Die Meinungsdiktatur des Regenbogens

Selbst die deutschen Universitäten haben inzwischen ihre Unabhängigkeit weitgehend an den Nagel gehangen, während die hypermoralische Kultur des Regenbogens totalitäre Züge entwickelt und Gehorsam einfordert.

Der Historiker Andreas Rödder hat in der NZZ eine bedenkenswerte Analyse veröffentlicht:

Die Postmoderne frisst ihre Kinder. Die Kultur des Regenbogens ist aus der postmodernen Dekonstruktion traditioneller westlich-bürgerlicher Ordnungsvorstellungen in den achtziger Jahren hervorgegangen: der Geschlechterordnung, der Vorstellung von der Nation oder des Westens an sich. Was als befreiende Dekonstruktion begann, führte indessen zur Konstruktion einer neuen Ordnung. Dabei wusste Jean-François Lyotard, dass der Konsens immer auch ein Instrument ist, um das Dissente zu unterdrücken – mit Tendenz zum Terror, wie er schrieb.

Inzwischen haben sich die Herrschaftsverhältnisse umgekehrt. Heute zeichnet sich eine Meinungsdiktatur des Regenbogens und damit die Verkehrung seiner emanzipatorischen Anliegen ab. Jedenfalls besagen Allensbach-Umfragen, dass eine Mehrheit der Deutschen inzwischen der Meinung sei, man müsse aufpassen, was man öffentlich sage – womit nicht die Einhaltung elementarer Höflichkeitsregeln gemeint ist.

Mehr: www.nzz.ch.

Kommentare

  1. Markus Jesgarz meint

    Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im letzten Absatz im 2. Satz:
    Heute zeichnet sich eine Meinungsdiktatur des Regenbogens und damit die Verkehrung seiner emanzipatorischen Anliegen ab.
    Meine Meinung ist: 
    1.
    Herr Andreas Rödder kritisiert die Entwicklung der „Kultur der Postmoderne“: eine Meinungsdiktatur des Regenbogens.
    Im Beitrag von Wikipedia zu „Andreas Rödder“ steht unter „Politische Positionen“ im 2. Absatz am Anfang: 
    https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Rödder#Politische_Positionen
    In einem Tagesspiegel-Interview vom 20. Juni 2016, in dem er zu aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland Stellung nimmt, definiert Rödder konservativ als Bezeichnung für eine Haltung, die auf behutsame Verbesserung anstelle radikaler Umgestaltung setze. „Es geht darum“, zitiert er Lord Salisbury, „den Wandel zu verzögern, bis er harmlos geworden ist.“ Konservatives Denken sei eher durch Aristoteles als durch Platon geprägt, „durch praktische Vernunft anstatt abstrakte Modelle, durch Besonnenheit statt Unbedingtheit.“ Züge solcher Unbedingtheit zeigten sich auch bei einem alternativlos propagierten „humanitären Imperativ“ in der Flüchtlingspolitik. Die derzeitigen Erfolge der AfD führt Rödder u. a. auf die „Kultur der Postmoderne“ zurück, die er auf Diversität, Antidiskriminierung und Gleichstellung gerichtet sieht. Hierbei hätten sich „Züge einer repressiven Toleranz“ entwickelt, die den psychologischen Mechanismus der Reaktanz ausgelöst haben könnten: „Es gibt eine politisch-intellektuelle Tiefenströmung, die als Gegenbewegung auf die ideologische Überhöhung der politischen Kultur der Inklusion zurückgeht.“
    https://causa.tagesspiegel.de/politik/was-ist-konservativ-heute/die-cdu-befindet-sich-in-einer-phase-programmatischer-erschoepfung.html
    2.
    Die „Kultur der Postmoderne“ ist widersprüchlich.
    Im Beitrag:
    Eine Antwort auf den philosophischen Postmodernismus
    http://normangeisler.com/a-response-to-philosophical-postmodernism/
    im Jahr 2012 von Norman L. Geisler steht unter „The Problems with Post-modernism“:
    Zusammenfassend, die Probleme mit der Postmoderne sind: (1) Es kann nicht konsequent gedacht werden; (2) Es kann nicht konsequent gesprochen werden, und (3) Es kann nicht Konsistenz gelebt werden. Warum? Weil es auf dem Atheismus basiert, und der Atheismus kann nicht konsequent gedacht, gesprochen oder gelebt werden. Der Hinweis für die Unfähigkeit, den Atheismus zu leben, kommt immer wieder aus dem Leben der Atheisten selbst.
    Hinweise von Atheisten, dass der Atheismus nicht konsequent gelebt werden kann
    Der Atheist Jean Paul Sartre schrieb: „Ich verlangte nach der Religion, ich sehnte mich nach ihr, sie war das Heilmittel. Wäre es mir verwehrt worden, hätte ich es selbst erfunden… Ich brauchte einen Schöpfer….“ (The Words, 102). Der Atheist Albert Camus fügte hinzu: „Für jeden, der allein, ohne Gott und ohne einen Herrn ist, ist das Gewicht der Tage schrecklich“ (The Fall, 133).
    3.
    Eine Meinungsdiktatur des Regenbogens in der „Kultur der Postmoderne“ ist schrecklich.

