist Bell durchaus recht zu geben, besonders da, wo er einige unsinnige Theorien zur Sprache bringt, die sich einige Leute zusammengedacht haben, um Gottes absolute Souveränität infrage zu stellen. Doch auch hier sind seine Antworten nicht zufriedenstellend: Selbst seine guten Kritikpunkte führen zu schlechten Schlussfolgerungen.

Bell scheint sich bei seiner Sache seiner Undurchsichtigkeit zu erfreuen. Er mag es, Karikaturen gegensätzlicher Sichtweisen zu erschaffen, die jeglicher Logik und allem Mitgefühl entbehren. Sich selbst stellt er dabei als Opfer hasserfüllter, gefährlicher, ja, giftiger Mitbewohner des Internets dar, die glauben, es sei „die höchste Form von Treue gegenüber Gott, andere anzugreifen, zu verleumden und zu verlästern, die die Glaubensfragen auf andere Art und Weise formulieren als sie selbst“ (S. 185).

Rob Bell macht sich so zum Märtyrer seiner eigenen Sache. Wer ihm widerspricht, wird schon von vornherein mundtot gemacht – eine höchst nützliche Technik, wenngleich man sie kaum als fair bezeichnen kann. Zwischenzeitlich tut er so, als ob jene, die – mit seinen eigenen Worten – glauben, „wir bekommen dieses Leben und nur dieses Leben, um an Jesus zu glauben“ – eine Sichtweise übrigens, der die große Mehrheit der Christen in der Geschichte leidenschaftlich verteidigt hat – nur Rauchwolken erzeugen, statt sich aufrichtig mit der Schrift auseinanderzusetzen. Geschickt definiert er die Fragen und Antworten neu und verrückt dabei die Kampflinien.

Mit dem Versetzen dieser Linien gerät er näher und näher in die Gefahr der Gotteslästerung, etwa wenn er auf 1 Timotheus 2 verweist (wo Paulus sagt, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen). Er reflektiert über die traditionelle (orthodoxe) Sichtweise über die Hölle und fragt:

Wie groß ist Gott? Ist er groß genug, zu erreichen, was er sich vorgenommen hat? Oder ist er nur ein wenig groß, nur meistens groß? Wenn es um das Schicksal von Milliarden Menschen geht, dann erreicht er diese Größe nicht ganz; dann erreicht er nur eine recht bescheidene Größe.

Ein Gott, der es zulässt, dass Menschen wirklich in die Hölle kommen, kann Bell zufolge kein großer Gott sein. Die traditionelle Sichtweise, die besagt, dass er es zulassen wird, ist „verheerend … psychisch erdrückend … erschreckend, traumatisierend und unerträglich“ (S. 136f).

Gott ist bestenfalls „irgendwie“ groß, „ein wenig“ groß – groß darin, einige zu erretten, doch darin böse, andere verlorengehen zu lassen. Das sind gefährliche Worte! Gott Böses zuzuschreiben – da überkommt einen ein Grauen.

Was ist mit der frohen Botschaft? Wo bleibt sie und was macht sie aus? Bell präsentiert uns in seinem Buch ein Evangelium ohne Zweck: Seinem Bibelverständnis nach ist der Mensch im Wesentlichen in Ordnung. Klar sündigen wir, aber wir haben die freie Wahl, Gott zu unseren eigenen Bedingungen zu lieben. Selbst hier noch scheint er zu glauben, dass sich die meisten Menschen Gott zuwenden würden, bliebe ihnen nur genug Zeit.

Hier ist die Liebe!

Wenn „Love Wins“ Bells Sichtweise zu Himmel und Hölle wiedergibt (oder wenigstens unser Verständnis seines Buches seine Sichtweise zu Himmel und Hölle richtig darstellt), dann ist er als Befürworter einer Art „christlichen Universalismus“ entlarvt. Eine solche Etikettierung würde er freilich verneinen, ganz wie er dazu neigt, jede Etikettierung abzulehnen. Das Ganze sieht aus wie eine Ente, quakt wie eine Ente und – naja, Sie wissen ja, wie’s weitergeht.

Sobald den Moslems, Buddhisten und Baptisten aus Cleveland die Tür geöffnet wird, wird es vielen Christen unbehaglich. Sie sagen, Jesus spiele nun keine Rolle mehr, das Kreuz sei nicht länger von Bedeutung und überhaupt könne man glauben, was man wolle und so fort.

Das stimmt aber nicht. Nein, das ist absolut, unmissverständlich und unveränderlich falsch.

Jesus hat gesagt, er und er allein rettet jedermann.

