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	Kommentare zu: Die Mystik oder das Wort	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Markus H. Zeitlhofer		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-mystik-oder-das-wort/4922/comment-page-1/#comment-9403</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus H. Zeitlhofer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 14:42:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe dein PDF &quot;Mystik oder das Wort&quot; grad gelesen. Guter Text, gut recherchiert, trotzdem - oder gerade darum? -  will ich auch ein paar Gedanken dazu aufwerfen.

&quot;Mystik oder das Wort&quot; ist eine Formel, die von der Warte der Mystik aus nicht unterschrieben werden kann - insofern es sich um wahre Mystik, statt einem esoterischen Mix verschiedenster geistiger Techniken und Methoden, handelt. Mystik und das Wort - das wäre von der Formulierung her das einzige Verhältnis das Mystik und dem Wort der göttlichen Offenbarung in der heiligen Schrift zukommen kann. Denn die mystische Erfahrung will und kann die Heilsoffenbarung nicht ersetzen, sondern sie im individuellen Erlebnis bestätigen. 

Offenbarung hat eine allgemeine und eine individuelle Dimension. Die allgemeine Heilsoffenbarung Gottes an den Menschen ist vollständig in den Schriften des Alten und Neuen Testaments enthalten - und ein für allemal abgeschlossen. Die individuelle Offenbarung, ist dann der Prozess in dem der Mensch die volle Dimension der biblischen Lehre im eigenen Leben erfährt. Deshalb kann die mystische Erfahrung nie von der Offenbarung des göttlichen Mysterions in der Schrift abweichen, denn es ist derselbe Geist der in beiden Phänomenen wirkt.

Ich würde die Mystik deshalb als nichts anderes, denn den persönlichen Weg mit Gott bezeichnen. Es ist eben ein Unterschied ob du dich Gott im Gebet näherst, oder ob du nur Berichte von Leuten liest die sich Gott einmal im Gebet genähert haben. Mystik ist der Weg Gott zu erfahren und die Wahrheit der biblischen Lehre auf einer tiefen persönlichen Ebene zu erkennen und zu verstehen. Und um nichts anderes geht es den großen mittelalterlichen Mystikern wie Meister Eckhart, Hildegard von Bingen. Und selbst Luther kann so, durchaus als Mystiker gesehen werden.

Mystik ist Glaube in Aktion. Und das ist wie ich meine eine Dimension des Lebens, der wir uns - wie ich meine - durchaus auch auf biblischer Basis öffnen sollten.....

god bless,
mzed]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe dein PDF &#8222;Mystik oder das Wort&#8220; grad gelesen. Guter Text, gut recherchiert, trotzdem &#8211; oder gerade darum? &#8211;  will ich auch ein paar Gedanken dazu aufwerfen.</p>
<p>&#8222;Mystik oder das Wort&#8220; ist eine Formel, die von der Warte der Mystik aus nicht unterschrieben werden kann &#8211; insofern es sich um wahre Mystik, statt einem esoterischen Mix verschiedenster geistiger Techniken und Methoden, handelt. Mystik und das Wort &#8211; das wäre von der Formulierung her das einzige Verhältnis das Mystik und dem Wort der göttlichen Offenbarung in der heiligen Schrift zukommen kann. Denn die mystische Erfahrung will und kann die Heilsoffenbarung nicht ersetzen, sondern sie im individuellen Erlebnis bestätigen. </p>
<p>Offenbarung hat eine allgemeine und eine individuelle Dimension. Die allgemeine Heilsoffenbarung Gottes an den Menschen ist vollständig in den Schriften des Alten und Neuen Testaments enthalten &#8211; und ein für allemal abgeschlossen. Die individuelle Offenbarung, ist dann der Prozess in dem der Mensch die volle Dimension der biblischen Lehre im eigenen Leben erfährt. Deshalb kann die mystische Erfahrung nie von der Offenbarung des göttlichen Mysterions in der Schrift abweichen, denn es ist derselbe Geist der in beiden Phänomenen wirkt.</p>
<p>Ich würde die Mystik deshalb als nichts anderes, denn den persönlichen Weg mit Gott bezeichnen. Es ist eben ein Unterschied ob du dich Gott im Gebet näherst, oder ob du nur Berichte von Leuten liest die sich Gott einmal im Gebet genähert haben. Mystik ist der Weg Gott zu erfahren und die Wahrheit der biblischen Lehre auf einer tiefen persönlichen Ebene zu erkennen und zu verstehen. Und um nichts anderes geht es den großen mittelalterlichen Mystikern wie Meister Eckhart, Hildegard von Bingen. Und selbst Luther kann so, durchaus als Mystiker gesehen werden.</p>
<p>Mystik ist Glaube in Aktion. Und das ist wie ich meine eine Dimension des Lebens, der wir uns &#8211; wie ich meine &#8211; durchaus auch auf biblischer Basis öffnen sollten&#8230;..</p>
<p>god bless,<br />
mzed</p>
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