  2. Markus Jesgarz meint

    Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel:
    Es gilt, die Meinung des anderen zu ertragen, auch wenn sie mir nicht passt
    https://www.nzz.ch/feuilleton/deutsche-universitaeten-es-gilt-andere-meinungen-zu-ertragen-ld.1518955
    am 4.11.2019 von Andreas Rödder im 2. Absatz am Anfang:
    Insofern hat es Tradition, dass Kollegen, Universitätsleitungen und Kultusminister sich windelweich aus der Affäre ziehen, wenn Bernd Lucke in Hamburg, Herfried Münkler, Jörg Baberowski und Ruud Koopmans in Berlin von Studenten diffamiert oder daran gehindert werden, öffentlich zu reden, so wie es auch andernorts zunehmend geschieht.
    Meine Meinung ist: 
    In seiner Funktion als Wirtschaftsprofessor muss Herr Lucke seine Vorlesung im virtuellen Klassenzimmer halten, um ungehindert von Aktivisten zu sein.
    Im Kommentar von Markus Jesgarz steht:
    https://www.facebook.com/promedienmagazin/posts/10157630549262505?comment_id=10157632867012505
    Herr Professor Dr. Peter Zöller-Greer hielt ungehindert seine Vorlesungen im virtuellen Klassenzimmer.
    1.
    http://frankfurt-university.zoeller-greer.de/PeterInnovationspreis.pdf
    2.
    https://webreader.mytolino.com/reader/index.html?epuburl=https://cdp.pageplace.de/cdp/public/publications/DT0400/9783981163957_A20743887/PREVIEW/9783981163957_A20743887_preview.epub&purchaseurl=https://www.buecher.de/go/cart_cart/cart_add_item/prod_id/35695815/session/ogk0og6p1kftu9dr4u16vlur6s/&lang=de_DE&reseller=30

  3. Clemens Altenberg meint

    @ Markus Jesgarz

    „Der Fall“ von Albert Camus ist ein Roman, und keine autobiographische Schrift. (übrigens ein genialer, für den er zu Recht den Nobelpreis für Literatur erhielt). Dieses Zitat kann man ihm also nicht in den Mund legen. Aber er ist tatsächlich jemand, der den Nihilismus bis zu Ende durchgedacht hat und ablehnt. In dem philosophischen Werk „Der Mensch in der Revolte“ rechnet er mit den Quellen des Nihilismus und Totalitarismus ab, vor allem mit dem Marxismus, was ihm Sartre sehr übel nahm.

  4. Ich als Schwuler gehöre ja auch zum „Regenbogenspektrum“, allerdings fühle ich mich dem gar nicht zugehörig, da ich Jesus Christus gehöre, und selbst ich darf, obwohl ich ja angeblich, jedenfalls offiziell, zur LGBTQ-Gemeinschaft gehöre, meine Meinung schon lange nicht mehr frei äußern, denn sobald ich über Jesus Christus spreche und meine Homosexualität hintanstellen möchte, werde ich als „Nazi“ beschimpft, man will mir den Mund stopfen und mich aus der Öffentlichkeit ausschließen … Es reicht schon lange nicht mehr aus, einfach nur schwul, transgender, bi oder lesbisch zu sein, um frei reden zu dürfen …

  5. Clemens Altenberg meint

    Weder ein anderer Glaube, noch eine andere sexuelle Orientierung sind ein Grund auf jemanden herabzublicken oder ihn zu beschimpfen. Es ist heute nicht leicht, laut zu sagen, dass man Christ ist, aber es ist vielerorts auch heute noch ein Risiko oder unmöglich für einen Menschen sich als homosexuell zu outen.

    In liberalen Kreisen darf man nicht den Glauben haben, dass Homosexualität eine Sünde ist, in von Religion dominierten Ländern oder auch bei uns in manchen ländlichen Gebieten hingegen hat es heftige Konsequenzen, wenn einer aus der heterosexuellen Norm fällt. Ich hoffe auf einen Sturz der Meinungsdidaktur auf beiden Seiten.

    Trotzdem halte ich den Begriff „Meinungsdidaktur des Regenbogens“ für einen inflationären, verharmlosenden Gebrauch des Begriffs Diktatur. Ja, bei uns stellt sich einer aus dem Mainstream wenn er sich öffentlich homophob äußert und bekommt eventuell Probleme (dafür erntet er unter Gleichgesinnten Applaus), aber er gefährdet nicht seine Freiheit und sein körperliches Wohl. Das ist doch kein Vergleich damit, wie in echten Diktaturen mit Homosexuellen umgegangen wurde, auch in linken wie Castros Kuba (siehe den Film Before Night Falls).