Und dann hat der die Tür weit, weit aufgemacht und alle Arten von Möglichkeiten geschaffen. Er ist so eng wie er selbst und so weit wie das Universum.

Die Menschen kommen auf den verschiedensten Wegen zu Jesus.

Manchmal gebrauchen sie dabei seinen Namen; manchmal tun sie’s nicht.

Manche Menschen empfinden eine solche Last beim Namen „Jesus“; wenn sie dem Geheimnis begegnet, wie es sich überall in der Schöpfung findet – Gnade, Frieden, Liebe, Anerkennung, Heilung, Vergebung –, dann ist das letzte, an das sie zu denken geneigt sind, der Name „Jesus“.

Wir können beobachten, was Jesus wiederholt tut, und das bei ständiger Erinnerung an den Ernst der Nachfolge und eines Lebens, wie er es gelebt hat und daran, ihm zu vertrauen: Er vergrößert die Möglichkeit und die Reichweite seines Erlösungswerks.

Das ist genau das, was wir unter „Universalismus“ verstehen. Und das gibt Anlass, traurig zu sein. Als Christen brauchen wir nicht noch mehr Verwirrung. Was wir brauchen, ist Klarheit. Wir brauchen Lehrer, die allein das ernst nehmen, was die Bibel sagt, egal wie hart diese Wahrheiten auch sein mögen, und lassen Sie uns ehrlich sein – so manche Wahrheiten sind nun mal sehr, sehr schwer zu schlucken.

Ja, die Liebe wird siegen, aber nicht diese Art von Liebe, über die Bell in seinem Buch spricht. Denn diese Liebe gründet allein in der Ansicht, der Mensch sei der Hauptgegenstand der Liebe Gottes. Die ganze Geschichte kann – so Bell – in folgenden Worten zusammengefasst werden: „Denn so sehr liebte Gott die Welt.“ Eine solche Liebe kann jedoch der wunderbaren Liebe Gottes, wie die Bibel sie uns offenbart, nicht das Wasser reichen. Wir haben es mit einem Gott zu tun, der „seine Liebe zu uns dadurch beweist, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ (Röm 5,8), der sich nicht so sehr deshalb für uns einsetzt, weil seine Liebe zu uns so groß ist, sondern weil er so groß ist (Jes 48,9; Ez 20,9.14.22.44; 36,22; Joh 17,1–5).

Das ist die Liebe, die siegt! Das ist die Liebe, die uns bewegt, unseren Nächsten genug zu lieben, um ihn zu drängen, dem kommenden Zorn zu entfliehen. Unsere Liebe für die Menschen bedeutet gar nichts, wenn wir nicht zunächst und zumeist Gott genug lieben, um die Wahrheit über ihn zu sagen.

Tim Challies, am 3. März 2011

Dieser Text wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors von Ivo Carobbio übersetzt. Tim Challies ist über seinen Blog erreichbar: Challies_on_Love_wins.pdf.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

62 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Peter
9 Jahre zuvor

Da hat sich aber jemand Mühe gegeben…:-) Werde mir die Übersetzung bei Gelegenheit durchlesen!

Mike
9 Jahre zuvor

Danke für die Übersetzung. Mmm, die Buchbesprechung von Challies ist wohl genauso tendenziös wie der Autor es Bell vorwirft. Gespickt mit Vorurteilen. Arrogant und rechthaberisch und von der ersten Zeile an ist klar, wo die Rezension ausfallen wird. Genau die Art macht es mir schwer so grausam schwer die Neocalvinisten zu mögen.

Schandor
Schandor
9 Jahre zuvor

Ganz klar: Der Trend geht zum inklusiven Gott. Jede Exklusivität ist den Anhängern der Inklusivität ein Gräuel. Schon Billy Graham hat’s vorgemacht: Jesus ist eben doch nicht der einzige Weg. (gibt ein sehr aufschlussreiches Video…) Ich hab mir das Video von Rob Bell angesehen. Die Botschaft des Paulus erkenn‘ ich da nicht mehr. Das, was Bell da bringt, ist ganz unzweideutig ein anderes Evangelium. Ich weiß nicht, was Paulus zu diesem neuen „Galater“ gesagt hätte. Vielleicht wäre er in einen interreligiösen Diskurs mit ihm getreten, aber die Möglichkeit dürfte doch dürftig sein, nicht wahr? Wenn sich die Theologie ändert, dann… Weiterlesen »

trackback

[…] Kubsch (TheoBlog) und Georg Walter (DistomosBlog) weisen auf das umstrittene Buch Love Wins von Rob Bell hin. Auch […]

Mike
9 Jahre zuvor

… Paulus und Tim Challies beinahe in einem Atemzug. Doch etwas verwegen, oder.

Mike
9 Jahre zuvor

Hallo Ron …nein nicht Beleidigung, aber doch ein anderes Level an Autorität, und der schnelle Verweis auf Paulus kommt mir darum etwas von leichter Hand. Ich habe das Buch selber ja noch nicht gelesen, darum will ich mich dazu noch nicht äussern. Aus der Buchbesprechung von Challies kommt für mich einfach zum Ausdruck, dass sich Challies gar nicht wirklich auf die Fragen von Bell eingelassen hat, da her schon vor der ersten Zeile gewusst hat, dass Bell nicht Recht haben kann/darf/soll, egal was er auch sagt, weil er eben Rob Bell ist. Und das finde ich schade und ist für… Weiterlesen »

Johannes
Johannes
9 Jahre zuvor

Hallo Mike, ich kann deine Kritik an der Rezension gut verstehen, aber auch du gehst voreingenommen ran. Denn es ist sehr schwierig aus einer Rezension die Einstellung des Autors herauszulesen. Wenn ich ein Buch rezensiere mache ich das nach dem Lesen (währenddessen mache ich mir nur Notizen). Am Ende der Lektüre kann ich natürlich keine neutrale Stellungnahme mehr schreiben, schließlich habe ich mir schon meine Meinung gebildet. Du musst auch bedenken, dass keiner ein unbeschriebenes Blatt ist. Wenn ich nach der Lektüre von Velvet Elvis das Gefühl habe, für Bell könne man auch Christ sein, ohne die elementaren Lehren des… Weiterlesen »

Jürgen
Jürgen
9 Jahre zuvor

@Mike

Meinungen bilden beide, der Autor und der Rezensent, und es ist festzustellen auf welcher Grundlage sie entstehen. Das muss geprüft werden und da gebe ich Dir Recht, wenn das Buch erscheint können wir uns selbst ein Bild machen. Eines ist sicher: Meinung macht Rob Bell schon länger und jetzt durch die geschickte Selbstinszenierung über das Video und da möchte ich Challies wiederum Recht geben. Nicht zuletzt garantiert es die Aufmerksamkeit und den finanziellen Erfolg des Werkes.

Gruß, Jürgen

Jürgen
Jürgen
9 Jahre zuvor
Johannes G.
Johannes G.
9 Jahre zuvor

@Jürgen,

danke für den Link. Jetzt weiß ich auch wieder, auf welcher Webseite mir Rob Bell schon mal über den Weg gelaufen ist… 😉

Liebe Grüße
Jo

Schandor
Schandor
9 Jahre zuvor

@UD Die Namensähnlichkeit ist freilich zufällig, aber da gibt es einen Arzt gleichen Namens, der sein Metier zugunsten eines — sit venia verbo — beinahe gegensätzlichen Berufsfeldes gewechselt hat. Übrigens hast Du neben vielen „s“ vergessen, zu erwähnen, dass es einzelne waren, die den Heilsuniversalismus vertraten und diese einzelnen nicht exemplarisch für das damalige Denken standen. Rob Bell kräht heute, morgen ist’s ein anderer. Das Wort indes, das bleibt bestehen. Und wohl dem, der das Wort Gottes im Kontext auszulegen weiß! Ich erinnere mich vage daran, dass im alten Israel die meisten Propheten das verkündet haben, was die Masse hören… Weiterlesen »

jason
jason
9 Jahre zuvor

Ich hab Rob Bells Buch im Urlaub gelesen. Mir hat es gut gefallen. Mir gefällt es sehr, dass er versucht Menschen zu verstehen und mit viel Herzblut Gottes Liebe weitergibt. Ich bin mit dem Thema noch lange nicht zu Ende, aber mir hat das Buch schon deshalb geholfen, weil es eine Menge meiner Fragen ausgesprochen hat. Beispielsweise frage ich mich, wie Himmel funktionieren soll, wenn ich ich dabei bin. Gib mir ein paar Wochen und der Himmel wird kein Ort ohne Tränen und Geschrei sein…Rob schreibt ja viel über Freiheit. Er sagt, dass wir Menschen das bekommen, was wir wollen.… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
9 Jahre zuvor