  6. Clemens, den ersten „Fehler“ begehst Du schon, wenn Du die Begriffe des linken Spektrums 1:1 übernimmst, hier „homophob“.
    Das Wort „Phobie“ bedeutet in seinem eigentlichen Sinne „extreme Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen“, laut Wikipedia eine „Angststörung“ – damit eine psychologisch behandlungswürdige Krankheit.
    Wer Kritik an einer homosexuellen Lebensweise (oder deren Verherrlichung) äußert, dieses gar als Sünde bezeichnet, bekommt also gleich eine Angststörung angehangen, so, also könne man mit dieser Person gar nicht mehr rational reden, und alle Argumente werden als die eines kranken Geistes abgewertet. Das ist ja auch Absicht dahinter, wenn solche Begrifflichkeiten etabliert werden (ähnlich wie Nazi für alles, was nicht ganz links außen steht).
    Der linke Zeitgeist will erst gar nicht zu Kenntnis nehmen oder eine Debatte in die Richtung zulassen, dass ein Christ zwischen sündhafter Veranlagung und sündhaftem Tun unterscheidet, zwischem dem Menschen und der Tat unterscheidet.
    Aus christlicher Sicht macht es keinen Unterschied, ob ich einen Hang zur Homosexualität, zum heterosexuellem Fremdgehen oder zur Steuerhinterziehung habe: ausgelebt ist es jeweils Sünde, lediglich die Veranlagung dazu zu haben (aber nicht auszuleben) eben nicht. Bin ich Mitglied einer christlichen Gemeinde, dann kann ich locker davon ausgehen, dass dort fast jeder ein Päckchen mit sich herumschleppt, das geeignet wäre, ihn zur Sünde zu verführen: auf sexuellem Gebiet, finanzielle Dinge, Abhängigkeiten, selbst Esoterik und Alternativreligionen (Klima, Umwelt) können da reinspielen, …, ich denke, manch Seelsorger hat da eine riesen Bandbreite an verschiedenen Lasten zu bearbeiten. Da jede Sünde von Gott trennt, ist das eine nicht schlimmer als das andere.
    Jesus sagt sinngemäß: woran euer Herz hängt, da ist euer Schatz. Die Gemeinschaft mit all diesen potentiellen Sündern (zu denen ich auch gehöre) ergibt sich durch den gemeinsamen Schatz Jesus, und dadurch fällt alles andere nicht mehr ins Gewicht.

  7. Clemens Altenberg meint

    Ich habe eh überlegt, ob ich das Wort „homophob“ benutzen soll, aber „schwulenfeindlich“ ist auch nicht besser. Wenn du mein Posting liest, habe ich aber nirgendwo gesagt, dass jeder Christ, der Homosexualität als Sünde sieht deshalb gleich homophob sei, schon gar nicht wenn sie nicht praktiziert wird.

    Ich glaube auch nicht, dass jeder Linke, der das Wort Homophobie benutzt (und nicht nur Linke tun das) dieses im pathologischen Sinne versteht. Umgekehrt war Homosexualität im ICD-Katalog der WHO bis 1992 als Krankheit angeführt, mit entsprechenden Konsequenzen wie „Zwangsheilungen“.

    In dem Satz, in dem ich das Wort „homophob“ benutzt habe, habe ich mich nicht auf Christen bezogen, sondern allgemein auf Menschen, die homosexuellen Menschen gegenüber feindlich oder gar phobisch gegenüberstehen. Dass es die noch gibt, ist eine Tatsache, sonst würde es nicht in nicht wenigen Ländern so viel Ausgrenzung, Diskriminierung, Übergriffe, sogar Morde geben.

    Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es an vielen Orten weit gefährlicher ist und viel härter sanktioniert wird homosexuell zu sein, als wenn man bei uns etwas dagegen sagt.

    Ich denke auch nicht, dass es bei uns generell gefeiert und gefördert wird wenn sich jemand outet, ein Vorsitzender einer konservativen Partei kann sich das z.B. nicht leisten. Auch für Teenager kann ich mit nicht vorstellen, dass man es leicht hat, „schwul“ gilt da für viele als Schimpfwort.

    Ich sehe es auch kritisch, dass es im linken Denken ein Tabu ist wenn jemand Homosexualität aus biblischen Gründen ablehnt, und verstehe auch die Metapher „Meinungsdiktatur“. Eine echte Diktatur ist halt was anderes.