@jason Du gehst von einem anderen Freiheitsbegriff aus als die Bibel. Deshalb stellt sich Dir diese Frage. Der Mensch IST erst dadurch frei, dass er nicht mehr sündigen KANN. Denn wer die Sünde tut, der ist der Sünde KNECHT. Von Freiheit in dem von Dir postulierten Sinn kann daher mitnichten die Rede sein. Was Du hier Freiheit nennst, die die „Freiheit“ zur Sünde, und das ist nicht biblisch-göttliche Freiheit. Ich empfehle dringend die Lektüre „Vom Unfreien Willen“. DIESES Buch gehört auf die christlichen Büchertische und nicht dieser billig-moderne Ramsch, den man dort meist findet (von Ausnahmen abgesehen, freilich). lg Schandor

trackback

[…] zum Buch  gibt es (auch inzwischen unter deutschen Bloggern) genug – einige sind sehr kritisch, andere freundlich, andere unsachlich kriegerisch und nur sehr wenige führen eine sachliche […]

Johannes Strehle
Johannes Strehle
9 Jahre zuvor

Ich stimme UD zu – außer in dem hier entscheidenden Punkt: Rob Bell leistet keinen Beitrag zu der erforderlichen qualifizierten Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen, die sich aufdrängen, aber von der Masse der Evangelikalen verdrängt werden (mit allen für eine Verdrängung typischen Reaktionen und Folgen). Wenn Tim Challies schreibt: „Die Art seiner Fragestellung ist genauso bedeutsam wie die Fragen selbst: … Es heißt: Wer die Fragen stellt, gewinnt schließlich auch die Debatte. Das trifft insbesondere dort zu, wo ein Gespräch schon zu Anfang durch solche Fragestellungen präformiert wird.“ Dann diskreditiert er ebenfalls, dass Fragen, die sich aufdrängen, gestellt werden. Und was… Weiterlesen »

trackback
9 Jahre zuvor

[…] von dem ich bisher kaum etwas gehört habe, aber er setzt sehr interessant an, wie er auf die gegenwärtige Diskussion um Rob Bell zu sprechen kommt. Ein deutsch untertiteltes Video wird es nicht geben, lediglich eine Übersetzung […]

jason
jason
8 Jahre zuvor

@Schandor vielen Dank! Das Buch werde ich mir besorgen. Der Gedanke ist nachvollziehbar. Hat Jemand von euch genauere Informationen / Quellen zu dieser Debatte mit dem Wort „aion“? Ich besitze das Reinecker Bibellexikon (Hänssler), dort wird Rob Bells Sicht im Eintrag über Ewigkeit bestätigt. In anderen Blogs wird an diesem Punkt immer Platon angeführt. Aber ich weigere mich die platonisch-hellenistische Philosophie, gegen die sich wohl viele Juden zur wehr setzten, als Interpretationsgrundlage für die Bibel zu nutzen… Was haltet ihr von diesem Wiki Artikel (ich weiß, es ist Wikipedia und man soll nicht alles glauben…): „Gehinom is fairly well defined… Weiterlesen »

schandor
schandor
8 Jahre zuvor

@jason Die christliche Vorstellung von der Hölle darf als Eckpfeiler der christlichen Weltanschauung gelten (das kann man auch anders ausdrücken). Ohne die ewige Strafe für Sünde gegen die ewige Heiligkeit ist nicht vorstellbar, von was Jesus Christus uns da losgekauft hat. Hölle = ewiger Zorn Gottes. Da gibt es keine zeitliche Begrenzung, und auch ein Studium der Verwendung des Begriffs „aion“ wird da nicht helfen. Ein Begriff definiert sich (auch) am Kontext. Hätte Jesus wirklich von einer Art Purgatorium gesprochen, könnte man ihn getrost übergehen. Man bräuchte sich nur zu Lebzeiten um eine Purgatoriumsversicherung zu kümmern, wo man posthum herausgebetet… Weiterlesen »

jason
jason
8 Jahre zuvor

„Hätte Jesus wirklich von einer Art Purgatorium gesprochen, könnte man ihn getrost übergehen. Man bräuchte sich nur zu Lebzeiten um eine Purgatoriumsversicherung zu kümmern, wo man posthum herausgebetet würde, der Rest wäre vernachlässigbar.“ Ich meine zu verstehen, wie du das meinst. Für mich ist folgender Gedanke wesentlich. Ist es denn auch dann vernachlässigbar, wenn die Zukunft des MEnschen offen wäre? Jesus sagt ja eindeutig, dass es Voraussetzungen für den Eintritt ins Reich Gottes gibt. Zusammenfassend geht es dabei um ein neues Herz. Rob Bell würde sagen, es geht um die Frage, ob der Mensch sich für die Liebe Gottes öffnet… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
8 Jahre zuvor