  8. @ Clemens: mit Sicherheit ist die Meinungsdiktatur bei uns nicht vergleichbar mit „echten“ Diktaturen. Allerdings zeichnet sich auch bei uns eine weitere Verschärfung ab. Wenn Sie beispielsweise im Rahmen der Seelsorge homosexuell empfindende Minderjährige dazu anhalten, ihre entsprechenden Gefühle nicht auszuleben, droht Ihnen möglicherweise bald eine Haftstrafe…

  9. Clemens Altenberg meint

    @ lake

    Die Angst, dass es so weit kommt halte ich für stark übertrieben. In liberalen Kirchen wird so jemand vielleicht nicht mehr mit Minderjährigen zu tun haben dürfen, aber dass der Staat ihn deshalb ins Gefängnis steckt, das halte ich für eine unrealistische Dystopie.
    Ich persönlich habe das große Tam Tam um das Thema Homosexualität nie ganz nachvollziehen können, weder warum jemand pride sein sollte wenn er gay ist, noch warum manche Christen gerade diese Sünde so sehr ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit und ihres Richtens stellen. Ist für beide kontraproduktiv. Einem Glaubensbuder kann und soll man da ins Gewissen reden, aber man kann es auch positiv sehen, dass die Welt mit dieser Minderheit nicht mehr überall so grausam umgeht.

  10. @Clemens: ich sehe es ebenfalls sehr positiv, dass bei uns dieser Minderheit heute nicht mehr so umgegangen wird wie früher (oder auch heute noch in vielen Teilen der Welt). Allerdings muss man schon feststellen, dass inzwischen das Pendel sehr stark in die andere Richtung ausschlägt. Haben Sie den neuen Gesetzentwurf zum Verbot von „Konversionstherapien“ schon gelesen?
    Hier einige Zitate:
    § 1 Abs. 1: „Dieses Gesetz gilt für Behandlungen, die auf Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder der selbstempfundenen geschlechtlichen Identität gerichtet sind. Behandlungen im Sinne dieses Gesetzes sind alle Maßnahmen, die am Menschen durchgeführt werden, um bestimmte physische oder psychische Wirkungen zu erzielen, ohne medizinisch anerkannt zu sein.“
    §2 Abs 1. Satz “ Es ist untersagt, Behandlungen im Sinne von § 1 Absatz 1
    […] an einer Person unter 18 Jahren durchzuführen […]“
    §5 Abs. 1. „Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer entgegen § 2 Absatz 1 eine dort genannte Behandlung durchführt.“

    Seelsorgerliche Angebote sind darin eingeschlossen (Quelle: tagesschau.de):
    „Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollen die Regelungen des Gesetzes auch für seelsorgerische und psychotherapeutische Gespräche zur Anwendung kommen: ‚Das Verbot gilt immer dann, wenn der Gesprächspartner unzulässig Einfluss zu nehmen versucht auf die sexuelle Orientierung oder die selbst empfundene geschlechtliche Identität eines Betroffenen'“

  11. Clemens Altenberg meint

    Gibt es bei uns überhaupt Kirchen oder Gemeinden, die offiziell eine „Konversionstherapie“ anbieten?

    Wenn der Wunsch nach Seelsorge um aus Glaubensgründen von seiner sexuellen Neigung wegzukommen von einem jungen Menschen selber kommt, soll er sich natürlich entsprechende Beratung suchen dürfen. Wichtig ist halt, dass diese sich nicht als medizinische Therapie verkauft, die im Stande wäre eine Krankheit zu heilen. Wenn ein Mensch „umgepolt“ werden kann, dann nur durch den Heiligen Geist oder ein Wunder, und das wird kein Staat der Welt verbieten können.

    Einer der beeindruckendsten jungen Menschen, die ich kennengelernt habe (möge er in Frieden ruhen, er ist leider nicht einmal 20 geworden) hat einmal als Schüler vor einer ganzen Schulklasse ein Referat darüber gehalten, wie er als 13 Jähriger versucht hat sich von seiner Homosexualität, die er als Krankheit sah, zu heilen. Ohne das Wissen seiner Eltern hatte er sich aus den USA die notwendigen Mittel für eine Aversionstherapie bestellt (soll durch Koppelung ekelerregender Chemikalien mit homosexuellen Bildern und Filmsequenzen funktionieren). Heterosexuell wurde er dadurch nicht, ihm ging es einfach nur dreckig wenn er an Sex dachte. Dass solche Mittel verboten sind sehe ich nicht unbedingt als problematisch.

  12. Behandlungen im Sinne dieses Gesetzes sind alle Maßnahmen, die am Menschen durchgeführt werden, um bestimmte physische oder psychische Wirkungen zu erzielen, ohne medizinisch anerkannt zu sein.

    Prima – damit dürfen wir für Homosexuelle beten. Oder kann man keinen medizinisch nachweisbaren Placebo-Effekt bei einem Gebet postulieren? 😉
    „medizinisch anerkannt“ sagt alles und nichts.

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