@Jason Nun, Rob Bell philosophiert offenbar gerne, zumindest lieber, als dass er sich an die Lehren der Bibel selbst hält, aber das ist nun wahrlich kein Geheimnis mehr. Er findet regen Zulauf, denn in den letzten Tagen werden sich die Menschen Lehrer suchen, die ihnen genau das erzählen, was sie hören wollen. „Ist Hölle dann nicht Zorn Gottes in dem Sinn, dass er die Menschen mit allen Konsequenzen ihrer Entscheidung konfrontiert, damit sie sich letztlich doch zur Umkehr aufraffen?“ Mit Sicherheit nicht, es sei denn, Du verwendest den Begriff „Hölle“ in umgangssprachlichem Sinn (Puh, dieser Ausflug, das war die „Hölle“,… Weiterlesen »

jason
jason
8 Jahre zuvor

Hey Leute, vielen Dank für die Büchertipps. Die pdf habe ich bereits durch und das Buch vom H.W. Deppe werde ich ebenfalls bestellen. Und eine schnelle Meinung werde ich mir ebenfalls nicht tun. Meine Herangehensweise ist die, dass ich keine Position ablehnen möchte, bevor ich sie nicht wirklich verstanden habe. Daher habe ich Rob Bell u.a. gelesen und stelle auch hier diese Fragen. Vielen Dank für eure Antworten. Wobei ich sagen muss, dass mich dieser pdf Text schockiert hat. Er schreibt ja wirklich, dass Gott uns vor sich selber retten muss. Ich habe bisher niemals jemanden gelesen, der Gott in… Weiterlesen »

jason
jason
8 Jahre zuvor

Dann noch eine Frage: Worin besteht der Unterschied, zwischen den großen Imperatoren der Geschichte und Gott? Was ich meine ist dies. Über die Jahrtausende stand die Frage im Raum, wie die MEnschen in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben könnten. Es ging um Rache, um Schuld, um Raub, Eroberung, usw. Die Antwort der Imperatoren war immer die, dass die Feinde als Sündenböcke gebrandmarkt und dann ausgerottet oder zumindest gewaltsam besiegt werden müssen. Dann könnte für alle Menschen innerhalb des Reiches Sicherheit, Wohlstand und Friede gewährleistet werden. So hat Hitler Juden, Kommunisten, SChwule und Sinti und Roma versucht auszurotten. Stalin hat das… Weiterlesen »

schandor
schandor
8 Jahre zuvor

@Jason „Gedenkt an das Frühere von der Urzeit her, dass Ich Gott bin und keiner sonst; ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist. Ich verkündige von Anfang an das Ende, und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluss soll zustandekommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen“ (Jes 46,9-10). Es ist nicht so, dass Gott sich nach unserer Vernunft richten müsste. In einer gefallenen Welt geht es ohne Gewalt nicht ab. Jesus beginnt in der Geschichte als Lamm, aber er ist auch der Löwe von Juda. Er ist der, der auf dem Thron… Weiterlesen »

trackback

[…] wurde eine kritische Buchbesprechung zu Love Wins von Tim Challies ins Deutsche übersetzt. Diese Übersetzung kann man auf TheoBlog nachlesen. Und auf Unwise Sheep ist eine kurze Video-Stellungnahme von Doug Wilson zu finden (mit deutschem […]

Lennart Wisbar
8 Jahre zuvor

Ich werde über das Buch meine Bachelorarbeit schreiben. Ich halte es für ein gefährliches Buch, weil Rob Bell rhetorisch sehr begabt ist und viele Leute das Thema „Zorn Gottes“ noch nicht verarbeitet haben, so dass er bei vielen auf offene Ohren stoßen könnte, obwohl das Buch einer ehrlichen biblischen Prüfung nicht standhält.
Ich hab mir diese Seite schon mal als Lesezeichen markiert.

Kann es sein, dass der letzte eingerückte Absatz nicht mehr zu den Rob-Bell-Zitaten gehört, sondern dass da schon wieder der Autor der Rezension spricht?

Schandor
Schandor
8 Jahre zuvor

@Lennart

„Ich werde über das Buch meine Bachelorarbeit schreiben.“

Ausgezeichnete Idee! Viel Erfolg und Segen bei der Arbeit wünscht

Schandor

Torsten
8 Jahre zuvor

Es regt sich wieder was im emergenten Lager. Kaum daß die deutsche Übersetzung der „Love wins“-Kritik „Erasing Hell“ von Francis Chan und Preston Sprinkle auf den Markt gebracht wurde, schreibt Peter Aschoff auf seinem Blog „peregrinatio“ in seinem unnachahmlichen Duktus über die „Höllenretter“ ( http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2012/01/11/theologie/hollenretter ). Nicht nur der Artikel, sondern auch die angehängten Kommentare sind äußerst aufschlußreich – sie zeigen, wie sich einzelne Leute der Emergenten Bewegung pro „Love wins“ positionieren, und geben einen tiefen Einblick in den theologischen Kern dieser Bewegung. Der im Posting erwähnte Andrew Perriman dürfte übrigens die meistunterschätzte Größe der Emergenten Bewegung sein – er… Weiterlesen »

Günter
Günter
8 Jahre zuvor

Hier ein Zitat aus dem Buch „Seid heilig“, J.C. Ryle, 1879, 3L-Verlag.

…“Meinungsverschiedenheiten über die Lehre sind oft nichts weiter als Meinungsverschiedenheiten über die Bedeutung von Wörtern.“

Meine Erkenntnis:

Solche Lehre führt meistens zu nicht anderem als zur LEERE.

Gruß
Günter

Michael
7 Jahre zuvor

Danke! Sehr aufschlussreich.

Tom
Tom
7 Jahre zuvor

Rob Bell liegt es nicht daran, Beweise zu führen. Er bezeugt in seinem Buch hauptsächlich seinen Glauben. Diesen Glauben und diese Hoffnung teile ich uneingeschränkt. Es ist völlig falsch, dass es keine Begründungen zu seinem Glauben gibt. So hat Dr. Jens Adam an der Universität Tübingen 2009 eine preisgekrönte Doktorarbeit geschrieben mit dem Titel: „Paulus und die Versöhnung aller. Auch auf der Webseite http://www.tjaweb.de/hoelle gibt es genügend Hinweise auf die fatale Entwicklung hin zum Verständnis einer ewigen Verdammnis und sie wird dort grundlegend hinterfragt. Eine Reihe von theologisch christlichen Büchern befasst sich tiefgehend mit dem Irrtum der ewigen Hölle. Wer… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
7 Jahre zuvor

@Tom, danke fuer den Beitrag, aber – es kommt mir vor als ist in Deinem Beitrag alles ‚Meinung‘ – und wenig sorgfaeltige Exegese / Fakt.

Tom
Tom
7 Jahre zuvor

und @Roderich

Alles was ich geschrieben habe ist verifiziert.
Könnt ihr anhand des angegebenen Links und in den erwähnten Fachbüchern selbst mal überprüfen.

Alles nur als Quatsch abzutun zeugt von großer Ignoranz. Schade. Ich erwarte eine inhaltliche, sachliche und vor allem ergebnissoffene Diskussion.

Grüße
Tom

Schandor
Schandor
7 Jahre zuvor

@Tom „Manche von Rob Bells Aussagen gibt Challies sehr verzerrt und verfälschend wieder.“ Es ist auch wirklich nicht einfach, das schwammige Gequassel in all seiner Schwammigkeit wiederzugeben. Da kann es schon geschehen, dass ein Rezensent sich die Mühe gibt, Bells Wunschdenken präzisiert auf den Punkt zu bringen. Die ganze Diskussion um die Ewigkeit der Hölle hängt doch ganz allein von einer einzigen Sache ab: ob der gr. Begriff mit „ewig“ zu übersetzen ist oder ob man eines deutschen Begriffes, der den gr. Begriff adäquat wiedergibt, ermangelt. Auf den Punkt gebracht: Ist der gr. Begriff zurecht mit „ewig“ wiederzugeben, fällt die… Weiterlesen »

trackback

[…] (es erinnert mich ein bißchen an den Buchrelease von Rob Bells Love wins im letzten Jahr, z.B. hier). Bei ihm habe ich ganz viel über Kommunikation in solchen Situationen gelernt und bin total […]

Jutta
Jutta
6 Jahre zuvor

..sehr interessant, aber vielleicht schon bekannt, allerdings auf englisch: http://www.youtube.com/watch?v=pHjpgsh_TZ8 The Roots Of Emergent Church. Ich verstehe leider nicht alles, und so manche Feinheiten entgehen mir ( ich habe versucht es zu übersetzen, scheitere aber ), aber ich finde es aufschlussreich zu sehen, wie verwaschen argumentiert wird, von seiten der emergent church, und – natürlich subjektives Empfinden – wie man es den Menschen so bequem wie möglich macht, Wilhelm Busch würde sich die Haare raufen und sich die Leute vorknöpfen. Obwohl ich mich mit den ewigen Höllenvorstellungen auch schwer tue und es schmerzt. Aber ist das nicht typisch für unsere… Weiterlesen »

Jutta
Jutta
6 Jahre zuvor

.
Bitte gerne.
( Vielleicht findet sich ja jemand, der das auch auf Deutsch untertiteln kann, weil er besser englisch kann als ich..;-))) )
liebe Grüße
Jutta

trackback
6 Jahre zuvor

[…] ist nicht der Ort Bells Thesen im Einzelnen zu untersuchen (s. dazu eine Kritik von Tim Challies auf TheoBlog). Es sei nur seine Sicht der Kirche und ihrer Aufgabe […]

Thomas Thiele
4 Jahre zuvor

Es ist ja immer eine spannende Frage: Sagen bzw. leben wir Christen unser allererstes Merkmal Johannes 13, 34-35? Bejahen wir das so klar, wie man meinen sollte? Wollen wir es zumindest miteinander ins Leben tatsächlich umsetzen? Oder wollen wir unser erstes Kennzeichen etwa noch nicht einmal? Und andererseits: Gibt es vielleicht Nichtchristen, die nach unseren Vorstellungen als Ungläubige abgetan werden (und – sind wir ehrlich – auch schon sofort abgeurteilt werden von uns in Richtung Hölle), weil sie nicht an Jesus glauben. Was wenn sie dennoch Jesus folgen? Liebe leben – wie er? Oder doch mehr von dieser jesuanischen Liebe… Weiterlesen »

Der Calvin
4 Jahre zuvor

Gibt es vielleicht Nichtchristen, die nach unseren Vorstellungen als Ungläubige abgetan werden (und – sind wir ehrlich – auch schon sofort abgeurteilt werden von uns in Richtung Hölle), weil sie nicht an Jesus glauben. Nichtchristen sind per definitionem Ungläubige. Wenn jemand nicht an Jesus glaubt, dann ist die Sache eindeutig! Und selbstverständlich kommen alle Nichtchristen (= Ungläubige) in die Hölle – außer natürlich, sie kommen durch Gottes alleinige Gnade zur Erkenntnis der Wahrheit, also zum christlichen Glauben. Wer das Evangelium ablehnt, kommt in die ewige Verdammnis. Das ist explizite biblische Lehre (Johannes 3,18.36; Matthäus 25,41–46; Offenbarung 20,11–15). Wenn wir den… Weiterlesen »

rolf eicken
rolf eicken
4 Jahre zuvor

Nichtchristen sind per definitionem Ungläubige – was ist das für ein überheblicher, selbstgerechter Quatsch. Juden, Hindus oder Moslems glauben eben etwas anderes. Deshalb sind sie doch keine Ungläubigen. Es sind „Andersgläubige“ aus Sicht der Christen. Glaubensfreiheit ist ein hohes Gut, das allerdings von dem jeweils Andersgläubigen ein hohes Maß an Toleranz einfordert. Niemand weiß letztendlich, ob seine Religion (religio=Bindung) tatsächlich die einzig Wahre (im Besitz der alleinigen, absoluten Wahrheit) ist. Wir Christen sind davon überzeugt und hoffen dr. Christus erlöst zu werden. Das allerdings widerspricht dem augustinischen Prädestinationsglauben, wonach Gott von vorneherein, ohne Ansehen der Verdienste oder Anrechnung von Sünden… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
4 Jahre zuvor

Rolf, ich denke, der Ton macht die Musik. Zu glauben, dass die eigene Religion wahr ist, schließt ja ein, dass man andere Religionen für falsch hält, insoweit sich die Aussagen widersprechen — das muss nicht mit Überheblichkeit einhergehen, sondern kann auch einfach Wahrheitsliebe (und logisches Denken) bedeuten. Eine Position zu haben („Ich glaube, diese Sicht ist wahr“) ist übrigens Grundlage jedes sinnvollen Dialogs mit Vertretern anderer Religionen. Und das ist auch Grundlage für Toleranz. Toleranz heißt, andere Meinungen aushalten, obwohl man nicht zustimmt. Wenn alle recht hätten, wenn alle Meinungen gleich wahr wären, bräuchte es keine Toleranz mehr. Das Problem… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
4 Jahre zuvor

Thomas Thiele, Was wenn [Nichtchristen] dennoch Jesus folgen? Liebe leben – wie er? … Diese Liebe ist dabei immer eine Gnade – immer aus göttlicher Quelle. So, wie ich die Bibel verstehe, wird die Liebe ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. (Römer 5). Der Heilige Geist ist es aber, der uns zur Buße und zu Christus ruft. (Johannes 14 bis Joh. 16). Man wird durch den Heiligen Geist „wiedergeboren“, wenn man an Christus glaubt und ihm mit seinem ganzen Leben vertraut. So bezweifle ich, dass der Heilige Geist den zweiten Schritt vor dem ersten tun wird. Dass es… Weiterlesen »

Der Calvin
4 Jahre zuvor

@rolf eicken Nichtchristen sind per definitionem Ungläubige – was ist das für ein überheblicher, selbstgerechter Quatsch. Christen glauben, dass p wahr ist. Nichtchristen glauben, nicht (!) dass p wahr ist. Also sind sie – aus christlicher Sicht – Nicht- Gläubige. Man kann auch sagen: Falschgläubige oder eben Ungläubige. Das ist schlicht und ergreifend logisch. Dein eigener Kommentar dient ja dazu, mir zu widersprechen. Du bist nicht meiner Meinung, sondern lehnst sie ab und hältst sie für „überheblichen, selbstgerechten Quatsch“. Meine Meinung scheint für Dich sehr anstößig zu sein, ein Unding. Du findest das, was ich vertrete, unmöglich. Ich akzeptiere uneingeschränkt… Weiterlesen »

rolf eicken
rolf eicken
4 Jahre zuvor

@Calvin,
ich bin weit davon entfernt Ihnen Ihren Glauben abzusprechen; wer bin ich, dass ich das tun dürfte? Wogegen ich bin, ist, „Andersgläubige“ als „Ungläubige“ zu bezeichnen. Wenn sie keine Christen sind, dann glauben sie an Allah, Shiva, Mazda oder Aton. Sie sehen diese Menschen als Ungläubige und dagegen bin ich.
Wo in Ihrer Anmerkung der Widersspruch liegt, habe ich in meinem ersten Post
beschrieben.
Roderich hat im Übrigen recht – ich hatte mich geärgert und Ihnen gegenüber deshalb nicht den rechten „Ton“ gefunden – sorry!!

Der Calvin
4 Jahre zuvor

@rolf eicken ich bin weit davon entfernt Ihnen Ihren Glauben abzusprechen; wer bin ich, dass ich das tun dürfte? Wogegen ich bin, ist, „Andersgläubige“ als „Ungläubige“ zu bezeichnen. Sie sprechen mir zwar nicht den Glauben ab, aber sie greifen meinen Glauben an. Mein Glaube besagt nämlich: „Alle Andersgläubigen sind Ungläubige.“ Natürlich ist das nicht alles, was ich glaube. Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig, allen Nichtchristen den wahren Glauben abzusprechen. Das ist einfach meine felsenfeste Überzeugung. Ich wäre ein Heuchler, wenn ich das nicht machen würde. Wenn Sie mir Intoleranz vorwerfen (Was Sie im Rahmen der freien Meinungsäußerung selbstverständlich dürfen!), dann… Weiterlesen »

rolf eicken
rolf eicken
4 Jahre zuvor

@Calvin, um es zu einem Ende zu bringen: wir drehen uns im Kreis. Nur noch soviel: wenn jemand intolerant ist, kann man ihm nicht mit Toleranz begegnen. Warum? Weil dann am Ende der Tolerante als Depp dasteht! Toleranz zeigt sich, wie Roderich richtig schreibt, darin, die Meinung eines anderen auszuhalten. (ich füge hinzu: aber nicht, sie kritiklos hinzunehmen) Mit ist schon klar, dass ich Sie nicht überzeugen kann, weil ich aus all Ihren früheren Posts erkenne, dass Sie eine sehr eigene, stringente Reigionsauffasssung vertreten. Das ist auch i.O. Manchmal erinnern Sie mich in Ihrer Art, Ihrer Denk- und Argumentationsweise an… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
4 Jahre zuvor

Rolf,
mein Hinweis „der Ton macht die Musik“ war gar nicht auf Sie gemünzt, sondern mehr darauf: Ich finde es schon in Ordnung, wenn man die eigene Religion für die (einzig) wahre ansieht, denn das ergibt sich aus zwei Aspekten ganz logisch: 1.) man hält die eigene Religion für wahr; 2.) andere Religionen widersprechen ihr.

Das Problem ist eben der Tonfall / die Form, in der man das sagt. (Freundlich / bestimmt, oder eben arrogant / herablassend). Und ob man weiter offen für Argumente ist.

Frohes Neues Jahr (in 2 1/1 Tagen) allerseits.

Der Calvin
4 Jahre zuvor

@rolf eicken

Manchmal erinnern Sie mich in Ihrer Art, Ihrer Denk- und Argumentationsweise an Nietzsche.

An wen? An Nietzsche? Ne, das verstehe ich jetzt wirklich nicht! Wieso denn ausgerechnet an Nietzsche??? Ich vertrete doch nun wirklich in fast allen wesentlichen Fragen genau das Gegenteil von Nietzsche. Besonders meine Denk- und Argumentationsweise könnte nun wirklich nicht weiter weg sein als die von Nietzsche. Da müssen Sie mich wirklich vollkommen missverstanden haben! Wie auch immer Sie das „geschafft“ haben. Ich bin absolut Anti-Nietzsche.